Kategorie: Presseberichte usw.

08.12.11

Interessanter Hinweis der "Umweltrundschau"

Von der Umweltrundschau erhielten wir folgende Information, die wir gerne unseren Lesern zur Verfügung stellen.

Wir danken unserer Aida Infante von der "Umweltrundschau" für diesen Tipp und Abdruckgenehmigung und geben die Mail hier im Original wieder:

Liebe Freundinnen und Freunde,
Sehr geehrte Damen und Herren,

evtl. könnten diese Inhalte (pdf-Datei) auch für Dich/Sie von Interesse sein:

25 Jahre Umwelt-, Haut- und Allergieklinik mit Alleinstellungsmerkmal - wie ist das möglich? ->
http://www.umweltrundschau.de/cms/the-news/700

--
Mit freundlichinformativen Grüßen

Aida Infante
Redaktion UmweltRundschau
Beraterin, Trainerin & Coach für Ganzheitliche Gesundheit
www.umweltrundschau.de

Die jeweiligen Betreiber sind für die Webinhalte ihrer Seiten verantwortlich.

Eingestellt am 8.12.2011
von R. Wirth, 1. Vorsitzender

30.03.10

WENN KUNST KRANK MACHT !!! Neu von Moon McNeill

Wenn Kunst krank macht !!!!

Internationale Unterstützung konnte die Kieler Farbfeld-Malerin Moon McNeill (54) für ihr aktuelles Buchprojekt „Wenn Kunst krank macht. Vom allzu sorglosen Umgang mit Künstlermaterialien“ gewinnen. Die amerikanische Pionierin der Safe Art, Monona Rossol, las das Buch nicht nur: sie schrieb auch das Vorwort!

Was die Autorin in ihrem Ende März erscheinenden Buch zusammengetragen hat, wird spannend und informativ präsentiert. Selbst umweltkrank und Gründerin eines Netzwerks umweltkranker Künstler (www.creativecanaries.org), vermittelt Moon McNeill fachkundig und anschaulich die Inhalte der amerikanischen Safe Art.

McNeill beschreibt, auf welchem Weg Toxine aus Künstlermaterialien in den Körper gelangen können, welchen Schaden sie dort langfristig verursachen können, welche Arten toxischer Stoffe am Bedenklichsten sind und was Künstler tun können, um ihre Gesundheit besser zu schützen. Die Autorin skizziert in ihrem lesenswerten Buch auch Krankengeschichten berühmter Künstler und macht deutlich: die (Über-)Dosis macht das Gift! Dabei spielt es keine Rolle, ob diese durch eine große Einzeldosis oder viele kleine Dosen Toxine erreicht wird. In Interviews oder kurzen Fallbeschreibungen kommen umweltkranke Künstler zu Wort und berichten, wie sie krank wurden. Am Ende ist klar: wenn der unsachgemäße Umgang mit Künstlermaterialien krank gemacht hat, hat man ein Problem! Chemikalienbedingte Erkrankungen samt ihrer Folgeerscheinungen werden nämlich oft nicht als solche erkannt!

Moon McNeill’s Buch richtet sich an Hobbykünstler, Studierende und Lehrende aller Kunstarten – egal, ob gesund oder krank. Es macht deutlich: erst ein ausreichendes Problembewusstsein macht Prävention möglich. Im Anhang des Buches, findet sich ein Kapitel für umweltkranke Künstler und eines über die Herausforderung, mit Kindern sicher Kunst zu machen. Außerdem lernt man, Begriffe auf Labels kritischer zu hinterfragen und erhält zahlreiche Praxistipps. Cartoons der umweltkranken US-Künstlerin Treesha de France illustrieren das Buch. Zum Buch wird es eine Yahoogruppe geben, die man unter de.groups.yahoo.com/group/Wenn-kunst-krank-macht/ ^ finden kann.

Quelle: mooncneill / www.moonmcneill.de ^

Ich danke den Redakteuren der Umweltrundschau für diesen Hinweis, den ich auch gerne hier ungekürzt einstelle. Ich denke, alle Malbegeisterten von uns sollten sich dieses Buch nach Erscheinen zulegen, denn damit unterstützen wir auch unsere Moon McNeill

R. Wirth, 1. Vorsitzender

11.12.09

ADENOVIRUS UND KCE

Unser Mitglied und ehem. Vorsitzende Gisela Segieth über mittelte mir folgenden Bericht den ich ungeändert hier für Euch einstelle. Danke an Gisela.

R. Wirth,Vorsitzender IVU e.V:

KCE an der Saar

Das ging ins Auge!
Von Gisela Segieth

Während die ganze Welt noch mit dem “Schweinevirus“ beschäftigt ist, an dem die Pharmakonzerne mächtig verdienen, hat sich längst ein anderer Virus im Saarland ausgebreitet. Der Adenovirus, der die gefürchtete KCE (Keratoconjunctivitis epidemica) verursacht, treibt hier sein Unwesen. Zunächst wurde er übersehen, da man wohl zu sehr auf die versprochene Pandemie durch die “Wutzefregg“ wartete, die sich allerdings nirgendwo in Deutschland einstellte. Dabei kann man ihn gar nicht übersehen, denn er betrifft eins der wichtigsten Organe, die der Mensch hat – die Augen.

Reichlich spät meldete denn auch der SR - erstmals am 30.11. und dann wieder am 2.12.: „In einigen Betrieben im Saarland und auch in Kindergärten hat sich das Virus in letzter Zeit rasend ausgebreitet, denn KCE ist hoch ansteckend.“(1) Und weil die KCE hoch ansteckend ist, gehört sie auch zu den meldepflichtigen Krankheiten! Doch meistens wird die KCE nicht rechtzeitig erkannt, so dass die Viren im Labortest nicht mehr nachgewiesen werden können. Deshalb ist die Dunkelziffer der Zahl der Infizierten relativ hoch. Trotzdem hätte dieser Virus eigentlich nicht übersehen werden können. Doch was steckt eigentlich hinter den drei Buchstaben KCE?

Was verbirgt sich hinter der KCE?

Hinter dieser Erkrankung steckt eine infektiöse Bindehaut- und Hornhautentzündung des Auges, die durch Adenoviren verursacht wird. Doch sie betreffen längst nicht nur die Augen, denn es gibt zahlreiche Typen dieses Virus. Allein für die KCE sind drei davon verantwortlich. Andere wiederum können die Atemwege und/oder den Magen-Darm-Trakt schädigen. Und sogar Entzündungen des Gehirns (Meningoenzephalitiden), Leberentzündungen und Harnwegsinfektionen können durch Adenoviren entstehen.

Adenovirsus-Infektionen kommen weltweit beim Menschen vor, dennoch wird mangels erforderlicher Laboruntersuchungen eine Häufung der Zahl der Erkrankten seltener festgestellt. Denn in der Regel sichert der Arzt zwar den Befund am Patienten, veranlasst jedoch keine Laborkontrollen. Dabei ist der Adenovirus hoch ansteckend. Und die Viren sind sehr resistent, so dass sie bei Zimmertemperatur über Wochen für eine Ansteckung sorgen können.

Wie kommt es zur Infektion?

Die Übertragung des Virus erfolgt als Schmier- oder Tröpfcheninfektion des Augensekrets, zum einen direkt von Mensch zu Mensch, genauso aber auch durch die gemeinsame Benutzung von Gebrauchsgegenständen. Dabei reicht es aus, wenn sich der Virus auf einer Türklinke, an einem Wasserhahn, auf Gemeinschaftshandtüchern, an einer Einstiegshilfe bei öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Kaleidoskopen oder ähnlichen Spielzeugen etc. befindet, um eine Ansteckung zu verursachen. Manche Adenovirenarten werden sogar durch verunreinigtes Schwimmbadwasser übertragen.

Auch bei einer Untersuchung beim Augenarzt oder Optiker kann man sich mit dem Adenovirus infizieren. Das geschah vor vielen Jahren auch bei der AG der Dillinger Hüttenwerke, bei der sich an einem einzigen Tag 70 Arbeitnehmer mit dem Adenovirus infizierten, weil sie die “Woche der Gesundheit“ ihres Arbeitgebers besuchten. Denn jeder Arbeitnehmer, der damals seine Sehkraft messen ließ, kehrte mit dem Adenovirus nach Hause zurück und infizierte meist die ganze Familie damit. Die Folge war ein massenhafter Anstieg der Krankenscheine in dieser Zeit.

In der Regel beträgt die Zeit zwischen Ansteckung und Erkrankung (Inkubationszeit) 5 bis 12 Tage, doch dies ist nur ein Richtwert. Denn die Inkubationszeit kann auch wesentlich länger sein. Ansteckend ist die KCE vom Beginn der Ansteckung bis der Augenarzt keinen Virus mehr im Auge findet, in der Regel zwei Wochen. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht viel länger Überträger des Virus sein kann. Denn infiziert sich eine ganze Familie, so geschieht das in der Regel nicht zum gleichen Zeitpunkt sondern einer nach dem anderen. Und damit kann der Virus so lange übertragen werden, bis beim letzten Familienmitglied kein Virus mehr festgestellt werden kann!

Anzeichen für eine Infektion mit dem Adenovirus

Bemerkt man ein Kribbeln oder Brennen der Augen, ähnlich als hätte man einen Fremdkörper darin, und röten sich die Augen, dann sollte der Augenarzt aufgesucht werden. Denn in diesem Fall liegt der Verdacht nahe, dass man sich mit dem Adenovirus infiziert hat. Auch eine ringförmige Bindehautschwellung oder die Schwellung der Lymphknoten vor den Ohren lassen auf KCE schließen. Lichtscheue, ein immenser Juckreiz und Tränenfluss sind typisch für diese Virusinfektion. Da die Augenlider bei dieser Erkrankung anschwellen, hängen sie meist auch herunter, was als Ptosis bezeichnet wird.

In ca. 20 bis 90 Prozent aller Infektionen der Augen kann es zu einer Beteiligung der Hornhaut und einer oberflächlichen Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis) kommen. Diese Entzündung klingt in der Regel in der zweiten bis vierten Woche ab, doch eventuelle Hornhauttrübungen können noch wesentlich länger nachweisbar bleiben. Und wenngleich auch bei den meisten Menschen die KCE wieder völlig ausheilt, gibt es doch auch Fälle in denen sich durch diese Virusinfektion eine dauerhafte Verschlechterung des Sehvermögens einstellen kann.

Der einzige Vorteil einer Infektion ist die Tatsache, dass man im Anschluss daran gegen den Virus, an dem man erkrankte, immun ist. Doch auch dieser scheinbare Vorteil ist nur minimal, denn es gibt zahlreiche Arten von Adenoviren, so dass man jederzeit an einer weiteren Adenovirenart erkranken kann.

Weitere Infektionsformen

Eine weitere Infektionsform ist das so genannte Pharyngokonjunktivalfieber, das vor allem bei Kindergarten- und Schulkindern auftritt, und an dem selten Erwachsene erkranken. Hierbei kommt es zu einer Entzündung des Rachens und der Nasenschleimhaut, einer Schwellung der Halslymphknoten sowie zu Fieber und ebenfalls einer Augenentzündung. Allerdings verläuft die Augenentzündung in diesem Fall in der Regel milder als bei der KCE. In schweren Fällen kann sie aber auch zu einer Lungenentzündung (Pneumonie) führen!

Doch auch zu einer so genannten follikulären Konjunktivitis kann es durch eine Infektion mit dem Adenovirus kommen. Sie tritt in der Regel bei Kindern und jungen Erwachsenen auf und hat meist einen relativ milden Verlauf. Auch bei ihr kann es zu einer Bindehautentzündung der Augen kommen, in Verbindung mit einer Schwellung der Lymphknoten vor den Ohren. Allerdings kann diese Erkrankung bei Kleinkindern und Kindern einen relativ schweren Verlauf nehmen.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders gefährdet durch den Adenovirus sind kleine Kinder und Menschen, deren Immunsystem nicht in Ordnung ist. Denn auch bei der Gabe immunsuppressiver Medikamente können Adenovirus-Infektionen erneut aufflammen. Das sind Medikamente, welche die Funktionen des Immunsystems vermindern. Eine immunsuppressive Therapie wird beispielsweise nach einer Organtransplantation angewendet. Ebenso werden diese Medikamente angewendet bei chronisch entzündlichen Autoimmunkrankheiten wie Rheuma oder Erkrankungen, deren Ursache eine Fehlfunktion des Immunsystems ist. Auch bei der Therapie von nicht autoimmunen Entzündungsreaktionen, etwa schwerem allergischem Asthma, kommen diese Medikamente zum Einsatz. Deshalb sollten diese Menschen besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie wissen, dass der Adenovirus unterwegs ist. Denn gerade bei diesen Menschen kann es, wenn auch selten, zu lebensbedrohlichen, verstreuten Infektionen mit Beteiligung mehrerer Organe kommen!

Wie wird die Infektion festgestellt?

Festgestellt wird eine Infektion mit Adenoviren nur durch eine ärztliche Untersuchung. Dabei wird ein Abstrich von der Bindehaut vorgenommen, die nach verschiedenen Verfahren erfolgen kann. Dabei ist der Nukleinsäure-Nachweis mit Feststellung des Entzündungsmarkers PCR das Mittel der Wahl. Allerdings können auch ein Antigen-Nachweis sowie die Virusisolierung in Zellkultur vorgenommen werden, wobei eine Virusisolierung sehr zeitaufwändig ist und von daher eher vernachlässigt wird. Wichtig aber ist, dass beim Abstrich ein gewisser Druck ausgeübt werden muss, da nur beim Vorliegen einer ausreichenden Anzahl von Bindehautzellen ein sicherer Befund erhoben werden kann. Dass diese Untersuchung manchmal als unangenehm empfunden wird ist klar, doch in diesem Fall nicht vermeidbar.

Da bislang keine spezifische Therapie gegen Adenoviren besteht, können lediglich die Symptome der Krankheit behandelt werden. Auch einen Impfstoff gegen diesen Virus gibt es nicht, so dass auf eine intensive Hygiene geachtet werden sollte. Denn einen anderen Schutz gibt es nicht.

Sinnvolle Maßnahmen

Wenn Sie also das Gefühl haben, an einer Bindehautentzündung erkrankt zu sein, dann gehören Sie umgehend zum Augenarzt, um die Ursache abklären zu lassen! Und bestätigt dieser eine Infektion mit dem Adenovirus, dann achten Sie bitte darauf, dass möglichst kein anderer in Ihrem Umfeld mit den gleichen Gegenständen in Berührung kommt wie Sie. Teilen Sie sich mit niemandem Handtücher oder Hyieneartikel.

Lassen Sie Ihre Handtücher auch nicht mit denen anderer Menschen in Berührung kommen. Denn das allein kann schon ausreichen, um einen anderen zu infizieren. Darüber hinaus müssen Handtücher etc. auch bei mindestens 60°C gewaschen werden, da sonst der Virus weiterlebt. Benutzen Sie keine Stofftaschentücher und werfen Sie Papiertaschentücher nicht einfach in den Müll, sondern sichern Sie sie in verschlossenen Behältnissen zur Entsorgung, um den Virus nicht weiter zu verteilen. Ganz gleich was Sie auch benutzen, teilen Sie es nicht mit anderen Menschen. Denn die Ansteckungsgefahr ist ganz immens!

Desinfizieren Sie alles sorgsam, was Sie berührt haben. Berühren Sie nach Möglichkeit auch nicht Ihre Augengegend und waschen Sie nach jeder Berührung Ihrer Augen die Hände mit Wasser und Seife, um jede mögliche Übertragung der Viren zu vermeiden. Benutzen Sie auch keine Gegenstände von Menschen die infiziert sein könnten, sonst stecken Sie sich vermutlich an. Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Gemeinschaftseinrichtungen wie Sauna oder Schwimmbad.

Fazit: Haben Sie den Verdacht, sich mit dem Adenovirus infiziert zu haben, dann rufen Sie bitte ihren behandelnden Arzt an, bevor Sie ihn aufsuchen, damit man Sie von anderen Menschen isoliert behandeln kann. Schützen Sie soweit wie möglich Ihre Kontaktpersonen, zu Hause wie auch außer Haus. Und sollten Sie jetzt noch Unsicherheiten haben, dann fragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker oder Ihr Gesundheitsamt! (PK)

(1) http://www.sr-online.de/sr1/1645/

Weiterführende Informationen:
http://wapedia.mobi/de/Humane_Adenoviren
http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/k/keratokonjunktivitis-epidemica.html
http://www.landkreis-leer.de/media/custom/58_1142_1.PDF?1149242443

Online-Flyer Nr. 227 vom 09.12.2009

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14563

18.11.09

Bericht der NRhZ zum Thema Schweinegrippe

Von unserem Mitglied Gisela Segieth erhielt ich den nachfolgenden Bericht aus der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) zugemailt, den ich unkommentiert hier einstelle.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14492

Medien
"Wer hat noch nicht, wer will noch mal"
Schweinegrippe mit Günther Jauch
Von Gisela Segieth

In Köln, da sind die Jecken los! Ob es daran gelegen hat, dass Günther Jauch am 11.11. während der Sendung SternTV die Zuschauer im RTL-Studio in Köln-Hürth dazu einlud, sich vor Ort gegen die „Wutzefregg“ impfen zu lassen, wie wir im Saarland die „Schweinegrippe“ nennen? Oder war er etwa schon bei der morgendlichen Rathausstürmung dabei? Wie auch immer - Jauchs Beitrag zur „Schweinegrippe“ gestaltete sich frei nach dem Motto: "Wer hat noch nicht, wer will noch mal“.
Bild:
Cartoon: Kostas Koufogiorgos

Dabei wäre es höchste Zeit gewesen, objektive Fakten zum Pro und Contra der Impfung gegen die „Neue Influenza“ zu erfahren. Doch ebenso herzlich, wie im Karneval in Köln Kamellen verteilt werden, hat er pünktlich zum Karnevals-Auftakt seinen Zuschauern vor Ort die Impfung gegen „Schweinegrippe“ angeboten. Zu diesem „Scherz“ waren dann auch gleich vierzehn BesucherInnen Ort bereit, die direkt bei RTL von einem damit beauftragten Mediziner geimpft wurden.

Ob daran wirklich nur der beginnende Fasching schuld war? Das werden wir wohl nie erfahren. Doch fragen dürfen wir wohl: Gab es ein so gutes Angebot des Pharmariesen GSK (GlaxoShmithKline), dass Günther Jauch und seine Produktionsfirma I & U TV nicht ablehnen konnten? Oder wurde ihm dafür von Seiten der Bundesregierung - und den damit verbundenen „Öffentlich Rechtlichen“ - endlich die Politsendung angeboten, von der er immer schon geträumt hat?“ Wer weiß!

Scherzartikel?

Oder ist die „Schweinegrippe“-Impfung nur ein „Scherzartikel“, der die Karnevals-Session 2009/2010 mal so richtig anheizen soll? Warum aber dauerten dann die Vorbereitungen dazu bereits seit April 2009 an? Und warum gibt es überhaupt noch Zweifel an diesem Impfstoff, wenn Günther Jauch mit ihm sogar seine Scherze treiben kann? Ein Mensch wie er würde doch nicht, oder…? - Doch, gerade ein Mensch wie er, schließlich verdient er nicht schlecht an seiner Sendung. Skrupel? Die hatte er dabei sicher nicht, versuchte er doch nur, den ahnungslosen Bürgern die Angst vor der „Schweinegrippe“ und dem Impfstoff zu nehmen.
Einer musste sich da doch mal einschalten und die Situation klären, nachdem „unsinniger Weise“ dieser Impfstoff durch Presseerklärungen, wie der des dbu (Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner), so heftig diskutiert wird.*1

Oder Gesundheitsrisiko?

Der dbu hatte nämlich bereits am 26. Oktober mit folgenden Worten vor dieser Impfung gewarnt: „Der „Schweinegrippe-Impfstoff“ ist für Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen ungeeignet!*2 Denn Pandemrix® stellt wegen fehlender Sicherheitsnachweise ein erhebliches Gesundheitsrisiko bei Massenimpfungen dar!!!“

Hätten die Umweltmediziner einfach den Mund gehalten, wie es sich gehört, dann hätte Günther Jauch diesen Sendebeitrag gar nicht produzieren müssen. Oder doch? Was sollte er denn machen, als ihm statt Kamellen für den Karnevalsauftakt ausschließlich Pandemrix® geliefert wurde? Irgendwohin musste er doch damit.

Bazillenschleuder…

Und außerdem hatte diese „Neue Grippe“ ihn doch selbst fest im Griff, als er am 27. April 2009 „Wer wird Millionär?“ moderierte. Damals sah man ihn als verantwortungslose Bazillenschleuder von RTL. Akut an „Schweinegrippe“ erkrankt ließ er seine MitarbeiterInnen und Gäste in den Genuss kommen, sich ein direktes Bild von dieser Infektionskrankheit zu machen und sich gegebenenfalls gleich von ihm anstecken zu lassen.

Man erinnere sich an das heldenhafte Bild des Moderators, der röchelnd am Mikrophon hing und zeitweise nur noch in der Lage war, sich via Zeichensprache zu verständigen. Teilweise musste sogar die Kandidatin Tamara Kastl seine Rolle mitübernehmen.*2 Denn weder literweise Kamillentee noch Bonbons halfen dem Ärmsten, an diesem Abend seine Stimme zu retten.

…aber angeblich auch “Arbeitnehmer“

Dennoch frotzelte er: „Es ist doch nicht mit anzusehen, wenn sich der durchschnittliche Mexikaner bei der ersten kleinen Grippe gleich zum Sterben hinlegt. Aus diesem Grund habe ich meine leichte Unpässlichkeit genutzt, um einmal die Moral und das Durchhaltevermögen des deutschen Arbeitnehmers zu demonstrieren. Auf der einen Seite möchte ich damit die Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland ermuntern, gerade jetzt in den Betrieben am Ball zu bleiben. Auf der anderen Seite verstehe ich das auch als ein Signal an die Weltgemeinschaft und verspreche mir davon im Ausland gute Werbung für deutsche Wertarbeit.“ *3

Inzwischen hat Jauch, der - nebenbei bemerkt - seit Gründung seiner Produktionsfirma I & U TV im Sommer 2000 „Arbeitgeber“ und nicht mehr „Arbeitnehmer“ ist, die „Wutzefregg“, im Gegensatz zu den derzeit ca. 55.000 Infizierten weltweit, glimpflich überstanden. Er braucht sich also auch keine Gedanken über „Impfung oder nicht“ zu machen. Das kann man angesichts der angeblich 10.212 Toten, die die Schweinegrippe bis dato insgesamt weltweit gefordert haben sollte, leider nicht für alle sagen. Was noch geschehen wird, steht in den Sternen. Auch wie viele Opfer der Impfstoff Pandemrix® fordern wird - ganz gleich ob als chronisch Kranke oder als Tote - kann niemand voraus sagen.

Keine Warnungen in den Sendern…

Die ersten Toten durch den Impfstoff gibt es laut Medien angeblich bereits seit geraumer Zeit im europäischen Ausland *4*5 Und am Montag/Dienstag, 16./17. November, berichtete neben dpa und anderen Zeitung die Frankfurter Rundschau: „Ein Todesfall in Thüringen schürt neue Ängste vor der Schweinegrippe-Impfung. Der 55-jährige, zuvor offenbar gesunde Mann aus Leinefelde starb in der Nacht zum Freitag, nachdem er am Donnerstag Pandemrix erhalten hatte. Ob sein Tod mit der Impfung zusammenhängt, wird untersucht.“ Dennoch gibt es bis dato offenbar nicht einen einzigen Bericht in Hörfunk oder Fernsehen, der nachdrücklich vor dem Impfstoff warnt und dafür sorgt, dass dieser Impfwahnsinn endlich aufhört, denn viel zu viele verdienen daran.

Aber ganz gleich was weiter passiert: Arzneimittelhersteller, Zulieferer und ebenso die impfenden Ärzte sind aus dem Schneider, denn die Beweislast liegt beim betroffenen Patienten. Der muss im Zweifel das Gericht davon überzeugen, dass er durch genau dieses Medikament geschädigt worden ist - ein Prozess, der Jahre dauert, viel Geld kostet und in diesem Fall völlig aussichtslos ist. Denn die Verantwortung liegt bei der Bundesregierung. Die nämlich machte, schon durch die Auswahl des Impfstoffs gegen die „Schweinegrippe“, die Entscheidung „Impfung oder nicht?“ zur rein politischen Entscheidung und legte sie in die Obhut der Länder. Der impfende Arzt wird dadurch zum „impfenden Organ“, weil nicht er entscheiden kann, welcher der insgesamt vier (!!!) zur Verfügung stehenden Impfstoffe für den jeweils in Frage kommenden Patienten verwendet wird, sondern weil Politiker das längst entschieden haben, obwohl sie keineswegs über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Hätten die Mediziner in den entsprechenden Gremien gesessen und nicht Politiker, hätten manche von ihnen sicherlich eine andere Entscheidung bezüglich des Impfstoffs getroffen.

…aber Täterschutz und Steuereinnahmen

Trotzdem können von Folgeschäden Betroffene auch die Entscheider in der Politik nicht zur Verantwortung ziehen. Die haben nämlich auch entschieden, dass die Meldepflicht wegfällt. Durch diesen Trick jedoch wird später niemand eine klare und justitiable Aussage darüber machen können, ob das Impfen den Menschen mehr geschadet hat als die „Schweinegrippe“ selbst!!!

Fakt ist also: Durch das in Deutschland geltende „Täterschutzgesetz“ wird so gut wie niemand eine echte Chance haben, einen Prozess gegen die Bundesregierung zu gewinnen. Und das obwohl sie mit zu den „Spitzenverdienern“ der Impfung gehört. Man denke nur an die vielen Steuergelder, die sie durch die Impfungen einnehmen wird.*6

„Im Schweinsgalopp ins Impfchaos“

Umweltmediziner und andere Institutionen warnen schon lange, und auch die Neue Rheinische Zeitung bezog bereits in den Flyern Nr. 196 vom 6.5.2009*7, Nr. 197 vom 13.5.2009*8 und Nr. 222 vom 4.11.2009*9 Stellung zum Thema „Schweinegrippe“. Doch die Verantwortlichen schweigen nach wie vor dazu. Also weiter „Im Schweinsgalopp ins Impfchaos“, und wenn es nicht anders geht auch mit Jauch.

Ob die „Neue Grippe“ dieses Jahr wirklich die gefährlichste Krankheit für den Menschen wird, bleibt abzuwarten. Man sollte aber über der ganzen Diskussion um die „Schweinegrippe“ nicht vergessen, dass es noch andere Krankheiten gibt, die den Menschen in dieser kalten Zeit noch heftiger zusetzen könnten. Deshalb werden wir in den nächsten Ausgaben über einige saisonale Krankheiten wie Influenza, Norovirus und die Herbst-Winter-Depression berichten... (PK)


*1http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2009/04/28/guenther-jauch/moderiert-bei-rtl-mit-stimmbandentzuendung.html
*2http://de.uncyclopedia.org/wiki/UnNews:Jauch_moderiert_trotz_Schweinegrippe
*3http://www.dbu-online.de/fileadmin/news/Pressemitteilung_dbu_Impfstoff_Pnademrix.pdf
*4http://info.kopp-verlag.de/news/schweinegrippe-impfung-deutsche-medien-schweigen-verdaechtige-todesfaelle-tot.html
*5http://www.urbia.de/archiv/forum/th-2314746/Die-ersten-Toten-nach-der-Schweinegrippenimpfung-in-Norwegen.html
*6https://www.xing.com/net/gruene/wissen-was-drin-ist-verbraucherschutz-und-information-fur-gut-uberlegte-kaufentscheidungen-und-sicherheit-410372/im-schweinsgalopp-ins-impfchaos-gro%C3%9Fter-pharma-feldversuch-und-wir-die-versuchskaninchen-25303078/25727206/
*7 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13739
*8 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13767
*9 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14438

Online-Flyer Nr. 224 vom 18.11.2009

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