Schlüsselwort(e): schmalzwickel

08.05.07

Permalink 10:51:35, von KeGro, 943 Wörter, 437 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Erkältung und Grippe, Rat und Hilfe, Selbsthilfe

Omas Hausmittel gegen Grippe

In der kalten Jahreszeit ist die Wahrscheinlichkeit am Größten, daß wir uns unverhofft eine Grippe einfangen. Dabei ist es nicht immer notwendig, teure Medikamente aus der Apotheke zu besorgen. In vielen Fällen helfen auch Omas Hausmittel weiter. Da bei einer ordentlichen Grippe verschiedene Beschwerden auftreten können, habe ich eine kleine Rezeptsammlung zusammengestellt. Bedenken Sie bitte, daß Omas Hausmittelchen zwar gut dafür geeignet sind, leichte Grippe-Beschwerden zu lindern.

Wenn es Sie jedoch recht heftig erwischt hat, sollten Sie im Zweifelsfall immer einen Arzt um Rat fragen.

Omas Hausapotheke gegen Grippe:

1. Spülungen mit Salzwasser gegen verstopfte Nasen

Ein einfacher, preiswerter und natürlicher Weg die Nase bei einer Erkältung wieder freizubekommen, ist sie mit einer 0,9-prozentigen Salzwasserlösung zu spülen. Wenn Sie diese Lösung selbst herstellen wollen, geben Sie neun Gramm Salz auf einen Liter abgekochtes Wasser. Besonders praktisch sind sogenannte Nasenspülkannen, die meistens mit einem Messbecher geliefert werden. Ziehen Sie das Salzwasser durch die Nase hoch und schniefen sie es anschließend wieder heraus. Das Salzwasser eigent sich hervorragend, das Nasensekret zu verflüssigen und zu lösen, damit es leicht herausgespült werden kann.

2. Wassereis hilft gegen Halsschmerzen

Wenn Sie Halsschmerzen haben, kann einfaches Wassereis gute Dienste leisten. Sie können mehrmals am Tag Wassereis lutschen und die kühlende und wohltuende Wirkung in Ihrem Hals genießen. Milcheis ist weniger empfehlenswert, da Milch eher die Schleimbildung fördert. Meiden Sie außerdem "säurehaltiges" Essen, das die Schleimhäute nur unnötig belastet.

3. Zwiebelwickel helfen gegen Ohrenschmerzen

Bei Ohrenschmerzen können Ihnen Zwiebelwickel von Nutzen sein. Dazu müssen Sie eine Zwiebel fein hacken und zerdrücken. Verteilen Sie die Masse anschließend auf zwei Stofftücher, die Sie zusammenfalten und anwärmen bevor sie auf die Ohren gelegt werden. Damit die Zwiebelwickel halten, kann man sie mit einer Mütze oder einem Schal am Kopf fixieren.

4. Warme Kartoffelwickel gegen Husten, Bronchitis und Halsweh

Kartoffeln hat Oma nicht nur zum Verzehr verwendet, sondern auch um Husten, Bronchitis oder Halsweh zu lindern. Kochen Sie Pellkatroffeln und zerdrücken sie anschließend. Legen Sie sich ein Handtuch auf die Brust und geben Sie die Kartoffeln darauf. Legen Sie auf die Kartoffeln wieder ein Handtuch. Das Ganze können Sie mit einem Wollschal oder einer Mullbinde befestigen. Die warmen Kartoffelwickel sollten etwa eine Stunde einwirken. Sie sollten warm, aber nicht zu heiß sein!

5. Schmalzwickel helfen gegen Bronchitis

Um Schmalzwickel herzustellen, erwärmen Sie etwa 50 bis 100 g Schweineschmalz auf dem Herd. Es sollte nicht zu heiß werden, damit Sie sich nicht verbrennen. Dazu können Sie noch einige Tropfen Mentholöl oder japanisches Minzöl geben. Geben Sie das Gemisch auf Ihre Brust. Decken Sie die Paste mit Handtüchern oder einem alten T-Shirt zu und legen Sie sich ins Bett. Sobald die Schmalzwickel ausgekühlt sind, sollten sie wieder entfernt werden.

6. Quarkwickel wirken abschwellend, entzündungshemmend und kühlen hervorragend!

Streichen Sie Quark etwa einen Zentimeter dick auf eine Handtuchhälfte und legen Sie die andere Handtuchhälfte darüber (wie ein Sandwich). Der so entstandene Quarkwickel wird anschließend auf die Brust gelegt und soll dort etwa 2-3 Stunden einwirken.

7. Kalte Zitronenwickel gegen Bronchitis oder trockenem Husten

Dem Volksmund zufolge hat die Zitrone eine stimmungsaufhellende Wirkung und soll zudem antimikrobiell, fiebersenkend wirken bzw. die Abwehrkräfte stärken. Sie enthält Zitronensäure, Vitamin C, etwas Zucker und das ätherische Zitronenöl. Um Zitronenwickel herzustellen, müssen Sie lediglich ein Handtuch in Zitronensaft tauchen und es auf die Brust legen. Geben Sie ein trockenes Handtuch darüber und lassen Sie die Zitronenwickel etwa 2 Stunden einwirken. Prüfen Sie vorher, ob Ihre Haut auch Zitronen verträgt. Bei manchen Menschen kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

8. Wadenwickel gegen Fieber

Um Wadenwickel gegen Fieber herzustellen, tauchen Sie 2 Handtücher in lauwarmes Wasser und wickeln beide Handtücher um die Waden. Darüber kann man ein dickes Frotteehandtuch geben. Kühlen Sie damit die Waden etwa 10 bis 15 Minuten. Meist wird empfohlen den Vorgang 2 bis 3 mal zu wiederholen.

9. Fußbad gegen Grippe

Füllen Sie eine Schüssel mit warmen Wasser (sollte etwa 40°C haben). Geben Sie 5- 8 Tropfen Fichtennadelöl dazu. Baden Sie darin etwa 15 Minuten lang Ihre Füße und legen Sie sich anschließend ins Bett.

10 Lindenblütentee gegen Fieber

Lindenblütentee eignet sich zur Vorbeugung von Erkältungkrankheiten und lindert fieberhafte Erkrankungen. Er regt den Stoffwechsel an und fördert das Schwitzen.

Zubereitung: 1 Teelöffel Blüten mit 1/4 Liter kochendem Wasser aufbrühen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen, mit ein wenig Honig süßen. Trinken Sie davon etwa 3-5 x täglich eine ganze Tasse.

11. Hühnerbrühe kräftigt die schwachen Glieder

Hühnerbrühe ist eine einfache und wirksame Mahlzeit, die uns bei einer Grippe wieder auf die Beine helfen kann. Sie ist leicht verdaulich und wirkt wohltuend und kräftigend zugleich. Am besten wird die Hühnerbrühe, wenn man sie aus Hühnerklein oder Hühnerteilen selber kocht. Falls ein paar Stückchen Hühnerfleisch enthalten sind, schadet das nicht.

12. Erkältungsbad gegen steife Glieder

ErkältungsbadOft bekommt man bei einer Erkältung steife und müde Glieder. Entspannen Sie sich in einem warmen Erkältungsbad. Geben Sie noch ätherische Öle hinzu - beispielsweise japanisches Minzöl - und befreien Sie damit gleichzeitig die Atemwege. Das Bad sollte nicht heißer als 38-40°C sein, da es ansonsten den Kreislauf zu stark belastet.

13. Gesundes Raumklima erzeugen

Da wir im Winter unsere Räume heizen, sinkt oft die Luftfeuchtigkeit stark ab und belastet die Schleimhäute zusätzlich. Hier kann schon ein Schälchen Wasser auf der Heizung dafür sorgen, daß die Raumluft nicht zu trocken wird.

07.05.07

Permalink 13:13:47, von KeGro, 558 Wörter, 350 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allergien, Erkältung und Grippe

Was tun bei Halsschmerzen?

Wickel

1. Halswickel aus Weisskrautblättern: Grobe Rippen aus dem Weisskraut herausschneiden und die übrigen Blätter weich walken. Diese um den Hals legen und mit einem Wolltuch abdecken. Alle 2 bis 3 Stunden erneuern, eventuell auch über Nacht. Falls nötig die Blätter kurz in kochendes Wasser legen, um sie weicher zu machen.

oder:

2. Schmalzwickel: In einer Pfanne Schmalz erhitzen, man kann auch Öl nehmen. Mit dieser heisen Masse ein Leinentuch tränken und so heiss wie möglich um den Hals legen. Mit einem Wollschal abdecken und über Nacht wirken lassen.

oder:

3. Quarkwickel: Quark gleichmäßig auf einem Taschentuch verteilen, um den Hals legen, mit einem Schal befestigen und einige Stunden wirken lassen. Am besten über Nacht.

oder:

4. Lehmwickel: 2 bis 3 El Heilerde (aus der Apotheke oder Drogeriemarkt) mit etwas Wasser zu einem Brei rühren, auf einem Taschentuch verteilen, um den Hals binden und mit einem Schal umwickeln. Nach einigen Stunden, wenn die Heilerde trocken ist, wieder abnehmen.

oder:

5. Kartoffeln kochen, zerdrücken, nicht so heiß aufgrund Verbrennungsgefahr in ein Taschentuch wickeln,um den Hals legen und mit einem Schal umwickeln.

oder:

6. Schmalz oder Öl in einer Pfanne erhitzen und ein tuch darin baden. Dieses dann so heiß wie möglich um den Hals wickeln, ein Schal darüber wickeln und die Nacht über wirken lassen.

Säfte

1. Ein Eigelb in einer Tasse mit lauwarmen Wasser verquirlen und trinken.

oder:

2. Etwas Kandis in Rum einlegen, gut ziehen lassen und ab und an einen Teelöffel trinken.

oder:

3. In einer Tasse mit heißem Wasser einige Holunderblüten ziehen lassen, mit Honig süßen und ab und zu nippen.

Gurgeln

1. Mehrmals am Tag mit Kochsalzlösung gurgeln: 1 Teelöffel Salz auf 1 Glas lauwarmes Wasser (am besten im Wechsel mit Salbeitee).

oder:

2. 15 Tropfen Kamillenölextrakt in ein Glas Wasser rühren und mehrmals am Tag gurgeln.

oder:

3. 40 g Knospen Föhre oder Waldkiefer 30 Min. lang in einem Liter Wasser kochen, ziehen lassen und abseihen.

oder:

4. 20 g getrocknetes Zinnkraut zu 1/2 l kochendes Wasser geben. Ziehen lassen, abseihen.

oder:

5. Ganze Quitten kochen, mit einem Leinentuch über einer Schüssel ausdrücken bis der ganze Saft herausgepreßt ist, ungefähr das doppelte Gewicht an Zucker hinzufügen und einkochen bis es eine sirupartige Masse wird. Einen Löffel Sirup in einem Glas lauwarmen Wasser auflösen und damit gurgeln.

oder:

6. 100 g Blüten oder Blätter Arnika eine gute Woche lang in einem halben Liter Alkohol ziehen lassen. Nach dieser Zeit mit der gleichen Menge Wasser verdünnen und abseihen. 20 - 25 Tropfen in ein Glas lauwarmes Wasser geben und gurgeln.

oder:

7. Etwa 80 g Bauernmalve mit Blüten und Blätter in einem Liter Wasser etwas kochen lassen, abseihen, abkühlen und mehrmals damit gurgeln.

oder:

8. 100 g schwarze Johannisbeerblätter in einem Liter Wasser kochen, abseihen und einen Eßlöffel mit einem 1/4 L Wasser mischen.

oder:

9. 4-5 Tropfen Propolistinktur in ein halbes Glas lauwarmes Wasser geben und damit ausgiebig gurgeln. (Kann dann auch geschluckt werden)

Sonstiges

1. Viel Knoblauch und Petersilie essen. Knoblauch kann Bakterien abtöten und Petersilie ist gut für den Atem und hat dazu noch viel Vitamin C.

oder:

2. Eiswürfel lutschen kühlt und betäubt den Schmerz.

oder:

3. Ananas: entweder den Saft in kleinen Schlucken trinken oder Ananasstückchen über längere Zeit kauen und runter schlucken.

oder:

5. 2-3 Propolisbonbons lutschen.

Unsere Ratschläge ersetzen nicht den Gang zum Arzt!

Ratgeber

Hier werden Sie beraten... In unregelmäßigen Abständen werden hier zu aktuellen Fragestellungen aus der IVU e. V. Arbeit die wichtigsten Ratschläge mitgeteilt!

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