30.03.13

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Kategorien: MCS - CFS - Fibromyalgie, Allergien

Neues zum Thema Fibromyalgie

Ich danke unserer Kornelia Schmidt von der Fibro-Gruppe in Schwalbach für den unten eingestellten Artikel, den ich gerne veröffentliche.

R. Wirth, 1. Vorsitzender IVU e.1v.

Kornelia Schmidt - 18.03.13, 20:19

http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/fibromy...

Fibromyalgie: Erster Nachweis erbracht, dass Fibromyalgie eine organische Erkrankung ist.

Chronische Schmerzen unklarer Herkunft sind ein typisches Merkmal der Fibromyalgie. Würzburger Medizinerinnen konnten jetzt zeigen, dass dabei bestimmte Nervenfasern geschädigt sind.
Fibromyalgie hat den Ruf einer mysteriösen Krankheit: Die Symptome sind vielfältig, die Auslöser unbekannt, die Diagnose ist schwer zu stellen. Jetzt ist Forschern am
Universitätsklinikum Würzburg erstmals ein eindeutiger Nachweis
gelungen: Schäden im Bereich der kleinen Nervenfasern.

Sie sind für die Wahrnehmung von Schmerzen verantwortlich und für das Temperaturempfinden: Sogenannte kleinkalibrige schmerzleitende Nervenfasern (small fibers), deren Endigungen in der Haut lokalisiert sind. Auf diese Fasern haben sich
Wissenschaftler der Universität Würzburg konzentriert bei der Suche nach den Auslösern der typischen Schmerzen bei Fibromyalgie. Mit Erfolg:„Wir haben bei Patienten mit einem Fibromyalgie-Syndrom deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern nachgewiesen“, sagt Nurcan Üçeyler, Privatdozentin an der Neurologischen Klinik des
Würzburger Universitätsklinikums. Über die Ergebnisse ihrer Studie berichtet die Fachzeitschrift Brain in ihrer aktuellen Ausgabe.

Paradigmenwechsel: Organische Grundlage identifiziert
Diese Entdeckung läutet nach Üçeylers Worten „einen Paradigmenwechsel“ ein: Die Ergebnisse der Studie würden das bisherige pathophysiologische Konzept der Fibromyalgie herausfordern und seien deshalb von beträchtlicher Relevanz. „Mit dem Nachweis einer Beeinträchtigung der kleinen Nervenfasern bei Patienten mit Fibromyalgie
erfüllt Schmerz bei dieser Krankheit nun die Kriterien von neuropathischen Schmerzen, also Schmerzen, die durch eine Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems bedingt sind“, sagt Üçeyler. Darüber hinaus hätten Mediziner jetzt erstmals ein objektiv messbares Kriterium an der Hand, an dem sie sich bei der Diagnosestellung orientieren
können.

Die Studie
35 Patienten haben Nurcan Üçeyler und Prof. Claudia Sommer in ihrer Studie untersucht. 25 von ihnen litten an einer Fibromyalgie, zehn waren an einer Depression erkrankt – einer Krankheit,die Fibromyalgiepatienten häufig zugeschrieben wird, da es bislang an
Kriterien für eine verlässliche Diagnose fehlte. An Schmerzen littendiese zehn Patienten nicht. Dazu wurden passende Kontrollgruppen für jede Untersuchung rekrutiert.

Mit drei spezifischen Testverfahren haben die Medizinerinnen die Studienteilnehmer untersucht: Die quantitative sensorische Testung (QST) bestimmt unter anderem thermische Wahrnehmungs- und Schmerzschwellen der kleinen Nervenfasern. Die
Ableitung Schmerz-assoziierter evozierter Potenziale (PREP) gibt
Auskunft über die elektrische Erregbarkeit der Nervenfasern. Stanzproben aus der Haut ermöglichen die Analyse der Morphologie unter dem Mikroskop. „Diese drei Methoden sind somit objektive Verfahren, die sich bei der Beurteilung der kleinen Nervenfasern ergänzen und deren mehrdimensionale Analyse erlauben“, sagt Üçeyler.

Die Ergebnisse

Das Untersuchungsergebnis war eindeutig: „In allen drei Testverfahren fanden sich bei Patienten mit Fibromyalgie-Syndrom deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern“, erklärt die Medizinerin. Fibromyalgie-Patienten reagierten in der QST weniger empfindlich auf Temperaturreize. In den PREP-Ableitungen zeigten die
Betroffenen schwächere Antworten auf die Schmerzreize. Und auch unter dem Mikroskop fanden die Wissenschaftlerinnen deutliche Veränderungen:„In der Hautstanzbiopsie war die Anzahl der kleinen Fasern deutlich reduziert – ein Befund, der typisch ist für Erkrankungen mit small-fiber-Beteiligung“, so Nurcan Üçeyler.

Besonders interessant für die Wissenschaftlerinnen war die Tatsache, dass sich Fibromyalgie-Patienten in den Untersuchungsergebnissen nicht nur von gesunden Studienteilnehmern unterschieden, sondern auch von den Patienten, die an einer Depression erkrankt waren, aber nicht unter Schmerzen litten – letztere zeigten
ähnliche Ergebnisse wie Gesunde.Obwohl Fibromyalgie-Patienten ähnlich
viele depressive Symptome aufwiesen wie die depressiven Studienteilnehmer, zeigten nur sie eine Beeinträchtigung ihrer kleinen Nervenfasern.

Für das Team um Nurcan Üçeyler und Claudia Sommer ist das Ergebnis dieser Studie klar: „Auch wenn noch nicht bekannt ist, warum es zu einer Schädigung der small fibers bei Fibromyalgie kommt, könnten unsere Ergebnisse die Grundlage für die Neudefinition des Fibromyalgie-Syndroms als Erkrankung schaffen.“

Das Fibromyalgie-Syndrom

Schätzungsweise zwei bis vier Prozent der erwachsenen Allgemeinbevölkerung westlicher Staaten leiden an einem Fibromyalgie-Syndrom. Das Fibromyalgie-Syndrom ist charakterisiert durch chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen; dazu kommen weitere Beschwerden wie Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und depressive Symptome.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Der Verlust an Lebensqualität ist enorm.

Die Diagnose wird anhand der typischen Beschwerdeschilderung der Patienten gestellt sowie nach Ausschluss von alternativen Diagnosen. Typischerweise lassen sich bei der Untersuchung von Patienten mit Fibromyalgie weder klinisch noch laborchemisch noch
mittels apparativer Zusatzdiagnostik krankhafte Befunde nachweisen. Das
ist auch der Grund, warum das Fibromyalgie-Syndrom bis heute noch nicht als „Krankheit“ anerkannt ist: Es fehlt der Nachweis des krankmachenden Auslösers beziehungsweise einer fassbaren Pathologie
Jahrelange Odysee bis zur Diagnose

So kommt es, dass Fibromyalgie-Patienten in der Praxis häufig nicht ernst genommen werden und sich Bemerkungen wie „Fibromyalgie? Gibt es nicht.“ anhören müssen. Nicht selten werden sie auch mit der Aussage konfrontiert, dass ihre Beschwerden Ausdruck einer Depression sind. Tatsächlich zeigen Fibromyalgie-Patienten häufig auch
depressive Symptome. Diese könnten jedoch genauso gut die Folge ihrer
chronischen Schmerzen sein. Aufgrund dieser „Fehldiagnosen“ dauert es oft Jahre, bis eine Fibromyalgie diagnostiziert und die Symptome behandelt werden. Die lange Odyssee der Patienten ist oftmals frustrierend für Betroffene und Ärzte und verursacht zudem hohe Kosten für das Gesundheitssystem.

Finanziell gefördert wurde die Arbeit aus Forschungsmitteln der Universität Würzburg.

„Small fibers in fibromyalgia syndrome“, Nurcan
Üçeyler, Daniel Zeller, Ann-Kathrin Kahn, Susanne Kewenig, Sarah
Kittel-Schneider, Annina Schmid, Jordi Casanova-Molla, Karlheinz
Reiners, Claudia Sommer; doi:10.1093/brain/awt053

Kontakt:

PD Dr. Nurcan Üçeyler, T: (0931) 201-23542,
ueceyler_n@klinik.uni-wuerzburg.de

Prof. Dr. Claudia Sommer, T: (0931) 201-23763,
sommer@uni-wuerzburg.de .
. .

Kornelia Schmidt

Kornelia Schmidt - 26.03.13, 19:52

Zusatzbericht zur Uni Würzburg, wichtig ist der letzte Abschnitt.

FIBROMYALGIE- Woher die Schmerzen kommen !

Wer unter Fibromyalgie leidet, leidet unter ständigen Schmerzen in mehreren Körperregionen. Begleitet wird das durch Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und depressive Symptome. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Der Verlust an Lebensqualität ist enorm.

Wer zum Arzt geht und die Beschwerden schildert, wird häufig enttäuscht. Die Diagnostik kann keine krankhaften Befunde nachweisen. Fibromyalgie-Patienten erleben es deshalb oft, dass sie in der Praxis nicht richtig ernst genommen werden.
Oder es kommt zu Fehldiagnosen wie Depression.
Viele habe eine jahrelange Odyssee hinter sich, bis ihre Krankheit richtig diagnostiziert und behandelt wird.

Ein Grund für diese frustrierende Situation ist, dass es bisher keine bekannten Auslöser der Schmerzen und deshalb auch keine Kriterien für das Stellen einer Diagnose gab. Wissenschaftler haben aber jetzt die Auslöser der typischen Schmerzen bei Fibromyalgie gefunden:
Es sind Schäden im Bereich der kleinen Nervenfasern.
Diese sogenannten kleinkalibrigen schmerzleitenden Nervenfasern (small fibers), die in der Haut enden, sind für die Wahrnehmung von Schmerzen verantwortlich und für das Temperaturempfinden.

Herausgefunden haben das die Wissenschaftler bei einer Studie an 35 Patienten.
Mit drei spezifischen Testverfahren haben Ärzte identifizieren können, dass 25 tatsächlich an einer Fibromyalgie und zehn an einer Depression litten.
In den Untersuchungsergebnissen unterschieden sich die Fibromyalgie-Patienten sowohl von gesunden Studienteilnehmern wie von den depressiven Patienten, die keine Schmerzen empfanden.
Die Patienten mit Depressionen aber ohne Schmerzen zeigen im übrigen vergleichbare Ergebnisse wie Gesunde. Eine Beeinträchtigung der kleinen Nervenfasern war nur bei Fibromyalgie-Patienten zu erkennen, obwohl sie ähnlich viele depressive Symptome aufwiesen wie die depressiven Studienteilnehmer.

Die Testungen (1. quantitative sensorische Testung (QST) bestimmt unter anderem thermische Wahrnehmungs- und Schmerzschwellen der kleinen Nervenfasern. 2.
Die Ableitung Schmerz-assoziierter evozierter Potenziale (PREP) gibt Auskunft über die elektrische Erregbarkeit der Nervenfasern. 3. Stanzproben aus der Haut ermöglichen die Analyse der Hautbeschaffenheit.) "haben bei den Patienten mit einem Fibromyalgie-Syndrom deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern nachgewiesen“.

Damit erfüllt die Fibromyalgie die Kriterien von neuropathischen Schmerzen, die durch eine Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems bedingt sind, sagen die die Mediziner. Eine Antwort, warum die kleinen Nervenfasern überhaupt zu Schaden kommen, können die Wissenschaftler allerdings auch nach diesen Untersuchungsergebnissen noch nicht geben.

Berliner Ärzteblatt 13.03.2013/ Quelle: JAMA. 2013

09.02.10

Permalink 13:14:53, von reinhold1 Email , 650 Wörter, 324 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Amalgam, MCS - CFS - Fibromyalgie, Allergien, Krebserkrankungen, Mobilfunk, Morgellons

a) Jungbrunnen Fisch --- b) Wirklich ein Beitrag zur Gesundheit?? ---

folgende Artikel wurden uns von FET e.V. per Mail zugesendet. Wir wollen diese beiden Artikel Euch gerne zur Verfügung stellen.

Jungbrunnen: Fisch

Omega-3-Fettsäuren scheinen mittlerweile zu einer Art „Allheilmittel“ zu avancieren, denn Berichte über deren positive Wirkungen wollen nicht abreißen. US-Forscher vermuten nun sogar eine Anti-Aging-Wirkung. Anhaltspunkte hierfür geben die Telomerlängen von KHK-Patienten.

Telomere sind die Enden der Chromosomen, die diesen Stabilität verleihen. Bei jeder Zellteilung verdoppeln Enzyme, sogenannte Polymerasen, die DNA. Dabei geht jedes Mal ein Stück der Enden verloren. Im Laufe der Lebensjahre verkürzen sich die Telomere zunehmend bis die Stabilität der Chromosomen verloren geht. Die Folge ist entweder ein Wachstumsstopp der Zelle oder der programmierte Zelluntergang. Wissenschaftler sehen in der Destabilisierung des Erbguts einen entscheidenden Faktor im Alterungsprozess.

Farzaneh-Far und seine Mitarbeiter entdeckten nun einen möglichen Zusammenhang zwischen der Omeaga-3-Fettsäure-Aufnahme und der Telomerlänge. Bei Patienten mit einer niedrigen Konzentration an Docosahexaensäure (DHA) sowie Eicosapentaensäure (EPA) im Blut war nach 5 Jahren eine stärkere Telomerverkürzung zu verzeichnen, als bei Patienten mit hohen Blutspiegeln. Regelmäßige Fischmahlzeiten könnten daher nicht nur die Blutgefäße schützen, sondern auch den Alterungsprozess der Zellen verlangsamen. Aber auch linolensäurereiche Öle wie Raps- oder Leinöl leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung.

Quelle: Farzaneh-Far et al.: Association of Marine Omega-3 Fatty Acid Levels With Telomeric Aging in Patients With Coronary Heart Disease. JAMA; 303(3):250-257: 2010

Wirklich ein Beitrag zur Gesundheit?

„Immer auf dem neusten Stand“ heißt auch das Motto in der Lebensmittelindustrie. Und so werden altbekannte Produkte immer weiter entwickelt und an den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft angepasst. Heißt es „Fett ist der Grund allen Übels“, verschwindet dieses rigoros aus Joghurt, Käse sowie Wurst und wird durch Emulgatoren oder Kohlenhydrate ersetzt. Verursacht Zucker Karies, findet sich plötzlich in allem nur noch Süßstoff. Doch führen derartige Rezepturveränderungen wirklich zu einem gesünderen Lebensmittel?

Die Firma Mars Deutschland verkündete nun stolz „Mit gutem Beispiel voran: Mars reduziert die gesättigten Fettsäuren in seinen Schokoriegeln“. Im Weiteren ist zu lesen, dass die Cremefüllung nun statt Palmfett Sonnenblumenöl enthält. Dieses ist durch die ungesättigten Fettsäuren bei Raumtemperatur zwar normalerweise flüssig. Doch dieses Problem haben die Technologen wohl erfolgreich gelöst, wie der Hersteller verkündet. Wie Konsistenz und Geschmack des Schokoriegels unverändert bleiben, erklärt er allerdings nicht. Wurde das Öl gehärtet? Kamen Emulgatoren zum Einsatz? Rezepturen verändern und dennoch eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, ist für Lebensmittelhersteller immer wieder eine Herausforderung. Dank tausender Zusatz- und Aromastoffe sowie einer Reihe von technologischen Verfahren, ist heutzutage scheinbar jedoch fast alles möglich. Fraglich bleibt allerdings, ob die Neuerung das Produkt wirklich zu einem gesünderen Lebensmittel macht. Was birgt das größere Gesundheitsrisiko - die gesättigten Fettsäuren, Zusatzstoffe wie Emulgatoren oder gehärtete Fette?

Ob gesättigte Fettsäuren allein wirklich einen so großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben, ist bei der derzeitigen Studienlage mittlerweile zu bezweifeln. Für Zusatzstoffe sind teilweise gesundheitsschädigende Wirkungen nachgewiesen. Einige Vertreter der Emulgatoren verursachen - zu mindestens bei Tieren - Organschäden. Die Härtung von Fett birgt je nach Verfahren, das Risiko einer vermehrten Transfettsäurebildung. Diese wirken sich bekanntlich schädlicher auf die Gefäßwände aus, als gesättigte Fettsäuren. Um die Transfettbildung zu minimieren, sättigen einige Hersteller ungesättigte Fettsäuren heute weiter ab. Doch entstehen dabei letztlich nicht auch nur gesättigte Fette?

Ist es also der richtige Weg, einen vermeintlich ungesunden Inhaltsstoff gegen andere kritische Stoffe auszutauschen? Wäre es nicht sinnvoller, einfach zu einem sparsameren Verzehr zu raten?

Fundstellennachweis:

Dipl. troph. Christine Langer

-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit-

Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen

Tel.: 0241 - 96 10 316

Fax.: 0241 - 96 10 322

Email: presse@fet-ev.eu

URL: http://www.fet-ev.eu

10.11.09

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Kategorien: Allergien

Schweinegrippe nur Täuschungsmanöver grössten Ausmasses?

Ich gebe heute unkommentiert einen Beitrag von MCS-SOS aus der Schweiz weiter. Ich finde, den sollte sich jeder in Ruhe durchlesen und sich selbst ein Bild darüber machen.
R. Wirth, Vorsitzender

Liebe Freundinnen und Freunde, Mütter und Väter, Grossmütter und Grossväter
Liebe Menschen in den Gesundheitsberufen

Was ist so heimtückisch an der so benannten Schweinegrippe A (H1N1)?

Vor Monaten erreichten uns ernste Vorwarnungen, bis Ende des Sommers würden Tausende von Menschen – es wurden gar bis 2 Millionen prophezeit – in der Schweiz wegen der Grippe A (H1N1) darnieder liegen, dem entsprechend auch unsere Wirtschaft. Jetzt, Mitte Oktober, ist keine Pandemie da: milder Verlauf der Grippe bei allen Erkrankten, völlige Genesung nach einer Woche. Während „die Medien“ kaum berichten, dass in der Schweiz jedes Jahr 3'000 Menschen an der normalen saisonalen Grippe sterben, fordert die Grippe A (H1N1) weniger als 2 % an Todesopfern, berechnet auf eine gleich hohe Anzahl Fälle der saisonalen Grippe.

Daher wundern sich viele Ärzte, deren Karriere nicht von der Pharma-Industrie „gefördert“ wird, wie man auf die Idee kommt, gleich mehrere Impfstoffe gegen die harmlose „Schweinegrippe“ zu entwickeln. Wie kommt es, dass die nationalen Regierungen weltweit schon im Frühjahr Millionen von Impfdosen bei den Pharma-Konzernen Novartis, Sanofi Pasteur, GlaxoSmith&Kline und Baxter bestellt haben in der Annahme, alle Bürgerinnen und Bürger würden sich FREIWILLIG zweimal gratis gegen ein harmloses Grippchen impfen lassen – auf Kosten unserer Steuern und Krankenkassenprämien? Denn – oh Wunder - die Propheten der Pharmaindustrie sagten damals voraus, dass im Herbst, also JETZT, eine zweite Erkrankungswelle kommen und viel ernster verlaufen würde als die erste. Die Vorbereitungen für eine Impfkampagne laufen derzeit weltweit auf Hochtouren, einzelne Länder haben schon mit Impfen begonnen. Doch was soll nun diese Prophezeiung?

Für die erste Prophetie-Panne der Pharmakonzerne gibt es einen brisanten Grund. Im Februar 2009 wurden in einem Labor von Baxter in Wien 72 kg Impfstoff für die saisonale Grippe mit aktiven Stämmen der so benannten Vogelgrippe H5N1 kontaminiert, was eine hoch toxische Mischung ergab. Diese 72 kg Impfstoff wurden in einzelne Posten aufgeteilt, verpackt und falsch etikettiert an 16 Labors in sechs europäischen Ländern gesandt – darunter Tschechien, Slowenien, Deutschland und Österreich.
Diese Aktion – die Kontaminierung des Impfstoffs mit H5N1-Stämmen sowie die Falsch-Etikettierung und Versendung als harmloses Material – kann unmöglich „aus Versehen“ passiert sein, denn die Bio-Sicherheits-Schranken im Baxter-Labor in Orth a.d. Donau sind SEHR hoch. Es kommt also nur eine absichtliche, d.h. kriminelle Handlung in Frage mit dem Ziel, vorsätzlich möglichst viele Mitarbeitende in den betreffenden Labors mit toxischem Material anzustecken. Dies hätte eine echte Pandemie auslösen können, hätte nicht ein Labor-Mitarbeiter von Bio-Test in Tschechien die Intuition gehabt, diesen Impfstoff an Frettchen (kleinen Säugetieren) auszutesten. Testergebnis: alle Versuchstiere starben!!
Noch rechtzeitig wurden die betroffenen Labors gewarnt, der toxische Impfstoff an Baxter zurückgegeben....dort ist er noch immer... 36 Personen des Baxter-Labors in Wien mussten sich im lokalen Spital vorsorglich behandeln lassen. Die Meldung darüber schaffte es in ein kleines Lokalblatt, und Tschechiens Regierung annullierte die Impfstoffbestellung bei Baxter.
Die medizinische Journalistin Jane Bürgermeister erfuhr davon, vertiefte sich in Recherchen und entdeckte Ungeheuerliches: Im April 2009 reichte sie in Wien eine Strafklage gegen Baxter, die WHO und namhafte Politiker und Politikerinnen Österreichs und der USA ein:
siehe www.theflucase.com und www.menschenverstandschweiz.ch
Wäre die Strategie aufgegangen, wäre bereits im Frühjahr/Sommer 2009 weltweit eine Pandemie mit vielen Todesfällen ausgebrochen. Dank des tschechischen Labor-Mitarbeiters kam es nicht so weit. Also musste eine neue Strategie her: Im Juni 2009 rief die Weltgesundheits-Organisation WHO überraschend die höchste Pandemie-Stufe 6 aus für die Grippe A (H1N1), nachdem kurz zuvor die Kriterien für einen solch krassen Schritt massiv herabgesetzt worden waren: Nach neuer Definition braucht es für Pandemiestufe 6 keine weltweit dramatisch hohe Anzahl von Todesfällen und Erkrankungen mehr, sondern bloss die Übertragung der Krankheit von Mensch zu Mensch in zwei von der WHO definierten Zonen der Erde!
Wir hörten, die Schweinegrippe sei nun eine Pandemie der höchsten Stufe - Kopfschütteln .... am 15. Oktober die Meldung, Pandemiestufe 6 soll nun für EINIGE JAHRE gelten!
WER von uns WEISS, WAS DIES POLITISCH BEDEUTET ???
Die Medien sagen es uns nicht:
Durch die Mitgliedschaft in der UNO und die Unterzeichnung der Mitgliedschaft bei der WHO hat diese das Recht, über die nationalen Parlamente, Regierungen und Verfassungen hinweg Zwangs-Impfungen anzuordnen und die Mitwirkung der nationalen Armee-Strukturen zu verfügen!
Bereits wurden in der Schweiz für 11.-13. November 2009 höhere Offiziere aufgeboten zu Instruktionstagen als Vorbereitung für die militärische Durchführung von Massenimpfungen, die vom 16. November 2009 bis Ende Januar 2010 geplant sind. Zivilschutz-Stellen wurden aufgefordert, ein Konzept für Massen-Impfungen auszuarbeiten.

Die Impfungen gegen „Schweinegrippe“ mit den georderten Impfstoffen könnten unabsehbare Schäden und viele Todesfälle hervorrufen, denn sie wurden kaum getestet!!
Die Grippe-Impfstoffe für die „Schweinegrippe A H1N1“ sind nicht vergleichbar mit den Impfstoffen gegen saisonale Grippe jedes Jahr, obwohl einige Amtsstellen dies behaupten. Der schwache Wirkstoff der H1N1-Impfung wird mit Verstärkern (Adjuvantien) aufgepeppt, was die Produktionskosten senkt und die Immunitäts-Reaktion des Körpers ankurbeln soll. Doch diese Zusatzstoffe sind hoch giftig: sie enthalten Quecksilber (Thiomersal), Aluminiumhydroxid, Formaldehyd und Squalen. (Squalen wurde vor dem 1. Golfkrieg den Impfstoffen gegen Anthrax zugesetzt – Hunderttausende von US-Soldaten sind danach schwer erkrankt am ‚Golfkriegssyndrom’.) Die amtliche Medikamentenzulassungs-Stelle der Schweiz, Swissmedic (nicht unabhängig von der Pharma-Industrie) hält die genaue Zusammensetzung der zwei im Testverfahren stehenden Impfstoffe geheim. Diese Woche ist jeodoch durchgesickert, dass sie beide Squalen enthalten, das in den USA und England als Impfstoff-Zusatz verboten ist und als biologischer Kampfstoff gilt!

Die Gesundheitsbehörde Frankreichs hat 600 Neurologen in einem Brief angewiesen, nach der H1N1-Impfkampagne besonders wachsam zu sein, ob sie ein Ansteigen der Fälle von Guillain-Barr-Syndrom beobachten - einer sehr schweren Lähmung des Nervensystems. Die offiziellen Stellen wissen also, was sie mit uns arglosen Menschen vorhaben... und haben für die „Elite“, als die sie sich selbst sehen, 50'000 Impfdosen ohne toxische Zusatzstoffe bestellt.
Am 13. Oktober berichteten deutsche Zeitungen, dass die Führungsspitze der deutschen Armee direkt beim Hersteller Impfstoffe ohne Zusatzstoffe bestellt habe, da sie die bis dahin angebotenen gemixten Impfstoffe für zu gefährlich halte, um sie den Soldaten einzuimpfen!
Nicht nur wir Büger/innen Europas fragen uns seither: Weshalb mutet man den schwangeren Frauen und dem Pflegepersonal, die als erste geimpft werden sollen, ein Risiko zu, das für Soldaten unzumutbar ist? Die Regierungen einiger deutscher Bundesländer haben sofort bei zwei Herstellern Impfstoffe ohne Adjuvantien nachbestellt. Von der Schweiz ist bisher nichts derartiges bekannt. Vielen Menschen in Europa steht also eine Massenimpfung bevor, für die wir willige Versuchskaninchen sein sollen wegen eines harmlosen Grippchens, das im Labor erzeugt und zur Pandemie hoch geputscht wurde! Die Frage stellt sich:

WAS STECKT DAHINTER? WAS IST DAS FÜR EIN PANDEMIE-PLAN, der unter dem Deckmantel einer harmlosen Grippe weltweit so viele Menschen hohen Risiken aussetzt ? ... dies unter Mitwirkung unseres Gesundheitswesens, von Militär und Zivilschutz .... zudem sollen den armen Entwicklungsländern Millionen Impfdosen ‚geschenkt’ werden!!
Die Antwort darauf ist nichts Neues. Seit Jahrzehnten wird an diesem Plan gearbeitet – Stück um Stück. Wie gut, kommt er endlich ans Licht! Die Akteure zählen darauf, dass wir ahnungslose Bürger die Ungeheuerlichkeit ihres Vorhabens niemals glauben würden – so wenig wie die Menschen Deutschlands 1933 glaubten, was die Nazis mit ihnen tatsächlich vorhatten. . . Kalkül! Denn genau dieser Punkt entscheidet, ob der zynische Plan gelingt. Bedeutsam ist, dass nur eine winzige Gruppe von Eingeweihten den gesamten Plan kennt und überblickt. Jeder einzelne macht darin als kleines Rädchen „einen guten Job“ - ahnt nicht, dass er an einem Genozid weltweiten Ausmasses teilhat.

Ja, es geht um die Reduktion der Weltbevölkerung auf 2 Milliarden oder gar auf eine halbe Milliarde Menschen – je nach Informationsquelle. Jene, die regelmässig an den Bilderberger-Konferenzen teilnehmen, kennen diesen Plan: die CEOs von Pharma- & Medienunternehmen, Führungskräfte in Wirtschaft, Politik und Finanzwelt. Grund genug, ihre jährlichen Treffen unter brutalster Polizeikontrolle und Geheimhaltung abzuhalten. Jetzt wissen wir warum.

Es gibt keinen plausiblen Grund für die prophezeite „Schweinegrippe“-Pandemie ausser dem, dass jene, die uns davor zu schützen vorgeben, schwere Erkrankungen durch die Impfungen verbreiten wollen: wie ein Schicksalsschlag soll die Pandemie vom Himmel fallen!
Seit 9/11 beschäftigt mich die Rolle von Geheimdiensten & -gesellschaften. Nichts ist neu: Die Ausrottung indigener Völker durch Impfstoffe, die eindeutig biologische Kampfstoffe sind, ist Jahrzehnte lang erprobte Taktik. Vor kurzem geschehen in Kanada – in kleinen Dörfern mit 150 indigenen Einwohnern, die nach der Impfung alle starben. . . .
Medien berichten nicht darüber – man erfährt es von lokal informierten Menschen.
Und jetzt sollen wir alle dran glauben - die Menschheit weltweit.

DIE ERSTEN IMPFUNGEN STEHEN UNMITTELBAR BEVOR:
DAS PFLEGEPERSONAL UND DIE SCHWANGEREN
Eine New Yorker Krankenschwester hat, stellvertretend für 60'000 andere, Klage eingereicht: Impfzwang für das Pflegepersonal ist verfassungswidrig. In der Schweiz sind die Kantone zuständig. In vielen Spitälern wurden die Pflegepersonen zur „Pandemie“ instruiert. Manchen wird subtil bedeutet, man könne jenen kündigen, die sich nicht „freiwillig“ impfen liessen...
Alarmierend ist, dass schwangere Frauen die erste Risikogruppe seien! Obwohl keiner der Impfstoffe bei Schwangeren getestet wurde, sollen sie zuerst geimpft werden, aber die Packungsbeilagen warnen davor! Junge Erwachsene seien gefährdet – früher waren es die älteren Menschen. . . Alles deutet auf eine gigantische Täuschung der Welt-Öffentlichkeit hin.

WAS KÖNNEN WIR TUN?

1. INFORMIEREN SIE sich selbst & andere:
www.menschenverstandschweiz.ch Flyer & mehr, www.theflucase.com, www.theflucase.ch http://www.vimeo.com/6845161 Vortrag von Jane Bügermeister im Zürich vom 26.9.09
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/dr-stefan-lanka-zum-pandemie-theater
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/10/beginn-der-schweinegrippe-impfung-in.html. DVD:Tod frei Haus,Interview Bürgermeister: email senden an truth-free@hispeed.ch
2. HANDELN + SICH VERNETZEN + GRUPPEN BILDEN
Flugblätter verteilen, Blogs + Leserbriefe schreiben, Schwangere/Ärzte/Krankenschwestern informieren, Behörden mit Anfragen eindecken, gemeinsam klagen gegen Zwangsimpfung >
Unsere von der Verfassung garantierten Freiheitsrechte juristisch einfordern
3. LIEBE + DANKBARKEIT EMPFINDEN jeden Tag
Wir sind das Licht, auf das wir gewartet haben! Wenn wir durch Angst und Zorn hindurch gehen, finden wir die Liebe tief in unseren Herzen, um uns selbst und allen anderen zu vergeben. Wir sind es, die Zynismus und Lieblosigkeit weltweit in Mitgefühl verwandeln.

04.11.09

Permalink 17:29:02, von rscna.w Email , 923 Wörter, 413 Ansichten   German (DE)
Kategorien: MCS - CFS - Fibromyalgie, Allergien

NEUSTE PALL STUDIE MCS - VERGIFTUNGSERKRANKUNG

Eine bedeutender Artikel über MCS – Multiple
Chemical Sensitivity wurde am 23. Oktober
2009 von Professor Martin L. Pall als
Kapitel
XX in einem angesehenen Referenzwerk für
Toxikologen, “General and Applied
Toxicology,
3rd Edition” (John Wiley & Sons)
veröffentlicht. Multiple Chemical
Sensitivity
(MCS) ist auch als Chemical Sensitivity,
chemische Intoleranz und toxisch bedingter
Toleranzverlust bekannt, wobei der letzte
Begriff die Rolle von Chemikalien als
Krankheitsauslöser unterstreicht. Pall’s
Veröffentlichung mit dem Titel: Multiple
Chemical Sensitivity: Toxikologische Fragen
und Mechanismen, basiert auf fünf wichtigen
Fakten über MCS:

1. MCS ist eine erstaunlich häufige
Krankheit, sogar häufiger als Diabetes. Das
stellte sich durch eine Reihe von neun
epidemiologischen Studien aus den
Vereinigten
Staaten und jeweils einer Studie aus Kanada,
Deutschland, Schweden und Dänemark heraus.
In
den Vereinigten Staaten sind schätzungsweise
3,5% der Bevölkerung von schwerer MCS
betroffen, eine weitaus höhere Anzahl,
mindestens 12% der Bevölkerung, ist mäßig
betroffen. MCS ist demnach eine sehr große
international auftretende Krankheitsepidemie
mit weitreichenden Auswirkungen in Hinsicht
auf die öffentliche Gesundheit.

2. MCS wird durch toxische
Chemikalienexposition verursacht. MCS
Krankheitsfälle werden durch Exposition
gegenüber sieben verschiedenen
Chemikalienklassen initiiert. Dazu gehören
drei Klassen von Pestiziden und die sehr
große Klasse organischer Lösungsmittel und
verwandter Verbindungen. Ergänzend führen
publizierte Studien Quecksilber,
Schwefelwasserstoff und Kohlenmonoxyd als
Initiatoren an. Von allen dieser sieben
Chemikalienklassen wurde in Tierversuchen
gezeigt, dass sie eine gemeinsame Reaktion
im
Körper hervorrufen, und zwar eine übermäßige
Aktivität eines Rezeptors, der als NMDA
Rezeptor bekannt ist. Weiterhin haben
Tierversuche demonstriert, dass bei den
Chemikalien, die einer dieser sieben Klassen
angehören, die toxische Wirkung durch
Medikamente, die die NMDA-Aktivität
vermindern, stark reduziert wird. Weil
übermäßige NMDA-Aktivität auch nach anderen
Studien an MCS beteiligt ist, haben wir
jetzt
eine überzeugende, bei allen MCS-Fällen
gemeinsame Reaktion, die erklärt, wie
derartig verschiedene Chemikalien die
Krankheit, die wir MCS nennen, hervorrufen
können.

3. Die Rolle von Chemikalien als Giften bei
MCS wurde durch genetische Studien
bestätigt.
Vier solcher Studien haben gezeigt, dass
Gene, die die Geschwindigkeit der
Metabolisierung von an MCS beteiligten
Chemikalien bestimmen, die Anfälligkeit, an
MCS zu erkranken, beeinflussen. Diese vier
Studien wurden durch drei
Wissenschaftlerteams in drei Ländern, den
USA, Kanada und Deutschland publiziert. Sie
haben insgesamt sechs Gene ermittelt, die an
der Festlegung der Suszeptibilität für MCS
beteiligt sind. Jedes dieser sechs Gene hat
eine Rolle bei der Festlegung der
Metabolisierungsrate von Chemikalien, die
mit
MCS in Zusammenhang stehen. Die deutschen
Studien von Schnakenberg und seinen
Kollegen,
die vier dieser sechs Gene einbezog, sind
hierbei wegen des extrem hohen Grades an
statistischer Signifikanz ihrer Studien
besonders überzeugend. Es gibt nur eine
Interpretation für die Rolle dieser Gene bei
der Festlegung der Suszeptibilität für MCS.
Und zwar, dass Chemikalien bei der
Initiierung von MCS-Krankheitsfällen als
Gifte agieren und dass die
Verstoffwechselung
dieser Chemikalien zu Formen, die dabei
entweder weniger aktiv oder stärker aktiv
sind als zu Beginn, deswegen die
Wahrscheinlichkeit beeinflusst, ob eine
Person an MCS erkranken wird. Es ist daher
offensichtlich, dass MCS ein toxikologisches
Phänomen ist, bei dem Krankheitsfälle durch
eine toxische Reaktion gegenüber
Chemikalienexposition verursacht wurden.

4. Wir haben einen detaillierten und
generell
gut untermauerten Mechanismus für MCS.
Dieser
Mechanismus erklärt sowohl die hochgradige
Chemikalien-Sensitivität, die das
charakteristischste Symptom von MCS ist, als
auch viele andere Symptome und Kennzeichen
dieser Erkrankung. Dieser Mechanismus beruht
auf einem biochemischen Teufelskreis, der
auch als NO/ONOO-Zyklus bekannt ist, und mit
anderen Mechanismen interagiert, die schon
vorher als für MCS mitverantwortlich
verdächtigt worden waren, insbesondere
neuronale Sensibilisierung und neurogene
Entzündung. Diese agieren lokal in den
verschiedenen Geweben des Körpers, um eine
lokale Sensibilität in Regionen des Gehirns
und der peripheren Gewebe zu erzeugen,
einschließlich der Lungen, des oberen
Respirationstraktes, Regionen der Haut und
des Verdauungstraktes. Auf Grund dieser
lokalen Beschaffenheit, also weil die
betroffenen Gewebe sich von einem Patienten
zum anderen unterscheiden, unterscheiden
sich
verschiedene MCS Patienten von einander auch
in ihren Sensibilitätssymptomen. Zusätzlich
zu den oben diskutierten Belegen, wird
dieser
generelle Mechanismus durch verschiedene
physiologische Veränderungen unterstützt,
die
bei MCS und verwandten Krankheiten gefunden
werden, bei MCS-Tiermodellen, bei objektiv
messbaren Reaktionen von MCS-Patienten
gegenüber Chemikalien im Niedrigdosisbereich
und bei therapeutischen Reaktionen, die bei
MCS und verwandten Krankheiten gefunden
werden.

5. Seit über 20 Jahren haben einige
fälschlicherweise behauptet, MCS sei eine
psychogene Erkrankung, die nach deren Sicht
durch schlecht definierte psychologische
Mechanismen erzeugt wird. Diese Sicht ist
jedoch vollständig inkompatibel mit den
ganzen Beweisen, die zuvor in dieser
Veröffentlichung diskutiert wurden. Obwohl
solche Unvereinbarkeit schon mehr als Grund
genug ist, diese psychogenen Behauptungen
zurückzuweisen, führt der MCS-Toxikologie
Artikel acht weitere schwerwiegende Mängel
in
den psychogenen Argumentationen auf. Es gibt
eine lange Historie falscher
Psychogenitätsbehauptungen in der Medizin,
während der über Krankheiten wie Asthma,
Autismus, Parkinson, Magengeschwüre,
Multiple
Sklerose, Lupus, interstitielle Zystitis,
Migräne und Colitis Ulcerosa behauptet
wurde,
sie würden durch psychologische Mechanismen
erzeugt werden. Der Nobelpreis in
Physiologie
und Medizin im Jahr 2005 wurde Dr. Robin
Warren und Barry Marshall verliehen, weil
sie
zeigten, dass Magengeschwüre durch eine
bakterielle Infektion verursacht werden und
nicht psychogenen Ursprungs sind. Es ist
nunmehr klar, dass MCS eine physiologische,
durch Chemikalienexposition hervorgerufene
Erkrankung ist, von der fälschlicherweise
behauptet wurde, sie sei psychogen.

Martin L. Pall ist Professor Emeritus für
Biochemie und Allgemeinmedizinische
Wissenschaft an der Washington State
University.

Kontakt: martin_pall@wsu.edu Webseite:
www.thetenthparadigm.org

15.10.09

Permalink 10:17:54, von reinhold1 Email , 462 Wörter, 332 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allergien

!!! Achtung wichter Hinweis zur Impfung gegen die Schweinegrippe !!!

Unsere ehemalige 1. Vorsitzende Gisela Segieth (früher Bellmann) übermittelte uns folgenden wichtigen Hinweis für Betroffene:

wie mir das RKI (Robert Koch Institut) in Berlin heute mitgeteilt hat ist die Basis des Impfstoffs für die befürchtete Schweinegrippe auf Hühnereiweiß aufgebaut, und damit nichts für Menschen die auf Hühnereiweiß reagieren oder sogar unter einem Vogel-Ei-Syndrom seiden!

Ebenso sollte man als Allergiker etc. ganz sicher auch darüber informiert sein was der Impfstoff sonst noch enthält, da man sich nur dann entsprechend schützen oder auch auf die Impfung verzichten wird bzw. kann.

Bitte schau dir den nachstehenden Text dazu selbst an:

Sehr geehrte Frau Segieth,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Für die Prüfung und Zulassung eines Impfstoffes ist das Paul Ehrlich-Institut verantwortlich. Beim Impfstoff gegen die Neue Grippe ("Pandemrix") handelt es sich um einen auf Hühnereiweiß gezogenen Impfstoff. In den Zusammenfassungen der Merkmal für Pandemrix wird folgendes aufgeführt:

"4.3 Gegenanzeigen
Frühere anaphylaktische (lebensbedrohliche) Reaktion auf einen der Bestandteile des Impfstoffes oder auf in Spuren enthaltene Restbestandteile (Eier- und Hühnerprotein, Ovalbumin, Formaldehyd, Gentamicinsulfat und Natriumdeoxycholat). Wenn eine Impfung für notwendig erachtet wird, sollten die Voraussetzungen für unverzügliche lebensrettende Notfallmaßnahmen gegeben sein.

Siehe Abschnitt 4.4 zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Bei Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit (andere als anaphylaktische Reaktionen) gegen den Wirkstoff, gegen einen der sonstigen Bestandteile, gegen Thiomersal oder Restbestandteile (Eier und Hühnerprotein, Ovalbumin, Formaldehyd, Gentamicinsulfat und Natriumdeoxycholat) sollte dieser Impfstoff nur mit Vorsicht angewendet werden.
Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollte für den seltenen Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffes entsprechende medizinische Behandlung und Beaufsichtigung gewährleistet sein."

Ob im Herbst/Winter andere Impfstoffe zur Verfügung stehen werden als Pandemrix zur Impfung von Personen mit Allergien, entzieht sich unserer Kenntnis; das Zulassungsverfahren für einen auf Zellkulturen produzierten Impfstoff ist unseres Wissens noch nicht abgeschlossen; bestellt werden die Impfstoffe von den Bundesländern. Weitere Informationen zur Impfung gegen saisonale und pandemische Grippe, inkl. den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums erhältlich. Über pandemische Impfstoffe informiert das Paul-Ehrlich-Institut/Bundesamt für Sera und Impfstoffe. Siehe unter folgenden Links:
http://www.rki.de/cln_100/nn_200120/DE/Content/Infekt/Impfen/FAQ/InfluenzaSaisonalPandemisch/faq__ges.html
http://www.rki.de/cln_100/nn_200120/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2009/41__09,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/41_09.pdf
http://www.bmg.bund.de/DE/Gesundheit/Schweinegrippe/schweinegrippe__node.html
www.pei.de/schweinegrippe

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

Ich danke unserer Gisela für diese wichtige Information und gebe sie auch hier gerne weiter.
R. Wirth
1. Vorsitzender

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