Erfahrungen der AAK-Eltern zeigen:
Meist trifft Familien die Diagnose völlig unvorbereitet. Auch wenn heute in der Öffentlichkeit viel stärker über Allergien informiert und aufgeklärt wird, weil sich atopische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter häufen:
Die Nachricht löst in Familien viele Fragen aus, aber auch Ratlosigkeit, Unsicherheit und Ängste.
Sie erfahren oft in Gesprächen mit anderen zum ersten Mal, dass die Auswirkungen der Erkrankung auf die Familie nicht nur allein sie betrifft:
Neben der Traurigkeit über die eigene Betroffenheit befällt Eltern auch oftmals Wut, dass viel zu wenig Verständnis für die Sorgen und Probleme im Umgang mit der Erkrankung vorhanden ist. Mitunter kommt Frust nach einem allzu kurzen oder nicht befriedigenden Arztgespräch hinzu und die Angst, wie es nun weitergehen kann.
Mütter und Väter stehen vor dem Problem, ihrem Kind sofort helfen zu wollen, aber sie wissen nicht, wie. Oftmals kommen gutgemeinte Ratschläge aus allen Ecken, mitunter kaum nachvollziehbar oder gar nachprüfbar.
Wie geht es also weiter?
Eltern allergiekranker Kinder haben sich genau wegen dieser Erfahrungen vor über 20 Jahren zusammengeschlossen, um verständliche Informationen zu erhalten und im wohnortnahen Austausch untereinander sich mit Erfahrungen des Alltags zu helfen.
Sie tragen aber nicht nur Basiswissen darüber zusammen, was eigentlich bei einer allergischen Reaktion passiert, welche Auslöser und begleitenden Momente es gibt und wie man auf die richtige Spur kommt, denn nicht alles ist eine Allergie, was allergieähnliche Symptome hervorruft.
Genauso wichtig für Eltern ist das Verständnis füreinander und der Austausch darüber, wie andere mit der Erkrankung umgehen.
In den letzten Jahren haben Allergien und ähnliche Erkrankungen stetig zugenommen. Obwohl viele Untersuchungen durchgeführt und Verbesserungen erreicht wurden, ist der Trend, wonach sich die Anzahl der Allergieerkrankungen etwa alle 10 bis 15 Jahre verdoppelt, immer noch ungebrochen.
Alleine in Deutschland ist die Zahl der Allergiker auf über 30 Millionen Mitbürger angestiegen, wovon allein circa 30% von einer Schimmelpilzallergie betroffen sind, dicht gefolgt mit 20% Hausstaub- und Milbenallergien.
Im Zeitalter der Energieeinsparung mit dichtschließenden Fenstern und höherer Wärmedämmung kommt es zunehmend zu gesundheitsgefährdenden Belastungen in Innenräumen. Der Innenraum, sei es als Arbeitsplatz, Wohnung, Haus oder gar öffentliches Gebäude (z.B. Schulen und Kindergärten) gewinnt daher an Bedeutung als möglicher Einflussfaktor. Zunächst standen chemische Schadstoffe, wie sie aus Baustoffen ausgasen können (z.B. Formaldehyd, PCB und PCP) im Blickpunkt der Untersuchungen. Biologische Einflüsse wurden dagegen völlig unterschätzt. Inzwischen ist bei Wissenschaftlern, Forschern und Sachverständigen die Erkenntnis gereift, dass mikrobiologische Kontaminationen - wie z.B. durch Schimmelpilze - schwere Gesundheitsstörungen hervorrufen und/oder verstärken können.
Schimmelpilze können sich auf folgende unterschiedliche Weisen gesundheitlich auswirken:
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allergene Wirkungen - hängt vom allergenen Potential der Schimmelpilzsporen ab
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toxische Wirkungen - Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen sowie die Zellwandbestandteile (Glukane) toxisch wirken können
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infektiöse Wirkungen - sie spielt vor allem bei immungeschwächten Menschen eine Rolle
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Geruchsbelästigung - sie kann die Lebensqualität beträchtlich beeinflussen
Siehe hierzu auch die Seite "Krank durch Schimmelpilze"
Es ist eine Tatsache, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen Infektionskrankheiten, Allergien, Reizungen der Augen und Atemwege, sowie Müdigkeit und Gliederschmerzen etc. und dem Vorhandensein von Bakterien und verschiedenen Schimmelpilzarten in Räumlichkeiten besteht. Ein besonderes Augenmerk sollte man in diesem Zusammenhang auf Kinder richten, die noch empfindlicher als Erwachsene reagieren und ihre Beschwerden oft nicht artikulieren können.
Häuser, Wohnungen und Arbeitsplätze können also krank machen.
Oftmals entwickeln sich Schimmelpilze im Verborgenen. Sie werden deshalb als mögliche Ursache von gesundheitlichen Beschwerden der Bewohner und Benutzer - die sehr verschieden sein können - nicht in Betracht gezogen.
Die Luft in Innenräumen ist meist wärmer und nimmt deshalb mehr Wasser als die kalte Außenluft auf. Wird diese Luft nicht ausreichend und in geeigneter Weise abgeführt, so kann sie an verschiedenen Stellen im Haus kondensieren. Hiervon sind vor allem Fensterstürze, Raumecken, Schlafzimmerwände und Schrankrückseiten betroffen. Diese feuchten Stellen können ein idealer Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien sein. Aber auch Möbelstücke oder ganz einfach die Tapete an der Wand. Weitere Vorkommen sind u.a. Problemstellen im Mauerwerk oder in Decken, wenn bauliche Wasserschäden (z.B. defekte Dichtung an einer Dusche) nicht sofort und intensiv getrocknet werden.
Selbst bei Verdacht auf Vorliegen eines verdeckten Schimmelpilzbefalls müssen die betroffenen Räume genauer untersucht werden. Eine solche Untersuchung setzt hohen Sachverstand voraus und sollte unbedingt durch eine dafür ausgewiesene Fachkraft durchgeführt werden. Bei Vergabe von Aufträgen hinsichtlich einer Schimmelpilzmessung sollte darauf geachtet werden, dass das Labor Qualitätssicherung betreibt, was wir, die enius hiermit zusichern können.
Werden nach eingehender Untersuchung Schimmelpilzquellen entdeckt, muss der Ursache für den Schimmelpilzbefall nachgegangen werden. Erst danach empfiehlt es sich fachgerechte Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Auch hierbei ist eine fachlich kompetente Beratung erforderlich, um die richtigen Entscheidung hinsichtlich einer evtl. anstehenden Sanierung treffen zu können. Es ist nun mal nicht ausreichend, den sichtbaren Schimmelbefall oberflächlich zu bekämpfen oder einen befallenen Bereich ohne fachmännisch ausgeführte Sanierung austrocknen zu lassen, denn es muss auch häufig mit einer Gesundheitsgefährdung durch abgestorbene Mikroorganismen gerechnet werden. Eine oberflächliche Behandlung der betroffenen Stellen kann meistens nur als vorrübergehende Lösung akzeptiert und angesehen werden, wobei keine giftigen Schimmelbekämpfungsmittel (Fungizide) verwendet werden sollten. Diese eingesetzten Gifte sind für den Menschen, als auch für Tiere gesundheitsschädlich !
Eine falsche Begutachtung oder gar eine falsche Sanierung von Feuchte- bzw. Schimmelschäden wären fatal. Deshalb haben wir uns darauf spezialisiert, Schimmelpilze oder auch andere Schadstoffbelastungen in Wohn- und Arbeitsräumen aufzuspüren, die möglichen Gesundheitsgefährdungen zu beurteilen und die anstehenden Sanierungsmaßnahmen beratend und überwachend zu begleiten.
Der beste Schutz vor möglichen mikrobiellen Belastungen beginnt schon durch präventive Maßnahmen, frei nach der Devise: Vorbeugen ist besser als heilen!
Beschreibung
Formaldehyd gehört chemisch zu den Aldehyden, einer sehr reaktionsfreudigen Stoffklasse.
Vorkommen/Verwendung
Formaldehyd ist ein wichtiger Rohstoff in der Kunstharzindustrie. Er dient zur Herstellung von Bindemitteln für Holzwerkstoffe Diese Leime kommen als Harnstoff-Formaldehydharze, Melamin- und Phenol-Formaldehydharze auf den Markt. Außerdem wird Formaldehyd bei der Herstellung von Isolierschäumen und Klebstoffen verwendet, dient als Textilhilfsmittel und ist Bestandteil mancher Arzneimittel und Kosmetika. Im klinischen Bereich ist Formalin ein wichtiges Flächendesinfektionsmittel.
Eine bedeutende Formaldehydquelle ist der Tabakrauch. In Nichtraucher-Haushalten sind Möbel aus Spanplatten mit einer hohen Schadstoffausdünstung (Emissionsklasse schlechter als E1) die häufigste Ursache für erhöhte Formaldehydkonzentrationen in der Innenraumluft. Insbesondere Spanplatten, die unter Verwendung von Harnstoff-Formaldehydharzen hergestellt wurden, gasen über Jahre hinweg Formaldehyd aus. Bei Melamin- und Phenol-Formaldehydharzen ist dies in weitaus geringerem Maße der Fall. Hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen begünstigen die Freisetzung. Weitere Formaldehydquellen können Teppichböden oder Isolierschäume auf Aminoplastbasis sein, aber auch formaldehydhaltige Desinfektionsmittel können die Innenraumluft belasten.
Gesundheitsrisiken: http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=8
Um den ganzen Tag über voll konzentriert zu sein braucht der Körper ein gutes Frühstück. Schon ein altes Sprichwort sagte: Speise morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler. Viele wissen das auch, lassen aber das Frühstück oft ganz wegfallen.
Viele wachen früh auf und sind immer noch müde. Damit Sie den Tag auch überstehen sollten Sie ordentlich frühstücken. Am geeignsten sind Vollkornbrot mit einem fettarmen Belag oder Müsli mit Obst oder Milch (z.B. das Schaummüsli). Der Körper zehrt nachts von der Energie, die Sie abends zu sich nehmen und muss morgens seinen Haushalt wieder auffüllen. Auch trinken ist deshalb sehr wichtig.
Viele essen zum Frühstück auch gerne Toastbrot, Marmelade oder süßes Müsli. Diese Sachen sind aber gar nicht so gut, denn sie sättigen nicht lange und lassen den Blutzuckerspiegel nur kurzzeitig ansteigen. Auch sollte man zwischen den Mahlzeiten nie mehr als 5 Stunden verstreichen lassen. Essen Sie einfach zwischendurch einen kleinen Snack wie Joghurt oder Obst.
Bei einer Studie an der Harvard Medical School in Boston hat man festgestellt, dass man eher zu Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten neigt, wenn man häufig das Frühstück ausläßt. Denn oft bekommt man dann Heißhungerattacken und ißt sinnlos einfach alles in sich rein und nimmt so mehr Kalorien zu sich als man braucht.
Das kann man zum Frühstück essen:
Obst und Gemüse
Diese enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Das ist gut für den Stoffwechsel. Es reicht, wenn Sie zum Beispiel eine Möhre oder einen Apfel essen oder einfach nur ein Glas Saft trinken, der jedoch am besten von frisch gepresstem Obst oder Gemüse aus möglichst biologischem Anbau sein sollte.
Milch und Milchprodukte
Milch liefert Energie, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Kalzium. Sie können einen Milchshake oder ein Müsli mit Milch essen oder einfach ein Milchgetränk aus dem Supermarkt trinken.
Getreide
Haferflocken zum Beispiel enthalten Kohlenhydrate welche gut für das Hirn und die Muskeln sind. Haferflocken sind darüber hinaus Kohlenhydrate, die langsam im Organismus umgesetzt werden, was den Blutzucker auch bei Unterzuckerungsgefahren wesentlich länger stabil hält. Wenn Sie Ihr Müsli dann noch mit Milch und Obst kombinieren ist das ein perfektes Frühstück oder auch eine leckere Zwischenmahlzeit. Vorsicht ist jedoch bei Menschen geboten, die eine Laktoseintoleranz haben. Sie sollten ausschließlich "Milchprodukte" verwenden die frei von Laktose sind.
Nüsse und Samen
Diese enthalten essentielle Fettsäuren, Zink und die Vitamine E und B. Auch Eisen ist enthalten was die Konzentration, das Reaktionsvermögen und die Denkfähigkeit erhöht. Geben Sie zum Beispiel ein bis zwei Esslöffel Nüsse oder Samen in Ihr Joghurt oder ins Müsli. 5 Walnüsse am Tag halten darüber hinaus Ihr Herz gesund und beugen einem möglichen Herzinfarkt vor.
Getränke
Über Nacht entleert der Körper den Flüssigkeitshaushalt. Um schnell wach zu werden hilft dann ein Glas Mineralwasser, das möglichst frei von Kohlensäure sein sollte, da es für viele Menschen gesünder ist. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser jedoch regt das Nervensystem anregt und bringt den Kreislauf in Schwung. Menschen, die unter zu tiefem Blutdruck leiden empfiehlt man deshalb eher kohlensäurehaltige Mineralwasser. Wer früh nichts essen möchte, kann zum Beispiel eine Fruchtschorle trinken. Doch auch hierbei sollte man soweit möglich auf frisches Obst aus biologischem Anbau achten.
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