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15.09.11

Neue Informationen zum Thema Elektrosmog/Funk

Den folgenden Artikel übermittelte uns dankenswerterweise Prof. Karl Richter. Wir geben diesen Artikel gerne hier bekannt.

- Saarländische Online-Zeitung - http://www.s-o-z.de -

Industrienah, aber fern der Wahrheit -Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks

Posted By Redakteur On 25. August 2011 @ 09:15 In Panorama,Top-News | Comments Disabled

Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft

Von Franz Adlkofer und Karl Richter

Die Entwicklung, die der deutsche ‚Strahlenschutz’ genommen hat, ist für den Bürger und Steuerzahler nicht länger hinnehmbar. 2006 musste ein Gutachten des Wissenschaftsrates feststellen, dass in einer über 600-köpfigen Behörde zu wenig an Sachkompetenz verfügbar ist. Eine neue Dokumentation „Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft“ dokumentiert, wie weit Leitungsfunktionen in die Hand von Wissenschaftlern übergegangen sind, denen auch die WHO besondere Industrienähe vorwirft. Um mit dem Ruf der Unbedenklichkeit auch den Absatz ihrer Produkte zu sichern, bedient sich die Mobilfunkindustrie seit Jahrzehnten willfähriger Vertreter der Wissenschaft, die bereit sind, sich im Sinne ihrer Interessen zu engagieren. Mit den üblichen Mitteln der Einflussnahme auf politische Entscheidungen werden diese Wissenschaftler dann zu ‚Experten’ aufgewertet und in nationalen und internationalen Gremien untergebracht, denen vor allem die Beratung staatlicher Instanzen und die Information der Öffentlichkeit obliegt.

Die von Prof. Dr. med. Franz Adlkofer und Prof. Dr. phil. Karl Richter verfasste Schrift ist als fünftes Heft der Reihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks im Juli 2011 erschienen. Sie dokumentiert Aktivitäten des Prof. Dr. rer. nat. Alexander Lerchl von der privaten Jacobs University Bremen. Als einer der Hauptbeteiligten am Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm, seit Anfang 2009 auch als Leiter des Ausschusses Nichtionisierende Strahlen in der Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), ist der Bremer Professor maßgeblich für die Gestaltung des Gesundheits- und Umweltschutzes im Bereich der Funk-Techniken verantwortlich. Doch die erkennbaren Ziele seiner Aktivitäten unterscheiden sich in nichts von denen industrieller Interessenvertetungen, mit denen er gut zusammenarbeitet.

Teil I der Dokumentation zeigt das an seinen jahrelangen, auch wissenschaftlich unübliche Mittel nicht scheuenden Versuchen, Erkenntnisse gentoxischer Wirkungen der Mobilfunkstrahlung samt ihren Urhebern aus dem Weg zu räumen. Zurückweisungen seiner Fälschungsbehauptungen durch mehrere Ethikkommissionen und zahlreiche Gutachten interessieren ihn dabei so wenig wie die vielfältigen Bestätigungen der angefochtenen Ergebnisse im Fortgang der Forschung. Teil II belegt an seinen Beiträgen zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF), wie er in eigenen Forschungen manipuliert, um Entwarnungen und Grenzwertbestätigungen möglich zu machen. Teil III bietet Beispiele, wie zielbewusst er den zweckdienlich beschnittenen Stand des Wissens zum Standard politischer Beratung und gesellschaftlicher Aufklärung macht. Teil IV zeigt aber auch, wie sich die Entstellungen der Wahrheit in Deformationen unseres Gemeinwesens hinein fortsetzen, die immer mehr Menschen faktisch rechtlos und schutzlos machen.

Im Frühjahr dieses Jahres haben drei Resolutionen eindringlich vor den Folgen der Überfrachtung unserer Lebenswelt durch elektromagnetische Felder gewarnt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO (IARC) hat Hochfrequenzstrahlung als mögliches Risiko für Hirntumoren eingestuft. Der Europarat fordert mit Blick auf Gesundheit wie Umwelt eine generelle Wende in der Mobilfunkpolitik. Das Russische Nationale Komitee zum Schutz vor Nichtionisierender Strahlung (RNCNIRP) postuliert überfällige Maßnahmen zum Schutz der Kinder. In Deutschland aber überbietet sich der Strahlenschutz Lerchl’scher Prägung in immer neuen Versicherungen der Unbedenklichkeit. Dabei verwechselt Professor Lerchl fortlaufend – und bis in jüngste Beispiele hinein – nicht nur den gewichtigen Unterschied zwischen behaupteten und bewiesenen Fälschungen. Er verwechselt vor allem auch den ihm aufgetragenen Schutz der Bevölkerung mit dem Schutz kommerzieller Interessen – was ihm kürzlich auch von der WHO bescheinigt wurde.

Die Dokumentation fragt die politisch Zuständigen, ob es verantwortbar ist, Gesundheit, Umwelt und das Schicksal unserer Kinder einem Wissenschaftler anzuvertrauen, der seine Industrienähe und seine bescheidene wissenschaftliche wie ethische Kompetenz fortlaufend unter Beweis stellt. Und sie bittet aufgeschlossene Vertreter öffentlicher Medien, für eine differenziertere und besser recherchierte Information der Öffentlichkeit zu sorgen. Denn wo es der Industrie gelingt, nach gefälligen ‚Experten’ auch noch gefällige Medien in den Dienst ihrer Interessen zu stellen, hat sie nach dem ‚Strahlenschutz’ auch die Demokratie unterwandert.

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer (Berlin / München); Arzt für Innere Medizin; Max-Planck-Institut für Biochemie München, dann Freie Universität Berlin; 20 Jahre in der Industrie tätig; seit 1992 Geschäftsführer der Stiftung Verum, seit 2002 Mitglied des Stiftungsrats; Gründer von Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung. Prof. Dr. phil. Karl Richter (St. Ingbert / Saarbrücken), emeritierter Literaturwissenschaftler der Universität des Saarlandes; kulturwissenschaftliche und interdisziplinäre Forschungen zu Interferenzbereichen der Wissenschaften; Erster Vorsitzender der Kompetenzinitiative e. V.; Mitgründer von Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung.

Die Schrift „Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft- Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks“ ist erschienen in der Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. (Heft 5; A4, 64 Seiten, farbig, 6.00 EUR, ISBN 978-3-9812598-3-4), oder im internet verfügbar : http://www.broschuerenreihe.net/assets/ki_heft-5_web.pdf [1]

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06.07.11

Unsitten in Krankenhäusern

Als Vorsitzender des IVU e.V. finde ich, dass es endlich an der Zeit ist, gegen die Unsitte des Gebrauchs von Mobiltelefonen und vermehrt auch von Computern, Laptops usw. mit Internetsticks
vor allem in Krankenhäusern und hier vor allem in Kliniken für Umweltgeschädigte und auch Elektrosensible, anzugehen und diese Unsitte anzuprangern!

Es ist unzumutbar und unverantwortlich, wenn - wie bereits mehrfach gesehen und von den Kliniken ausrücklich untersagt , (Warnhinweise!!)- Umweltgeschädigte, trotz ihres Wissens um die möglichen Gefahren solcher Geräte, diese dann aber ohne Rücksicht und Überlegung in den Krankenzimmern benutzen. Wenn ich da sehe, welches Equipement da aufgebaut wurde, erschreckt mich dies.(Da sind z.B. in einem Krankenzimmer mehrere Elektronikgeräte samt Ladestationen, Netzgeräten, u.a. m. regelracht aufgebaut und vor allem betriebsbereit installiert) Wenn dann auch noch Elektrosensible bereits öfter darauf mit heftigsten Anfällen reagieren, wird man kopflos und sucht verzweifelt nach Lösungen bzw. Hilfe!

Ich finde, dass hier die Klinikleitungen, Ärzte und Pflegepersonal strikt darauf drängen, den Gebrauch solcher Geräte innerhalb der Klinik zu untersagen, bzw. Zeitgenossen, die unbelehrbar sind, diesen solche Geräte bis zur Entlassung abzunehmen, sicherzustellen und bei der Entlassung wieder auszuhändigen.

Ich fordere daher auf, insbesonders die Mitglieder des IVU e.V. und alle anderen in gleicher Art arbeitenden Vereinigungen und SHG, daraufhinzuwirken, dass diese Unsitte umgehend aufhört.

Unbelehrbare sollte man bei derartigen Verstössen sofort und eindringlich auf die möglichen Folgen (Entzug der Geräte, aber auch Verweis aus der Klinik wegen Verstoss gegen den Heilbehandlungsvertrag usw.)energisch hinweisen.

Reinhold Wirth
Vorsitzender IVU e.V.

02.12.09

Mobilfunk Langzeitfolgen - also doch!!!

also doch:

Der Hausarzt, 27.11.2009

Protein reagiert auf Mobilfunkstrahlung

Mobiltelefone sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist immer wieder die Rede von unerwarteten Langzeitfolgen der damit verbundenen Mikrowellen. In Schweden wurde nun ein Protein gefunden, welches eventuell einen Schaden nachweisen könnte.

Eine Studie aus Örebro in Schweden belegte jetzt, dass Mobiltelefone und andere schnurlose Telefone Auswirkungen auf das Gehirn haben.

Dafür untersuchten die Forscher Blutentnahmen von Erwachsenen auf so genannte Biomarker. Unter anderem wurde der Fokus auf ein Protein gelegt, das ein Teil der Blut-Liquor-Schranke ist. Diese schützt das Gehirn vor Stoffen aus dem Blutkreislauf, die dort Schaden anrichten könnten wie Krankheitserreger und Toxine und hält so die Homöostase im Gehirn aufrecht.

Die Studie zeigte, dass bei Gebrauch von schnurlosen Telefonen die Konzentration des Proteins Transthyretin im Blut ansteigt. Studienleiter Frederik Söderqvist erklärt, dass dieser Anstieg an sich keine pathologische Konsequenz nach sich zieht, aber deutlich zeigt, dass schnurlose Telefone einen Einfluss auf das Milieu des Gehirns haben. Es zeigte sich außerdem, dass Benutzer von schnurlosen Telefonen häufiger über Krankheitssymptome berichten und ihren Gesundheitszustand allgemein schlechter einschätzen. Unter den Symptomen finden sich vor allem Kopfschmerzen, asthmatische Beschwerden und Konzentrationsprobleme. Doch ist die Studienlage noch zu ungenau und andere Faktoren noch nicht ausgeschlossen.

Was es bedeuten würde, wenn schnurlose Telefone wirklich gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben, mag man sich nicht ausmalen. Heutzutage benutzt jedes Kind ab 7 Jahren und 80 Prozent aller 19-Jährigen regelmäßig ein Mobiltelefon. Gerade Kinder dürften aufgrund der schnelleren Zellteilung und des Wachstums des Körpers sensibler auf die möglichen Schäden reagieren.

Mobilfunk - Elektrosmog - Sendefunk - Richtfunk

Infos, Weiterleitungen, Aufrufe, Berichte, Rechtliches über Mobilfunk, Elektrosmog und Strahlung an sich extra, da ein weites Feld

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