Kategorie: Stoffdatenbanken

21.07.10

Gutachter und Geschädigte - "Das , was sie haben, harmoniert nicht mit der herrschenden Meinung zu Chemikalien --- Die begutachtenden Experten und die begutachteten Laien

Dies ist der Titel einer dem 1. Vorsitzenden des IVU zugegangenen Ansichtsexemplars
des IHG-Service-Büros im Landshuter Umweltzentrum e.V.. Der Verfasser ist Herr Rainer Meerkamp.

Es ist ein äusserst aufschlussreiches Büchlein, dass mir von der o.a. Adresse zugesendet wurde. In diesem Büchlein wird kein Blatt vor den Mund genommen. Wichtig ist auch, dass man unter der nachgenannten Bezugsadresse auch erfahren kann, wer bei Holzschutzmittelproblematiken beraten kann.
FAZIT:

Nach dem Lesen des Titels und dem Durchlesen dieses Büchleins kann ich nur sagen, dass sich jeder Holzschutzmittelgeschädigte unbedingt an die folgende Adresse wenden sollte, um das Büchlein gegen die untengenannte Spende zu erwerben und vor allem auch zu nutzen! Ich kann den Kollegen vom Landhuter Umweltzentrum e.V. und Herrn Meerkamp nur zu dieser Informationsbroschüre gratulieren. Das der IVU e.V. natürlich auch diese Adresse weitergibt ist selbstredend. Unser Wunsch ist es, dass sich möglichst viele unserer Leser mit diesen Problemen dorthin wenden mögen.

Diese Broschüre kann für 4,50 Euro - Spende wie folgt bestellt werden:

IHG-Service-Büro im Landshuter Umweltzentrum e.V.
Jodoksgasse 589
84028 Landshut

Tel. und Fax: 0871-9745555

Email: info@LA-Umwelt.de

Wichtig: Öffnungszeiten dort sind:

Montag bis Freitag jeweils von09.00 bis 13.00 und nach Vereinbarung.

15.05.10

Gesunde Luft - Gesundes Leben

Dieser Beitrag wurde uns dankenswerterweise von Herrn Joachim CANARIS ,Fa. TEMPARIS, St.Ingbert zur Verfügung gestellt.

Gesunde Luft, Gesundes Leben

Wir reinigen Atemluft und beseitigen Tabakrauch - Willkommen bei Chempro-Control

Unser Unternehmen kümmert sich um reine Luft. Denn Luft ist für uns Menschen wichtigstes Lebensmittel. Da unsere Atmung für uns meistens unbewusst und unbeachtet automatisch abläuft, kümmern wir uns viel zu wenig um Luftqualität, Luftbelastungen und Luftbeschaffenheit.

Leider! Denn mit rund 16 kg liegt das Gewicht der eingeatmeten Luft um ein Vielfaches über dem, was wir täglich mit Essen und Trinken zu uns nehmen.

Vieles wissen wir ja zur Zeit noch nicht und arbeiten an der Entschlüsselung der Zusammenhänge. Aber eines ist gewiss, unsere Atmungssysteme sind lediglich auf eine bestimmte Belastungsmenge ausgelegt. Überschreiten wir sie, können zum Beispiel die Flimmerhärchen die Eindringlinge nicht mehr ausfiltern und nach außen transportieren. Das macht uns dann krank.

Daher vernichten unsere Geräte schädliche organische Substanzen in der Luft und reduzieren damit die Gefährdung über die Atmung. Dazu zählen Bakterien, Raumgifte, Schimmelsporen, Allergene, Rauchpartikel und vieles mehr. Selbst kleinste Viren können unsere Geräte zu harmlosem Kohlendioxid und Wasser abbauen.

Für den gesunden Umgang mit Luft, Wasser und Umwelt machen wir uns stark - auch mit unseren Untersuchungen. Das besondere an unserem Institut ist die seltene Kombination aus medizinischen und ingenieurtechnischen Fach-Know-how.

Alle organischen Schadstoffe mit Hilfe des Lichts abbauen

Photosynthese, die Grundlage des Lebens auf unserem Planeten, findet seit Milliarden von Jahren tagtäglich auf unserer Erde statt. Mit Licht und dem Katalysator Chlorophyll produzieren unsere Pflanzen aus Kohlendioxid und Wasser lebensnotwendigen Sauerstoff und kohlenstoffhaltige organische Verbindungen. Der Umkehrprozess der Synthese, die Photokatalyse, baut organische Substanzen in unserer Luft ab. Es entstehen wieder die natürlichen Bausteine die dem CO2- und H2O-Kreislauf des Lebens wieder zugeführt werden.

Das Resultat ist spürbare und nachweislich verbesserte saubere Innenraumluft. Die Luftreinigung bietet sich vor allem dort an, wo Tag für Tag viele Menschen aufeinander treffen: in Kliniken, Arztpraxen, Altersheimen, Schulen, Restaurants, Hotels, um nur einige Beispiele zu nennen. In der Folge stellen wir alles rund um die Wirkungs- und Funktionsweise von Vitan-Luftreinigern und -Rauchbeseitigern genauer vor.

Überall dort, wo die Sonne scheint, kann Photokatalyse ihre reinigende Wirkung aufnehmen. Aber auch in der Dunkelheit durch künstliches Licht. Photokatalyse ist die durch Licht ausgelöste Beschleunigung der Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion. Der Katalysator beteiligt sich dabei nicht an der Reaktion, man findet ihn vor und nach der Reaktion in unveränderter Menge wieder. Die Beteiligung ist also vorübergehend, der Katalysator macht sich aus den Reaktionsprodukten in unverändertem Zustand wieder frei und arbeitet so auf Dauer verlustfrei.

Titandioxid TiO2 sitzt als Beschichtung auf der Oberfläche der Trägermaterialien: in unserem Fall Glaskugeln. Angeregt durch das UV-Licht können aus dem an der Oberfläche vorhandenem H2 O und adsorbierten O2 -Molekülen Hydroxyl- und Perhydroxyl-Radikale (-OH und -HO2 ) gebildet werden. Diese wirken stark oxidierend und bauen alle kohlenstoffhaltigen organischen Schadstoffe ab.

Titandioxyd (TiO2) ist ein Photokatalysator, der am wirkungsvollsten in seiner Modifikation Anatas ist. Alle organischen Verbindungen werden auf der Oberfläche von photokatalytischem TiO2 im Zusammenwirken mit UV-Licht oxidiert. Bei der Absorption des UV-Lichts mit einer Wellenlänge von optimal 315 bis 400 nm entstehen im TiO2 ein freies Elektron und ein Defektelektron (Loch). Das freie Elektron reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und bildet ein Sauerstoffradikal. Die Reaktion hat die Fähigkeit, anstoßende Moleküle und Gase mittels Redox-Reaktionen in stark reaktive Stoffe wie Peroxide und Radikale umzuwandeln. Diese stark reaktiven Stoffe reagieren wiederum mit den Luftschadstoffen und wandeln diese in unschädliches Kohlendioxyd und Wasser um.

Titandioxid TiO2 sitzt als Beschichtung auf der Oberfläche der Trägermaterialien: in unserem Fall Glaskugeln. Angeregt durch das UV-Licht können aus dem an der Oberfläche vorhandenem H2 O und adsorbierten O2 -Molekülen Hydroxyl- und Perhydroxyl-Radikale (-OH und -HO2 ) gebildet werden. Diese wirken stark oxidierend und bauen alle kohlenstoffhaltigen organischen Schadstoffe ab.


Anatas ist neben Brookit und Rutil eine Modifikation des Titandioxids. Ab etwa 915 °C wandelt es sich in Rutil um. Anatas dient als weißes Pigment in der Farbmittelindustrie, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie als Weißmacher.

Der Halbleiter TiO2 in seiner Anatas-Form adsorbiert Photonen aus dem Licht einer Wellenlänge von ca. 385 nm besonders gut. Durch Ladungstrennung entsteht ein Elektronenlochpaar. Die Anatas.Titandioxidpertikel werden in einem patentierten Verfahren auf Glaskugeln gebracht. Diese sind die Bausteine der Luftreiniger.

Viele dieser kleinen Glaskugeln werden zu Platten oder Röhren gesintert. Diese bilden den Kern der effektiven Vitan-Luftreiniger und Rauchbeseitiger. Die große Oberfläche ist ausschlaggebend für die hervorragende Wirkung der Geräte. Je kleiner die Partikel sind, desto größer ist die Oberfläche im Verbund.Der Abbau ist an die Grenzflächen der TiO2 -Partikel gebunden. Je größer die TiO2 - Oberfläche der Glasplatten oder -rohre desto effizienter der Abbau. Die aktive Oberfläche eines Vitan-Luftreinigers vom Typ VL-100 entspricht der Größe von circa 20 Tennisplätzen.

Die Photokatalyse hat vielfältige Wirkungen. Auch Wasser läßt sich photokatalytisch reinigen.

Positiver Effekt der Beschichtung mit TiO2 ist die hydrophile, selbst reinigende Wirkung. So führen Anti-fogging- und Anti-Tau-Wirkungen zu klarer Sicht durch jede Scheibe. Oberflächenverschmutzungen werden durch Photokatalyse verhindert, der Reinigungsaufwand verringert sich. Auch Wasser kann so gereinigt werden. Die Glasplatten oder -röhren müssen nicht ausgetauscht werden.

Neben der Reinigung der Luft kann die Photokatalyse noch mehr. Sie reinigt generell Oberflächen. So werden seit Jahren in Japan die Gläser von Beleuchtungselementen für Tunnel photokatalytisch ausgestattet. Der Reinigungsaufwand verringerte sich in der Praxis dadurch auf ein Zehntel.

Auch Stick- und Schwefeloxidverbindungen werden umgewandelt. Aus Schwefeloxiden, Stickoxiden, Benzol und Feinstaub bilden sich:

* Calzium Sulfat
* Calzium Nitrat
* Calzium Carbonat
* und Sauerstoff

Fachkundigen Rat erhalten Sie direkt bei:

Temparis
Vertriebsgesellschaft
für das Labordiagnostische Institut

Chempro Control GmbH

Herrn Joachim CANARIS, Geschäftsführung,
TEMPARIS Vertriebsgesellschaft
im Alten Tal 3

D-66383 St. Ingbert/Rohrbach

TEl.: 0170 - 26 73 131
eMail: joachimcanaris@googlemail.de

und bei:

Herrn Alexander Weiland
unter TEl.: 0173-75 76 497

Hinweis des IVU e.V.!!!
Diese Reihe wird in loser Zeitfolge fortgesetzt.

Weitere Auskünfte - auch zu im Büro des IVU erfolgten , derzeit noch laufenden Test eines solchen Gerätes, Kontaktmöglichkeiten zu Raumluftanalysen usw. gerne auch bei
IVU e.V.
66763 Dillingen-Saar
Werderstr. 164

Tel.: 06831-701207
Mail: info@ivuev.de

11.05.10

Hochwirksame Raumluftfilter

Ein wertvoller Hinweis eines IVU e.V. - Mitgliedes

PHOTOKATALYTISCHE RAUMLUFTFILTERSYSTEME

Nach unseren Informationenmit das Beste, was es auf diesem Gebiet gibt , sind
photokatalytische Raumluft-Filtersysteme.

Vertriebsgesellschaft
für das Laboranalytische Institut

Chempro Control GmbH

Herrn Joachim Canaris
Geschäftsfürhung
TEMPARIS Vertriebsgesellschaft

Im Alten Tal 3

D-66383 St. Ingbert/Rohrbach

TEl.: 0170 - 26 73 131

oder über Herrn

Alexander Weiland
unter Tel.: 0173 - 75 76 497

Hier noch ein Hinweis des IVU e.V.

In den Reihen der IVU - Mitglieder gibt es ebenfalls einen Fachkundigen in Sachen Raumluft-Analytik, den wir Ihnen gerne auf Anfrage mitteilen können.

12.02.09

Wie ist der Ablauf ....

Wie ist der effektivste Ablauf, um überhaupt zu erfahren, ob man Umweltkrank oder nicht ist, werde ich in Telefonaten und Mails oft gefragt....

Nun, ich bin weder Arzt noch fachlich im Recht kompetent. Deswegen hier mein Rat von Mensch zu Mensch oder besser: VON BERTOFFENER PERSON ZU BETROFFENER PERSON aufgrund eigener Erfahrungen. Ausschlußdiagnostik parallel ist dringend geboten und usus! Oft muss ein Spezialist (Facharzt) konsultiert werden, oder es wird ein Klinikaufenthalt in konventionellen Kliniken dadurch nötig.

1. Krankenberichte sammeln und ordentlich chronologisch (zeitlich) abheften, außer-
dem unbedingt eine Zweitakte "Kopien" anlegen. Jeden Bericht von Ärzten, Labors,
Kliniken und ggf. Heilpraktikern oder Kur-Reha-Kliniken und ist er noch so
klein, berücksichtigen, er kann wichtige Bedeutung im Gesamtbild der
Beurteilung/Begutachtung haben. Auf jedenfall wird später für Klinik, Rente,
Schwerbehindertenausweis und andere Kliniken/Ärzte jeweils eine Kopie der oft
umfangreichen Akte benötigt, die dann dort auch verweilen muss. Also immer genügend
Kopien komplett parat haben. Nötigenfalls den Arzt oder die Krankenkasse bzw.
andere Behörden um Kopierhilfe bitten, oder sie bestenfalls gleich auf eigene Kosten
alles gleich selbst kopieren lassen!

2. Einen Arzt suchen, der sich mit Umwelterkrankungen auskennt. Dies ist nicht immer,
aber so doch meist gegeben, wenn im Titel die Umweltmedizin mit aufgeführt ist.
Das gleiche gilt für Zahnärzte und andere Mediziner. Am sinnvollsten ist es, wenn
der Hausarzt (Achtung, achte auf Kassenzulassung!) diesen Zusatz auch hat. Sollte
dies nicht der Fall sein, würde sich anbieten, bei normalen Zipperlein den HA zu
besuchen, bei Symptomen bezüglich der Umwelterkrankung dann den nächstgelegenen und
kompetenten Umweltarzt. Adressen können über den IVU e. V. erfragt werden!

Selbstverständlich können auch Umweltmediziner besucht werden, die rein privat ab-
rechnen, dies tut der Qualität keinen Abbruch und ist meist einfacher, da es davon
- noch - genügend gibt. Mancher kassenzugelassene Allgemeinmediziner mit Zusatz
Umweltmedizin, oder auch Privatarzt kann zum großen Teil trotzdem teilweise mit
der Krankenkasse abrechnen ist meine persönliche Erfahrung.

3. Unbedingt eine ausführliche Untersuchung auf alle bekannten chemischen Stoffe gründ-
lichst in Spezialpraxen durchführen lassen, die diese Diagnose dann auch schriftlich
belegen. (Hat man nichts in der Hand, glaubt man einem nichts, wird meist psychiatri-
siert!!!). Sehr Hilfreich auch ein schriftliches Gutachten von einem Umweltmediziner,
der dazu berechtigt ist. Auch hier bitte vertrauensvoll an den IVU e. V. wegen
Adressen wenden!

4. Sollten Reaktionen und somit Allergien oder sogar schon toxische Symptome aufgrund
von Chemikalien, Pestiziden, Nahrungsmitteln etc. nach der Diagnose und/oder Begut-
achtung erkennbar sein. Dieses schriftlich mit Stempel, Datum und Unterschrift
belegen lassen. Ggf. den MCS-Umweltpass beantragen über den Umweltarzt und ausstellen
lassen. Er kann dann überall vorgezeigt werden.

5. Sollte festgestellt werden, dass KEINE Umweltkrankheit vorliegt, sicherheitshalber
eine zweite fachkompetente Meinung einholen. Sollte auch die negativ ausfallen,
bitte unbedingt der Ausschlußdiagnostik weiter treu bleiben - die bei Umwelter-
krankungen und den Symptomen ja sowieso SEIN MUSS.

6. Sollte festgestellt werden, DASS eine Umwelterkrankung hinter den Symptomen steckt,
vom Umweltmediziner weiter beraten und behandeln lassen. Leider gibt es zur Zeit nur
Hilfsmittel um bessere Lebensqualität zu erlangen in Form von der Auflistung der
auslösenden Stoffe, die man dann unbedingt meiden muss - auch das Umfeld - da sonst
keine Besserung oder Linderung zu erwarten ist, oder Ernährungsberatung bzw. Auslei-
tungen von Giften. Heilung gibt es zur Zeit keine.

7. Baubiologen können nun sehr wichtig sein bei der Beratung von Sanierung/Renovierung
des Hauses oder der Wohnung oder wenigstens dem Teil des Zuhauses, wo der Umwelt-
kranke bestenfalls ohne Beschwerden leben kann. Achtung, vorher Preis aushandeln.
Wer vorarbeitet (Bilder der Wohnung z. B.) kann Geld sparen!

8. Es ist nun abzuklären, ob die Möglichkeit besteht, in einer der Umweltkliniken
unter zu kommen. Hierbei ist zu beachten, DASS ALS ERSTES die kompletten Kranken-
unterlagen (s. Punkt 1) in KOPIE sowie ggf. ein kleiner Bericht eigener Beobachtungen
und Erfahrungen mit Auslösern oder dem Werdegang der Krankheiten und deren Behand-
lungen (Erfolge, Misserfolge, keine Wirkung, toxische Wirkung, Medikamente etc.).
Dieser Bericht ist auch wichtig bei der Begutachtung oder für verschiedene Behörden.

9. Sollte einer Einweisung seitens der Klinik nichts mehr im Wege stehen, unbedingt
wieder einen kassenzugelassenen Arzt mit dem Zusatz Umweltmedizin konsultieren und
ca. 2 Wochen vor Terminvergabe der Klinik (es kann sein, dass man diesen Termin vor-
ab selbst ausmachen muss und ggf. bei fehlender Kostenzusage wieder absagen kann bzw.
selbst entscheidet, ob man dann wenigstens die ambulante Diagnose bzw. den gesamten
Aufenthalt privat bezahlt). In der Regel ist das Krankenhaus von allen Kassen
zugelassen. Die Einweisung muss den Zusatz tragen, dass die konventionelle Medizin
vor Ort und überhaupt nicht mehr greift und dringend geboten ist, sich in einer
Spezialklinik behandeln zu lassen.

10.Die Einweisung oder auch eine Kopie davon mit der chronologischen Krankenakte in
Kopie mit einem kleinen Anschreiben (es kann auch der persönliche o. g. Bericht
beigefügt werden), Betreff "Antrag auf vollständige Kostenübernahme des
Krankenhausaufhaltes in der Spezialklinik für Umweltkranke". Hilfreich ist es
hier, wenn der Umweltpass, ggf. Schwerbehindertenpass und Rentenausweis beigefügt
ist.

- die Krankenpapiere können auch eingescannt werden und mit dem Antrag und ggf. den
Ausweisen per Mail an die Krankenkassen gesandt werden, ich persönlich habe damit
bei der Knappschaft-Bahn-See, die allerdings ihren eigenen Medizinischen Dienst
und eine Abteilung für Kostenzusagen Leistungen Krankenhäuser hat, beste Erfah-
rungen gemacht. Morgens hingeschickt, Mittags die Kostenzusage der Knappschaft vor-
ab in der Mailpost, einen Tag später im Briefkasten. Allerdings beschränkt auf
zwei Wochen, mit dem Hinweis, sollten weitere medizinische Maßnahmen der Klinik
von Nöten sein, muss die Klinik dieses rechtzeitig begründen und beantragen, dann
kann einer Verlängerung stattgegeben werden.

11.Sollte ein Rentenausweis oder ein Schwerbehindertenausweis nicht vorhanden sein,
diese Ausweise mit dem gleichen Procedere beantragen. Gutachtertermine werden dann
vergeben. Ohne geordnete Papiere zur Überlassung in Kopie bitte dort gar nicht erst
auftauchen. Personalausweis mitbringen! Vorhandene Pässe mitbringen (ggf. Verlänge-
rungsantrag stellen). Meist ist der Gutachter bei Rentenangelegenheiten ein Psycho-
loge. Nicht aus der Fassung bringen lassen. Ehrlichkeit ist angesagt. Keine Über-
treibungen. Unterbrechen, wenn die Äußerungen nicht stimmen und richtig stellen. Die
Verschlechterungen oder Schübe zeitlich und im Ausmaß benennen.

12.Wege finden, wie man den Alltag besser gestalten kann, ohne noch mehr an Lebens-
qualität zu verlieren. Schlafmanagement, Hilfe erbitten, ggf. von der bewilligten
Rente Putz- oder Haushaltshilfe, Nachhilfe für die Kinder etc. leisten. Passive
und möglichst schadstofffreie Hobbys suchen. Körperlich und geistig aktive Hobbys
nur an guten Tagen mit dem Wissen, dass der nächste Tag dann mit Erschöpfung oder
weiteren Symptomen abläuft. Zumindest damit rechnen, dass sekündlich ein Anfall oder
Symptome kommen und gehen können. Aufklärung durch Internet, Presse, Fernsehen,
Radio verfolgen (Termine werden hier bekannt gegeben).

Aber Achtung: Sekten, Wunderheiler und deren Mittelchen und "Maulwürfe" mit Fehlinformantionen, die bewußt gestreut werden, fischen uns gebeutelten und meist nach Hoffnung und Hilfe Suchende gern, um uns Geld aus der Tasche zu ziehen oder uns in die Irre zu führen, um dann gnadenvoll in ihren Fängen aufzufangen. Bitte immer gründlichst hinterfragen!!!

Zu guter Letzt:

Auch wenn es schwer ist, aber versucht an guten Tagen vom Ich zum Wir in der Familie oder auch unter Gleichgesinnten zu kommen. Da unsere Nerven und das Hirn von den Schadstoffen oft schon angeschlagen ist, sind wir zusätzlich super sensibel oder gar launisch bis depressiv. Werdet Euch dessen bewußt und nehmt Euch dann zurück. Schlaft über Ärgernisse erst eine Nacht. Bewahrt Geduld. Lasst auch die anderen ausreden und sagen, was sie denken, fühlen, meinen. Laßt Meinungen auch mal im Raum stehen.

Aber laßt Euch an guten Tagen nicht mundtot machen und/oder psychatrisieren.... steht zueinander und helft Euch gegenseitig!!! Einer für Alle, Alle für Einen, sollte auch die Devise für die Betroffenen und ihr Umfeld sein. Laßt Euch nicht länger für blöd verkaufen, denn in der Regel sind wir das nicht!!! :)

Tragt sachlich und mit Geduld immer wieder Euere Sache und Eure Begehrlichkeiten vor und geht davon aus, dass die wenigsten Euch verstehen (wollen).

Nutzt die guten Tage, verliert den Mut und die Hoffnung nicht an schlechten Tagen, denn die guten Tage kommen wieder.

Vermeidung von Auslösern (allergisch oder toxisch) ist das A und O!!!!

Nützt das von unserer Krankheit gesetzte Stopp um zur Ruhe zu kommen, Gedanken zu ordnen, zum Ich zu finden und vor allem den neuen Lebensrhytmus anzunehmen und dazu zu stehen.

In diesem Sinne viel Geduld, Kraft und Glück und gern von Mensch zu Mensch mehr Miteinander in Form von geistigem oder verbalem Beistand unter:

scna.w@ivuev.de

Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem "Fahrplan" nützlich sein!!!

Eure
Claudia Weidt-Goldmann
MCS Betroffene

- EHRENAMTLICHE -

IVU e. V.
Außenstelle
Nordhessen-Ostwestfalen
und Umgebung
www.ivuev.de

privat: http://claudiaweidt.de.vu

06.01.09

Unser Netzwerk wächst weiter.....

Mit Freude vermelden wir, dass unser Netzwerk immer weiter wächst. Seit heute sind wir mit dem Therapeutennetzwerk der SALUSAM AG verbunden. Es ist ein Netzwerk, dem bereits mehrere Therapeuten , Naturheilpraktiker und Apotheken vernetzt sind.

Auskünfte hierzu hier unter unseren bekannten Erreichbarkeiten.

und

SALUvita AG,

Kontakt unter sjung@saluvita.com

Ich weise ausdrücklich daraufhin, dass wir keinerlei Produkte dieser Firma vertreiben dürfen
und auch nicht weisungsgebunden handeln !

Wir sind gemäss der Absprache nur im Therapeutennetzwerk angeschlossen!

Dies ist absolut keine Werbung oder Wertung der von dieser Firma vertriebenen Produkte.
Auskünfte hierüber kann man nur über die Web-Seite sjung@salusam.com erhalten.

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Hier werden Sie beraten... In unregelmäßigen Abständen werden hier zu aktuellen Fragestellungen aus der IVU e. V. Arbeit die wichtigsten Ratschläge mitgeteilt!

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