04.05.10

Permalink 17:47:05, von reinhold1 E-Mail , 568 Wörter, 134 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allergien

Genuss, Gastfreundschaft und bayerische Lebenskultur

Genuss, Gastfreundschaft und bayerische Lebenskultur

wo: natürlich im " Hotel und Gasthof zur Linde"
bei Familie Pongratz am Marktplatz 9
in 93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Fam. Pongratz bietet seit neuestem 3 Natur-Art-Zimmer an, die im Haupthaus neu renoviert wurden. Dort erwarten Sie Zimmer mit Fichtenvollholzmöbel, Eichenholzböden, Balkon, Telefon und Kühlschrank. Auch Internetzugang kann zur Verfügung gestellt werden. Bei der Einrichtung konnte eine unserer ehrenamtlichen Büroleiterinnen Familie Pongratz mit Rat und Tat unterstützen. Hier können nunmehr
auch Allergiker und MCS-ler die Gastlichkeit des Hauses geniessen.

Der Gasthof ist ein traditioneller Gasthof mit gemütlichem Biergarten und liegt im herzen von neuklirchen und verwöhnt Sie bei gepflegtem Ambiente mit echt byerischen Spezialitäten.

Drei verschiedene Gasträume und d'Hofwirtschaft stehen für Feierlichkeiten und Anlässe jeglicher Art zur Verfügung.

Das Gästehaus steht im großzügigen Obstgarten in ruhiger Südhanglange mit wunderbarem Panoramablick auf die umliegende Bergwelt. Geniessen Sie die schönsten Tage im jahr in familiärer und herzlicher Atmosphäre. Ihre individuelle und persönliche Betreuung liegt uns besonders am Herzen.

Viel Platz finden Sie an unserem beheizten Pool, wo Sie uneingeschränkt relaxen, die Sonne und das wunderbare Panorama geniessen können

Einige Daten hierzu:
-grosse Liegewiese
-beheizter Pool 10 x 4 mtr.
-Freiluftschachspiel
-Tischtennis
-Fitnessraum
-Wellness und Kosmetik

Die Zimmer und Appartements, mit Balkon oder Terrasse, sind gemütlich und komfortabel eingerichtet - so richtig zum Wohlfühlen.

Und nach erlebnisreichen Stunden in der Natur können Sie in der Trockensauna, Dampfsauna, Infrarotkabine, Solarium oder im Fitnessraum wieder neue Energie tanken.

Bei wohltuenden Massagen oder bei einem entspannenden Wohlfühlbad und pflegenden Beauty-Anwendungen befreien Sie Ihren Körper vom Alltagsstress und erfahren ein neues Lebensgefühl.

Wenn wir jetzt Sie neugierig machen konnten, würden wir uns auf Ihre Anfrage freuen.

Sie erreichen uns im Internet unter www.gasthof-linde-neukirchen.de
per Mail unter : info@gasthof-linde-neukirchen.de

per Tel.: 09947 - 902485
per Fax : 09947 - 902486

Wir stehen gerne für alle Fragen gerne zur Verfügung. Fordern Sie einfach unseren Hausprospekt und auch unsere Angebote für 2010 an. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Nebenbei bemerkt: Man findet die Spezialklinik Neukirchen fussläufig eben mal gerade um die Ecke herum.

-------------------
Tipp des IVU e.V.

Einige unserer Mitglieder konnten schon die Gastlichkeit in Zimmern im Haupthaus und im Gästehaus
zur vollsten Zufriedenheit nutzen. Fam. Pongratz ist eine sehr aufmerksame Gastgeberfamilie, was wir hier an dieser Stelle einmal dankend erwähnen möchten. Erst recht die Küche bietet vielerlei köstliche Überraschungen . Wir haben aufgrund dieser Empfehlungen am WE 30.4. bis einschl. 2.5. dieses Haus ebenfalls aufgesucht und können ein uneingeschränktes Lob unserer Gastfamilie aussprechen. Auch der Koch Markus sollte hier einmal erwähnt werden, der in sehr freundlicher Art und Weise uns seine Kochkunst näherbrachte und auch oder vor allem die Vorzüge der Vollwertkochkunst erläutern und zeigen konnte. Was uns besonders beeindruckte war die herrliche Ruhe in allen Zimmern - So muss Urlaub einfach sein!

Die Mitglieder und der Vorstand des IVU e.V. danken hier der Familie Pongratz für die Spitzenbetreuung in "Der Linde". Wir werden uns dort garantiert wiedersehen!

R. Wirth, Vorsitzender des IVU e.V.

P.S. Das auch in den anderen Gasthöfen oder Hotels die typische Gastlichkeit vorhanden ist, wollen wir nicht unerwähnt lassen, wir kennen diese Häuser leider noch nicht und können daher leider keine Wertung zu diesen hier abgeben.

30.03.10

WENN KUNST KRANK MACHT !!! Neu von Moon McNeill

Wenn Kunst krank macht !!!!

Internationale Unterstützung konnte die Kieler Farbfeld-Malerin Moon McNeill (54) für ihr aktuelles Buchprojekt „Wenn Kunst krank macht. Vom allzu sorglosen Umgang mit Künstlermaterialien“ gewinnen. Die amerikanische Pionierin der Safe Art, Monona Rossol, las das Buch nicht nur: sie schrieb auch das Vorwort!

Was die Autorin in ihrem Ende März erscheinenden Buch zusammengetragen hat, wird spannend und informativ präsentiert. Selbst umweltkrank und Gründerin eines Netzwerks umweltkranker Künstler (www.creativecanaries.org), vermittelt Moon McNeill fachkundig und anschaulich die Inhalte der amerikanischen Safe Art.

McNeill beschreibt, auf welchem Weg Toxine aus Künstlermaterialien in den Körper gelangen können, welchen Schaden sie dort langfristig verursachen können, welche Arten toxischer Stoffe am Bedenklichsten sind und was Künstler tun können, um ihre Gesundheit besser zu schützen. Die Autorin skizziert in ihrem lesenswerten Buch auch Krankengeschichten berühmter Künstler und macht deutlich: die (Über-)Dosis macht das Gift! Dabei spielt es keine Rolle, ob diese durch eine große Einzeldosis oder viele kleine Dosen Toxine erreicht wird. In Interviews oder kurzen Fallbeschreibungen kommen umweltkranke Künstler zu Wort und berichten, wie sie krank wurden. Am Ende ist klar: wenn der unsachgemäße Umgang mit Künstlermaterialien krank gemacht hat, hat man ein Problem! Chemikalienbedingte Erkrankungen samt ihrer Folgeerscheinungen werden nämlich oft nicht als solche erkannt!

Moon McNeill’s Buch richtet sich an Hobbykünstler, Studierende und Lehrende aller Kunstarten – egal, ob gesund oder krank. Es macht deutlich: erst ein ausreichendes Problembewusstsein macht Prävention möglich. Im Anhang des Buches, findet sich ein Kapitel für umweltkranke Künstler und eines über die Herausforderung, mit Kindern sicher Kunst zu machen. Außerdem lernt man, Begriffe auf Labels kritischer zu hinterfragen und erhält zahlreiche Praxistipps. Cartoons der umweltkranken US-Künstlerin Treesha de France illustrieren das Buch. Zum Buch wird es eine Yahoogruppe geben, die man unter de.groups.yahoo.com/group/Wenn-kunst-krank-macht/ ^ finden kann.

Quelle: mooncneill / www.moonmcneill.de ^

Ich danke den Redakteuren der Umweltrundschau für diesen Hinweis, den ich auch gerne hier ungekürzt einstelle. Ich denke, alle Malbegeisterten von uns sollten sich dieses Buch nach Erscheinen zulegen, denn damit unterstützen wir auch unsere Moon McNeill

R. Wirth, 1. Vorsitzender

13.01.10

Neues aus der Spezialklinik Neukirchen

Liebe Mitglieder und Betroffene,

nach einem Gespräch mit der Klinikleitung der SKN (Spezialklinik Neukirchen) kann ich mit Freude folgende Information an Euch alle weitergeben.

Es gibt eine zweite Umweltstation in der SKN. Sie befindet sich im Haus Rötz der SKN. Diese Station ist möglichst betroffenengerecht umgestaltet und erneuert worden und bereits belegbar. D.h. die SKN hat jetzt doppelte Aufnahmekapazität. Fazit nur noch kurze Wartezeiten bis zu einem möglichen Aufnahmetermin

Freie Plätze gibt es auch in der speziellen Hautabteilung, sodass auch alle Hauterkrankten dort
ziemlich schnell einen freien Behandlungsplatz finden.

Bitte beachten: Rufen Sie vor einer möglichen Einweisung nach Neukirchen bitte vorher folgende Tel.-Nr. an: 0049-9947-280 (Ausland) bzw. 09947-280 (BRD). Alle wichtigen Informationen und Patientenfragebögen werden ihnen danach speziell zusammengestellt zur Verfügung gestellt. Es erleichtert Ihnen und der Klinik die Aufnahmeprozedur und vor allem die Verfahrensweise zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

Auch hier die Mailadresse der Spezialklinik Neukirchen: info@spezialklinik-neukirchen.de
und die Webseite natürlich auch: www.spezialklinik-neukirchen.de

Auch wir vom IVU e.V. helfen gerne weiter, falls es noch Fragen zu diesem Komplex geben sollte.
unsere Erreichbarkeiten Dienstag und Donnerstag 10-12 Uhr unter info@ivuev.de oder Tel.:06831-701207 zu den übl. Bürozeiten.

Auch noch ein Hinweis zur Kinderstation in der SKN: Über den Jahreswechsel 2009/2010 konnte diese Station grundlegend überarbeitet werden, um dort eine verbesserte Schadstoffminderung zu erreichen. Dank vieler Helfer und Zuarbeiter konnte diese Station auch kindgerecht malerisch gestaltet werden. Alle dort verwendeten Materialien und Farben sind nach neuesten Erkenntnissen
schadstoffreduziert, bzw. kpl. schadstofffrei, sodass eine deutliche Verbesserung erreicht werden konnte.

Auch die Speisesäle werden nach dieser Methode bearbeitet, sodass auch dort eine deutliche Verbesserung eintreten wird.

eingestellt: 13.1.2010
Reinhold Wirth
1. Vorsitzernder des IVU e.V.

11.12.09

ADENOVIRUS UND KCE

Unser Mitglied und ehem. Vorsitzende Gisela Segieth über mittelte mir folgenden Bericht den ich ungeändert hier für Euch einstelle. Danke an Gisela.

R. Wirth,Vorsitzender IVU e.V:

KCE an der Saar

Das ging ins Auge!
Von Gisela Segieth

Während die ganze Welt noch mit dem “Schweinevirus“ beschäftigt ist, an dem die Pharmakonzerne mächtig verdienen, hat sich längst ein anderer Virus im Saarland ausgebreitet. Der Adenovirus, der die gefürchtete KCE (Keratoconjunctivitis epidemica) verursacht, treibt hier sein Unwesen. Zunächst wurde er übersehen, da man wohl zu sehr auf die versprochene Pandemie durch die “Wutzefregg“ wartete, die sich allerdings nirgendwo in Deutschland einstellte. Dabei kann man ihn gar nicht übersehen, denn er betrifft eins der wichtigsten Organe, die der Mensch hat – die Augen.

Reichlich spät meldete denn auch der SR - erstmals am 30.11. und dann wieder am 2.12.: „In einigen Betrieben im Saarland und auch in Kindergärten hat sich das Virus in letzter Zeit rasend ausgebreitet, denn KCE ist hoch ansteckend.“(1) Und weil die KCE hoch ansteckend ist, gehört sie auch zu den meldepflichtigen Krankheiten! Doch meistens wird die KCE nicht rechtzeitig erkannt, so dass die Viren im Labortest nicht mehr nachgewiesen werden können. Deshalb ist die Dunkelziffer der Zahl der Infizierten relativ hoch. Trotzdem hätte dieser Virus eigentlich nicht übersehen werden können. Doch was steckt eigentlich hinter den drei Buchstaben KCE?

Was verbirgt sich hinter der KCE?

Hinter dieser Erkrankung steckt eine infektiöse Bindehaut- und Hornhautentzündung des Auges, die durch Adenoviren verursacht wird. Doch sie betreffen längst nicht nur die Augen, denn es gibt zahlreiche Typen dieses Virus. Allein für die KCE sind drei davon verantwortlich. Andere wiederum können die Atemwege und/oder den Magen-Darm-Trakt schädigen. Und sogar Entzündungen des Gehirns (Meningoenzephalitiden), Leberentzündungen und Harnwegsinfektionen können durch Adenoviren entstehen.

Adenovirsus-Infektionen kommen weltweit beim Menschen vor, dennoch wird mangels erforderlicher Laboruntersuchungen eine Häufung der Zahl der Erkrankten seltener festgestellt. Denn in der Regel sichert der Arzt zwar den Befund am Patienten, veranlasst jedoch keine Laborkontrollen. Dabei ist der Adenovirus hoch ansteckend. Und die Viren sind sehr resistent, so dass sie bei Zimmertemperatur über Wochen für eine Ansteckung sorgen können.

Wie kommt es zur Infektion?

Die Übertragung des Virus erfolgt als Schmier- oder Tröpfcheninfektion des Augensekrets, zum einen direkt von Mensch zu Mensch, genauso aber auch durch die gemeinsame Benutzung von Gebrauchsgegenständen. Dabei reicht es aus, wenn sich der Virus auf einer Türklinke, an einem Wasserhahn, auf Gemeinschaftshandtüchern, an einer Einstiegshilfe bei öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Kaleidoskopen oder ähnlichen Spielzeugen etc. befindet, um eine Ansteckung zu verursachen. Manche Adenovirenarten werden sogar durch verunreinigtes Schwimmbadwasser übertragen.

Auch bei einer Untersuchung beim Augenarzt oder Optiker kann man sich mit dem Adenovirus infizieren. Das geschah vor vielen Jahren auch bei der AG der Dillinger Hüttenwerke, bei der sich an einem einzigen Tag 70 Arbeitnehmer mit dem Adenovirus infizierten, weil sie die “Woche der Gesundheit“ ihres Arbeitgebers besuchten. Denn jeder Arbeitnehmer, der damals seine Sehkraft messen ließ, kehrte mit dem Adenovirus nach Hause zurück und infizierte meist die ganze Familie damit. Die Folge war ein massenhafter Anstieg der Krankenscheine in dieser Zeit.

In der Regel beträgt die Zeit zwischen Ansteckung und Erkrankung (Inkubationszeit) 5 bis 12 Tage, doch dies ist nur ein Richtwert. Denn die Inkubationszeit kann auch wesentlich länger sein. Ansteckend ist die KCE vom Beginn der Ansteckung bis der Augenarzt keinen Virus mehr im Auge findet, in der Regel zwei Wochen. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht viel länger Überträger des Virus sein kann. Denn infiziert sich eine ganze Familie, so geschieht das in der Regel nicht zum gleichen Zeitpunkt sondern einer nach dem anderen. Und damit kann der Virus so lange übertragen werden, bis beim letzten Familienmitglied kein Virus mehr festgestellt werden kann!

Anzeichen für eine Infektion mit dem Adenovirus

Bemerkt man ein Kribbeln oder Brennen der Augen, ähnlich als hätte man einen Fremdkörper darin, und röten sich die Augen, dann sollte der Augenarzt aufgesucht werden. Denn in diesem Fall liegt der Verdacht nahe, dass man sich mit dem Adenovirus infiziert hat. Auch eine ringförmige Bindehautschwellung oder die Schwellung der Lymphknoten vor den Ohren lassen auf KCE schließen. Lichtscheue, ein immenser Juckreiz und Tränenfluss sind typisch für diese Virusinfektion. Da die Augenlider bei dieser Erkrankung anschwellen, hängen sie meist auch herunter, was als Ptosis bezeichnet wird.

In ca. 20 bis 90 Prozent aller Infektionen der Augen kann es zu einer Beteiligung der Hornhaut und einer oberflächlichen Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis) kommen. Diese Entzündung klingt in der Regel in der zweiten bis vierten Woche ab, doch eventuelle Hornhauttrübungen können noch wesentlich länger nachweisbar bleiben. Und wenngleich auch bei den meisten Menschen die KCE wieder völlig ausheilt, gibt es doch auch Fälle in denen sich durch diese Virusinfektion eine dauerhafte Verschlechterung des Sehvermögens einstellen kann.

Der einzige Vorteil einer Infektion ist die Tatsache, dass man im Anschluss daran gegen den Virus, an dem man erkrankte, immun ist. Doch auch dieser scheinbare Vorteil ist nur minimal, denn es gibt zahlreiche Arten von Adenoviren, so dass man jederzeit an einer weiteren Adenovirenart erkranken kann.

Weitere Infektionsformen

Eine weitere Infektionsform ist das so genannte Pharyngokonjunktivalfieber, das vor allem bei Kindergarten- und Schulkindern auftritt, und an dem selten Erwachsene erkranken. Hierbei kommt es zu einer Entzündung des Rachens und der Nasenschleimhaut, einer Schwellung der Halslymphknoten sowie zu Fieber und ebenfalls einer Augenentzündung. Allerdings verläuft die Augenentzündung in diesem Fall in der Regel milder als bei der KCE. In schweren Fällen kann sie aber auch zu einer Lungenentzündung (Pneumonie) führen!

Doch auch zu einer so genannten follikulären Konjunktivitis kann es durch eine Infektion mit dem Adenovirus kommen. Sie tritt in der Regel bei Kindern und jungen Erwachsenen auf und hat meist einen relativ milden Verlauf. Auch bei ihr kann es zu einer Bindehautentzündung der Augen kommen, in Verbindung mit einer Schwellung der Lymphknoten vor den Ohren. Allerdings kann diese Erkrankung bei Kleinkindern und Kindern einen relativ schweren Verlauf nehmen.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders gefährdet durch den Adenovirus sind kleine Kinder und Menschen, deren Immunsystem nicht in Ordnung ist. Denn auch bei der Gabe immunsuppressiver Medikamente können Adenovirus-Infektionen erneut aufflammen. Das sind Medikamente, welche die Funktionen des Immunsystems vermindern. Eine immunsuppressive Therapie wird beispielsweise nach einer Organtransplantation angewendet. Ebenso werden diese Medikamente angewendet bei chronisch entzündlichen Autoimmunkrankheiten wie Rheuma oder Erkrankungen, deren Ursache eine Fehlfunktion des Immunsystems ist. Auch bei der Therapie von nicht autoimmunen Entzündungsreaktionen, etwa schwerem allergischem Asthma, kommen diese Medikamente zum Einsatz. Deshalb sollten diese Menschen besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie wissen, dass der Adenovirus unterwegs ist. Denn gerade bei diesen Menschen kann es, wenn auch selten, zu lebensbedrohlichen, verstreuten Infektionen mit Beteiligung mehrerer Organe kommen!

Wie wird die Infektion festgestellt?

Festgestellt wird eine Infektion mit Adenoviren nur durch eine ärztliche Untersuchung. Dabei wird ein Abstrich von der Bindehaut vorgenommen, die nach verschiedenen Verfahren erfolgen kann. Dabei ist der Nukleinsäure-Nachweis mit Feststellung des Entzündungsmarkers PCR das Mittel der Wahl. Allerdings können auch ein Antigen-Nachweis sowie die Virusisolierung in Zellkultur vorgenommen werden, wobei eine Virusisolierung sehr zeitaufwändig ist und von daher eher vernachlässigt wird. Wichtig aber ist, dass beim Abstrich ein gewisser Druck ausgeübt werden muss, da nur beim Vorliegen einer ausreichenden Anzahl von Bindehautzellen ein sicherer Befund erhoben werden kann. Dass diese Untersuchung manchmal als unangenehm empfunden wird ist klar, doch in diesem Fall nicht vermeidbar.

Da bislang keine spezifische Therapie gegen Adenoviren besteht, können lediglich die Symptome der Krankheit behandelt werden. Auch einen Impfstoff gegen diesen Virus gibt es nicht, so dass auf eine intensive Hygiene geachtet werden sollte. Denn einen anderen Schutz gibt es nicht.

Sinnvolle Maßnahmen

Wenn Sie also das Gefühl haben, an einer Bindehautentzündung erkrankt zu sein, dann gehören Sie umgehend zum Augenarzt, um die Ursache abklären zu lassen! Und bestätigt dieser eine Infektion mit dem Adenovirus, dann achten Sie bitte darauf, dass möglichst kein anderer in Ihrem Umfeld mit den gleichen Gegenständen in Berührung kommt wie Sie. Teilen Sie sich mit niemandem Handtücher oder Hyieneartikel.

Lassen Sie Ihre Handtücher auch nicht mit denen anderer Menschen in Berührung kommen. Denn das allein kann schon ausreichen, um einen anderen zu infizieren. Darüber hinaus müssen Handtücher etc. auch bei mindestens 60°C gewaschen werden, da sonst der Virus weiterlebt. Benutzen Sie keine Stofftaschentücher und werfen Sie Papiertaschentücher nicht einfach in den Müll, sondern sichern Sie sie in verschlossenen Behältnissen zur Entsorgung, um den Virus nicht weiter zu verteilen. Ganz gleich was Sie auch benutzen, teilen Sie es nicht mit anderen Menschen. Denn die Ansteckungsgefahr ist ganz immens!

Desinfizieren Sie alles sorgsam, was Sie berührt haben. Berühren Sie nach Möglichkeit auch nicht Ihre Augengegend und waschen Sie nach jeder Berührung Ihrer Augen die Hände mit Wasser und Seife, um jede mögliche Übertragung der Viren zu vermeiden. Benutzen Sie auch keine Gegenstände von Menschen die infiziert sein könnten, sonst stecken Sie sich vermutlich an. Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Gemeinschaftseinrichtungen wie Sauna oder Schwimmbad.

Fazit: Haben Sie den Verdacht, sich mit dem Adenovirus infiziert zu haben, dann rufen Sie bitte ihren behandelnden Arzt an, bevor Sie ihn aufsuchen, damit man Sie von anderen Menschen isoliert behandeln kann. Schützen Sie soweit wie möglich Ihre Kontaktpersonen, zu Hause wie auch außer Haus. Und sollten Sie jetzt noch Unsicherheiten haben, dann fragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker oder Ihr Gesundheitsamt! (PK)

(1) http://www.sr-online.de/sr1/1645/

Weiterführende Informationen:
http://wapedia.mobi/de/Humane_Adenoviren
http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/k/keratokonjunktivitis-epidemica.html
http://www.landkreis-leer.de/media/custom/58_1142_1.PDF?1149242443

Online-Flyer Nr. 227 vom 09.12.2009

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14563

18.11.09

Bericht der NRhZ zum Thema Schweinegrippe

Von unserem Mitglied Gisela Segieth erhielt ich den nachfolgenden Bericht aus der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) zugemailt, den ich unkommentiert hier einstelle.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14492

Medien
"Wer hat noch nicht, wer will noch mal"
Schweinegrippe mit Günther Jauch
Von Gisela Segieth

In Köln, da sind die Jecken los! Ob es daran gelegen hat, dass Günther Jauch am 11.11. während der Sendung SternTV die Zuschauer im RTL-Studio in Köln-Hürth dazu einlud, sich vor Ort gegen die „Wutzefregg“ impfen zu lassen, wie wir im Saarland die „Schweinegrippe“ nennen? Oder war er etwa schon bei der morgendlichen Rathausstürmung dabei? Wie auch immer - Jauchs Beitrag zur „Schweinegrippe“ gestaltete sich frei nach dem Motto: "Wer hat noch nicht, wer will noch mal“.
Bild:
Cartoon: Kostas Koufogiorgos

Dabei wäre es höchste Zeit gewesen, objektive Fakten zum Pro und Contra der Impfung gegen die „Neue Influenza“ zu erfahren. Doch ebenso herzlich, wie im Karneval in Köln Kamellen verteilt werden, hat er pünktlich zum Karnevals-Auftakt seinen Zuschauern vor Ort die Impfung gegen „Schweinegrippe“ angeboten. Zu diesem „Scherz“ waren dann auch gleich vierzehn BesucherInnen Ort bereit, die direkt bei RTL von einem damit beauftragten Mediziner geimpft wurden.

Ob daran wirklich nur der beginnende Fasching schuld war? Das werden wir wohl nie erfahren. Doch fragen dürfen wir wohl: Gab es ein so gutes Angebot des Pharmariesen GSK (GlaxoShmithKline), dass Günther Jauch und seine Produktionsfirma I & U TV nicht ablehnen konnten? Oder wurde ihm dafür von Seiten der Bundesregierung - und den damit verbundenen „Öffentlich Rechtlichen“ - endlich die Politsendung angeboten, von der er immer schon geträumt hat?“ Wer weiß!

Scherzartikel?

Oder ist die „Schweinegrippe“-Impfung nur ein „Scherzartikel“, der die Karnevals-Session 2009/2010 mal so richtig anheizen soll? Warum aber dauerten dann die Vorbereitungen dazu bereits seit April 2009 an? Und warum gibt es überhaupt noch Zweifel an diesem Impfstoff, wenn Günther Jauch mit ihm sogar seine Scherze treiben kann? Ein Mensch wie er würde doch nicht, oder…? - Doch, gerade ein Mensch wie er, schließlich verdient er nicht schlecht an seiner Sendung. Skrupel? Die hatte er dabei sicher nicht, versuchte er doch nur, den ahnungslosen Bürgern die Angst vor der „Schweinegrippe“ und dem Impfstoff zu nehmen.
Einer musste sich da doch mal einschalten und die Situation klären, nachdem „unsinniger Weise“ dieser Impfstoff durch Presseerklärungen, wie der des dbu (Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner), so heftig diskutiert wird.*1

Oder Gesundheitsrisiko?

Der dbu hatte nämlich bereits am 26. Oktober mit folgenden Worten vor dieser Impfung gewarnt: „Der „Schweinegrippe-Impfstoff“ ist für Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen ungeeignet!*2 Denn Pandemrix® stellt wegen fehlender Sicherheitsnachweise ein erhebliches Gesundheitsrisiko bei Massenimpfungen dar!!!“

Hätten die Umweltmediziner einfach den Mund gehalten, wie es sich gehört, dann hätte Günther Jauch diesen Sendebeitrag gar nicht produzieren müssen. Oder doch? Was sollte er denn machen, als ihm statt Kamellen für den Karnevalsauftakt ausschließlich Pandemrix® geliefert wurde? Irgendwohin musste er doch damit.

Bazillenschleuder…

Und außerdem hatte diese „Neue Grippe“ ihn doch selbst fest im Griff, als er am 27. April 2009 „Wer wird Millionär?“ moderierte. Damals sah man ihn als verantwortungslose Bazillenschleuder von RTL. Akut an „Schweinegrippe“ erkrankt ließ er seine MitarbeiterInnen und Gäste in den Genuss kommen, sich ein direktes Bild von dieser Infektionskrankheit zu machen und sich gegebenenfalls gleich von ihm anstecken zu lassen.

Man erinnere sich an das heldenhafte Bild des Moderators, der röchelnd am Mikrophon hing und zeitweise nur noch in der Lage war, sich via Zeichensprache zu verständigen. Teilweise musste sogar die Kandidatin Tamara Kastl seine Rolle mitübernehmen.*2 Denn weder literweise Kamillentee noch Bonbons halfen dem Ärmsten, an diesem Abend seine Stimme zu retten.

…aber angeblich auch “Arbeitnehmer“

Dennoch frotzelte er: „Es ist doch nicht mit anzusehen, wenn sich der durchschnittliche Mexikaner bei der ersten kleinen Grippe gleich zum Sterben hinlegt. Aus diesem Grund habe ich meine leichte Unpässlichkeit genutzt, um einmal die Moral und das Durchhaltevermögen des deutschen Arbeitnehmers zu demonstrieren. Auf der einen Seite möchte ich damit die Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland ermuntern, gerade jetzt in den Betrieben am Ball zu bleiben. Auf der anderen Seite verstehe ich das auch als ein Signal an die Weltgemeinschaft und verspreche mir davon im Ausland gute Werbung für deutsche Wertarbeit.“ *3

Inzwischen hat Jauch, der - nebenbei bemerkt - seit Gründung seiner Produktionsfirma I & U TV im Sommer 2000 „Arbeitgeber“ und nicht mehr „Arbeitnehmer“ ist, die „Wutzefregg“, im Gegensatz zu den derzeit ca. 55.000 Infizierten weltweit, glimpflich überstanden. Er braucht sich also auch keine Gedanken über „Impfung oder nicht“ zu machen. Das kann man angesichts der angeblich 10.212 Toten, die die Schweinegrippe bis dato insgesamt weltweit gefordert haben sollte, leider nicht für alle sagen. Was noch geschehen wird, steht in den Sternen. Auch wie viele Opfer der Impfstoff Pandemrix® fordern wird - ganz gleich ob als chronisch Kranke oder als Tote - kann niemand voraus sagen.

Keine Warnungen in den Sendern…

Die ersten Toten durch den Impfstoff gibt es laut Medien angeblich bereits seit geraumer Zeit im europäischen Ausland *4*5 Und am Montag/Dienstag, 16./17. November, berichtete neben dpa und anderen Zeitung die Frankfurter Rundschau: „Ein Todesfall in Thüringen schürt neue Ängste vor der Schweinegrippe-Impfung. Der 55-jährige, zuvor offenbar gesunde Mann aus Leinefelde starb in der Nacht zum Freitag, nachdem er am Donnerstag Pandemrix erhalten hatte. Ob sein Tod mit der Impfung zusammenhängt, wird untersucht.“ Dennoch gibt es bis dato offenbar nicht einen einzigen Bericht in Hörfunk oder Fernsehen, der nachdrücklich vor dem Impfstoff warnt und dafür sorgt, dass dieser Impfwahnsinn endlich aufhört, denn viel zu viele verdienen daran.

Aber ganz gleich was weiter passiert: Arzneimittelhersteller, Zulieferer und ebenso die impfenden Ärzte sind aus dem Schneider, denn die Beweislast liegt beim betroffenen Patienten. Der muss im Zweifel das Gericht davon überzeugen, dass er durch genau dieses Medikament geschädigt worden ist - ein Prozess, der Jahre dauert, viel Geld kostet und in diesem Fall völlig aussichtslos ist. Denn die Verantwortung liegt bei der Bundesregierung. Die nämlich machte, schon durch die Auswahl des Impfstoffs gegen die „Schweinegrippe“, die Entscheidung „Impfung oder nicht?“ zur rein politischen Entscheidung und legte sie in die Obhut der Länder. Der impfende Arzt wird dadurch zum „impfenden Organ“, weil nicht er entscheiden kann, welcher der insgesamt vier (!!!) zur Verfügung stehenden Impfstoffe für den jeweils in Frage kommenden Patienten verwendet wird, sondern weil Politiker das längst entschieden haben, obwohl sie keineswegs über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Hätten die Mediziner in den entsprechenden Gremien gesessen und nicht Politiker, hätten manche von ihnen sicherlich eine andere Entscheidung bezüglich des Impfstoffs getroffen.

…aber Täterschutz und Steuereinnahmen

Trotzdem können von Folgeschäden Betroffene auch die Entscheider in der Politik nicht zur Verantwortung ziehen. Die haben nämlich auch entschieden, dass die Meldepflicht wegfällt. Durch diesen Trick jedoch wird später niemand eine klare und justitiable Aussage darüber machen können, ob das Impfen den Menschen mehr geschadet hat als die „Schweinegrippe“ selbst!!!

Fakt ist also: Durch das in Deutschland geltende „Täterschutzgesetz“ wird so gut wie niemand eine echte Chance haben, einen Prozess gegen die Bundesregierung zu gewinnen. Und das obwohl sie mit zu den „Spitzenverdienern“ der Impfung gehört. Man denke nur an die vielen Steuergelder, die sie durch die Impfungen einnehmen wird.*6

„Im Schweinsgalopp ins Impfchaos“

Umweltmediziner und andere Institutionen warnen schon lange, und auch die Neue Rheinische Zeitung bezog bereits in den Flyern Nr. 196 vom 6.5.2009*7, Nr. 197 vom 13.5.2009*8 und Nr. 222 vom 4.11.2009*9 Stellung zum Thema „Schweinegrippe“. Doch die Verantwortlichen schweigen nach wie vor dazu. Also weiter „Im Schweinsgalopp ins Impfchaos“, und wenn es nicht anders geht auch mit Jauch.

Ob die „Neue Grippe“ dieses Jahr wirklich die gefährlichste Krankheit für den Menschen wird, bleibt abzuwarten. Man sollte aber über der ganzen Diskussion um die „Schweinegrippe“ nicht vergessen, dass es noch andere Krankheiten gibt, die den Menschen in dieser kalten Zeit noch heftiger zusetzen könnten. Deshalb werden wir in den nächsten Ausgaben über einige saisonale Krankheiten wie Influenza, Norovirus und die Herbst-Winter-Depression berichten... (PK)


*1http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2009/04/28/guenther-jauch/moderiert-bei-rtl-mit-stimmbandentzuendung.html
*2http://de.uncyclopedia.org/wiki/UnNews:Jauch_moderiert_trotz_Schweinegrippe
*3http://www.dbu-online.de/fileadmin/news/Pressemitteilung_dbu_Impfstoff_Pnademrix.pdf
*4http://info.kopp-verlag.de/news/schweinegrippe-impfung-deutsche-medien-schweigen-verdaechtige-todesfaelle-tot.html
*5http://www.urbia.de/archiv/forum/th-2314746/Die-ersten-Toten-nach-der-Schweinegrippenimpfung-in-Norwegen.html
*6https://www.xing.com/net/gruene/wissen-was-drin-ist-verbraucherschutz-und-information-fur-gut-uberlegte-kaufentscheidungen-und-sicherheit-410372/im-schweinsgalopp-ins-impfchaos-gro%C3%9Fter-pharma-feldversuch-und-wir-die-versuchskaninchen-25303078/25727206/
*7 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13739
*8 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13767
*9 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14438

Online-Flyer Nr. 224 vom 18.11.2009

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Allergien

  • "High Fat " - " Kost für Low-Fat" - Blut???

    hier ein interessanter Artikel, den uns FET e.V. freundlicherweise zum Abdruck freigegeben hat, mit der Bitte um Beachtung.

    FET e.V. schrieb:

    * “High Fat”- Kost für “Low Fat”- Blut?*

    *Aachen (fet) – Aktuelle Studien stellen den schlechten Ruf
    fettreicher Lebensmittel in Frage und belegen den Nutzen einer
    kohlenhydratärmeren Ernährung bei erhöhten Blutfettwerten. Die
    einseitigen Ernährungsempfehlungen für verschiedene Erkrankungen sind
    damit einmal mehr als fragwürdig.*

    Die Supermarktregale sind voll mit fettreduzierten Lebensmitteln und
    Light-Produkten. Trotz dieser „hervorragenden“ Ausrichtung der
    Lebensmittelindustrie auf unsere Bedürfnisse werden wir immer kränker.
    Verbraucher greifen bevorzugt zu solchen Produkten, gilt eine
    fettreiche Ernährung gemeinhin als ungesund und als Übeltäter für
    Übergewicht, Diabetes mellitus sowie koronare Herzerkrankungen.

    Wissenschaftler der Pennsylvania State University verglichen nun 30
    Studien und zeigten damit, dass die allgemeine Fettphobie unberechtigt
    ist (1). Nahmen die Teilnehmer mehr Fett auf als offiziell empfohlen,
    normalisierten sich deren Blutfettwerte deutlicher als beim sparsamen
    Verzehr. Insbesondere verbesserte sich das Verhältnis von
    Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin, ein Maß zur Abschätzung des
    Arterioskleroserisikos. Weniger überrascht hat die Tatsache, dass vor
    allem Diabetiker von dieser Ernährung profitieren.

    Auch die Befürchtung, dass der Griff zur fettreicheren Variante
    Übergewicht fördert, trifft nicht zu. Teilnehmer einer aktuellen
    Studie der Universität Connecticut nahmen mit dieser Ernährungsweise
    mehr ab, als durch getreidebetonte Kost (2). Auch hier profitierte das
    Herz-Kreislaufsystem von kohlenhydratärmeren Speisen.
    Interessanterweise verbesserte sich das Blutbild trotz des hohen
    Anteils an gesättigten Fettsäuren. Tierische Produkte wie Fleisch,
    Eier und Milchprodukte enthalten hohe Mengen dieser Fettsäuren, die
    als arteriosklerosefördernd gelten. Die Studienergebnisse zweifeln nun
    auch diese pauschale Beurteilung an. So sind die allseits beliebten
    Light-Produkte, die im Gegensatz zu ihren natürlichen Vertretern
    häufig hohe Zucker- oder Süßstoffgehalte aufweisen, wohl schädlicher
    als das gefürchtete tierische Fett.

    Gerade bei erhöhten Blutfettwerten ist somit eine eiweiß- und
    fettbetonte Kost mit qualitativ hochwertigem Fleisch, Fisch, Ölen und
    Milchprodukten sowie einem hohen Anteil an stärkearmen, vitaminreichen
    Gemüsen und Beerenobst empfehlenswert.

    Redaktion: Christine Langer

    Quellen:
    (1) Yumei C et al.: Effects of moderate (MF) versus lower fat (LF)
    diets on lipids and lipoproteins: a meta-analysis of clinical trials
    in subjects with and without diabetes. J Clin Lipidol; 3; 19-32: 2009

    (2) Volek et al.: Carbohydrate restriction has a more favorable impact
    ahead of print]

    Kontakt:
    Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

    An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen

    Tel.: 0241 - 96 10 316

    Fax.: 0241 - 96 10 322

    Email: presse@fet-ev.eu mailto: presse@fet-ev.eu

    URL: http://www.fet-ev.eu

    ___________________________________________________________

    eingestellt 26.2.2009
    von R. Wirth, Vors. IVU e.V.

    Permalink
  • ADENOVIRUS UND KCE

    Unser Mitglied und ehem. Vorsitzende Gisela Segieth über mittelte mir folgenden Bericht den ich ungeändert hier für Euch einstelle. Danke an Gisela.

    R. Wirth,Vorsitzender IVU e.V:

    KCE an der Saar

    Das ging ins Auge!
    Von Gisela Segieth

    Während die ganze Welt noch mit dem “Schweinevirus“ beschäftigt ist, an dem die Pharmakonzerne mächtig verdienen, hat sich längst ein anderer Virus im Saarland ausgebreitet. Der Adenovirus, der die gefürchtete KCE (Keratoconjunctivitis epidemica) verursacht, treibt hier sein Unwesen. Zunächst wurde er übersehen, da man wohl zu sehr auf die versprochene Pandemie durch die “Wutzefregg“ wartete, die sich allerdings nirgendwo in Deutschland einstellte. Dabei kann man ihn gar nicht übersehen, denn er betrifft eins der wichtigsten Organe, die der Mensch hat – die Augen.

    Reichlich spät meldete denn auch der SR - erstmals am 30.11. und dann wieder am 2.12.: „In einigen Betrieben im Saarland und auch in Kindergärten hat sich das Virus in letzter Zeit rasend ausgebreitet, denn KCE ist hoch ansteckend.“(1) Und weil die KCE hoch ansteckend ist, gehört sie auch zu den meldepflichtigen Krankheiten! Doch meistens wird die KCE nicht rechtzeitig erkannt, so dass die Viren im Labortest nicht mehr nachgewiesen werden können. Deshalb ist die Dunkelziffer der Zahl der Infizierten relativ hoch. Trotzdem hätte dieser Virus eigentlich nicht übersehen werden können. Doch was steckt eigentlich hinter den drei Buchstaben KCE?

    Was verbirgt sich hinter der KCE?

    Hinter dieser Erkrankung steckt eine infektiöse Bindehaut- und Hornhautentzündung des Auges, die durch Adenoviren verursacht wird. Doch sie betreffen längst nicht nur die Augen, denn es gibt zahlreiche Typen dieses Virus. Allein für die KCE sind drei davon verantwortlich. Andere wiederum können die Atemwege und/oder den Magen-Darm-Trakt schädigen. Und sogar Entzündungen des Gehirns (Meningoenzephalitiden), Leberentzündungen und Harnwegsinfektionen können durch Adenoviren entstehen.

    Adenovirsus-Infektionen kommen weltweit beim Menschen vor, dennoch wird mangels erforderlicher Laboruntersuchungen eine Häufung der Zahl der Erkrankten seltener festgestellt. Denn in der Regel sichert der Arzt zwar den Befund am Patienten, veranlasst jedoch keine Laborkontrollen. Dabei ist der Adenovirus hoch ansteckend. Und die Viren sind sehr resistent, so dass sie bei Zimmertemperatur über Wochen für eine Ansteckung sorgen können.

    Wie kommt es zur Infektion?

    Die Übertragung des Virus erfolgt als Schmier- oder Tröpfcheninfektion des Augensekrets, zum einen direkt von Mensch zu Mensch, genauso aber auch durch die gemeinsame Benutzung von Gebrauchsgegenständen. Dabei reicht es aus, wenn sich der Virus auf einer Türklinke, an einem Wasserhahn, auf Gemeinschaftshandtüchern, an einer Einstiegshilfe bei öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Kaleidoskopen oder ähnlichen Spielzeugen etc. befindet, um eine Ansteckung zu verursachen. Manche Adenovirenarten werden sogar durch verunreinigtes Schwimmbadwasser übertragen.

    Auch bei einer Untersuchung beim Augenarzt oder Optiker kann man sich mit dem Adenovirus infizieren. Das geschah vor vielen Jahren auch bei der AG der Dillinger Hüttenwerke, bei der sich an einem einzigen Tag 70 Arbeitnehmer mit dem Adenovirus infizierten, weil sie die “Woche der Gesundheit“ ihres Arbeitgebers besuchten. Denn jeder Arbeitnehmer, der damals seine Sehkraft messen ließ, kehrte mit dem Adenovirus nach Hause zurück und infizierte meist die ganze Familie damit. Die Folge war ein massenhafter Anstieg der Krankenscheine in dieser Zeit.

    In der Regel beträgt die Zeit zwischen Ansteckung und Erkrankung (Inkubationszeit) 5 bis 12 Tage, doch dies ist nur ein Richtwert. Denn die Inkubationszeit kann auch wesentlich länger sein. Ansteckend ist die KCE vom Beginn der Ansteckung bis der Augenarzt keinen Virus mehr im Auge findet, in der Regel zwei Wochen. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht viel länger Überträger des Virus sein kann. Denn infiziert sich eine ganze Familie, so geschieht das in der Regel nicht zum gleichen Zeitpunkt sondern einer nach dem anderen. Und damit kann der Virus so lange übertragen werden, bis beim letzten Familienmitglied kein Virus mehr festgestellt werden kann!

    Anzeichen für eine Infektion mit dem Adenovirus

    Bemerkt man ein Kribbeln oder Brennen der Augen, ähnlich als hätte man einen Fremdkörper darin, und röten sich die Augen, dann sollte der Augenarzt aufgesucht werden. Denn in diesem Fall liegt der Verdacht nahe, dass man sich mit dem Adenovirus infiziert hat. Auch eine ringförmige Bindehautschwellung oder die Schwellung der Lymphknoten vor den Ohren lassen auf KCE schließen. Lichtscheue, ein immenser Juckreiz und Tränenfluss sind typisch für diese Virusinfektion. Da die Augenlider bei dieser Erkrankung anschwellen, hängen sie meist auch herunter, was als Ptosis bezeichnet wird.

    In ca. 20 bis 90 Prozent aller Infektionen der Augen kann es zu einer Beteiligung der Hornhaut und einer oberflächlichen Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis) kommen. Diese Entzündung klingt in der Regel in der zweiten bis vierten Woche ab, doch eventuelle Hornhauttrübungen können noch wesentlich länger nachweisbar bleiben. Und wenngleich auch bei den meisten Menschen die KCE wieder völlig ausheilt, gibt es doch auch Fälle in denen sich durch diese Virusinfektion eine dauerhafte Verschlechterung des Sehvermögens einstellen kann.

    Der einzige Vorteil einer Infektion ist die Tatsache, dass man im Anschluss daran gegen den Virus, an dem man erkrankte, immun ist. Doch auch dieser scheinbare Vorteil ist nur minimal, denn es gibt zahlreiche Arten von Adenoviren, so dass man jederzeit an einer weiteren Adenovirenart erkranken kann.

    Weitere Infektionsformen

    Eine weitere Infektionsform ist das so genannte Pharyngokonjunktivalfieber, das vor allem bei Kindergarten- und Schulkindern auftritt, und an dem selten Erwachsene erkranken. Hierbei kommt es zu einer Entzündung des Rachens und der Nasenschleimhaut, einer Schwellung der Halslymphknoten sowie zu Fieber und ebenfalls einer Augenentzündung. Allerdings verläuft die Augenentzündung in diesem Fall in der Regel milder als bei der KCE. In schweren Fällen kann sie aber auch zu einer Lungenentzündung (Pneumonie) führen!

    Doch auch zu einer so genannten follikulären Konjunktivitis kann es durch eine Infektion mit dem Adenovirus kommen. Sie tritt in der Regel bei Kindern und jungen Erwachsenen auf und hat meist einen relativ milden Verlauf. Auch bei ihr kann es zu einer Bindehautentzündung der Augen kommen, in Verbindung mit einer Schwellung der Lymphknoten vor den Ohren. Allerdings kann diese Erkrankung bei Kleinkindern und Kindern einen relativ schweren Verlauf nehmen.

    Wer ist besonders gefährdet?

    Besonders gefährdet durch den Adenovirus sind kleine Kinder und Menschen, deren Immunsystem nicht in Ordnung ist. Denn auch bei der Gabe immunsuppressiver Medikamente können Adenovirus-Infektionen erneut aufflammen. Das sind Medikamente, welche die Funktionen des Immunsystems vermindern. Eine immunsuppressive Therapie wird beispielsweise nach einer Organtransplantation angewendet. Ebenso werden diese Medikamente angewendet bei chronisch entzündlichen Autoimmunkrankheiten wie Rheuma oder Erkrankungen, deren Ursache eine Fehlfunktion des Immunsystems ist. Auch bei der Therapie von nicht autoimmunen Entzündungsreaktionen, etwa schwerem allergischem Asthma, kommen diese Medikamente zum Einsatz. Deshalb sollten diese Menschen besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie wissen, dass der Adenovirus unterwegs ist. Denn gerade bei diesen Menschen kann es, wenn auch selten, zu lebensbedrohlichen, verstreuten Infektionen mit Beteiligung mehrerer Organe kommen!

    Wie wird die Infektion festgestellt?

    Festgestellt wird eine Infektion mit Adenoviren nur durch eine ärztliche Untersuchung. Dabei wird ein Abstrich von der Bindehaut vorgenommen, die nach verschiedenen Verfahren erfolgen kann. Dabei ist der Nukleinsäure-Nachweis mit Feststellung des Entzündungsmarkers PCR das Mittel der Wahl. Allerdings können auch ein Antigen-Nachweis sowie die Virusisolierung in Zellkultur vorgenommen werden, wobei eine Virusisolierung sehr zeitaufwändig ist und von daher eher vernachlässigt wird. Wichtig aber ist, dass beim Abstrich ein gewisser Druck ausgeübt werden muss, da nur beim Vorliegen einer ausreichenden Anzahl von Bindehautzellen ein sicherer Befund erhoben werden kann. Dass diese Untersuchung manchmal als unangenehm empfunden wird ist klar, doch in diesem Fall nicht vermeidbar.

    Da bislang keine spezifische Therapie gegen Adenoviren besteht, können lediglich die Symptome der Krankheit behandelt werden. Auch einen Impfstoff gegen diesen Virus gibt es nicht, so dass auf eine intensive Hygiene geachtet werden sollte. Denn einen anderen Schutz gibt es nicht.

    Sinnvolle Maßnahmen

    Wenn Sie also das Gefühl haben, an einer Bindehautentzündung erkrankt zu sein, dann gehören Sie umgehend zum Augenarzt, um die Ursache abklären zu lassen! Und bestätigt dieser eine Infektion mit dem Adenovirus, dann achten Sie bitte darauf, dass möglichst kein anderer in Ihrem Umfeld mit den gleichen Gegenständen in Berührung kommt wie Sie. Teilen Sie sich mit niemandem Handtücher oder Hyieneartikel.

    Lassen Sie Ihre Handtücher auch nicht mit denen anderer Menschen in Berührung kommen. Denn das allein kann schon ausreichen, um einen anderen zu infizieren. Darüber hinaus müssen Handtücher etc. auch bei mindestens 60°C gewaschen werden, da sonst der Virus weiterlebt. Benutzen Sie keine Stofftaschentücher und werfen Sie Papiertaschentücher nicht einfach in den Müll, sondern sichern Sie sie in verschlossenen Behältnissen zur Entsorgung, um den Virus nicht weiter zu verteilen. Ganz gleich was Sie auch benutzen, teilen Sie es nicht mit anderen Menschen. Denn die Ansteckungsgefahr ist ganz immens!

    Desinfizieren Sie alles sorgsam, was Sie berührt haben. Berühren Sie nach Möglichkeit auch nicht Ihre Augengegend und waschen Sie nach jeder Berührung Ihrer Augen die Hände mit Wasser und Seife, um jede mögliche Übertragung der Viren zu vermeiden. Benutzen Sie auch keine Gegenstände von Menschen die infiziert sein könnten, sonst stecken Sie sich vermutlich an. Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Gemeinschaftseinrichtungen wie Sauna oder Schwimmbad.

    Fazit: Haben Sie den Verdacht, sich mit dem Adenovirus infiziert zu haben, dann rufen Sie bitte ihren behandelnden Arzt an, bevor Sie ihn aufsuchen, damit man Sie von anderen Menschen isoliert behandeln kann. Schützen Sie soweit wie möglich Ihre Kontaktpersonen, zu Hause wie auch außer Haus. Und sollten Sie jetzt noch Unsicherheiten haben, dann fragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker oder Ihr Gesundheitsamt! (PK)

    (1) http://www.sr-online.de/sr1/1645/

    Weiterführende Informationen:
    http://wapedia.mobi/de/Humane_Adenoviren
    http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/k/keratokonjunktivitis-epidemica.html
    http://www.landkreis-leer.de/media/custom/58_1142_1.PDF?1149242443

    Online-Flyer Nr. 227 vom 09.12.2009

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14563

    Permalink
  • Angebliche und tatsächliche Manipulationen im UMTS-Staat

    Angebliche und tatsächliche Manipulationen im UMTS-Staat
    oder
    Wie Strahlenschutz das Strahlenrisiko verdoppelt


    1. Das Problem
    Die Handy-Netze unter dem Kürzel UMTS sollen die herkömmlichen GSM-Netze möglichst rasch, möglichst vollständig und möglichst flächendeckend ersetzen. Sie suchen auch deshalb eine neue Nähe von Mensch und Antenne, weil die Übertragung großer Daten­mengen kurze Abstände fordert. WLAN, DECT-Telefone und TETRA-Funk, um nur einige der wichtigsten Schnurlos-Techniken zu nennen, ergänzen den Strahlencocktail. Die WiMAX-Technik soll ihn um eine besonders weit reichende Strahlung ergänzen, die letzte Funklöcher auch in rein ländlichen Gebieten beseitigt.
    Als das Wissen um die schädigende Wirkung elektromagnetischer Felder noch bis zu den Verantwortlichen vordrang, wurden elektromagnetische Felder – z. B. im Gefolge von Starkstromleitungen – möglichst aus den Wohngebieten herausgehalten. Seit die Techniken des Mobil- und Kommunikationsfunks zum großen Geschäft geworden sind, werden elektromagnetische Felder möglichst in die Wohngebiete gebracht. Die sich daraus ergebenden Probleme sind um so größer, als die eingesetzten Arten der Strahlung fast alles durchdringen, so dass ein wirksamer Schutz auch in den eigenen vier Wänden schwer möglich ist.
    Man muss kein Wissenschaftler sein, um auf die logischen, gesundheits- und umwelt­politischen Brüche dieses Systems elektromagnetischer „Versorgung“ aufmerksam zu werden:
    1. Alle in Frage stehenden Techniken wurden unter Gesichtspunkten ihrer technischen und kommerziellen Nutzung eingeführt - vor einer zureichenden Erforschung ihrer Risiken für Mensch und Natur.
    2. Soweit dabei bekannte Risiken ignoriert, verdrängt oder dementiert werden, hat der Einsatz dieser Techniken den Charakter einer Zwangsbestrahlung, die verantwortungslos mit Wahrheit, Bürgern und dem Verfassungsauftrag der Schutzgesetze umgeht.
    3. Wie weit jemand das „Handy-Fernsehen im Mäuseformat“ (Der Spiegel), das lautstarke Telefonieren in Zügen oder das WLAN-Surfen in Hotels und Restaurants für die Definition seiner Identität braucht, ist zunächst seine persönliche Entscheidung. Zur Frage eines demokratischen Gemeinwesens wird sie dort, wo andere von den Wirkungen betroffen sind.
    4. Der Staat hat seinen Zynismus im Umgang mit der Gesundheit seiner Bürger bisher nirgends deutlicher zur Schau gestellt als auf dem Gebiet der weit verbreiteten Schnurlos­telefone. Er hat die Telefone nach dem DECT-Standard, die rund um die Uhr und bis in Entfernungen von 300 m strahlen, zur gesetzlichen Norm erhoben, den weitaus belastungs­­ärmeren sog. CT1+Standard, der nur während des Telefonierens strahlt, ab dem 1.1.2009 verboten.1 Die Entscheidung entspricht einer Gesundheitspolitik, die Krankheitskosten „deckelt“, statt sie vermeiden zu helfen.
    Die folgenden Analysen zeigen den ebenso geschäftstüchtigen wie zynischen Umgang mit Gesundheit und Umwelt der Bürger am Beispiel der UMTS-Politik. Der Staat hat sich ihre Durchsetzung bekanntlich mit 100 Milliarden DM bezahlen lassen. Für einen Erlös von umgerechnet rund 1200 DM pro Kopf hat er damit jeden seiner 80 Millionen Bürger einem noch ungeklärten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Konnte er nicht wenigstens je 1 DM dieser Summe in eine wirklich unabhängige Forschung investieren, die weder von der Industrie mitfinanziert noch mitbestimmt wird? Er hätte sich den Vorwurf erspart, die Gesundheit des Volks an die Mobilfunkindustrie verkauft zu haben.
    Die folgenden Analysen beobachten Fortsetzungen, Techniken und Netzwerke dieses Handels mit der Gesundheit.

    2. Zum Stand der UMTS-Forschung
    Die Verantwortlichen aus Politik, Industrie und Wissenschaft bescheinigen der Öffentlichkeit und betroffenen Bürgern die besondere Bekömmlichkeit der UMTS-Strahlung. Doch nach dem Stand der Forschung ist das eine Lüge. Denn fast alle vorliegenden UMTS Studien belegen schwerwiegende Schädigungspotenziale dieser Technik; ihre Rechtfertigungen typische Strategien der Manipulation.
    Zunächst zu den Nachweisen der Schädlichkeit:
    2003 bestätigt eine von drei niederländischen Ministerien in Auftrag gegebene Studie („TNO-Studie“) u. a. Tinnitus, Kopfschmerzen und Übelkeit als mögliche Sofortwirkungen
    der neuen Technik – was europäische Regierungen nicht davon abhält, diese flächendeckend einzuführen.
    2005 gelangen schwedisch-russische Forschungen von I. Belyaev, E. Markova und anderen Wissenschaftlern zu dem Ergebnis, dass UMTS-Mikrowellenstrahlung auf Grund ihrer Signalcharakteristik deutlich größere zellschädigende biologische Effekte bewirken kann als GSM-Strahlung.
    2006 machen die Professoren F. Adlkofer und H. W. Rüdiger erstmals mit Ergebnissen ihrer UMTS-Forschungen bekannt. Die UMTS-Strahlung ist danach schon bei einer zehnmal niedrigeren Intensität (SAR) so gentoxisch, wie nach den Ergebnissen der Reflex-Studie die GSM-Strahlung.
    2008 belegt eine Studie des Fraunhofer Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin Hannover am Beispiel von Mäusen die tumorfördernde Wirkung von UMTS.

    Wie der Überblick zeigt, haben sich die Indizien einer besonderen Fragwürdigkeit der UMTS-Technik seit ihrer Versteigerung 2002 kontinuierlich verdichtet. Den Gefährdungen der beschlossenen UMTS-Politik wirken rasch aber auch Rettungsversuche entgegen:
    Nach dem Bekanntwerden der niederländischen TNO-Studie gibt die Mobilfunkindustrie eine angebliche Wiederholung und Prüfung der Ergebnisse dieser Studie an der ETH Zürich in Auftrag, verändert die Projektvorgaben (u. a. in der Auswahl der Probanden) aber so, dass andere Ergebnisse herauskommen müssen. Aus der angeblichen „Replik“ der TNO-Studie wird das klassische Beispiel eines manipulativen Missbrauchs von Wissenschaft für die Bedürfnisse der Mobilfunkindustrie.2
    Als Prof. Adlkofer Bundesumweltminister Gabriel im Dezember 2006 mit den Ergebnissen der neuen UMTS-Studie bekannt macht, sieht sich Prof. Alexander Lerchl von der privaten Jacobs University Bremen ein erstes Mal aufgefordert, die angeblichen UMTS-Risiken zu widerlegen. Ob er dabei einer zeitnahen inneren oder äußeren Berufung folgt, entzieht sich unserer Kenntnis. Tatsache ist, dass eine Pressemitteilung seiner Universität bereits am 29.06.2007 der Öffentlichkeit berichtet, in „Langzeitversuchen“ an Mäusen habe der Forscher „keinen Nachweis für eine Schädigung durch UMTS-Strahlung“ gefunden.3 Analog liest man es fortan in einer ganzen Reihe von Medien-Aussagen, z. B. in einem PC-Magazin: Was immer die UMTS-Kritiker an Störungen und Schädigungen vermuten – „Wissenschaftler der Jacobs University […] unter Leitung von Alexander Lerchl, Professor of Biology, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Wuppertal […] gaben nun Entwarnung“.4 Die Rede von „Langzeitversuchen“ bezieht sich dabei offenkundig auf die Lebensdauer der Mäuse und versucht vom ad hoc-Charakter der Studie abzulenken. Zu deren vielen Anfechtbarkeiten gehört auch die bislang ungeklärte Frage, warum Prof. Lerchl die Bestrahlung der UMTS-Mäuse knapp vier Wochen früher abbrechen ließ als die der GSM-Mäuse.
    Gut eineinhalb Jahre später sieht sich Prof. Lerchl abermals berufen, gegen prominente UMTS-Kritiker zu Felde zu ziehen. Wir gehen auf seinen Vorstoß im Folgenden näher ein.

    3. Etappen einer konzertierten Intrige
    Seit Anfang 2008 ist die UMTS-Studie der Professoren Adlkofer, Rüdiger und weiterer Mitarbeiter in einem wissenschaftlichen Fachjournal zugänglich.5 Seit dem 25. Februar 2008 liegt der EU auch ein Antrag Adlkofers auf Bewilligung und Finanzierung eines Projekts vor, das die Wirkungen der UMTS-Strahlung in einem europaweiten Rahmen nach dem (weiterentwickelten) Modell der Reflexstudie verlässlich klären soll. In einer Überschau der Forschungslage fassen die Professoren Adlkofer, Kundi und Rüdiger den zu diesem Zeitpunkt gegebenen Stand der Erkenntnis wie folgt zusammen: „Die von der Strahlenschutz­kommission vertretene Vorstellung über die Unschädlichkeit von der Mobilfunkstrahlung kann nach unserer Überzeugung aufgrund der Datenlage nicht mehr aufrechterhalten werden. Die vorliegenden in-vitro-Forschungsergebnisse belegen sowohl ein gentoxisches als auch ein die Genfunktion modulierendes Potential von HF-EMF. Sie bilden damit die theoretische Grundlage für die Annahme eines Tumorrisikos, wie es sich in epidemiologischen Studien bereits andeutet.“6
    Nun aber sieht sich Prof. Alexander Lerchl zum zweiten Mal zum Retter der UMTS-Industrie und –Politik berufen. Vorwürfe der Manipulation sollen die UMTS-Erkenntnisse von Adlkofer und Rüdiger entkräften und die UMTS-Diskussion aus der Welt schaffen - die Erkenntnisse der Reflex-Studie, die Glaubwürdigkeit der Professoren Adlkofer und Rüdiger sowie einen für Industrie und Staat höchst unbequemen europäischen Projektantrag gleich mit.
    Die Professoren Adlkofer und Rüdiger haben mit einer Gegendarstellung inzwischen auch eine eingehende Dokumentation der Ereignisse vorgelegt, die auf den Internetseiten von Diagnose-Funk und h.e.s.e. eingesehen werden kann.7 Hier genüge es, die Gelenkstellen der Entwicklung festzuhalten:
    Prof. Alexander Lerchl wendet sich an den Rektor der Medizinischen Wiener Universität und an die Herausgeber zweier wissenschaftlicher Zeitschriften mit dem gegen die Professoren Adlkofer und Rüdiger gerichteten Vorwurf der Datenmanipulation.
    Tatsächlich wird dem Rektorat der Medizinischen Universität Wien im Mai 2008 vom Nachfolger Prof. em. Rüdigers gemeldet, eine Laborantin der Arbeitsmedizin habe Daten gefälscht. Die als hoch qualifiziert geltende und seit fast 10 Jahren im Labor der Arbeitsmedizin beschäftigte Mitarbeiterin räumt ein zeitlich genau lokalisiertes Fehlverhalten im April 2008 ein. Sie betont aber die Einmaligkeit dieses Vorgangs und die Sauberkeit aller früheren Arbeiten.
    Ohne den früheren Vorgesetzten der Laborantin, Prof. Rüdiger, auch nur anzuhören und die Rohdaten der Untersuchungen selbst anzusehen, kommt eine an der Universität bestehende Kommission für Wissenschaftsethik zu dem Schluss, dass alle Publikationen, an denen die Laborantin mitgewirkt hat, wegen des Verdachts der Datenmanipulation zurückgezogen werden müssen. Der Rektor, dem diese Empfehlung mitgeteilt wird, fordert merkwürdigerweise jedoch nur die Rücknahme der beiden Studien zur Wirkung der Mobilfunkstrahlung - zu UMTS wie GSM. Die sechs anderen Studien, an denen die Laborantin mitgewirkt hat, werden nicht beanstandet.
    Dem Einwand, dass die Ergebnisse ordnungsgemäß zustande gekommen, auch anderweitig längst bestätigt seien, begegnet der Rektor der Universität mit dem Argument, Prof. Rüdiger habe sich dem Votum einer unabhängigen wissenschaftsethischen Kommission zu beugen und die Ergebnisse der 2008 publizierten UMTS-Studie wie die Reflex-Ergebnisse von 2005 zurückzuziehen.
    Überraschend stellt sich zwei Tage später heraus, dass der gerade berufene Vorsitzende der dreiköpfigen Kommission für Wissenschaftsethik als Jurist bei einem Unternehmen der Mobilfunkindustrie beschäftigt ist.
    Ungeachtet dieser Tatsache, dass der Glaube an die angebliche Unabhängigkeit der Untersuchungs­­kommission längst zerstört ist, gibt der Rektor der Universität an den Professoren Adlkofer und Rüdiger vorbei eine Pressemitteilung heraus, die unter Berufung auf Geständnisse - die es nie gegeben hat - die Vermutung in Umlauf bringt, die Arbeiten über erbgutändernde Wirkungen von Mobilfunkfeldern seien gefälscht.
    In ihrer Gegendarstellung betonen die Professoren Adlkofer und Rüdiger mit der Unhalt­barkeit der unterstellten Manipulationsvorwürfe auch ihre Überzeugung von der Richtig­keit und allgemeineren Absicherung ihrer Ergebnisse:
    „Wir halten es nicht für gerechtfertigt, die genannten beiden Studien zur erbgutschädi­genden Wirkung von Mobilfunkfeldern aufgrund der Anweisung des Rektors der Medizinischen Universität Wien zurückzuziehen, weil wir überzeugt sind, dass die wissenschaftlichen Aussagen in diesen Publikationen korrekt sind.
    Für diese unsere Auffassung spricht, dass Ergebnisse beider Studien inzwischen von anderen unabhängigen Arbeitsgruppen bestätigt sind. Damit kann an der grundsätzlichen Richtigkeit der publizierten Daten kaum ein Zweifel bestehen. […]
    Erbgutschädigende Wirkung von Mobilfunkfeldern ist bedeutsam für die Risiko­bewertung dieser neuen Technologie. Die Publikationen zu diesem Thema, von deren Richtigkeit wir überzeugt sind, ohne triftigen Grund zurückzuziehen, entspricht nicht unserer Auffassung von der Verantwortung des Wissenschaftlers gegenüber der Öffentlichkeit. Das könnte als falsches Signal verstanden werden, dass nämlich damit auch alle gesundheitlichen Bedenken ausgeräumt wären.“
    Doch die Drahtzieher der Aktion, allen voran Prof. Alexander Lerchl, haben inzwischen über DPA und den Spiegel in die Medienöffentlichkeit gebracht, worauf sie es abgesehen hatten. Spiegel-Redakteuer und Mobilfunk-Freund Manfred Dworschak verkündet es triumphierend: „Gleich zwei vieldiskutierte Studien sind nach dem Geständnis praktisch wertlos geworden.“ Wie habe man nur auf so dürftiger Grundlage eine Senkung der Grenzwerte fordern können!8
    Die Schlüsselfunktion von Prof. Lerchl bei Vorbereitung und Durchführung der konzer­tierten Aktion ist nach allem offensichtlich. Ausdrücklich rühmt Manfred Dworschak Lerchls Vorreiterrolle im so gesehenen Eintreten für die Sauberkeit der Wissenschaft. Die Aktion scheint am Ziel aller Wünsche: Rettung der UMTS-Technik und Vernichtung der Reflex-Studie, beides verbunden mit einer Selbstinszenierung überlegener Wissenschaftlichkeit.
    Doch die Drahtzieher haben dabei nicht nur die Attribute von „Wissenschaftsethik“ und „Unabhängigkeit“ missbraucht. Sie haben auch zahlreiche Indizien einer fein gesponnenen großen Intrige hinterlassen. Nicht die beiden Wiener Studien sind manipuliert, sondern Prof. A. Lerchl versuchte mit einer Reihe von Helfern Politik und Öffentlichkeit im Interesse der Mobilfunkindustrie zu manipulieren!

    4. Industrienähe und Ethikferne am konkreten Beispiel
    Geht man weit genug zurück, entdeckt man Prof. Lerchl (fortan AL) noch als Beförderer mobilfunkkritischer Einsichten. 1999 - 2001 wirkt er maßgeblich an einem Projekt mit, das die schädigende Wirkung gepulster hochfrequenter Strahlung auf einjährige Pflanzen dreier Nadelbaumarten nachweist. Beobachtet wird dabei auch, dass Pinus pumila mit ihrem größten Anteil vertikal stehender Nadeln auch die größte Schädigungsrate aufweist - was die Annahme einer kausalen Wirkung unmittelbar über die Nadeln nahe legt.9
    Als wir AL 2007 fragen, warum die Ergebnisse des mit öffentlichen Mitteln geförderten Projekts erst nach mühsamen Recherchen und auch dann nur in einer Kurzzusammenfassung erreichbar sind, bekommen wir u. a. auf dem Umweg über eine Zwischenschaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz die folgenden beiden Auskünfte: Private Gründe hätten die Ausformulierung der Ergebnisse bislang hinausgezögert. Außerdem deute AL die Beobachtungen heute ganz anders, nämlich als indirekte, „durch thermische Wirkungen auf die Anzuchterde“ bedingte Schädigung infolge z. B. von „Wasserstress“ oder „Nährstoffmangel“. In keiner Weise sei aus den Projektergebnissen zu folgern, „dass die Experimente an Keimlingen unter den geschilderten Versuchsbedingungen für relevante Expositionen von Bäumen Schäden oder ursächliche Zusammenhänge vermuten lassen“.10 Diese Interpretation widerspricht nicht nur klar den früheren Beobachtungen. Sie zeigt auch ein krampfhaftes Bemühen, alles auf thermische Wirkungen umzubiegen – die einzige Gruppe von Wirkungen, die deutsche Grenzwerte berücksichtigen. Offenbar soll auch die Pflanzenwelt nicht die geringste Handhabe für die Annahme schädigender und nicht-thermischer Wirkungen bieten.
    In seinem 2007 erschienen Bändchen Macht Mobilfunk krank? Daten, Fakten, Hintergründe fasst AL die Summe seiner eigenen und aller ihm bekannten Erkenntnisse unter der Überschrift „Kritische Einsichten“ zusammen: „Die Resultate der wissenschaftlichen Studien belegen insgesamt bislang keinen Verdacht auf einen Zusammenhang zwischen Mobilfunk­strahlen innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte und Gesundheitsschäden, weder in Zell- oder Tierexperimenten noch anhand epidemiologischer Untersuchungen.“11 Jeder auch nur halbwegs Informierte weiß, wie gut solche Einsichten industrielle Interessen bedienen, wie falsch und tendenziös sie die Öffentlichkeit unterrichten. Eine Rezension des Buches weist darauf hin, dass „Daten, Fakten, Hintergründe“ in dem Buch „einseitig und unvollständig dargestellt“ seien und unerwünschte Erkenntnisse - z. B. in Sachen Elektrosensibilität -„ausgeblendet“ werden. Sie verweist ihrerseits auf den Hintergrund der privat finanzierten Jacobs-Universität, an der sechs Vodafone-Stipendiaten seit September 2007 ihr Studium aus einem „Vodafone-Chancen-Programm“ finanzieren.12
    Zusammenhänge dieser Art widerlegen aber nicht nur die behauptete „Kritische Einsicht“, sondern die angebliche Unabhängigkeit des Forschens mindestens ebenso. Wie es darum bestellt ist, zeigen im ereignisreichen Jahr 2007 u. a. Pressemitteilungen, der Telekom­munikationsausrüster Huawei und die Jacobs Universität Bremen seien als Mitglieder 55 und 56 der Forschungsgemeinschaft Funk e. V. beigetreten: „Seit dem 12. September 2007 sind die beiden Organisationen Mitglieder der Forschungsgemeinschaft Funk e. V. [...]. Huawei Technologies ist ein führender Hersteller von Telekommunikationsnetzen der nächsten Generation und bedient Telekommunikationsanbieter mit über einer Milliarde Nutzern weltweit. Die Jacobs University Bremen ist eine private, unabhängige Hochschule mit höchsten Ansprüchen in Forschung und Lehre.“13 Eine Universität, Seite an Seite mit weltweit führenden Telekommunikationsanbietern, aber unabhängig und auf höchstem Forschungsniveau! Wer von dieser Dreifaltigkeit überzeugt sein will, braucht einen starken Glauben.
    Aufgefallen ist AL unserer Initiative unabhängiger Wissenschaftler, Ärzte und Techniker zuerst mit seinem ungewöhnlichen Engagement für Ärzte-Fortbildungen in der Regie und Finanzierung des IZMF, des Informationszentrums der Mobilfunkindustrie. Veranstaltungen dieser Art wurden bisher in den verschiedensten deutschen Regionen durchgeführt – als Workshop auch im Rahmen der Jacobs University.14 Den Grundtenor solcher Veran­stal­tungen hat Frau Prof. C. Herr der Presse gegenüber so formuliert: „Mediziner geben Entwarnung.“15 Dagmar Wiebusch, die Geschäftsführerin des IZMF, betont das im Zusammenhang solcher umweltmedizinischen Ärzte-Fortbildungen regelmäßig mit ganz ähnlichen Worten.
    Die Instrumentalisierung der Wissenschaft für Bedürfnisse von Staat und/oder Industrie ist eine geläufige Zeiterscheinung. Zu einem Phänomen absoluter Ethikferne und intellektueller Kriminalität wird sie aus unserer Sicht dort, wo es um Gesundheit und Umwelt geht, die professionellen Verharmloser aber auch in den einschlägigen Schutz-Gremien sitzen.

    5. Irrwege des deutschen Strahlenschutzes
    Unsere Grenzwerte, die von Regierungen, Konzernen und ihren Helfern zum Schutz geschäftlicher Interessen pervertiert wurden, sind so fragwürdig wie ihre Geschichte. Sie gehen auf Empfehlungen der ICNIRP zurück, eines industriefreundlichen und demokratisch nicht legitimierten Privatvereins. WHO und SSK haben seine Empfehlungen übernommen. Der Staat hat sie in eine Verwaltungsverordnung überführt und hält gegen alle Gebote der Vernunft eisern daran fest. Möglich ist das nur, weil seine angeblichen „Schutz-Gremien“ in geeigneter Weise besetzt sind.
    Das gilt in zweifacher Hinsicht. Wie ein Gutachten des Wissenschaftsrats festgestellt hat, ist der überwiegende Teil der über 600 Stellen des Bundesamtes für Strahlenschutz mit Beamten und Angestellten besetzt, die keinerlei eigenständige wissenschaftliche Kreativität zeigen.16 Das aber widerspricht nicht nur – wie das Gutachten betont - dem Errichtungs­gesetz der Behörde. Es wird zum Problem, wenn just Beamte dieser Behörde dann immer wieder auf angeblichen Fehler renommierter Wissenschaftler schließen, deren Erkenntnisse nicht den Erkenntnissen des BfS entsprechen.
    Noch gefährlicher aber sind tatsächliche Wissenschaftler, die gut und lukrativ mit der Industrie zusammenarbeiten, aber zugleich wichtigste Schaltstellen im Gesundheits- und Umweltschutz besetzen. Prof. Lerchl gehört zu ihnen und beleuchtet das Problem eindrucksvoll. Seine Projekte, Aussagen und Beziehungen machen ihn zu einer der wichtigsten Stützen der Mobilfunkindustrie. Aber er sitzt auch im Ausschuss für Nichtioniesierende Strahlung der Strahlenschutzkommission des Bundesumwelt­ministeriums. Ebenso ist er einer der wichtigsten Auftragnehmer des Deutschen Mobilfunksforschungsprogramms, das an das Bundesamt für Strahlenschutz angebunden ist.
    Was für den Schutz der Bürger bei solchen Vernetzungen herauskommt, hat AL im Rahmen eines in Ritterhude gehaltenen Vortrags gezeigt, den das Osterholzer Kreisblatt vom 16. Juni 2007 unter der Überschrift zusammengefasst hat: Professor Lerchl appelliert an alle Kommunen: Keine Steuergelder für weitere Mobilfunk-Studien ausgeben. Der „dringende Appell“ an die Kommunen, „keine zusätzlichen Steuergelder für Mobilfunk-Studien“ zu vergeuden, wird um Standortempfehlungen ergänzt: „In dem Gespräch mit unserer Zeitung empfiehlt der Grohner Strahlenschutzexperte sogar, die Masten auf öffentlichen Gebäuden mitten im Ort aufzustellen: Schulen, Kindergärten, andere öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr.“ Ist das die Art von Gesundheitsschutz, für den wir als Steuerzahler aufkommen sollen?

    AL ist nicht der einzige Wissenschaftler, der Interessenvertretungen kombiniert, die sich ausschließen. Die bereits zitierte Ärzte-Fortbildung des IZMF in Berlin vom 7.11.2007 nennt z. B. als Referenten neben Dagmar Wiebusch, der Geschäftsführerin des IZMF, und Alexander Lerchl noch Prof. Dr. med. Caroline Herr und Dr. rer. nat. Matthias Otto.17 Wie Herrn Lerchl findet man dann aber auch Frau Herr und Herrn Otto in der SSK wieder. Muss die Bevölkerung heute schon dankbar sein, dass nicht auch Dagmar Wiebusch berufen wird?
    Ein anderes Mitglied der SSK, Prof. Dr. Jürgen Kiefer, hielt am 29.11.2006 in der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes einen Vortrag Mobilfunk – die unerkannte Gefahr? Was immer an Risiken bekannt ist, wurde darin zitiert, zerredet, dementiert. Herr Kiefer schreckte nicht einmal davor zurück, die Unschädlichkeit eines Handys mit einem Geigerzähler zu „beweisen“. Ein in jeder Hinsicht betroffener Wissenschaftler urteilt nach diesem Vortrag: „Der Kommunikationsfunk hat uns eine gesellschaftliche Demenz beschert, die mindestens drei Ursachen hat: eine Strahlung, die man nicht sieht; einen Glanz des Geldes, der angeblich nicht stinkt; einen sichtbar-anrüchigen Strahlenschutz, dessen moralisches Format der Höhe deutscher Grenzwerte umgekehrt proportional ist!“18
    Die Reihe solcher janusköpfigen Gestalten im Umfeld der Bundes- und Länderpolitik ließe sich vervielfachen. Sie engagieren sich für die Produktinteressen der Mobilfunkindustrie, werden aber gleichzeitig in Gremien und Funktionen berufen, die ihrem gesetzlichen Auftrag nach die Bevölkerung vor den Risiken dieser Produkte schützen sollten. Das Personal und die Strukturen dieser Art haben dem einschlägigen deutschen Verbraucher- und Umweltschutz von Bund und Ländern den Ruf einer überdurchschnittlichen Verlogenheit und geistig-ethischen Armut eingebracht. Wir beurteilen die damit verbundene Pervertierung des gesetzlichen Schutzauftrags unumwunden auch als Veruntreuung von Steuergeldern und als Zumutung für kritische Demokraten.

    6. Das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm und die Frage der Prioritäten
    Die gegen die Forscher Adlkofer und Rüdiger ausgeworfene Intrige ist u. E. im Vorfeld eines Ereignisses zu sehen, mit dem am 17. und 18. Juni die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms (DMF) der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Vieles spricht für systematisch geplante Akte einer konzertierten Regie: „Volkshelden“ (Dworschak) wie die Professoren Adlkofer und Rüdiger oder auch Dr. med. Oberfeld sollen samt ihren bisherigen Erkenntnissen demontiert werden und ihre Forschungsgelder verlieren. Im nächsten Akt erlebt die europäische Öffentlichkeit dann die großartige Inthronisation des Deutschen Forschungsprogramms und seiner Ergebnisse. Das staatliche Engagement für die Erforschung der Risiken soll damit dann abgeschlossen sein. Und just ein Vertreter von Siemens hat Bundestagsabgeordneten, die jeden weiteren Aufwand für Forschung und Aufklärung als Zumutung betrachten, bereits zugesagt, die Aufklärung der Gesellschaft aus den finanziellen Etats der Mobilfunkindustrie kostenfrei zu übernehmen.19
    Wie ein interdisziplinäres Team von Medizinern, Biowissenschaftlern und Physikern anhand einer ersten Durchsicht von ca. 50 verfügbaren Kurzfassungen beobachtet, verzichtet das DMF weitestgehend auf wirkliche Ursachenforschung. Besonders häufig geht es um die Reduplikation bereits bekannter Ergebnisse. Z. T. wird eine Überprüfung von Erkenntnissen in Angriff genommen, die bestens gesichert sind – etwa die seit der Mitte der 90er Jahre bekannten störenden Einwirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf die Melatoninproduktion. Eine einzige Arbeit wollte im Sinne einer Kausalanalyse die möglichen Folgen naher Basisstationen für Schlaf­störungen durch An- und Abschalten prüfen. Aber genau dieses Projekt wurde durch die mitfinanzierende Mobilfunkindustrie gestoppt.20
    Wer nach den beobachtbaren personellen Prioritäten fragt, erkennt rasch die Wirkung der Mitbestimmung, die sich die Mobilfunkindustrie nach Aussage von Insidern als Gegenleistung für die hälftige Mitfinanzierung des DMF ausbedungen hat. Prof. Lerchl begegnet man an repräsentativer Stelle wieder; Vertretern der Gegenseite nirgends.
    Die Lenkung der Wahrheitssuche bedient sich ergänzend aber auch der grundsätzlichen Anerken­nung oder Verweigerung von Prioritäten der Forschungsförderung. So liegen uns Stellungnahmen des BfS vor, mit denen z. B. der Erforschung der Risiken für Tiere und Pflanzen die Priorität abgesprochen wird, die geltend gemachten Erkenntnisse einer jahrzehntelangen Forschung einfach ignoriert oder dementiert werden.21 Prof. Frentzel-Beyme sah sich sogar im Fall von Anträgen zur Erforschung der Risiken für Kinder mit dem Argument abgewiesen, „Kinderstudien“ seien „nicht prioritär“.22
    Die sich abzeichnende Logik des deutschen Strahlenschutzes folgt dabei einer merkwürdig zirkulären Struktur: Ernst zu nehmende Risiken seien den zuständigen Schutz-Gremien nicht bekannt. Ihre Erforschung könne also keine Priorität beanspruchen. Der Verzicht auf weitere Forschung versteht sich dann wiederum als öffentlicher Beweis, dass es ernst zu nehmende Risiken nicht gibt.
    Niemand wird in Abrede stellen, dass sich in der gegenwärtigen Situation Annahmen der Unbedenklichkeit und solche höchster Gefährdung unserer Lebenswelt unversöhnlich gegenüber­stehen. Wo die einen beschwichtigend von deutlich unterbotenen Grenzwerten reden, schließen die anderen auf eine schädigende Zwangsbestrahlung, der man auch in den eigenen vier Wänden ausgesetzt ist und die für immer mehr Menschen mit gravierenden Einbußen an Gesundheit, Eigentum und Lebensqualität verbunden ist. Wo die einen die Vermietung von Antennendächern als marktwirtschaftlichen Handel werten, schließen andere auf makabre Geschäfte zu Lasten von Gesundheit und Eigentum unbeteiligter Dritter. Wo die Verantwortlichen von einem Auftrag möglichst lückenloser Versorgung reden, folgern andere längst eine möglichst gleichmäßige Verstrahlung der Bevölkerung, die Nachweise der Schädigung und Regelungen der Haftung erschweren soll, weil es keine unbestrahlten Vergleichsgruppen mehr gibt.

    In Kooperation mit der BioInitiative Working Group, die mit ihrer Auswertung von 2000 Studien bekannt geworden ist,23 und zahlreichen anderen umweltengagierten Vereinigungen sind wir dabei, die Lücken auszufüllen, die das DMF nicht ausfüllen konnte oder wollte. U. a. mit unserer Schriftenreihe Wirkungen des Mobil und Kommunikationsfunks24 werden wir den Zugang zu jener Seite der Wahrheit ermöglichen, die von Staat, Industrie und ihren Helfershelfern verschwiegen wird. Im ersten Heft dieser Reihe, Bienen, Vögel und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch ‚Elektrosmog’, das im Dezember 2007 erschienen ist, zeigt der Biowissenschaftler Dr. rer.nat. Ulrich Warnke auf der Grundlage nachprüfbarer Wirkungsmechanismen, dass die Verantwortlichen dabei sind, in wenigen Jahrzehnten aufs Schwerste zu schädigen, was die Natur im Verlauf von Jahrmillionen aufgebaut hat. In einer vorangegangenen Broschüre hatten die Ärzte Dr. med. Wolf Bergmann und Dr. med. Horst Eger bereits die Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit zusammengefasst.25 In den nächsten Heften unserer neuen Reihe werden wir zeigen, was einer weltweiten Forschung zur Schädigung der Kinder, der Tiere und Pflanzen bekannt ist. Angesichts bereits vorliegender Rohfassungen können wir schon heute sagen: Was unser Strahlenschutz ignoriert, verdrängt oder weg lügen lässt, ist gespenstisch. Wer übernimmt die Verantwortung für die Folgen?

    7. „Gekaufter Staat“ – „verkaufte Gesundheit“26
    Gesundheit als Problem eines kranken Systems
    Wir recherchieren weiter und werden das Zusammenspiel von Mobilfunkindustrie, Wissenschaft und medialen Verstärkern in seinen Wurzeln, Trieben und Früchten noch weiter offen legen. Das gilt für den hier beleuchteten Beispielfall, aber auch im Rahmen unseres Projekts Mobilfunk und Medien.27 Doch schon die hier vorgelegten Beobachtungen gestatten für das Funktionieren des deutschen Verbraucher- und Umweltschutzes ein ernüchterndes Fazit:
    Ein Wissenschaftler, der gut mit Mobilfunkindustrie und ausgewählten Medien zusammenarbeitet, reicht aus, den Stand der Forschung in öffentlichkeitswirksamer Weise zu manipulieren.
    Drei deutsche Strahlenschutz-Gremien liefern einer fahrlässigen Gesundheits- und Umweltpolitik die benötigten Persilscheine.
    80 Millionen Bürger aber sind die potentiellen Opfer dieses wissenschaftlich wie ethisch gleichermaßen fragwürdigen „Schutz“-Systems!
    Bereits die internationale Benevento-Resolution von 2006 warnt vor den Folgen der Tatsache, dass der Einfluss der Mobilfunkindustrie das Wissen einer industrieunabhängigen Forschung unterdrückt. Eine Schrift, von der Europäischen Umweltagentur herausgegeben und vom deutschen Umweltbundesamt übersetzt - Späte Lehren aus frühen Warnungen: Das Vorsorgeprinzip 1896-2000 -, konstatiert ein hundertjähriges Versagen der Politik vor der Aufgabe der Vorsorge, als Folge horrende Opfer an Leben und volkswirtschaftlichen Verlusten.28 Aus den Analysen des Versagens werden 12 Lehren abgeleitet, deren Beherzigung als Voraussetzung einer realistischen Schutzpolitik gesehen wird, darunter die frühzeitige Wahrnehmung von Warnungen. Heute geht es nicht mehr nur um Warnungen, sondern um eine längst überfällige Kenntnisnahme nachprüfbarer Wirkungsmechanismen der Schädigung durch elektromagnetische Felder. Aber noch immer finden wir keine einzige der 12 Lehren berücksichtigt. Die Verstrickung in Milliardengeschäfte macht skrupellos oder blind.
    Wir recherchieren seit langem, wie weit das Geld und die Agenten der Mobilfunkindustrie auch über die Wissenschaft hinaus und bis in sensibelste Bereiche hinein die Gesellschaft nach ihren Bedürfnissen gestalten. Ob im Kinderschutz, in Medienbeiräten, in der „Aufklärung“ von Ärzten, Eltern und Schulen oder auch im Austausch mit der höheren Politik29: Überall begegnet man den Agenten der Mobilfunkindustrie und der Arbeit ihres Kapitals. Das Ergebnis der Entwicklung kann man im Anschluss an drei bekannte Buchtitel formulieren. Der „gekaufte Staat“ ist auf keinem anderen Gebiet konsequenter verwirklicht. Die „verkaufte Gesundheit“ ist nur die logische Folge. Mit dem Journalisten Hans Leyendecker dürfen wir folgern: Die Zukunft unserer Wirtschaft - einschließlich der Sicherung von Profiten - braucht nichts so sehr wie eine „neue Moral“.30
    Unter „Machiavellismus“ versteht man in der Geschichte der Neuzeit eine Machtpolitik ohne moralische Skrupel. Sie folgt dem Prinzip „Der Zweck heiligt die Mittel“. Die Mobilfunkpolitik der Gegenwart hat einen ökonomischen Machiavellismus der Moderne zu höchster Perfektion entwickelt. Er ist mit dem Sozialdarwinismus unserer Tage logisch verbunden. Beide sind Ausdruck der Bürger- und Ethikferne der hier kritisierten Technik- und Wirtschaftspolitik.

    8. Thesen zum deutschen Gesundheits- und Verbraucherschutz in Sachen ‚Elektrosmog’

    1.Der „gekaufte Staat“ verkauft die Gesundheit seiner Bürger:
    1.1.Die Infiltration des Mobilfunk-Kapitals in sensibelste Bereiche der Gesundheits- und Umweltpolitik hat ein angebliches „Schutz“-System geschaffen, das die Risiken der Technik verdoppelt.
    1.2.Eine pseudowissenschaftliche Ideologie von angeblich schützenden Grenzwerten und fehlenden Beweisen verschleiert die faktische Schädigung von Volksgesundheit und Volkswirtschaft.
    1.3.Die Einkünfte aller Profiteure dieses Systems, die sich gemeinschaftlich bis heute jeder Haftung entziehen, müssen betroffene Bürger mit Einbußen an Gesundheit, Eigentum und Lebensqualität teuer bezahlen.
    1.4.Wir sind nicht gegen den Mobil- und Kommunikationsfunk. Aber wir fordern seine Umstellung auf gesundheits- und umweltverträgliche Technologien und seine Verankerung in einem Schutz-Konzept, das die Demokratie der Bürger nicht in eine Diktatur kommerzieller Interessen pervertiert.

    2.Eine neue Gesundheits- und Umweltpolitik braucht eine neue geistige Grundlage:31
    2.1.Umwelt- und Verbraucherschutz setzen eine intakte Demokratie voraus. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde gemäß Art. 1 GG und Art. 1 der EU-Grundrechtecharta ist nicht nur das Fundament jeder Demokratie, sondern auch der wichtigste Schutz vor kapitalistischen Entgleisungen der Marktwirtschaft.32
    2.2.Umweltpolitik muss integraler Bestandteil einer umfassenden Friedenspolitik werden; sie macht die Natur nicht zum Objekt von Ausbeutung und Unterwerfung. „Mitverantwortung für den Nächsten“ und „Ehrfurcht vor der Schöpfung“ sind ihre wichtigsten Grundlagen.33
    2.3.Technik und Politik bedürfen einer ethischen Fundierung. Kern jeder Ethik der Technik ist nach Carl Friedrich von Weizsäcker die Nächstenliebe. Nächstenliebe und Ehrfurcht vor der Schöpfung sind unverzichtbare Bedingungen auch jeder Ethik der Politik.

    3.Vor allem aber braucht der Schutz des Lebens neue Menschen:
    3.1.Politiker, die die Bestimmungen des Grundgesetztes nicht ihren kurzsichtigen ökonomischen Interessen opfern;
    3.2.Gesundheitsbeamte, die sich über den elektromagnetischen Haushalt alles Lebens informieren, um ihn nicht mit tausendfach stärkeren Überlagerungen zu zerstören;
    3.3.Wissenschaftler, die sich Ethos und gesellschaftliche Verantwortung nicht abkaufen lassen;
    3.4.Medien, die an vorderster Front wieder recherchieren, statt mitzumachen;
    3.5.Juristen, die eine staatskonforme Grenzwertpflege nicht mit unabhängiger Urteilskraft verwechseln;
    3.6.Kommunen, die ihre Handlungsspielräume zum Schutz der Bevölkerung nutzen;
    3.7.allem voran aber mündige Demokraten, die sich nicht einem kulturarmen Konsum zuliebe zu Objekten leichtsinniger Freilandversuche degradieren lassen und ihre Rechte als Wähler und Verbraucher nutzen!

    Prof. K. Richter - Uwe Dinger - Prof. K. Hecht - Dr. med. M. Kern - Prof. Dr. G.Zimmer
    Redaktion der Reihe: Preußenstr. 11, 66386 St. Ingbert

    PS: Unter www.kompetenzinitiative.net finden Sie das Grundsatzprogramm unserer Initiative, eine Dokumentation bisheriger Arbeit, auch Informationen dazu, wie Sie unserer Bewegung beitreten oder sie unterstützen können.

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  • Arbeitsgemeinschaft Allergie krankes Kind

    Erfahrungen der AAK-Eltern zeigen:

    Meist trifft Familien die Diagnose völlig unvorbereitet. Auch wenn heute in der Öffentlichkeit viel stärker über Allergien informiert und aufgeklärt wird, weil sich atopische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter häufen:

    Die Nachricht löst in Familien viele Fragen aus, aber auch Ratlosigkeit, Unsicherheit und Ängste.

    Sie erfahren oft in Gesprächen mit anderen zum ersten Mal, dass die Auswirkungen der Erkrankung auf die Familie nicht nur allein sie betrifft:

    Neben der Traurigkeit über die eigene Betroffenheit befällt Eltern auch oftmals Wut, dass viel zu wenig Verständnis für die Sorgen und Probleme im Umgang mit der Erkrankung vorhanden ist. Mitunter kommt Frust nach einem allzu kurzen oder nicht befriedigenden Arztgespräch hinzu und die Angst, wie es nun weitergehen kann.

    Mütter und Väter stehen vor dem Problem, ihrem Kind sofort helfen zu wollen, aber sie wissen nicht, wie. Oftmals kommen gutgemeinte Ratschläge aus allen Ecken, mitunter kaum nachvollziehbar oder gar nachprüfbar.

    Wie geht es also weiter?

    Eltern allergiekranker Kinder haben sich genau wegen dieser Erfahrungen vor über 20 Jahren zusammengeschlossen, um verständliche Informationen zu erhalten und im wohnortnahen Austausch untereinander sich mit Erfahrungen des Alltags zu helfen.

    Sie tragen aber nicht nur Basiswissen darüber zusammen, was eigentlich bei einer allergischen Reaktion passiert, welche Auslöser und begleitenden Momente es gibt und wie man auf die richtige Spur kommt, denn nicht alles ist eine Allergie, was allergieähnliche Symptome hervorruft.

    Genauso wichtig für Eltern ist das Verständnis füreinander und der Austausch darüber, wie andere mit der Erkrankung umgehen.

    http://www.aak.de

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  • Bericht der NRhZ zum Thema Schweinegrippe

    Von unserem Mitglied Gisela Segieth erhielt ich den nachfolgenden Bericht aus der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) zugemailt, den ich unkommentiert hier einstelle.

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14492

    Medien
    "Wer hat noch nicht, wer will noch mal"
    Schweinegrippe mit Günther Jauch
    Von Gisela Segieth

    In Köln, da sind die Jecken los! Ob es daran gelegen hat, dass Günther Jauch am 11.11. während der Sendung SternTV die Zuschauer im RTL-Studio in Köln-Hürth dazu einlud, sich vor Ort gegen die „Wutzefregg“ impfen zu lassen, wie wir im Saarland die „Schweinegrippe“ nennen? Oder war er etwa schon bei der morgendlichen Rathausstürmung dabei? Wie auch immer - Jauchs Beitrag zur „Schweinegrippe“ gestaltete sich frei nach dem Motto: "Wer hat noch nicht, wer will noch mal“.
    Bild:
    Cartoon: Kostas Koufogiorgos

    Dabei wäre es höchste Zeit gewesen, objektive Fakten zum Pro und Contra der Impfung gegen die „Neue Influenza“ zu erfahren. Doch ebenso herzlich, wie im Karneval in Köln Kamellen verteilt werden, hat er pünktlich zum Karnevals-Auftakt seinen Zuschauern vor Ort die Impfung gegen „Schweinegrippe“ angeboten. Zu diesem „Scherz“ waren dann auch gleich vierzehn BesucherInnen Ort bereit, die direkt bei RTL von einem damit beauftragten Mediziner geimpft wurden.

    Ob daran wirklich nur der beginnende Fasching schuld war? Das werden wir wohl nie erfahren. Doch fragen dürfen wir wohl: Gab es ein so gutes Angebot des Pharmariesen GSK (GlaxoShmithKline), dass Günther Jauch und seine Produktionsfirma I & U TV nicht ablehnen konnten? Oder wurde ihm dafür von Seiten der Bundesregierung - und den damit verbundenen „Öffentlich Rechtlichen“ - endlich die Politsendung angeboten, von der er immer schon geträumt hat?“ Wer weiß!

    Scherzartikel?

    Oder ist die „Schweinegrippe“-Impfung nur ein „Scherzartikel“, der die Karnevals-Session 2009/2010 mal so richtig anheizen soll? Warum aber dauerten dann die Vorbereitungen dazu bereits seit April 2009 an? Und warum gibt es überhaupt noch Zweifel an diesem Impfstoff, wenn Günther Jauch mit ihm sogar seine Scherze treiben kann? Ein Mensch wie er würde doch nicht, oder…? - Doch, gerade ein Mensch wie er, schließlich verdient er nicht schlecht an seiner Sendung. Skrupel? Die hatte er dabei sicher nicht, versuchte er doch nur, den ahnungslosen Bürgern die Angst vor der „Schweinegrippe“ und dem Impfstoff zu nehmen.
    Einer musste sich da doch mal einschalten und die Situation klären, nachdem „unsinniger Weise“ dieser Impfstoff durch Presseerklärungen, wie der des dbu (Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner), so heftig diskutiert wird.*1

    Oder Gesundheitsrisiko?

    Der dbu hatte nämlich bereits am 26. Oktober mit folgenden Worten vor dieser Impfung gewarnt: „Der „Schweinegrippe-Impfstoff“ ist für Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen ungeeignet!*2 Denn Pandemrix® stellt wegen fehlender Sicherheitsnachweise ein erhebliches Gesundheitsrisiko bei Massenimpfungen dar!!!“

    Hätten die Umweltmediziner einfach den Mund gehalten, wie es sich gehört, dann hätte Günther Jauch diesen Sendebeitrag gar nicht produzieren müssen. Oder doch? Was sollte er denn machen, als ihm statt Kamellen für den Karnevalsauftakt ausschließlich Pandemrix® geliefert wurde? Irgendwohin musste er doch damit.

    Bazillenschleuder…

    Und außerdem hatte diese „Neue Grippe“ ihn doch selbst fest im Griff, als er am 27. April 2009 „Wer wird Millionär?“ moderierte. Damals sah man ihn als verantwortungslose Bazillenschleuder von RTL. Akut an „Schweinegrippe“ erkrankt ließ er seine MitarbeiterInnen und Gäste in den Genuss kommen, sich ein direktes Bild von dieser Infektionskrankheit zu machen und sich gegebenenfalls gleich von ihm anstecken zu lassen.

    Man erinnere sich an das heldenhafte Bild des Moderators, der röchelnd am Mikrophon hing und zeitweise nur noch in der Lage war, sich via Zeichensprache zu verständigen. Teilweise musste sogar die Kandidatin Tamara Kastl seine Rolle mitübernehmen.*2 Denn weder literweise Kamillentee noch Bonbons halfen dem Ärmsten, an diesem Abend seine Stimme zu retten.

    …aber angeblich auch “Arbeitnehmer“

    Dennoch frotzelte er: „Es ist doch nicht mit anzusehen, wenn sich der durchschnittliche Mexikaner bei der ersten kleinen Grippe gleich zum Sterben hinlegt. Aus diesem Grund habe ich meine leichte Unpässlichkeit genutzt, um einmal die Moral und das Durchhaltevermögen des deutschen Arbeitnehmers zu demonstrieren. Auf der einen Seite möchte ich damit die Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland ermuntern, gerade jetzt in den Betrieben am Ball zu bleiben. Auf der anderen Seite verstehe ich das auch als ein Signal an die Weltgemeinschaft und verspreche mir davon im Ausland gute Werbung für deutsche Wertarbeit.“ *3

    Inzwischen hat Jauch, der - nebenbei bemerkt - seit Gründung seiner Produktionsfirma I & U TV im Sommer 2000 „Arbeitgeber“ und nicht mehr „Arbeitnehmer“ ist, die „Wutzefregg“, im Gegensatz zu den derzeit ca. 55.000 Infizierten weltweit, glimpflich überstanden. Er braucht sich also auch keine Gedanken über „Impfung oder nicht“ zu machen. Das kann man angesichts der angeblich 10.212 Toten, die die Schweinegrippe bis dato insgesamt weltweit gefordert haben sollte, leider nicht für alle sagen. Was noch geschehen wird, steht in den Sternen. Auch wie viele Opfer der Impfstoff Pandemrix® fordern wird - ganz gleich ob als chronisch Kranke oder als Tote - kann niemand voraus sagen.

    Keine Warnungen in den Sendern…

    Die ersten Toten durch den Impfstoff gibt es laut Medien angeblich bereits seit geraumer Zeit im europäischen Ausland *4*5 Und am Montag/Dienstag, 16./17. November, berichtete neben dpa und anderen Zeitung die Frankfurter Rundschau: „Ein Todesfall in Thüringen schürt neue Ängste vor der Schweinegrippe-Impfung. Der 55-jährige, zuvor offenbar gesunde Mann aus Leinefelde starb in der Nacht zum Freitag, nachdem er am Donnerstag Pandemrix erhalten hatte. Ob sein Tod mit der Impfung zusammenhängt, wird untersucht.“ Dennoch gibt es bis dato offenbar nicht einen einzigen Bericht in Hörfunk oder Fernsehen, der nachdrücklich vor dem Impfstoff warnt und dafür sorgt, dass dieser Impfwahnsinn endlich aufhört, denn viel zu viele verdienen daran.

    Aber ganz gleich was weiter passiert: Arzneimittelhersteller, Zulieferer und ebenso die impfenden Ärzte sind aus dem Schneider, denn die Beweislast liegt beim betroffenen Patienten. Der muss im Zweifel das Gericht davon überzeugen, dass er durch genau dieses Medikament geschädigt worden ist - ein Prozess, der Jahre dauert, viel Geld kostet und in diesem Fall völlig aussichtslos ist. Denn die Verantwortung liegt bei der Bundesregierung. Die nämlich machte, schon durch die Auswahl des Impfstoffs gegen die „Schweinegrippe“, die Entscheidung „Impfung oder nicht?“ zur rein politischen Entscheidung und legte sie in die Obhut der Länder. Der impfende Arzt wird dadurch zum „impfenden Organ“, weil nicht er entscheiden kann, welcher der insgesamt vier (!!!) zur Verfügung stehenden Impfstoffe für den jeweils in Frage kommenden Patienten verwendet wird, sondern weil Politiker das längst entschieden haben, obwohl sie keineswegs über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Hätten die Mediziner in den entsprechenden Gremien gesessen und nicht Politiker, hätten manche von ihnen sicherlich eine andere Entscheidung bezüglich des Impfstoffs getroffen.

    …aber Täterschutz und Steuereinnahmen

    Trotzdem können von Folgeschäden Betroffene auch die Entscheider in der Politik nicht zur Verantwortung ziehen. Die haben nämlich auch entschieden, dass die Meldepflicht wegfällt. Durch diesen Trick jedoch wird später niemand eine klare und justitiable Aussage darüber machen können, ob das Impfen den Menschen mehr geschadet hat als die „Schweinegrippe“ selbst!!!

    Fakt ist also: Durch das in Deutschland geltende „Täterschutzgesetz“ wird so gut wie niemand eine echte Chance haben, einen Prozess gegen die Bundesregierung zu gewinnen. Und das obwohl sie mit zu den „Spitzenverdienern“ der Impfung gehört. Man denke nur an die vielen Steuergelder, die sie durch die Impfungen einnehmen wird.*6

    „Im Schweinsgalopp ins Impfchaos“

    Umweltmediziner und andere Institutionen warnen schon lange, und auch die Neue Rheinische Zeitung bezog bereits in den Flyern Nr. 196 vom 6.5.2009*7, Nr. 197 vom 13.5.2009*8 und Nr. 222 vom 4.11.2009*9 Stellung zum Thema „Schweinegrippe“. Doch die Verantwortlichen schweigen nach wie vor dazu. Also weiter „Im Schweinsgalopp ins Impfchaos“, und wenn es nicht anders geht auch mit Jauch.

    Ob die „Neue Grippe“ dieses Jahr wirklich die gefährlichste Krankheit für den Menschen wird, bleibt abzuwarten. Man sollte aber über der ganzen Diskussion um die „Schweinegrippe“ nicht vergessen, dass es noch andere Krankheiten gibt, die den Menschen in dieser kalten Zeit noch heftiger zusetzen könnten. Deshalb werden wir in den nächsten Ausgaben über einige saisonale Krankheiten wie Influenza, Norovirus und die Herbst-Winter-Depression berichten... (PK)


    *1http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2009/04/28/guenther-jauch/moderiert-bei-rtl-mit-stimmbandentzuendung.html
    *2http://de.uncyclopedia.org/wiki/UnNews:Jauch_moderiert_trotz_Schweinegrippe
    *3http://www.dbu-online.de/fileadmin/news/Pressemitteilung_dbu_Impfstoff_Pnademrix.pdf
    *4http://info.kopp-verlag.de/news/schweinegrippe-impfung-deutsche-medien-schweigen-verdaechtige-todesfaelle-tot.html
    *5http://www.urbia.de/archiv/forum/th-2314746/Die-ersten-Toten-nach-der-Schweinegrippenimpfung-in-Norwegen.html
    *6https://www.xing.com/net/gruene/wissen-was-drin-ist-verbraucherschutz-und-information-fur-gut-uberlegte-kaufentscheidungen-und-sicherheit-410372/im-schweinsgalopp-ins-impfchaos-gro%C3%9Fter-pharma-feldversuch-und-wir-die-versuchskaninchen-25303078/25727206/
    *7 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13739
    *8 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13767
    *9 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14438

    Online-Flyer Nr. 224 vom 18.11.2009

    © 2009
    NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung
    bzw. gekennzeichnete AutorInnen / Institutionen

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  • Bericht unserer 2. Vorsitzenden aus Belgien

    Hier ein zwar älterer, aber immer noch aktueller Bericht unserer 2. Vorsitzenden Denise Schneider, den ich im Original gerne hier veröffentliche.

    ASSOC.PROTECTION DEFENSE DE L'ENVIRONNEMENT DE BOURG FIDELE

    Chez Mme DOE, 41, rue Ch. De Gaulle 08230 Bourg-Fidèle. France

    http://ase.lautre.net/BOURG-FIDELE.htm

    http://www.amisdelaterre.org/L-affaire-Metal-Blanc-Bourg-Fidele.html

    CONTACT : denise.schneider@skynet.be ou Tél. 0032.2.569.67.30 ou 02.569.67.30

    Le 30 janvier 2008.

    VAPEURS DE MERCURE SUR BRUXELLES.

    DES ANALYSES DE SOLS ET DES CONSTATS ALARMANTS.

    Notre association, ainsi que plusieurs dizaines de parties civiles, viennent d’obtenir, le 30 octobre 2007, « la mise en danger d’autrui » par la Cour de Cassation de Paris. L’usine de notre site, Métal –Blanc, dans les Ardennes françaises, est concurrente de FMM, cette usine belge, sur la commune d’Anderlecht, qui vient de disséminer des quantités alarmantes de mercure sur la capitale belge, sur un large secteur, et durant plusieurs jours. « Le Parquet descendra sur place ».L’usine est fermée .

    Nous sommes préoccupés par la durée et la gravité de ce pic.

    Il est anormal que les services officiels ne soient pas alertés directement par le pollueur, lors d’un pic d’une telle ampleur. Le pollueur ignorait-il ce pic ? Si oui, les contrôles sont insuffisants. S’agit-il d’un contrôle en continu ? Une usine aussi polluante devrait être équipée d’alarmes, mais il est vrai que sur notre site français, celles- ci sont parfois trouvées débranchées.

    Les services officiels soupçonnent le mercure, parmi les rejets de l’ usine FMM, à Anderlecht. C’est une avance, sur la France. Sur notre site français, de nombreux toxiques sont éludés, ou les rejets de ces polluants sont niés, par l’administration.

    Le pollueur ardennais ne donne pas d’explications, quant aux pics de mercure, tels que ceux que nous avons subi, par exemple en 2001, lors de l’hécatombe d’une centaine de bovins, morts en quelques mois, aveugles, paralysés, les boyaux rongés d’inflammations.

    La population n’a pas été informée, comme à Bruxelles, ou l’alerte est donnée.

    Nous soupçonnons le mercure des piles, ces usines incinérant des déchets industriels ont parfois des arrivages des pays voisins, les tris peuvent être insuffisants, etc... La nature des déchets est parfois « non spécifiée », selon la douane, s’agissant de notre cas.

    Le site d’Anderlecht, à Bruxelles, est hautement pollué par les métaux –lourds.

    Le Soir du 3 juin 1999, le Soir Illustré du 2 juin 1999, puis la Dernière Heure, ont alerté leurs lecteurs, quant à la pollution lourde du site d’Anderlecht par le plomb, le cuivre…

    La présidente de notre association, accusée de vouloir faire crouler l’usine polluante française, au profit de « l’industrie belge », fit analyser des échantillons de sols, autour de FMM , y compris près d’une école du site. Les taux sont hautement alarmants ; FMM est une filiale de ex-Métaleurop, un des plus gros pollueurs d’Europe, devenu « Recylex » .

    Et voici ce que nous avons trouvé, parmi d’autres toxiques, en mg/kg , analyses du 22 mars 2004:

    Plomb : 1699 près de l’usine, 714 près de l’école, seuil 100. Cadmium : 5,2 près de l’usine, 3,6 près de l’école, seuil 0,8. Mercure : 0,68 près de l’usine, 1,75 près de l’école, seuil 0,3.

    Le mercure est volatil, nous avons également constaté cette dispersion, au loin, en France.

    Un problème de santé publique.

    Même à de faibles doses, le mercure n’est plus toléré par environ 3% de la population ; ensuite, les femmes enceintes et les personnes déjà atteintes présentent des risques accrus. Enfin, en synergie avec les autres métaux-lourds, le mercure devient redoutable, de manière chronique, ou aigüe.

    Une association de terrain doit être crée d’urgence, il faut commencer par exiger une enquête sur le saturnisme potentiel des enfants du site d’Anderlecht, comme la France l’a entrepris, pour des sites similaires, dont celui de Métaleurop, Pas de Calais, où des enfants naissent avec le saturnisme.

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  • Bitte um Veröffentlichung eine französichen Beitrages unserer 2. Vorsitzenden Denise Schneider

    Liebe Freunde und Interessierte!
    Unsere 2. Vorsitzende Denise Schneider bat mich um die Einstellung des nachstehenden Beitrages
    in französischer Sprache. Dieser Bitte komme ich gerne nach.

    Eine Übersetzung ist derzeit in Arbeit und wird ebenfalls nachgeschoben.

    R. Wirth
    1. Vorsitzender IVU e.V.

    Texte: Denise Schneider, Bruxelles

    Saturnisme des employés d’une usine de recyclage de batteries,

    à Rocroi - Bourg Fidèle, Ardennes, France.

    L’or des ordures, un juteux trafic.

    La Chambre de Commerce et d’Industrie (CCI) de Charleville Mézières, le Conseil Général, la Région… ont aidé Métal Blanc, financièrement, à s’installer au cœur de Rocroi-Bourg Fidèle, Ardennes, à 7 km de la frontière belge. L’usine « recycle » des déchets industriels non ferreux, des batteries… en provenance des pays voisins : l’Allemagne, la Belgique, la Hollande. Les lingots de plomb, issus de cette « technologie » sont de l’or en barre, pour l’industrie, mais de l’ordure imputrescible, dans l’environnement, et pour la santé publique.

    L’avance remboursable, accordée par la Région Champagne Ardennes à la CCI de Charleville Mézières pour la construction d’un bâtiment relais, destiné à la SA Le Métal Blanc, est transformée en subvention.

    En 1989, le PDG de l’usine évoque son chiffre d’affaires, dans le journal local, l’Ardennais. Il s’agirait d’une dizaine de millions de FF. Ce chiffre a grimpé de façon vertigineuse ; en 1998, il est de : 87 MFF , selon une fiche Fondac.De 1984 à 1997, les aides versées par le Conseil Général des Ardennes s’élèvent à plus de 1,4 million FF.

    De 1995 à 1998, l’apport financier accordé à Métal Blanc a été de 2,6 millions de FF, selon le conseiller régional de Lutte Ouvrière, Thomas Rose. Il dénonce ce scandale, dans l’Ardennais du 30.12.98, puisque cette aide a servi non à une mise aux normes, mais à doubler la production de l’usine, qui empoisonne au plomb ses salariés et les riverains.

    Malgré la mise en examen du PDG de Métal Blanc, avec son entreprise, en mai 1999, de nouvelles aides ont été accordées par le Conseil Général, pour une mise aux normes, impossible puisque la technologie du « recyclage » de batteries et de métaux non ferreux est obsolète, erronée, inadéquate ; il faudrait un système en vase clos, selon un expert auprès du tribunal, et selon un député hollandais, venu sur notre site. Ou bien, il faudrait interdire les batteries et piles non recyclables, par exemple, contenant des métaux hautement toxiques.

    Le désastre écologique, généré sur notre site, pendant plus de 30 ans, est majeur, comme sur les sites similaires au nôtre, lorsque perdure le cumul inexorable des métaux lourds.

    L’atmosphère plombée des ateliers de Métal Blanc

    En 1998, les prélèvements d’atmosphère des ateliers de Métal Blanc font apparaître des concentrations de plomb supérieures de 3 à 24 fois la valeur limite d’exposition.

    La même année, 35 des 45 salariés dépassaient le seuil réglementaire déjà très élevé de 400 µg/l de plomb dans le sang. Le seuil pour une personne non exposée professionnellement est de 100 µg/l !

    En juillet 1999, la moyenne des salariés de Métal Blanc est toujours inacceptable : 430 µg/l.

    Le 2 septembre 1999, les sociétés METAL BLANC, ainsi que CEAC, METALEUROP, et STCM, dont l’activité est le recyclage de métaux non ferreux et de batteries, signent un plan de progrès, avec le Ministère de l’Environnement, très certainement sous la pression médiatique. Les sociétés signataires s’engagent à publier « leurs objectifs de baisse des plombémies du personnel exposé, et leurs résultats, tels qu’ils sont présentés à leur CHSCT. ». (Comité d’hygiène).

    Il s’agit d’emplâtres sur des jambes de bois. Les salariés ne comprennent souvent leur situation que lorsqu’ils sont malades du saturnisme. Ils sont dupés, depuis des décennies. Dans notre cas, certains salariés ont même agressé violemment des riverains. Ces derniers, parties civiles, sont donc des victimes non consentantes. Les salariés, victimes consentantes, voulaient nous réduire au silence, avec l’appui des élus locaux, et du Préfet des Ardennes. Les agresseurs essayaient même d’infléchir la décision de la juge, qui voulait faire fermer l’usine polluante ! Ironie du sort, au nom de l’emploi, certains de ces agresseurs, niant la réalité du saturnisme sur leur site, ont été atteints, et, par la suite, certains de ces défenseurs de l’emploi à n’importe quel prix ne peuvent plus travailler. L’un d’eux s’est suicidé, sans que l’on sache s’il s’agit de désespoir, ou des affres du saturnisme.

    Un communiqué de presse, du 12 avril 2001, émanant de la Préfecture des Ardennes, indique que le taux de plombémie des salariés montre une légère remontée, et que les résultats des mesures réalisées sur l’air ambiant des ateliers restent très préoccupants !

    Le site de la DRIRE : http://basol.environnement.gouv.fr/ révèle des constats accablants. Le fléau perdure ! La DRIRE écrit sur son site: « Les travaux d’assainissement des ateliers prévus en 2000 et 2001 ont été réalisés. Les premières mesures effectuées après ces travaux n’ont pas permis de constater une amélioration sensible des rejets diffus dans les ateliers ». Il s’agit du plomb, mais les dioxines ont aussi dépassé 5 fois les normes dans l’air, en 1998.Et de nombreux métaux lourds et métaux-traces sont en cause, par exemple, le plomb, le cadmium, le mercure, le manganèse, le zinc, le cuivre, l’arsenic…

    Les rejets diffus des ateliers se dissipent évidemment dans l’environnement, les riverains sont donc également toujours pollués ! Et cette pollution est plus importante que celle des rejets canalisés par les cheminées.

    Quelques cas d’ouvriers atteints de saturnisme.

    Le premier cas connu par notre association de défense de l’environnement est celui d’un ouvrier, monsieur A., atteint de saturnisme professionnel, « ayant entraîné une lésion néphrologique irréversible ». L’expertise médicale a été contresignée par le maire médecin de Bourg Fidèle, le 15 mai 1979. Cet édile local va, à maintes reprises, par la suite, nier le problème local du saturnisme, et du cadmium, dans la presse, ou à la télévision. Selon la formule écrite de l’Ordre des médecins, le maire- médecin a simplement « agi comme maire, et non comme médecin ».

    Monsieur A., devenu fermier, a dû survivre avec quelques vaches, la rente de la Sécurité Sociale n’a été accordée que trois ans. Le frère de cette victime a été licencié par Métal Blanc, sur son lit d’hôpital, et allait mourir peu après avec un cancer du pancréas, comme d’autres victimes du site.

    En 1985, une vague de licenciements d’ouvriers atteints de saturnisme était suivie par une vague d’embauches. Un médecin indique, à l’époque, que son patient, monsieur L. « semble ne pas être un cas isolé. ». Monsieur L. nous a déclaré qu’il a trouvé son taux de plomb par lui – même, en faisant une recherche personnelle. A l’usine, comme d’autres victimes l’ont confirmé, les résultats d’analyses n’étaient pas communiqués, et les ouvriers n’étaient pas examinés correctement. Monsieur L. nous a appris que son taux de plomb était « pour pleurer », en dépassant 1000 µg/l ! Un curieux document de la Caisse Primaire d’Assurance Maladie stipule que « cette maladie (de monsieur L.) ne présente pas un caractère professionnel pour les motifs suivants : maladie professionnelle non inscrite aux tableaux des maladies professionnelles. ». Mystère !

    Licencié en 1985, un ancien ouvrier, monsieur B., a dû survivre d’un maigre chômage ; le centre hospitalier de Charleville Mézières confirme, dans un courrier du 26.1.1999 qu’un « certificat a été établi afin que le malade soit pris en charge au titre des maladies professionnelles. »Oui, mais le taux attribué a été le taux…0 !

    En ce qui concerne les intérimaires, ils peuvent être contaminés en quelques mois, ils travaillent aux postes les plus exposés.

    Et l’administration ne révèle rien des autres toxiques qui, outre le plomb, sont potentiellement présents dans les ateliers de Métal Blanc, comme le cadmium, le mercure, l’arsenic…

    Cas similaires, et découverte du site de Bruxelles.

    Sur des sites similaires au nôtre, - à Arnas, dans le Rhône, et à Pont Ste Maxence, dans l’Oise- les anciens ouvriers atteints de saturnisme commencent à dénoncer leurs graves problèmes de santé, ou leurs handicaps, et à briser la loi du silence. Par contre, devant le titan Métaleurop, dans le Pas - de - Calais, les salariés n’ont dénoncé le très grave problème de santé publique, sur ce site, que lorsque l’entreprise fut fermée, en 2000. Et encore, ils ne dénoncèrent que leur propre sort, et non celui des riverains, ni surtout celui des enfants, qui naissaient déjà régulièrement avec le saturnisme.

    S’identifiant au géant, se soumettant à cette hydre à multiples ramifications, ils ont renoncé à leur droit élémentaire à la santé, pour le plus grand profit de la Multinationale multimilliardaire. L’hydre a fui le site du Nord qu ‘elle a corrompu de ses poisons métalliques quasi éternels, et émet peut – être de nouvelles ramifications, en eaux troubles.

    Nous avons appris, déjà en 1999, suite à nos actions de médiatisation, et suite à des analyses de sols, que la Région de Bruxelles est « dotée » d’une succursale de la multinationale ex-Métaleurop. Le nom de l’omniprésente firme a changé en Recylex, mais elle croît et prospère dans les déchets de métaux lourds, toujours.

    Notre association a permis d’incriminer le site bruxellois FMM de ex-Métaleurop, et ce n’est que depuis le grave pic de mercure en janvier 2008 que enfin la succursale bruxelloise pourra être réellement mise en question.

    Nous pensions que les simples gens des Ardennes françaises ne pourraient se défendre, et pourtant, ils ont obtenu le 30 octobre 2007 « la mise en danger d’autrui » par la Cour de Cassation de Paris, sur base du plomb et du cadmium.

    Nous proposons un suivi médical des enfants, des riverains, et des études épidémiologiques dans l’environnement de Métal Blanc, et de sites similaires.


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  • Chemikalienuntoleranz bei Künstlern. Ein Tabu.

    Diesen Beitrag stellte uns Moon McNeill, Gründerin des Internationalen Netzwerks "Künstler mit MCS" und jetzt unter "Creative Canaries" bekannt freundlicherweise zur Verfügung

    Wir danken Moon McNeill sehr für die Erlaubnis zum Einstellen dieses Artikels
    auf unserer Internetseite.

    Kunst hat etwas mit Schöngeistigkeit zu tun, nicht mit Chemikalien - so die allgemeine Haltung.
    Dabei sind die meisten Künstlermaterialien natürlich ganz offensichtlich Chemikalien! Ob sie giftig, Krebs erregend oder sensibilisierend sind, entscheidet allein die Dauer und Häufigkeit des Gebrauchs.

    Als zusätzliche Gefahr ist das Zusammenwirken, die Gefahrenpotenzierung und die Speicherung verschiedener Alltagsgifte mit Künstlermaterialien zu sehen. Wer raucht, gerne Alkohol trinkt und
    als Maler Lösungsmittel verwendet, potenziert die Gefahr um das Zehnfache. Langzeituntersuchungen im Kunstbereich stehen bisher kaum zur Verfügung. Die Hersteller müssen ihre chemischen Entschäumer, Anti-Pilzmittel und Fäulnisverhinderer meist nicht deklarieren, weil sie nur im geringen Prozentsatz zugesetzt werden. Chemikalien in Niedrigdosis gelten bislang als vollkommen ungefährlich! Das ist leider ein Irrtum! Denn es ist nicht die Menge in der Flasche oder Tube, die eine Rolle spielt, sondern die Gesamtbelastung des Organismus in Bezug auf Zeit und Intensität der Belastung !

    Chronische Chemikalienintoleranz ist eine Erkrankung, die immer mehr Menschen betrifft. Nach Ansicht von Umweltmedizinern sind bereits mehr als 5 % der Deutschen mehr oder weniger offensichtlich von einer Unverträglichkeit oder Überempfindlichkeit betroffen. Das entspricht der Einwohnerzahl Berlins. Eine chronische Überempfindlichkeit auf Chemikalien entsteht durch verschiedene Faktoren. Welche als Auslöser und welche als Wirkungen zu betrachten sind, ist völlig unklar. Als Gifte kommen Schwermetallbelastungen, Fremdstoffe in Nahrungsmitteln, Duftstoffe in Kosmetika, Insektenschutzmittel in Teppichböden, Lösungsmittel in Künstlermaterialien oder andere Alltags-Chemikalien in Frage, die langfristig Immunsystem und Organe schädigen und das Entgiftungssystem überfordern. Anschliessend reagiert der Körper zunehmend auf Chemikalien "allergisch" - erst auf wenige, dann auf immer mehr. Die Betroffenen wissen lange nicht, was mit ihnen passiert - und wenn sie es erkennen, glauben ihnen die Ärzte nicht. In Deutschland ist nur das Lösungsmittelsyndrom als Berufskrankheit anerkannt. Erkrankt man wegen Formaldehyds oder Ammoniums aus Acrylfarben, ist der Nachweis des Bezuges zwischen beidem nach 10-30 Jahren Benutzung kaum noch möglich. Folglich werden Betroffene immer häufiger psychiatrisiert.

    Künstler, die Prävention betreiben und die Gefahren ernst nehmen, fahren also besser.

    eingestellt am 22.02.2009
    von R. Wirth

    Besuchen sie Moon McNeills Internetseite unter www.moonmcneill.de/creative(Bindestrich tiefgestellt)canary(Bindestrich tiefgestellt)no.1.pdf.

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  • E 300 - E 321

    E-Nummern 300 bis 321 ( Antioxidantien )

    Diese Substanzen erhöhen die Haltbarkeit von Lebensmitteln, da die Reaktion mit dem Sauerstoff der Luft verringert wird. Der Luftsauerstoff verursacht bei vielen Lebensmitteln Veränderungsprozesse, die sie ungenießbar machen, z.B. werden dadurch Fette und Öle ranzig.
    Nummer Name
    E300 L-Ascorbinsäure (Vitamin C)
    E301 Natrium L-Ascorbat
    E302 Calcium L-Ascorbat
    E304 6-palmitoyl-L-Ascorbinsäure (Ascorbylpalmitat)
    E306 Tocopherole (Vitamine E)
    E307 Alpha-Tocopherol
    E308 Gamma-Tocopherol
    E309 Delta-Tocopherol
    E310 Propylgallat
    E311 Octylgallat
    E312 Dodecylgallat
    E315 Isoascorbinsäure
    E316 Natriumisoascorbat
    E320 Butylhydroxyanisol (BHA)
    E321 Butylhydroxytoluol (BHT)

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  • Ein interessanter Link:

    seht euch mal diese seite an, ich finde sie fantastisch.... man kann, aber muss nicht auf die kommerziellen links gehen und doch hat man so wunderbare heilkräuter mit info dort eingebracht und auch die kostbaren kleinen schwedenbitter kräuter werden erklärt - auch ihr ansatz mit korn und ihr einsatz als salbe und und und.... (maria treben), die tests für vitamine und mineralstoffe finde ich auch ganz toll....
    hier nun die adresse:

    http://www.heilkraeuter.de/index.htm

    ja und dann fällt mir noch was super tolles ein. es ist ein ganzes dorf, das sich dem umweltschutz und dem biosiegel verpflichtet hat. dort gibt es ein kleines aber sehr, sehr feines seminarhaus. natürliches, super schmackhaftes essen, tolle zimmer, super landschaft.... mitten im meissnergebiet. schön abgeschieden. selbst ich hatte dort ständig hunger, was mir beweist, dass in sauberer klarer luft mit gutem essen einfach alles doch anders - besser - laufen kann. ich bin dort regelrecht aufgetankt - allerdings auch immer mit der hospizdienstgruppe, was ja sowieso wunderbare energetische und spirituelle menschen sind, mit ihnen ein seminar zu machen ist eh akkuaufladen pur. hier auch eine info über die meißner bio saubere luft seminar idee. workshops werden auch angeboten, wanderungen sind dort ideal, kräuterkundige würden wohl dort im hexen- und frau holle-land wahre schätze finden (ihr merkt, es war schön dort ;) ):

    http://www.altes-forsthaus-germerode.de/

    und hier noch was ganz spezielles: (bio) - wobei hier auch was am meißner angeboten wird.

    www.vertraeglich-reisen.de

    eingestellt von unserem Mitglied Claudia Weidt-Goldmann
    (N.S. Claudia verwendet hier die im IT Bereich angewandte Kleinschreibung aller Wörter!)

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  • Formaldehyd

    Beschreibung
    Formaldehyd gehört chemisch zu den Aldehyden, einer sehr reaktionsfreudigen Stoffklasse.
    Vorkommen/Verwendung

    Formaldehyd ist ein wichtiger Rohstoff in der Kunstharzindustrie. Er dient zur Herstellung von Bindemitteln für Holzwerkstoffe Diese Leime kommen als Harnstoff-Formaldehydharze, Melamin- und Phenol-Formaldehydharze auf den Markt. Außerdem wird Formaldehyd bei der Herstellung von Isolierschäumen und Klebstoffen verwendet, dient als Textilhilfsmittel und ist Bestandteil mancher Arzneimittel und Kosmetika. Im klinischen Bereich ist Formalin ein wichtiges Flächendesinfektionsmittel.

    Eine bedeutende Formaldehydquelle ist der Tabakrauch. In Nichtraucher-Haushalten sind Möbel aus Spanplatten mit einer hohen Schadstoffausdünstung (Emissionsklasse schlechter als E1) die häufigste Ursache für erhöhte Formaldehydkonzentrationen in der Innenraumluft. Insbesondere Spanplatten, die unter Verwendung von Harnstoff-Formaldehydharzen hergestellt wurden, gasen über Jahre hinweg Formaldehyd aus. Bei Melamin- und Phenol-Formaldehydharzen ist dies in weitaus geringerem Maße der Fall. Hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen begünstigen die Freisetzung. Weitere Formaldehydquellen können Teppichböden oder Isolierschäume auf Aminoplastbasis sein, aber auch formaldehydhaltige Desinfektionsmittel können die Innenraumluft belasten.

    Gesundheitsrisiken: http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=8

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  • Genuss, Gastfreundschaft und bayerische Lebenskultur

    Genuss, Gastfreundschaft und bayerische Lebenskultur

    wo: natürlich im " Hotel und Gasthof zur Linde"
    bei Familie Pongratz am Marktplatz 9
    in 93453 Neukirchen b. Hl. Blut

    Fam. Pongratz bietet seit neuestem 3 Natur-Art-Zimmer an, die im Haupthaus neu renoviert wurden. Dort erwarten Sie Zimmer mit Fichtenvollholzmöbel, Eichenholzböden, Balkon, Telefon und Kühlschrank. Auch Internetzugang kann zur Verfügung gestellt werden. Bei der Einrichtung konnte eine unserer ehrenamtlichen Büroleiterinnen Familie Pongratz mit Rat und Tat unterstützen. Hier können nunmehr
    auch Allergiker und MCS-ler die Gastlichkeit des Hauses geniessen.

    Der Gasthof ist ein traditioneller Gasthof mit gemütlichem Biergarten und liegt im herzen von neuklirchen und verwöhnt Sie bei gepflegtem Ambiente mit echt byerischen Spezialitäten.

    Drei verschiedene Gasträume und d'Hofwirtschaft stehen für Feierlichkeiten und Anlässe jeglicher Art zur Verfügung.

    Das Gästehaus steht im großzügigen Obstgarten in ruhiger Südhanglange mit wunderbarem Panoramablick auf die umliegende Bergwelt. Geniessen Sie die schönsten Tage im jahr in familiärer und herzlicher Atmosphäre. Ihre individuelle und persönliche Betreuung liegt uns besonders am Herzen.

    Viel Platz finden Sie an unserem beheizten Pool, wo Sie uneingeschränkt relaxen, die Sonne und das wunderbare Panorama geniessen können

    Einige Daten hierzu:
    -grosse Liegewiese
    -beheizter Pool 10 x 4 mtr.
    -Freiluftschachspiel
    -Tischtennis
    -Fitnessraum
    -Wellness und Kosmetik

    Die Zimmer und Appartements, mit Balkon oder Terrasse, sind gemütlich und komfortabel eingerichtet - so richtig zum Wohlfühlen.

    Und nach erlebnisreichen Stunden in der Natur können Sie in der Trockensauna, Dampfsauna, Infrarotkabine, Solarium oder im Fitnessraum wieder neue Energie tanken.

    Bei wohltuenden Massagen oder bei einem entspannenden Wohlfühlbad und pflegenden Beauty-Anwendungen befreien Sie Ihren Körper vom Alltagsstress und erfahren ein neues Lebensgefühl.

    Wenn wir jetzt Sie neugierig machen konnten, würden wir uns auf Ihre Anfrage freuen.

    Sie erreichen uns im Internet unter www.gasthof-linde-neukirchen.de
    per Mail unter : info@gasthof-linde-neukirchen.de

    per Tel.: 09947 - 902485
    per Fax : 09947 - 902486

    Wir stehen gerne für alle Fragen gerne zur Verfügung. Fordern Sie einfach unseren Hausprospekt und auch unsere Angebote für 2010 an. Sie werden nicht enttäuscht sein.

    Nebenbei bemerkt: Man findet die Spezialklinik Neukirchen fussläufig eben mal gerade um die Ecke herum.

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    Tipp des IVU e.V.

    Einige unserer Mitglieder konnten schon die Gastlichkeit in Zimmern im Haupthaus und im Gästehaus
    zur vollsten Zufriedenheit nutzen. Fam. Pongratz ist eine sehr aufmerksame Gastgeberfamilie, was wir hier an dieser Stelle einmal dankend erwähnen möchten. Erst recht die Küche bietet vielerlei köstliche Überraschungen . Wir haben aufgrund dieser Empfehlungen am WE 30.4. bis einschl. 2.5. dieses Haus ebenfalls aufgesucht und können ein uneingeschränktes Lob unserer Gastfamilie aussprechen. Auch der Koch Markus sollte hier einmal erwähnt werden, der in sehr freundlicher Art und Weise uns seine Kochkunst näherbrachte und auch oder vor allem die Vorzüge der Vollwertkochkunst erläutern und zeigen konnte. Was uns besonders beeindruckte war die herrliche Ruhe in allen Zimmern - So muss Urlaub einfach sein!

    Die Mitglieder und der Vorstand des IVU e.V. danken hier der Familie Pongratz für die Spitzenbetreuung in "Der Linde". Wir werden uns dort garantiert wiedersehen!

    R. Wirth, Vorsitzender des IVU e.V.

    P.S. Das auch in den anderen Gasthöfen oder Hotels die typische Gastlichkeit vorhanden ist, wollen wir nicht unerwähnt lassen, wir kennen diese Häuser leider noch nicht und können daher leider keine Wertung zu diesen hier abgeben.

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  • IMPFUNG

    Auf der Titelseite von T-online fand ich heute diesen Artikel den ich
    wichtig finde. (SCHWEINEGRIPPE - IMPFUNG)

    Schwere Komplikationen bei Impfung
    Erschienen am 03. November 2009


    In Düsseldorf gab es bei der Impfung erstmals schwere Komplikationen
    (Foto: AP)

    Bei der Schweinegrippe-Impfung in Deutschland sind erstmals
    lebensgefährliche Komplikationen aufgetreten. In Düsseldorf erlitt ein
    etwa 30-jähriger Mann nach der Impfung einen lebensbedrohlichen
    anaphylaktischen Schock, teilte der Düsseldorfer Arzt Christian Wittig mit.

    Glücklicherweise befand sich der Mann zu diesem Zeitpunkt noch in der
    Arztpraxis und konnte sofort notfallmäßig betreut werden. "Bei einem
    anaphylaktischen Schock hat man ein Zeitfenster von 90 Sekunden, um zu
    reagieren", betonte Wittig. Der Patient habe einen Kreislaufkollaps
    erlitten, sei aber noch ansprechbar gewesen. Nach einer
    Notfallbehandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, konnte die
    Klinik aber zwei Stunden später bereits wieder

    Todesfälle in Schweden
    Wittig betonte, die Erfahrungen in Schweden, wo bereits früher mit der
    Impfung begonnen wurde, hätten gezeigt, dass die Impfung nicht risikolos
    sei. In Schweden seien bei 150.000 Impfungen fünf Todesfälle registriert
    worden. Dennoch sei die Impfung sinnvoll und notwendig, meinte der Arzt.

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  • Kaum im Amt und schon will man uns die Suppe versalzen! -

    Den folgenden Beitrag bekam ich von Foodwatch heute zugemailt. Ich stelle ihn Euch unkommentiert hier hinein. Ich denke, hier sollte sich jeder selbst ein Bild der neuen Regierung machen.

    Newsletter: Schwarz-Gelbe Ampelkoalition
    Hallo und guten Tag, 09.11.2009

    die Ampelkennzeichnung führe die Verbraucher „in die Irre“, behauptet die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag. Diese Formulierung ist allein schon deshalb interessant, weil sie wortgleich von Lobbyisten der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Überhaupt entspricht das schwarz-gelbe Verbraucherleitbild ziemlich exakt dem von Nestlé, Unilever & Co.: Bloß keine neuen Informations- und Transparenzpflichten für Hersteller oder Handel – lieber die Verbraucher durch „Ernährungsbildung“ zu Lebensmitteldetektiven ausbilden. Am Ende ist selbst schuld, wer den Gelschinken nicht vom echten unterscheiden kann.

    foodwatch hat die Passagen des schwarz-gelben Koalitionsvertrages zur Verbraucher- und Landwirtschaftspolitik genau analysiert. Das Fazit ist ernüchternd. Oftmals ist gar kein Konzept zu erkennen: Das Verbraucherinformationsgetz solle reformiert werden, stellen Union und FDP richtig fest – doch in welche Richtung, sagen sie nicht. Andere Sätze im Koalitionsvertrag sind nichtssagend und folgenlos: Auf Lebensmittelverpackungen dürfe „nur drauf stehen, was drin ist“. Klingt gut – ist bei genauerem Überlegen aber die pure Selbstverständlichkeit und längst in Gesetzen geregelt. Außerdem wäre es ja noch schöner, wenn auf den Packungen plötzlich auch drauf stehen dürfte, was nicht drin ist. An anderen Stellen wiederum verspricht das schwarz-gelbe Bündnis wie selbstverständlich Regelungen – wie eine bessere Kennzeichnung von Lebensmittelimitaten – die die Bundesregierung gar nicht selbst erlassen, sondern allenfalls auf EU-Ebene anstoßen kann.

    Und so verhält es sich auch bei der Nährwertkennzeichnung. Offenbar wollten Union und FDP das Signal senden: Die Ampel ist vom Tisch. Richtig aber ist: Die Entscheidung fällt frühestens im Mai 2010, und zwar nicht in Berlin, sondern in Brüssel – und dort ist Deutschland ein Land von 27. Während sich die alte und neue Verbraucherministerin Ilse Aigner in der Großen Koalition noch scheinbar offen gab, agierte sie hinter den Kulissen in Europa gegen die Ampelkennzeichnung. In der neuen Regierung tut sie dasselbe, nun aber mit offenem Visier. Das ist der bislang einzige Transparenzgewinn für die Verbraucher durch den schwarz-gelben Koalitionsvertrag.

    Umso wichtiger ist es, dass die Verbraucher den Politikern in Europa weiterhin klar machen, dass sie die Ampel wollen. 40.000 haben dies online bei der foodwatch-Mitmachaktion bereits getan. Sagen Sie es bitte Ihren Freunden und Bekannten weiter, damit es noch mehr werden!

    Klicken Sie sich rein,

    das foodwatch-Team

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    Herausgeber
    foodwatch e.V.
    Sarah Ruhland
    Brunnenstr. 181
    10119 Berlin
    Germany
    E-Mail: aktuell@foodwatch.de
    Info-Hotline: 030 - 28 09 39 95

    foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

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  • Mobilfunk

    Weitergeleitet durch MCS-SOS

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    Medical Director of Switzerland’s Paracelsus Clinic Takes Stand on
    Hazards of Electromagnetic Pollution - ‘Electromagnetic Load’ a Hidden
    Factor in Many Illnesses

    http://electromagnetichealth.org/electromagnetic-health-blog/medical-director-of-switzerland/

    Thomas M. Rau, MD, Medical Director of the Paracelsus Clinic

    February 10th, 2009. Dr. Thomas Rau, Medical Director of the world
    renowned Paracelsus Clinic in Lustmühle, Switzerland says he is
    convinced ‘electromagnetic loads’ lead to cancer, concentration
    problems, ADD, tinnitus, migraines, insomnia, arrhythmia, Parkinson’s
    and even back pain. At Paracelsus (www.paracelsus.ch), cancer patients
    are now routinely educated in electromagnetic field remediation
    strategies and inspectors from the Geopathological Institute of
    Switzerland are sent to patients’ homes to assess electromagnetic field
    exposures.

    Of note, Dr. Rau says a strategy to consider for those experiencing
    ‘electrical sensitivity’ symptoms is to remove the electromagnetic ‘hot
    spot’ in the head created by the presence of metal fillings. Concern is
    thus not only for the ‘neurotoxic’ aspect of mercury in fillings, an
    increasingly understood hazard, but because fillings themselves act as
    antennas in the presence of electromagnetic fields from cell phones and
    cell towers, wi-fi networks, portable phones, and other sources of
    radiofrequency radiation.

    Rau says the removal of dental fillings can be an important early step
    in reducing electrical sensitivity, allowing some people to live in
    homes they otherwise could not tolerate.

    Cultures have shown beneficial bacteria grows more slowly in the
    presence of electromagnetic fields, says Rau, allowing pathological
    organisms to dominate. Thus, a strategy with electrically sensitive
    patients, or with those facing chronic conditions, is the aggressive
    supplementation with probiotics and other Biological Medicine approaches
    to balance intestinal flora. Many people with chronic infections likely
    linked to EMF exposures, such as Lyme Disease, are symptom- free after
    an aggressive microorganism rebalancing program.

    Electrical sensitivity—originally known as radio wave sickness—is a
    sometimes debilitating experience created by these and other
    disregulating effects of electromagnetic fields. Linked to many acute
    and chronic illness conditions, electrical sensitivity is a serious
    emerging public health issue globally and a subject in which most
    doctors have no training.

    A Petition to Congress, created by www.ElectromagneticHealth.org is now
    circulating on the internet, requesting Congress 1) mandate the FCC
    lower exposure guidelines to reflect the large body of science showing
    biological effects at exposures much lower than current standards, 2)
    repeal Section 704 of the Telecommunications Act of 1996, which
    rescinded state and local governments right to resist towers on health
    or environmental grounds, 3) stop the roll out of the Wi-Max network
    until Congress better understands the potential health consequences, and
    4) accommodate citizens unable to function adequately in high EMF
    environments, including forbidding cell towers on school properties.

    Exposing children in schools to radiation, known to impair brain
    function and learning, Rau describes as “criminal”. He says, “It is
    unethical to expose children to electromagnetic load in this way. We
    know that power stations for electromagnetic waves like mobile phones
    are hurting the brains of children, so to put such stations into schools
    is really…very, very, very bad. Rau says, the question is, “Does the
    school, or does the society, really want to have intelligent,
    well-educated children, or not?” He says, “If you install mobile phone
    towers, which radiate to the children, their intelligence, their brain
    capacity, decreases. You will have more ADD children, you will have less
    function of the brain, which in the long term reflects on the
    intelligence of the children, of the possibility to really teach
    children, and in the long term, the more this overcomes society, the
    more we will have dumb children.”

    The reality of the health consequences of electromagnetic radiation
    eventually will have to be faced, and this will only happen with active
    pressure on Congress. It is estimated that 3-8% of populations in
    developed countries experience serious electrohypersensitivity symptoms
    today, and 35% experience mild symptoms. With increasing electromagnetic
    field exposures, these numbers, along with the suffering involved for
    people who are impacted, and the health care costs involved, are bound
    to go up.

    By Camilla Rees for ElectromagneticHealth.org

    Camilla@electromagneticHealth.org

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  • Neues aus der Schweiz zum Thema Mobilfunk

    Mobilfunk

    Weitergeleitet durch MCS-SOS

    --------------------------------

    Medical Director of Switzerland’s Paracelsus Clinic Takes Stand on
    Hazards of Electromagnetic Pollution - ‘Electromagnetic Load’ a Hidden
    Factor in Many Illnesses

    http://electromagnetichealth.org/electromagnetic-health-blog/medical-director-of-switzerland/

    Thomas M. Rau, MD, Medical Director of the Paracelsus Clinic

    February 10th, 2009. Dr. Thomas Rau, Medical Director of the world
    renowned Paracelsus Clinic in Lustmühle, Switzerland says he is
    convinced ‘electromagnetic loads’ lead to cancer, concentration
    problems, ADD, tinnitus, migraines, insomnia, arrhythmia, Parkinson’s
    and even back pain. At Paracelsus (www.paracelsus.ch), cancer patients
    are now routinely educated in electromagnetic field remediation
    strategies and inspectors from the Geopathological Institute of
    Switzerland are sent to patients’ homes to assess electromagnetic field
    exposures.

    Of note, Dr. Rau says a strategy to consider for those experiencing
    ‘electrical sensitivity’ symptoms is to remove the electromagnetic ‘hot
    spot’ in the head created by the presence of metal fillings. Concern is
    thus not only for the ‘neurotoxic’ aspect of mercury in fillings, an
    increasingly understood hazard, but because fillings themselves act as
    antennas in the presence of electromagnetic fields from cell phones and
    cell towers, wi-fi networks, portable phones, and other sources of
    radiofrequency radiation.

    Rau says the removal of dental fillings can be an important early step
    in reducing electrical sensitivity, allowing some people to live in
    homes they otherwise could not tolerate.

    Cultures have shown beneficial bacteria grows more slowly in the
    presence of electromagnetic fields, says Rau, allowing pathological
    organisms to dominate. Thus, a strategy with electrically sensitive
    patients, or with those facing chronic conditions, is the aggressive
    supplementation with probiotics and other Biological Medicine approaches
    to balance intestinal flora. Many people with chronic infections likely
    linked to EMF exposures, such as Lyme Disease, are symptom- free after
    an aggressive microorganism rebalancing program.

    Electrical sensitivity—originally known as radio wave sickness—is a
    sometimes debilitating experience created by these and other
    disregulating effects of electromagnetic fields. Linked to many acute
    and chronic illness conditions, electrical sensitivity is a serious
    emerging public health issue globally and a subject in which most
    doctors have no training.

    A Petition to Congress, created by www.ElectromagneticHealth.org is now
    circulating on the internet, requesting Congress 1) mandate the FCC
    lower exposure guidelines to reflect the large body of science showing
    biological effects at exposures much lower than current standards, 2)
    repeal Section 704 of the Telecommunications Act of 1996, which
    rescinded state and local governments right to resist towers on health
    or environmental grounds, 3) stop the roll out of the Wi-Max network
    until Congress better understands the potential health consequences, and
    4) accommodate citizens unable to function adequately in high EMF
    environments, including forbidding cell towers on school properties.

    Exposing children in schools to radiation, known to impair brain
    function and learning, Rau describes as “criminal”. He says, “It is
    unethical to expose children to electromagnetic load in this way. We
    know that power stations for electromagnetic waves like mobile phones
    are hurting the brains of children, so to put such stations into schools
    is really…very, very, very bad. Rau says, the question is, “Does the
    school, or does the society, really want to have intelligent,
    well-educated children, or not?” He says, “If you install mobile phone
    towers, which radiate to the children, their intelligence, their brain
    capacity, decreases. You will have more ADD children, you will have less
    function of the brain, which in the long term reflects on the
    intelligence of the children, of the possibility to really teach
    children, and in the long term, the more this overcomes society, the
    more we will have dumb children.”

    The reality of the health consequences of electromagnetic radiation
    eventually will have to be faced, and this will only happen with active
    pressure on Congress. It is estimated that 3-8% of populations in
    developed countries experience serious electrohypersensitivity symptoms
    today, and 35% experience mild symptoms. With increasing electromagnetic
    field exposures, these numbers, along with the suffering involved for
    people who are impacted, and the health care costs involved, are bound
    to go up.

    By Camilla Rees for ElectromagneticHealth.org

    Camilla@electromagneticHealth.org

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  • Neues aus der Spezialklinik Neukirchen

    Liebe Mitglieder und Betroffene,

    nach einem Gespräch mit der Klinikleitung der SKN (Spezialklinik Neukirchen) kann ich mit Freude folgende Information an Euch alle weitergeben.

    Es gibt eine zweite Umweltstation in der SKN. Sie befindet sich im Haus Rötz der SKN. Diese Station ist möglichst betroffenengerecht umgestaltet und erneuert worden und bereits belegbar. D.h. die SKN hat jetzt doppelte Aufnahmekapazität. Fazit nur noch kurze Wartezeiten bis zu einem möglichen Aufnahmetermin

    Freie Plätze gibt es auch in der speziellen Hautabteilung, sodass auch alle Hauterkrankten dort
    ziemlich schnell einen freien Behandlungsplatz finden.

    Bitte beachten: Rufen Sie vor einer möglichen Einweisung nach Neukirchen bitte vorher folgende Tel.-Nr. an: 0049-9947-280 (Ausland) bzw. 09947-280 (BRD). Alle wichtigen Informationen und Patientenfragebögen werden ihnen danach speziell zusammengestellt zur Verfügung gestellt. Es erleichtert Ihnen und der Klinik die Aufnahmeprozedur und vor allem die Verfahrensweise zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

    Auch hier die Mailadresse der Spezialklinik Neukirchen: info@spezialklinik-neukirchen.de
    und die Webseite natürlich auch: www.spezialklinik-neukirchen.de

    Auch wir vom IVU e.V. helfen gerne weiter, falls es noch Fragen zu diesem Komplex geben sollte.
    unsere Erreichbarkeiten Dienstag und Donnerstag 10-12 Uhr unter info@ivuev.de oder Tel.:06831-701207 zu den übl. Bürozeiten.

    Auch noch ein Hinweis zur Kinderstation in der SKN: Über den Jahreswechsel 2009/2010 konnte diese Station grundlegend überarbeitet werden, um dort eine verbesserte Schadstoffminderung zu erreichen. Dank vieler Helfer und Zuarbeiter konnte diese Station auch kindgerecht malerisch gestaltet werden. Alle dort verwendeten Materialien und Farben sind nach neuesten Erkenntnissen
    schadstoffreduziert, bzw. kpl. schadstofffrei, sodass eine deutliche Verbesserung erreicht werden konnte.

    Auch die Speisesäle werden nach dieser Methode bearbeitet, sodass auch dort eine deutliche Verbesserung eintreten wird.

    eingestellt: 13.1.2010
    Reinhold Wirth
    1. Vorsitzernder des IVU e.V.

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  • Neues zum Thema Schweinegrippe

    unser langjähriges Mitglied Gisela Segieth machte uns auf den folgenden Artikel aufmerksam, den ich unkommentiert hier gerne einstelle.

    Fundstelle Newuhe Rheinische Zeitung - NRhZ

    Aktueller Online-Flyer vom 11. November 2009

    Inland
    Mediziner: „Impfstoff ein höheres Risiko als die Schweinegrippe selbst“
    Warnung vor Pandemrix®
    Von Peter Kleinert

    „Die Schweinegrippe breitet sich in Deutschland rasant aus“, behauptete am Dienstag die Rheinische Post, denn: „Die Welle hat jetzt begonnen", so laut RP der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), Jörg Hacker. Wegen des deutlich früheren und rascheren Anstiegs der Fälle von Schweinegrippe im Vergleich zur saisonalen Influenza sei Eile bei der Vorbeugung geboten. Im Gegensatz zu ihm warnt der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu) nachdrücklich vor dem „Impfstoff für das Volk“.
    Bild:
    „Die Welle hat jetzt begonnen" - Prof. Dr. Drs.
    h.c. Jörg Hinrich Hacker
    Quelle: http://www.rki.de/ Reinhilde Merkert
    Trotz der Panikmache von Medien und Bundesregierung, die für den „Impfstoff für das Volk“ Milliarden bereitgestellt hat (für die Kommandierenden gibt’s bekanntlich einen weniger risikoreichen), trotz Robert-Koch- und Paul-Ehrlich-Institut, das - wie der Impfstoff-Hersteller selbst mit Unbedenklichkeitsbeteuerungen um sich wirft, äußern die dbu-Mediziner „ernsthafte Bedenken“ gegen den von Berlin für die breite Masse zur Verfügung gestellten Pandemieimpfstoff „Pandemrix®“ des weltweit zweitgrößten britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK).

    Konzernumsatz stieg um 15 Prozent

    GSK, dessen Wurzeln in einer 1715 in London eröffneten Apotheke zu finden sind, wirbt auf der Internetseite seiner Münchener Tochter mit dem Hinweis, man gehöre „zu den weltweit führenden forschungsorientierten Gesundheitsunternehmen“. Bereits „seit sich der Vogelgrippevirus H5N1 weltweit verbreitet“ habe, arbeite GSK „mit Regierungen und Behörden zusammen“, um „die Versorgung auch im Falle einer Pandemie zu garantieren“. Im Zusammenhang mit der Schweinegrippe und deren H1N1-Virus habe das Unternehmen „eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um die bestehenden Lagerbestände zu optimieren und die Produktionskapazitäten zu erhöhen“. Ergebnis: Die starke Nachfrage nach dem Impfstoff - zunächst in den USA - trieb den Umsatz um 15 Prozent auf 6,76 Milliarden Pfund nach oben, und der Aktienkurs steigt rasant.

    Erhebliche Gesundheitsrisiken

    „Pandemrix® stellt wegen fehlender Sicherheitsnachweise ein erhebliches Gesundheitsrisiko bei Massenimpfungen dar. Wegen der Haftungsfreistellung des Herstellers durch die Bundesregierung liegt das Risiko von Nebenwirkungen und/oder bleibenden Schäden durch den Impfstoff letztlich beim Patienten“, warnt der dbu vor dem GSK-Produkt. Nicht nur wegen des „bisher eher milden Verlaufs der Schweinegrippepandemie“ warnen die Umweltmediziner vor der Pandemievaccine Pandemrix®. Es bestünden vielmehr „erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit des Impfstoffes“. In der Zulassungsphase sei „ein Impfstoff mit einem um 40% höheren Anteil an Virusantigen (5,25 µg) als die jetzt ausgelieferte Vaccine (3,75 µg) getestet“ worden. Daher bestehe „noch kein eindeutiger Konsens, ob die Impfung einmalig oder zweimalig pro Saison erfolgen solle.

    Profit für Roche durch “Vogelgrippe“ und jetzt für GlaxoSmithKline durch “Schweinegrippe“-Impfungen
    NRhZ-Archiv

    Es bestehen auch „erhebliche Zweifel an der Unbedenklichkeit des adjuvantierten Wirkverstärkers, da dieser erstmals verwendet wird. Der Impfstoff enthält 27,4 mg AS03, eine Emulsion aus Polysorbat, Squalen und Tocopherol. Ausreichende Studien dazu fehlen, da in der Erprobungsphase als Surrogatkriterium lediglich der Aufbau von Antikörpertitern bestimmt wurde und nicht etwaige Nebenwirkungen“.

    Auslöser des Golf-Krieg-Syndroms

    Der Hersteller und amtliche Stellen verschweigen laut dbu, dass Squalen (eine Substanz aus Haifischleber, aber auch im Olivenöl enthalten), im Gegensatz zur Aufnahme durch den Mund, „bei subkutaner oder intramuskulärer Anwendung ein proinflammatorisches immunaktivierendes Immunogen ist“. Dadurch könnten Autoimmunkrankheiten provoziert und bereits bestehende aktiviert werden. Squalen, so die dbu-Mediziner, „wird mit der Entstehung eines Guillan-Barré-Syndroms (GBS) in Zusammenhang gebracht und gilt heute als der Auslöser des Golf-Krieg-Syndroms (GWS). In Tierversuchen hat Squalen das Krankheitsbild einer rheumatoiden Arthritis ausgelöst“. Eine impfbedingte Bildung von Squalen-Antikörpern löse an den Membranen chronische Entzündungen aus, die Erkrankungen wie GWS, aber auch degenerative Nervenerkrankungen wie MS, ALS, CIDP und GBS erklären würden.

    Cartoon: Kostas Koufogiorgos

    Auch die Auslieferung des Impfstoffes in Mehrfachdosenampullen wird von den Medizinern abgelehnt: „In Einzeldosenampullen wären Quecksilber haltige Konservierungsstoffe wie das in Pandemrixthaltene Thiomersal überflüssig. Auch Quecksilber löst erwiesenermaßen Autoimmunkrankheiten aus.“

    Völlig unverständlich sei vor allem aber: „Da der Impfstoff weder an Kleinkindern noch an Schwangeren erprobt wurde (Einspruch der Ethikkommission), stellt die Forderung, gerade diese besonders gefährdete Bevölkerungsgruppe in der ersten Impfphase bevorzugt zu impfen, einen unzulässigen Feldversuch dar.“ Und für Umweltpatienten und Immunsupprimierte (z.B. AIDS) stelle der Impfstoff ein höheres Risiko als die Schweinegrippe selbst dar.

    Fehlentscheidung der Bundesregierung

    GlaxoSmithKline ist laut Vertrag mit der Bundesregierung weitgehend von der Haftung freigestellt. Im Falle eines Impfschadens würde der betroffene Impfling statt gegen GSK gegen die Regierung und somit gegen den deutschen Staat klagen müssen, ein im Regelfall aussichtsloses Unterfangen. Um nicht selbst in die Haftungsfalle zu geraten, müsse der die Impfung durchführende Arzt den Patienten über alle Risiken der Impfung und des Impfstoffes sorgfältig aufklären. Auch der Hinweis darauf, dass andere risikoärmere Impfstoffe in Europa existieren, diese aber wegen der Fehlentscheidung der Bundesregierung für die deutsche Bevölkerung zur Zeit nicht zur Verfügung stehen, sollte in diesem Aufklärungsgespräch nicht fehlen.

    Fazit des dbu-Vorstands: „Aus allgemeinmedizinischen und umweltmedizinischen Überlegungen heraus rät der dbu dringend von der Durchführung einer Impfung mit Pandemrix ab!“

    Paul-Ehrlich-Institut Lüge vorgeworfen

    Beim Paul-Ehrlich-Institut in Langen, auf dessen Gutachten zugunsten des GSK-Konzerns sich die Bundesregierung stützt, bekam dessen Sprecherin Dr. Susanne Stöcker in einem Offenen Brief des Paderborner Internisten Dr. med. Jürgen Seefeldt schwere Vorwürfe zu lesen. Sie war im Westfalen-Blatt mit den Worten zitiert worden, „die Schutzimpfung gegen die Neue Grippe ist unbedenklich...". Reaktion des Paderborner Facharztes: „Ich möchte Sie dringend ersuchen, diese infame Lüge zu unterlassen! Sie sind in dieser Aussage durch von mir unten genannte Medline-gelistete Aufsatz-Literatur inhaltlich damit einer Falschaussage überführt.“

    Seefeldts dann folgenden Vorwürfe decken sich weitgehend mit denen der dbu-Mediziner. Sein Fazit: „Sie sollten also im Interesse der Bevölkerung derartige Falschaussagen in Zukunft unterlassen und lieber Ihre Kraft und Energie darauf verwenden, Squalen- und Quecksilberfreie Schweinegrippe-Impfstoffe herzustellen. Dass dies technisch möglich ist, beweisen die USA, wo in Einzelampullen kein Thiomersal und damit kein Quecksilber enthalten ist. Auch Squalen ist in den ganzen USA nicht in Schweinegrippe-Impfstoffen enthalten!“

    Werbung für Pharmakonzerne

    Bereits in NRhZ 196 vom 6.5.2009 hatten wir gefragt: „Warum betreiben Politik und Medien Panikmache mit der "Schweinegrippe"?“ Die Antwort war damals wie heute offenbar immer noch gültig: „Werbung für Pharmakonzerne“. Im Mai hatten ARD-Tagesschau, ZDF-Heute und Morgenmagazin erst einmal das durch die “Vogelgrippe“ bekannt gewordene Tamiflu des Schweizer Pharmakonzerns Roche immer wieder unübersehbar als Impfstoff gegen die “Schweinegrippe“ ins Bild gestellt. Da kannten sie das Pandemrix® von GlaxoSmithKline offenbar noch nicht. Tamiflu hatte Roche 2003 bis 2006 mit Hilfe der von Politik und Medien geschürten Angst vor der “Vogelgrippe“ Milliardenumsätze und G.W. Bush’s Kriegsminister Donald Rumsfeld eine runde Million Dollar mehr Vermögen eingebracht. Der ehemalige Pentagon-Chef profitierte von seiner Beteiligung an dem US-Biotech-Unternehmen Gilead Science, dessen Vertrieb Roche gegen kräftige Lizenzgebühren übernommen hatte (siehe http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13739). Nun ist die Medienwerbung dank Bundesregierung, Robert-Koch- und Paul-Ehrlich-Institut auf Pandemrix® umgestiegen. Und die Eigentümer und Aktionäre von GlaxoSmithKline können sich freuen (PK)

    Online-Flyer Nr. 222 vom 04.11.2009

    © 2009
    NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung
    bzw. gekennzeichnete AutorInnen / Institutionen

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  • Novembergedanken ---- von Gisela Segieth

    Von unserer ehemaligen Vereinsvorsitzenden und Vereinsgründerin erhielt ich folgendes Novembergedicht übermittelt und zum Abdruck erlaubt. Ich möchte Euch allen mit ganz vielen Grüssen von unserer Gisela dieses Gedicht denn auch hier einstellen:

    NOVEMBERGEDANKEN

    ich sitze hier und denke nach
    so richtig heut´, mit "Weh" und "Ach"
    der Weltschmerz hat mich voll im Griff
    denn irgendwo fehlt mir der Pfiff.

    Zu gar nichts ist mir heute gar
    nicht mal ein Märchen wird nun wahr
    das Wetter macht den Rest dazu
    ich will nur eins heut´"meine Ruh"

    Doch aus dem Radio tönt es laut
    ich hab den Ohren nicht getraut
    "Wir feiern bald ein großes Fest"
    na, mir gibt dieses grad den Rest.

    Sie singen, tanzen, spielen hier
    ich frage mich "ist das so Zier"
    als wenn noch immer Sommer wär
    dabei fällt mir das Denken schwer.

    Ich glaub ich geh wieder ins Bett
    denn dort ist´s kuschelig und nett
    Dort kann ich träumen, "Augen zu !"
    dabei vergeht die Zeit im Nu.

    Doch morgen, Leut, das glaubet mir
    bin ich wieder ganz fröhlich hier
    und schreibe Euch ganz lust´ge Sachen
    wenn ich werd´aus dem Schlaf erwachen.

    Bis dahin aber macht es gut
    und wenn Euch packt der Übermut
    dann saget ganz schnell mir Bescheid
    denn dann verschieb´ich diese Zeit.

    Copyright by:
    Gisela Segieth

    Gisela.Segieth@web.de
    http://www.sonnenblume2001.hps4u.net/

    Meine Gedanken hierzu

    Diese Zeilen hab ich vernommen,
    und es ist mir nicht beklommen,
    Liebe Grüsse und hab Dank
    Die Gisela die ist´s die kann
    ich glaub die liest uns auch für den Weihnachtsmann.

    ich genehmige mir nen Kaffeetrank.

    Permalink
  • PRESSEMITTEILUNG SCHLUSS MIT GIFTEN IM ALLTAG

    PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfraktion
    Bündnis 90/Die Grünen

    NR. 0874
    Datum: 29. Oktober 2009

    Schluss mit Giften im Alltag

    Anlässlich der wiederholten Funde von Giften
    in Alltagsgegenständen
    erklärt Nicole Maisch MdB:

    Ob Weichmacher in Kinderschnullern und
    Fußballtrikots oder Schadstoffe
    in Kinderwagen, fast jede Woche wiederholen
    sich die Meldungen über
    Gifte in unseren Alltagsgegenständen. Damit
    muss endlich Schluss sein.

    Dänemark zeigt mit seiner aktuellen
    Initiative, wie es geht. Die
    dänische Regierung will bestimmte Gifte
    generell verbieten lassen, auch
    wenn die EU dabei nicht mitspielt. Außerdem
    will sie eine
    Gesetzesinitiative zu nationalen
    Verkaufsverboten auf den Weg bringen.
    An so viel Tatkraft und Mut zum Alleingang
    sollte sich die deutsche
    Bundesregierung ein Beispiel nehmen.

    Wir fordern schon lange, dass Gifte aus
    unserem Alltag verschwinden.
    Jetzt muss Ilse Aigner aktiv werden und
    zeigen, dass sie nicht nur
    Bauernlobbyistin, sondern auch
    Verbraucherschützerin ist.

    (c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

    Pressestelle
    11011 Berlin

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    F: 030 / 227 - 5 69 62
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    eMail: presse@gruene-bundestag.de

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