Kategorie: Krebserkrankungen

09.02.10

Permalink 13:14:53, von reinhold1 E-Mail , 650 Wörter, 159 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Amalgam, MCS - CFS - Fibromyalgie, Allergien, Krebserkrankungen, Mobilfunk, Morgellons

a) Jungbrunnen Fisch --- b) Wirklich ein Beitrag zur Gesundheit?? ---

folgende Artikel wurden uns von FET e.V. per Mail zugesendet. Wir wollen diese beiden Artikel Euch gerne zur Verfügung stellen.

Jungbrunnen: Fisch

Omega-3-Fettsäuren scheinen mittlerweile zu einer Art „Allheilmittel“ zu avancieren, denn Berichte über deren positive Wirkungen wollen nicht abreißen. US-Forscher vermuten nun sogar eine Anti-Aging-Wirkung. Anhaltspunkte hierfür geben die Telomerlängen von KHK-Patienten.

Telomere sind die Enden der Chromosomen, die diesen Stabilität verleihen. Bei jeder Zellteilung verdoppeln Enzyme, sogenannte Polymerasen, die DNA. Dabei geht jedes Mal ein Stück der Enden verloren. Im Laufe der Lebensjahre verkürzen sich die Telomere zunehmend bis die Stabilität der Chromosomen verloren geht. Die Folge ist entweder ein Wachstumsstopp der Zelle oder der programmierte Zelluntergang. Wissenschaftler sehen in der Destabilisierung des Erbguts einen entscheidenden Faktor im Alterungsprozess.

Farzaneh-Far und seine Mitarbeiter entdeckten nun einen möglichen Zusammenhang zwischen der Omeaga-3-Fettsäure-Aufnahme und der Telomerlänge. Bei Patienten mit einer niedrigen Konzentration an Docosahexaensäure (DHA) sowie Eicosapentaensäure (EPA) im Blut war nach 5 Jahren eine stärkere Telomerverkürzung zu verzeichnen, als bei Patienten mit hohen Blutspiegeln. Regelmäßige Fischmahlzeiten könnten daher nicht nur die Blutgefäße schützen, sondern auch den Alterungsprozess der Zellen verlangsamen. Aber auch linolensäurereiche Öle wie Raps- oder Leinöl leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung.

Quelle: Farzaneh-Far et al.: Association of Marine Omega-3 Fatty Acid Levels With Telomeric Aging in Patients With Coronary Heart Disease. JAMA; 303(3):250-257: 2010

Wirklich ein Beitrag zur Gesundheit?

„Immer auf dem neusten Stand“ heißt auch das Motto in der Lebensmittelindustrie. Und so werden altbekannte Produkte immer weiter entwickelt und an den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft angepasst. Heißt es „Fett ist der Grund allen Übels“, verschwindet dieses rigoros aus Joghurt, Käse sowie Wurst und wird durch Emulgatoren oder Kohlenhydrate ersetzt. Verursacht Zucker Karies, findet sich plötzlich in allem nur noch Süßstoff. Doch führen derartige Rezepturveränderungen wirklich zu einem gesünderen Lebensmittel?

Die Firma Mars Deutschland verkündete nun stolz „Mit gutem Beispiel voran: Mars reduziert die gesättigten Fettsäuren in seinen Schokoriegeln“. Im Weiteren ist zu lesen, dass die Cremefüllung nun statt Palmfett Sonnenblumenöl enthält. Dieses ist durch die ungesättigten Fettsäuren bei Raumtemperatur zwar normalerweise flüssig. Doch dieses Problem haben die Technologen wohl erfolgreich gelöst, wie der Hersteller verkündet. Wie Konsistenz und Geschmack des Schokoriegels unverändert bleiben, erklärt er allerdings nicht. Wurde das Öl gehärtet? Kamen Emulgatoren zum Einsatz? Rezepturen verändern und dennoch eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, ist für Lebensmittelhersteller immer wieder eine Herausforderung. Dank tausender Zusatz- und Aromastoffe sowie einer Reihe von technologischen Verfahren, ist heutzutage scheinbar jedoch fast alles möglich. Fraglich bleibt allerdings, ob die Neuerung das Produkt wirklich zu einem gesünderen Lebensmittel macht. Was birgt das größere Gesundheitsrisiko - die gesättigten Fettsäuren, Zusatzstoffe wie Emulgatoren oder gehärtete Fette?

Ob gesättigte Fettsäuren allein wirklich einen so großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben, ist bei der derzeitigen Studienlage mittlerweile zu bezweifeln. Für Zusatzstoffe sind teilweise gesundheitsschädigende Wirkungen nachgewiesen. Einige Vertreter der Emulgatoren verursachen - zu mindestens bei Tieren - Organschäden. Die Härtung von Fett birgt je nach Verfahren, das Risiko einer vermehrten Transfettsäurebildung. Diese wirken sich bekanntlich schädlicher auf die Gefäßwände aus, als gesättigte Fettsäuren. Um die Transfettbildung zu minimieren, sättigen einige Hersteller ungesättigte Fettsäuren heute weiter ab. Doch entstehen dabei letztlich nicht auch nur gesättigte Fette?

Ist es also der richtige Weg, einen vermeintlich ungesunden Inhaltsstoff gegen andere kritische Stoffe auszutauschen? Wäre es nicht sinnvoller, einfach zu einem sparsameren Verzehr zu raten?

Fundstellennachweis:

Dipl. troph. Christine Langer

-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit-

Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen

Tel.: 0241 - 96 10 316

Fax.: 0241 - 96 10 322

Email: presse@fet-ev.eu

URL: http://www.fet-ev.eu

03.03.09

Permalink 15:38:46, von reinhold1 E-Mail , 244 Wörter, 205 Ansichten   German (DE)
Kategorien: MCS - CFS - Fibromyalgie, Allergien, Krebserkrankungen, Mobilfunk

Schädlingsmanagement im Hause

+++ Bitte weiterleiten+++

Fundstelle: Pestizid-Aktions-Netzwerk e.V. (Pan Germany)
wir danken Pan Germany, den Hinweis abdrucken zu dürfen.

Wir empfehlen diesen Beitrag gerne und weisen darafu hin, dass dieser Beitrag
als Download zur Verfügung steht ebenso wie der Aktionsflyer zum 3. Frankfurter Umweltkolloqium.
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Neue Informationsserie zum vorsorgenden und alternativen
Schädlingsmanagement im Haus
Informationsblatt zur Bekämpfung von Kleidermotten

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freundinnen und Freunde,

wir freuen uns, Ihnen heute unser zweites Informationsblatt zum
vorsorgenden und alternativen Schädlingsmanagement im Haus vorzustellen.
Diesmal haben wir uns mit Kleidermotten beschäftigt.
Das Ziel unserer Informationsarbeit ist es, den Einsatz problematischer
chemisch-synthetischer Biozid-Produkte in Privathaushalten zu senken
und das Bewusstsein für nicht-chemische Vorsorgemaßnahmen zu stärken.
Sie können sich das Informationsblatt aus dem Internet unter:
http://www.pan-germany.org/download/biozide/infoblatt_kleider-motten.pdf
herunterladen.

Weitere Informationen zum vorsorgenden und alternativen
Schädlingsmanagement im Haus finden Sie unter
http://www.pan-germany.org/deu/projekte/biozidrisiken_mindern.html

Das Informationsblatt liegt auch in gedruckter Form vor und kann gegen
Zusendung eines adressierten und mit 1,45 € frankierten A4 Rückumschlags
bestellt werden.

Mit freundlichem Gruß

Susanne Smolka
Projektkoordinatorin

Bitte beachten Sie auch unser Informationsblatt zu Lebensmittelmotten.
Sie finden es unter:
http://www.pan-germany.org/download/biozide/infoblatt_lebensmittel-motten.pdf

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Mensch und Umwelt vor Pestiziden schützen
Alternativen fördern
-------------------------------------------------------------
Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany)
(Pesticide Action Network - Germany)
Nernstweg 32
D - 22765 Hamburg
Tel. +49 (40) 399 19 10-0
Fax +49 (40) 390 75 20
E-Mail: info@pan-germany.org
Internet: http://www.pan-germany.org

02.03.09

Permalink 12:02:43, von reinhold1 E-Mail , 1020 Wörter, 148 Ansichten   German (DE)
Kategorien: MCS - CFS - Fibromyalgie, Allergien, Krebserkrankungen

Winterzeit - Schnupfenzeit

ein Beitrag, den uns foodwatch dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat.

*Liebe foodwatch-Interessierte,*

Winterzeit - Schnupfenzeit! Wer kennt das nicht? Kaum beginnen die
ersten Schmuddelwetter-Tage mit kühlem Wind, Sprühregen und allem was
steuropäer ein- bis zweimal pro Jahr. Dennoch gibt es Unterschiede:
Manche Menschen müssen sich mit drei bis vier Erkältungen pro Jahr
abquälen, andere "absolvieren" schon mal ein Jahr "ganz ohne".

*Der Lebensstil entscheidet***
Dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Einig sind sich die Experten
jedoch darin, dass die Immunabwehr maßgeblichen Einfluss auf das
Erkrankungsrisiko ausübt. Wie gut das Immunsystem "in Schuss" ist,
hängt mit unserem Lebensstil zusammen. Förderlich sind: eine
ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, möglichst wenig Stress und
genügend Bewegung. Doch hier hapert es bei vielen. Denn machen wir uns
nichts vor: Die Anforderungen des "modernen Lebens" lassen einen
solchen Lebensstil oft nicht zu.

*Danone lockt mit falschen Versprechungen* Was läge da näher, als ein
Mittel zu erfinden, das uns dabei hilft, durch minimalen Einsatz -
quasi "im Handumdrehen" - unsere Immunabwehr zu stärken und uns so vor
der nächsten Erkältungswelle zu schützen?
Der Lebensmittelkonzern Danone tut so, als gibt es dieses Mittel
bereits. Danone behauptet, dass die probiotischen
Actimel-Joghurtkulturen die Abwehrkräfte aktivieren. Durch die
vermehrte "Produktion lebenswichtiger Abwehrzellen" und die Bekämpfung
unerwünschter Bakterien würde sich die Aktivität der körpereigenen
Immunzellen um 25 Prozent steigern, was durch allerlei Studien

*Die Zauberkräfte von Actimel***
Denn es ist *nicht bewiesen*, dass Actimel vor Erkältungen schützt!
Dazu bräuchte es mehrere großangelegte Versuche mit Gruppen, die
regelmäßig Actimel zu sich nähmen, und Kontrollgruppen, die kein
Actimel konsumierten, um dann die Erkältungshäufigkeit zu vergleichen.
Was es gibt, ist eine große Anzahl (übrigens in vielen Fällen von
Danone selbst gesponserter) Studien, die belegen, dass Actimel
überhaupt eine Wirkung auf die Darmflora und das Immunsystem zeigt.
Das ist weder überraschend noch neu, *denn diese Wirkung hat jeder
ganz normale Naturjoghurt!*

*So gut wie jeder Joghurt - nur kalorienreicher!* Das wäre so, als ob
ein Bauer die gesundheitsfördernde Wirkung, der von ihm angebauten
fiktiven Möhre "Sabrina" rühmen würde, weil sie einen besonders hohen
Vitamin-A-Gehalt aufweist. Natürlich ohne zu erwähnen, dass alle
Möhren reich an Vitamin A sind. Klar auch, dass er sie nun gleich viel
teurer verkaufen könnte, denn der Verbraucher würde ja nun glauben,
dass "Sabrina" den anderen Möhren überlegen sei.
So schlau hat es Danone jedenfalls gemacht. Eine Packung Actimel
kostet um die 2 Euro. Herkömmlichen Joghurt gibt es schon für 0,50 Euro.

Nur hätte der Käufer von "Sabrina" eine Möhre ohne Nachteile erworben.
Das gilt für den Actimel-Konsumenten leider nicht! *Denn neben
Bakterienkulturen enthält dieses angebliche Gesundheitsprodukt vor
allem eines: Zucker!!!* 12 Prozent sind im Schnitt enthalten, oder
anders ausgedrückt: Vier bis fünf Stück Würfelzucker!

* Light- und andere Schwindel-Produkte* foodwatch prangert immer
wieder verschiedene Formen der Verbrauchertäuschung an. Actimel ist
nur eines von vielen Beispielen.
Insbesondere den Wunsch vieler Verbraucher, sich gesünder und
kalorienbewusster zu ernähren, macht sich die Lebensmittelindustrie
schamlos zu Nutze. Das lässt sich an der überwältigenden Schwemme der
verschiedensten "Light-Produkte" erkennen. Hier gilt das Gleiche wie
bei Actimel. Eine bestimmte Eigenschaft wird herausgegriffen und von
der Werbung entsprechend positiv aufbereitet, doch unterm Strich
überwiegen die Nachteile!

*Wir fordern die Lebensmittel-Ampel!*** Damit dieses Verwirrspiel,
diese gezielte Manipulation zu Gunsten der Lebensmittelindustrie und
zu Ungunsten der Verbraucher endlich ein Ende hat, fordern wir die
Lebensmittel-Ampel! Mit der Lebensmittel-Ampel kann jeder Verbraucher
anhand der Farben Grün, Gelb und Rot sofort erkennen, ob ein Produkt
viel oder wenig Fett, gesättigte Fettsäuren, Salz und Zucker enthält.
Und selbst wenn der Actimel-Käufer weiterhin auf den
Bakterien-Schwindel hereinfiele, so wüsste er doch immerhin, dass es
sich bei Actimel gleichzeitig um eine flüssige Süßigkeit handelt!

Deshalb - und weil wir laut einer aktuellen repräsentativen
Emnid-Umfrage über zwei Drittel der Verbraucher hinter uns wissen -
kämpfen wir von foodwatch für die Einführung der Lebensmittel-Ampel.
Aus denselben Gründen wehrt sich die Lebensmittelindustrie mit Händen
und Füßen dagegen. Mit der Lebensmittel-Ampel würden Produkte wie
Actimel direkt als das entlarvt, was sie sind, nämlich keine
Gesundheits- oder Diätprodukte, sondern schlichte Dickmacher!

*Kämpfen Sie mit uns für die Ampel - werden Sie * Förderer/Förderin*
http://foodwatch.de/spender__unterstuetzer/mitglied_werden/index_ger.
html. Wir von foodwatch werden weiterhin Produkte unter die Lupe
nehmen, um ganz konkret im Einzelfall nachzuweisen, wie die
Verbraucher getäuscht werden. Wir tun alles in unserer Macht stehende,
damit das Prinzip der Ampel zur verpflichtenden Kennzeichnung wird. Um
dieses Ziel zu erreichen, müssen wir zeigen, dass die Verbraucher
hinter uns stehen.
Wir von foodwatch wollen, dass auch Menschen, die sich mit Zahlen und
komplizierten Begriffen schwer tun, eine Chance bekommen, sich und
ihre Kinder bewusst zu ernähren. Doch nur wenn wir viele sind, können
wir große Konzerne in die Knie zwingen, uns Gehör verschaffen und die
Politiker unter Druck setzen. Nur wenn wir viele sind, werden wir
gehört. Deshalb werden Sie bitte jetzt * Förderer/Förderin*
http://foodwatch.de/spender__unterstuetzer/mitglied_werden/index_ger.
html. von foodwatch.

Vielen Dank und herzliche Grüße,

Ihr Thilo Bode
Geschäftsführer

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Förderer spielt aber auch
eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je
mehr Unterstützer wir haben, desto leichter können wir auch die
Politiker unter Druck setzen. Deshalb: Werden Sie bitte
Förderer/Förderin und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für echte
Verbraucherrechte!

*Hier* http://www.foodwatch.de/newsletter/index_ger.html können Sie
> den foodwatch-Newsletter abonnieren, abbestellen oder Ihre Adresse ändern.
>
> Herausgeber: foodwatch e.v., gabriele richter (v.i.s.d.m.),
> brunnenstr. 181, 10119 berlin, germany
>
> foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908
> Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode

05.02.09

Permalink 16:08:31, von reinhold1 E-Mail , 446 Wörter, 147 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allergien, Krebserkrankungen

Neuer Ansatz von Diagnose und Therapie von Krebs bestätigt

Artikel freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention m(FET) e.V. in Aachen.
Der IVU bedankt sich bei Frau Langer für die Abdruckerlaubnis.

Neuer Ansatz für die Diagnose und Therapie von Krebs bestätigt

Aachen (fet) – Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg hemmten das Wachstum von Krebszellen durch Blockierung des TKTL1-Gens und zeigen damit einen möglichen Therapieansatz für Krebs auf. Der neue EDIM-TKTL1-Bluttest ist beim Nachweis von Krebserkrankungen einsetzbar und hilft den Erfolg der TKTL1-Ernährungstherapie zu überprüfen.

Bereits 1924 beobachtete der spätere Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg die Milchsäureproduktion in Krebszellen auch in Anwesenheit von Sauerstoff (Warburg-Effekt). Er formulierte daraufhin die Hypothese, dass Krebszellen ihre Energie durch Vergärung, gesunde Körperzellen hingegen durch Verbrennung in den zelleigenen Kraftwerken, den Mitochondrien, beziehen. Als Auslöser für den Warburg-Effekt beschrieb der Krebsforscher Doktor Johannes Coy im Jahr 2005 eine Aktivierung des Gens Transketolase-like-1 (TKTL1). Insbesondere metastasierende Krebszellen stellen ihren Energiestoffwechsel mit Hilfe des TKTL1-Enzyms auf Vergärung um, was unter anderem auch die Resistenz gegenüber Chemo- und Strahlentherapien erklärt.

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg untersuchten nun die Auswirkungen einer Blockierung des TKTL1-Gens in Darmkrebszellen (1). In dessen Folge verminderten sich sowohl die Glukoseverwertung und die Milchsäurebildung als auch die Zellteilungsrate. Des Weiteren zeigten sich die Krebszellen empfindlicher gegen schädigende Mechanismen, die auch bei Chemo- und Strahlentherapien zum Einsatz kommen. Die Krebsforscher sehen in der Hemmung des TKTL1-Enzyms somit einen wirksamen Therapieansatz bei aggressiven Krebsformen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt bereits die Entwicklung eines Medikamentes zur Hemmung des TKTL1-Enzyms.

Eine erste praktische Umsetzung der DKFZ-Studienergebnisse ist mit dem neuen EDIM-TKTL1-Bluttest möglich. Dieser nutzt das körpereigene Immunsystem für den TKTL1-Nachweis, indem aktivierte Makrophagen im Blut von Krebspatienten mittels Lasertechnologie detektiert werden. Makrophagen sind wichtige Helfer des Immunsystems, die aus den Blutgefäßen ins Körpergewebe einwandern, Krebszellen beziehungsweise Krebszellbruchstücke aufnehmen und zurück ins Blut wandern. Die Identifikation dieser Makrophagen mittels spezifischer Antikörper dient zum Nachweis von TKTL1.

Ein Nachweis TKTL1-positiver Krebszellen im Körper gibt zudem Aufschluss, inwiefern eine Ernährung, die den TKTL1-Stoffwechsel hemmt, zur Unterstützung einer herkömmlichen Therapie sinnvoll ist. Weiterführende Informationen sind unter www.krebsernaehrung.de nachzulesen.

Redaktion: Christine Langer

Quelle: 1. Xu X et al.: Transketolase-like protein 1 (TKTL1) is required for rapid cell growth and full viability of human tumor cells. Int.J.Cancer; 124: 1330 – 1337: 2009

Kontakt:

Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen

Tel.: 0241 - 96 10 316

Fax.: 0241 - 96 10 322

Email: presse@fet-ev.eu

URL: http://www.fet-ev.eu

Fachbeiträge

Hier werden in unregelmässiger Reihenfolge FACHBEITRÄGE eingestellt. Die Aufzählung der Unterkategorien ist jederzeit erweiterbar. Berichte, die keine Fachberichte sind, werden unter dem eigenen Thema Berichte eingestellt! Bitte beachten!!! Keine Gewähr für die Aktualität und das medizinische Fachwissen seitens des IVU e. V., wobei wir bemüht sein wollen, Personen, die hier ihr Fachwissen einstellen, zu kontrollieren. Vorschläge und Fachbeiträge werden gerne angenommen.

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