Archiv für: 2010

18.12.10

Permalink 19:33:45, von reinhold01 Email , 2060 Wörter, 345 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Erfahrungen und Berichte, Fachspezifische Artikel

Toxine in Kosmetikartikeln

Danke an Nina Goldmann und Claudia Weidt-Goldmann für diesen Artikel, den ich gerne hier einstelle.

Vermeidbare Toxine in Kosmetikartikeln

Tabelle: Nina Goldmann, Quelle: www.gesundheitlicheaufklaerung.de

Giftige Inhaltsstoffe die es möglichst zu vermeiden gilt

Alpha-Hydroxysäure (häufig auch Fruchtsäuren)

… sind so genannte „milde“ Säuren, die in der Kosmetik häufig für Schälkuren oder zum Abschilfern der oberen Hautschichten verwendet werden. Auf Dauer angewendet, stören und zerstören sie nachhaltig den Säureschutzmantel der Haut. Die Haut wird empfindlich gegen Sonneneinstrahlung und trocknet leichter aus. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.

Alkohol (Ethanol)

Eine farblose, geruchlose, brennbare Flüssigkeit. Wird in der Technik vielfältig als Lösungsmittel z.B. für Fette, Öle, Harze und die Lackherstellung eingesetzt. Wirkt keimtötend und konservierend. Häufig in Kosmetika zu finden, speziell in Gesichts- oder Haarwässern, aber auch in Mundspülungen, Hautpflegeprodukten, Medikamenten. Kann Körpergewebe möglicherweise anfälliger für die Entstehung von Krebs machen. Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von über 25 % stehen im Verdacht, für Mund-, Zungen- und Rachenkrebs verantwortlich zu sein.

Aluminium

Sehr leichtes Metall, das vielfältig in der Industrie eingesetzt wird. Hohe Dosierungen können Arteriosklerose fördern und den Phosphat- Stoffwechsel stören. Außerdem wird es mit der Alzheimerschen Erkrankung und Brustkrebs in Verbindung gebracht. In der Kosmetik wird es häufig bei der Herstellung schweißhemmender Mittel verwendet, in der Pharmaindustrie bei der Herstellung von die Magensäure hemmenden Mitteln.

Bentonit

Tongestein, das industriell sehr vielfältig eingesetzt wird, z.B. als Fett- und Schmiermittelverdicker, Trägermaterial für Pflanzenschutzmittel. Bentonit kann große Mengen an Wasser aufnehmen. In der Kosmetik wird er als Trägerstoff und Füllmittel für viele Produkte eingesetzt. Er kann die Hautporen verstopfen und die Haut ersticken.

Butan, Butane

Farblose, brennbare Gase. Werden nur noch sehr selten als Treibmittel/Sprühstoffe eingesetzt. Können narkotisierende Wirkung haben.

Kollagen

Kollagen ist nicht löslich und kann wegen seiner Größe nicht durch die Haut aufgenommen werden. Das Kollagen, das man in den meisten Hautpfleprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann diese ersticken. In der Kosmetik wird es eingesetzt, um den Wasserhaushalt der Haut
günstig zu beeinflussen.

DEA (Diethanolamin)

Ein farbloser und kristallähnlicher Alkohol, der Augen, Haut und Schleimhäute reizt. DEA wird normalerweise zur Herstellung u.a. von Schuhcremes, Bodenpflegemitteln und als Flammschutzhemmer verwendet. In Kosmetika dient er überwiegend als Feuchthaltemittel. DEA ist krebserregend. Falls es mit Nitraten verarbeitet wird, reagieren diese chemisch miteinander und führen möglicherweise zur Entstehung krebserregender Nitrosamine.

Diethylphtalat

Wird als Trägerflüssigkeit für Kosmetika und Parfum verwendet, dient aber auch als Weichmacher-Vorprodukt für  Kunststoffe. Wirkt bei Ratten krebserregend, embryotoxisch, und fördert die Rate der Missgeburten. Kommt in Haarshampoos vor. Beeinträchtigt den Säureschutzmantel der Haut. Steht im Verdacht, beim Menschen Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Hat hormonähnliche Wirkung.

Dioxin das „Seveso-Gift“

Dioxin ist ein stark toxisches Gift, das mittlerweile fast überall in der Umwelt vorkommt. Es sammelt sich insbesondere in Eiern, Muttermilch, Körperfett und dem Hautgewebe an. In Kosmetika ist seine Herkunft produktionsbedingt möglich (speziell in Shampoos). Es kann auch durch die Verpackung in das Produkt übergehen.

Elastin mit hoher Molekülgröße

Elastin bildet den Hauptbestandteil der elastischen Fasern des Bindegewebes und kommt z. B. in Blutgefäßen, Lunge, Haut und Sehnen vor. Es ist ein ähnliches Eiweiß wie das Kollagen und wird auch aus Knochen, Knorpeln und Innereien gewonnen. Wirkung ähnlich wie Kollagen. In der Kosmetik wir es eingesetzt, um den Wasserhaushalt der Haut günstig zu beeinflussen.

Fluorid

Stark zelltoxisches Element, das potentiell krebserregend wirkt. Es hemmt Enzyme, die für den Citronensäurezyklus und die Zellatmung erforderlich sind. Beispiel: beim Zusatz von Fluorid im Trinkwasser (häufig im Ausland) wirkt es bis 1 ppm (parts per millon, millionstes Teil) als Kariesprophylaxe, ab 2 ppm zeigt es bereits seine extrem toxische Wirkung. Es wird z.B. in Zahnpflegemitteln (Zahnpasta, Mundwasser) zur Kariesprophylaxe eingesetzt.

Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs oder auch Fluorchlorkohlenwasserstoffe, FCKWs)

Farblose, nicht brennbare Gase oder farblose, nicht brennbare Flüssigkeiten. Sie werden u.a. als Treibgase (FCKWs = „Ozonkiller“), Feuerlöschmittel und Imprägniermittel für Textilien genutzt. Sie können auch Reizungen der Atemwege verursachen. FCKWs werden immer noch häufig als Treibmittel für z.B. Haarsprays eingesetzt.

Formaldehyd

Ein farbloses, stechend riechendes, giftiges Gas. Kontakt mit wässrigen Formaldehyd-Lösungen kann zur Verhärtung der Haut (Lederhaut) sowie zu Verätzungen der Augen führen. Vermutlich Krebserregend, bestimmt allergiefördernd. Formaldehyd wird überwiegend für die Kunststoffproduktion eingesetzt, aber auch für die Herstellung von Dünge-, Farb- und  Desinfektionsmitteln. Es ist in vielen Kosmetikprodukten und vor allem in Nagelpflegesystemen enthalten. Formaldehydabspaltungen verstecken sich hinter den Bezeichnungen: Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazoidynil-Urea, Bronidox, 5-Brom-5-Nitro-1,3- Dioxane, Diazolidynyl-Harnstoff, Diasolidynyl-Urea, DMDM-Hydantion.

Glycerin

Zähfließende Flüssigkeit. Ursprünglich ein Nebenprodukt der Seifenherstellung. Wird heute zur Herstellung von Kunststoffen genutzt, ferner als Gefrierschutzmittel und Weichmacher. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort fest – außer, wenn die Luftfeuchtigkeit über 65 % liegt. Dadurch kann die Haut von innen nach außen austrocknen.

Halogen-Verbindungen

Verbindungen, in deren Namen „Fluor-, Chlor-, Brom-, Jod-„ vorkommt. Sie sind in unterschiedlichem Maße giftig, ätzend und korrosiv. Viele davon gelten als krebs- und allergieverursachend. In Kosmetika kommen diese Verbindungen teilweise als Geruchsstopper in Deos und Fußpflegepräparaten vor.

Kaoline

Sammelbezeichnung für Tongesteine, überwiegend mit hohem Aluminium-Anteil. Wird häufig als Pudergrundlage und für medizinische Zwecke verwandt. Schwächt und erstickt die Haut.

Laurylsulfat

… ist ein aggressiver, stark entfettender Waschmittelrohstoff, der in Zahncremes, Haarshampoos, Schaumbädern und weiteren Kosmetika als gutes Schaummittel eingesetzt wird. Industrielle wird es als scharfes Reinigungsmittel in Bodenreinigern, Maschinen-entfettern und Produkten zur Autowäsche eingesetzt. Kann Hautallergien verursachen. Lagert sich in Gehirn, Herz und Leber ab und führt somit zu Langzeitschäden. Kann Heilungsprozesse verzögern und bei Erwachsenen zu grauem Star (Augenerkrankung) und bei Kindern zu Entwicklungsstörungen der Augen führen. Als Zugabe zu Mundpflegemitteln kann es das Blutungsvermögen der Mundschleimhaut fördern Ist in ziemlich allen handelübliche Seifen, Rasierschaum, Shampoos, Badezusätzen und Reinigungsmitteln enthalten.

LAS-Tenside

Tensidgruppe, die heute aufgrund ihrer Eigenschaften (stark hautreizend, im Abwasser schwer abbaubar) nicht mehr eingesetzt wird. Nachweisbar in Haarshampoos.

Lanolin

Wollwachs. Schütz das Schaf vor dem Nasswerden. Lanolin besitzt bekanntermaßen eine Irritationspotential und kann Allergien auslösen. Wird zur Fettung von Textil- und Lederwaren eingesetzt sowie als Rostschutzmittel. Lanolin dient im Kosmetikbereich gereinigt häufig als Salben- und Creme-Grundlage.

Lauge

Hochkonzentrierte wässrige Lösungen aus Natrium- oder Kaliumhydroxid. Seife (Kernseife) wird durch „Verseifung“ von Natrium- oder Kaliumlauge mit tierischen oder pflanzlichen Fetten, mit mehreren Reinigungsschritten, hergestellt. Der pH-Wert von Kernseife liegt etwa bei pH 8, der von gesunder Haut (je nach Alter und Geschlecht) bei 4,6 – 6,3. Das Waschen mit Seife greift den Säureschutzmantel der Haut an. Auf Dauer wird die Haut gereizt, trocknet aus und kann weniger schützen.

Mineralöl

… ist eine Sammelbezeichnung für aus Rohöl gewonnene flüssige Produkte. Zu den M. zählen u.a. Benzin, Diesel- und Heizöl und Bitumen. Mineralöl wird in der Kosmetik gerne als billiger Rohstoff verwendet. Es verschließt die Haut luftdicht und unterbindet die normale Hautatmung. Toxine und Abfallstoffe werden nicht mehr ausgeschieden und bleiben als Schlacke in den unteren Hautschichten liegen. Damit wird der Alterungsprozess der Haut beschleunigt.

Nitro und prozyklische Moschusverbindungen

Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Sie reichern sich in unserem Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden.

Nitrosamine

Stark kanzerogene Substanzklasse. Die N. kommen heute vielfältig in der Umwelt vor, speziell auch im Tabakrauch. In Kosmetika können sie durch verunreinigte Rohstoffe gelangen. Sie können auch während der Lagerung entstehen, wenn verschiedene Inhaltstoffe miteinander reagieren. Die Aufnahme kann über die Haut erfolgen. Gefunden wurden sie überwiegend in Haarshampoos.

Petrolatum

… ist ein Fett, ebenfalls ein Mineralöl-Derivat. Es wird industriell als Schmiermittel genutzt. Schädigende Wirkung siehe unter Mineralöl.

Polyethylenglykole (PEG)

Wachsartige bis feste Substanzen. Die PEGs werden hauptsächlich als Lösungsvermittler, Bindemittel und Weichmacher eingesetzt. In Kosmetika werden sie wegen ihrer hautglättenden Eigenschaften verwendet. Sie machen die Hautschranke durchlässiger und können so zu einer vermehrten Schadstoffaufnahme über die Haut führen. Gängige Abkürzungen sind: PEG, in Buchstaben der Kombination „eth“ in Verbindung mit einer Zahl wie z.B. Ceteareth-33. Oder auch als Polyglykol, Polysorbate, Cobolyol. PEG wurden in Haarshampoos gefunden.

Propan

… ist ein farb- und geruchloses Gas, leicht explosiv. In hohen Dosen narkotisierend. Es wird teilweise als Treibmittel in Spraydosen eingesetzt.

Propylenglykole

Farb- und geruchlose Flüssigkeit, die als Frostschutzmittel, Bremsflüssigkeit und als Ausgangsstoff für viele weitere Produkte (z.B. Psychopharmaka) verwendet wird. Beim direkten Kontakt mit Haut und Augen können Reizungen auftreten. Wird im Kosmetikbereich als Lösungsmittel für Farb- und Aromastoffe, als Feuchthaltemittel sowie als Trägersubstanz eingesetzt. Kann zu Leberanomalien, Hautreizungen und Nierenschäden führen.

Sodium Fluoride (Natrium-Fluorid)

Stark ätzende und giftige Substanz. Wird überwiegend zum Imprägnieren von Holz und als Konservierungsmittel in diversen Industriebereichen eingesetzt. Natriumfluorid wird als anorganische oder organische Verbindung in Zahnpflegemitteln eingesetzt. Potentiell krebserregend.

Sodium-Lauryl-Sulfat (Natrium-Lauryl-Sulfat)

.. ist ein aggressiver, stark entfettender Waschmittelrohstoff, der in Zahncremes, Haarshampoos, Schaumbädern und weiteren Kosmetika als gutes Schaummittel eingesetzt wird. Industriell wird es als scharfes Reinigungsmittel in Bodenreinigern, Maschinen-entfettern und Produkten zur Autowäsche eingesetzt. Kann Hautallergien verursachen. Lagert sich in Gehirn, Herz und Leber ab und führt somit zu Langzeitschäden. Kann Heilungsprozesse verzögern und bei Erwachsenen zu grauem Star (Augenerkrankung) und bei Kindern zu Entwicklungsstörungen der Augen führen. Als Zugabe zu Mundpflegemitteln kann es das Blutungsvermögen der Mundschleimhaut fördern und für die Rückbildung des Zahnfleisches verantwortlich sein. Ist in ziemlich allen handelüblichen Seifen, in Rasierschaum, Shampoos, Badezusätzen und Reinigungsmitteln enthalten.

Sodium-Laureth-Sulfat (Natrium-Laureht-Sulfat)

Ist die alkoholische Form des Natrium-Lauryl-Sulfates. Wirkt noch stärker austrocknend. Es wurde in Shampoos und Reinigungsmittelngefunden, wo es durch Reaktionen mit anderen Chemikalien möglicherweise zu krebserregenden Nitraten und Dioxinen führen kann. Schon durch eine einzige Haarshampoowäsche können größere Nitritmengen in den Blutkreislauf gelangen.

Sonnenschutzfilter

unschädliche Wärme umwandeln. Verschiedene Produkte sind in den Verdacht geraten, ähnlich wie weibliche Hormone (Östrogene) zu wirken. Bestimmte UV-Filter wurden mittlerweile in Fischkörpern und in Muttermilch nachgewiesen. In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen signifikant schneller, auf die 5 verschieden UV-Filter aufgebracht worden sind. Schädlich sind: 4-MBC (4-Methylbenzylidencampher), OMC (Octyl- Methoxycinnamat), Bp-3 (Benzophenon -3).

Talkum oder Talk

… ist ein weiches, grau-grünes Mineral. Talk fühlt sich fettig an und ist verwandt mit Speckstein. Es wird genutzt in der Keramik-Industrie, ferner z.B. für die Herstellung von Tapeten, Kittmassen, als Füllstoff in vielen Endprodukten. In Kosmetika wird es ebenfalls als Füllstoff oder Pudergrundlage verwendet. Das Einatmen von Talk kann Krebs erregen.

Tierfett (Talg)

Ein festes Fett, das aus Schlachthausabfällen gewonnen wird. Es wird z.B. zur Seifenherstellung genutzt. Hochgereinigter Talg wurde früher häufig als Salbengrundlage in der Pharmazie oder Kosmetik eingesetzt. In diesem Fall verstopft er die Hautporen und unterbindet die Atmungs- und Ausscheidungstätigkeit der Haut (Wirkung ähnlich Mineralöl).

Weichmacher: Plastik im menschlichen Körper

Die erste amerikanische Studie über Umweltgifte und Chemikalien im menschlichen Organismus hat ergeben, dass sich hohe Anteile von Weichmachern im Blut und Urin der Untersuchten befinden. Die Untersuchungsergebnisse kamen zu Stande, in dem 1999 bei 3800 Versuchspersonen aus 12 verschiedenen Regionen der USA Blut- und Urinproben analysiert wurden. Die Wissenschaftler nehmen an, dass diese Chemikalien in erster Linie über die Haut aufgenommen werden. (Quelle: Britisch Medical Journal). Weichmacher wurden ebenso in Shampoos, Seifen und Nagellack gefunden.

Make-Up

Das gefährlichste in einem Make-up ist die Foundation. Die meisten Foundations enthalten Kaolin oder Bentonit, was beides das Gleiche ist – weicher, puderiger Ton. Wenn man es mit Wasser mischt, ist es exakt wie Zement. Bei einem Waldbrand wird Bentonit zum Löschen der Flammen aus Flugzeugen gesprüht, weil es sie erstickt. Und das ist genau das, was es mit der Haut macht, es erstickt sie und lässt sie altern. Kein Wunder, wenn die Frau im Laufe der Zeit immer mehr Make-Up auftragen muss. Ob dies gewollt ist?

Permalink 11:31:56, von reinhold01 Email , 177 Wörter, 254 Ansichten   German (DE)
Kategorien: NEUSTE WARNUNGEN

Warnung vor LAVA RED

Unsere ehemalige Vorsitzende Gisela Segieth stellte mir den nachfolgenden Artikel zu, den ich gerne auch hier veröffentliche:

Polizei warnt vor gefährlicher Kräutermischung

Wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 36-Jährigen aus Landau, der in seinem Geschäft lebensgefährliche Kräutermischungen verkauft haben soll.

Die als "Raumduftmischung" oder "Räucherware zum Meditieren" angepriesene Kräuterdroge "Lava Red" kann laut Polizei zu Herzrhythmusstörungen und stark erhöhtem Blutdruck führen. In Landau seien bereits sechs Fälle bekannt, in denen Menschen nach Einnahme der Substanz in ärztliche Behandlung mussten.

Die den getrockneten Pflanzen beigefügten synthetischen Stoffe stehen noch nicht auf der Liste des Betäubungsmittelgesetzes. Sie sind einem Gutachten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz aber als Arzneimittel zu bewerten und fallen unter das Arzneimittelgesetz.

Bei einer Durchsuchung der Geschäftsräume des 36-Jährigen beschlagnahmten die Ermittler mehrere hundert Packungen der Kräutermischungen.

Bereits Anfang November war am Landauer Hauptbahnhof ein 30-Jähriger zusammengebrochen. Wie sich später herausstellte, hatte er "Lava Red" konsumiert. (red)

Die Rheinpfalz - 17-12-2010

02.12.10

Permalink 09:52:43, von reinhold01 Email , 2939 Wörter, 468 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allergien

Umgang mit Asbesterkrankungen in Frankreich

Den folgenden Beitrag übermittelte mir unsere 2. Vorsitzende Denise Schneider für unsere Freunde in französich- und englischsprechenden Ländern. Der Verfasser des Artikels ist Michel Langinieux.
Wir bedanken uns bei ihmn für die Zurverfügungstellung.

Envoyé le : Mer 1 décembre 2010, 20h 09min 24s
Objet : Information completed

L'amiante à Censier, dans la langue de Shakespeare :
que vérité se propulse partout.
Que cela se sache dans le monde entier.
L'homicide avec intention de poursuivre
au pays du sang contaminé.

M.L.

This is my article completed.
It would be good to send it to some newspapers
as the New Yorker ... or Vanity fair (monthly magazines).
For people read those waiting at doctors or dentists.

Just on a daily base, such as the Christian Science Monitor,
which has integrity, the news would go to fast ...
Readers are so bombarded with news !


I
THE CENSIER AFFAIR : THAT'S FRANCE FOR YOU

The French dictionnary ROBERT defines the noun "genocide" as "extermination of an important group of people".

That certainly describes the hundred thousands people already dead from asbestos exposure in France. More death are in store ; an estimated 200 000 additional casualities are expected during the next 20 years.

No one seems to have any idea what to do about this disaster, let alone stop it from continuing. French officials sit by, paralysed, as more people are poisoned. No one is ready to pay the price - any price - required to look at the facts, so the situation continues on and on.

Another serious issue is that not a single employer who knew about this hazard has been forced to face his responsabilities during a hundred years. Not one was ever sent to jail. Yet Article 221-5 of the new Penal Code clearly states that "poisonning shall be punished by up to 30 years of confinement". This refers to negligent poisonning, as well as poisonning done with deliberate intend to murder. Unfortunately, no action has been taken, because no one cares. Human life is of no value, only appearances.

A state of apprehension and denial controls the French mind : willfull ignorance prevails. Perhaps that is because the French education never questions by using Socratic methods ; it instructs thru general consensus. Officials want followers, not free beings. Real human beings are hazardous for the state. They might tell the truth rather than put themselves at the mercy of corrupt politicians. The results are clear.

II
One of the most revealing cases lately in France concerns two builings constructed during the sixties at the university Censier la Sorbonne Nouvelle in Paris, which contaminated the entire surrounding area, the fith arrondissement, with high levels of abestos. Over a 45-year period, more than two million people were exposed (about 50,000 people pass by the site Censier every year). Yet nothing has been done in terms of prevention, information or warning.

An estimated 8,860 students enter the two contaminated builings each day. Not one of them has even been told. This reveals the state of French education. Students are allowed to breathe deadly fibers unknowningly, and certainly not permitted to make it known. Denial is totally accepted. "Murder at the university" has become common place at Jussieu (the other university in the fith arrondissement) and Censier. Both of these contaminated facilities demonstrate the utter incompetence of the French administration, and its complet lack of compassion. People will sicken and die for the next 40 years. Everyone already appears to be anesthesied, as cattle
ready to pop out or to take the risk.

The autorities are concealing many other cases of school and nurseries contaminated with asbestos, while unwitting parents have no choice but to keep their mouth shut.

Censier at la Sorbonne Nouvelle reveals a curious duplicity that underlies l'enseignement supérieur (university schooling) : the buildind was constructed in 1964 with not permit, which drove the Préfet de la Seine up the wall when he discovered it (we have all proofs). He pointed out "the gravity of the situation" at the time, but the National Education Ministry continued the project, bypassing the law and ignoring repeated warnings.

III
At the Censier construction center, an asbestos coating was sprayed onto 700 tons of steel beams with a total length of six and half kilometers, without precautions or warning ... the french way : "When you know, shut up". Students were alrerady studying in temporary buildings set up on the site of La halle aux cuirs, a former huge leather market. So the students's lungs became a secondary target after those of the construction workers. This was the first widespread on the fith arrondissement, followed by the Jussieu site built with permit.

Historicaly, asbestos had been widely known as carcinogen since 1950. "Blandin frères", a well-known company, had long since developed an asbestos-free substitute that had been used at the Orly airports, numerous RER stations, the Fiat Tower, the Défense towers, 800 schools builings, restaurants, etc.

Unfortunately, lobbyists and state officials sabotaged their invention, since money, power and nepotism have top priority here. No mention, however, of human lives. Philippe Blandin, who created the asbestos substitute became a close friend of mine. His warning was : "With asbestos, there is no compromise". There is no compromise with death either. No scholars nor politicians ever got that simple fact.

I studied at Censier from 1993 to 1997, and was exposed to high levels of abestos fibers by the billions during a renovation project that involved demolition and reconstruction of three stories with the polluted old builings, undertaken with no precautions whatever. The architects ignored the mortal risks. During their deadly project, the work was inspected. And official report was issued, stating that conditions were "satisfactory", despite gaping holes in the walls for months, where asbestos-coated beeams were clearly visible. It was signed by the Préfecture de police, the Security commission, the SOCOTEC (the official French engineering inspection agency), and the Censier autorities in charge, responsible for health and security. No word was said about asbestos, even though they knew. Ignorance and indifference are masters of the show, protected thru diplomas and perversed immunity.

So far, I have informed 30 ministers and more than 60 officials at all levels about this catastrophy, including both Président de la République CHIRAC and SARKOZY numerous times. I have written thousands on thousands letters to public officials over a 14 years period : the Police Prefect, the Renseignements généraux, the buildings inspectors, the academy Recteur, three time in urgency to the Tribunal administratif. I have warned the Procureur de la République M. MARIN and others, again and again, the Médiateur de la République and 88 (eighty eight) judges, endlessly. Not one of them took any action or even spoke out. It appears there's nobody at home. They do not want to know about it.

However, even if the people in charge don't care, they do know and know, and know, as servile as they are civil blind servants.

IV
Morever, not one medical specialist ever warned us of the dangers, because there had been no doctor of the staff at that university for 34 years. Human life really is worthless to those people who call themselves "educators" without having a clue about the meaning of the word.
Who will educated them ? They believe education is an accumulation of knowledge. But look at them - paralysed through personnal conditioning.

With 1,500,000 employers, the National Education Ministry is the largest employer in France. They employ only 62 doctors to provide preventive medecine and care for the entire school system from kindergarten through graduate school. Its managers continue to carefully conceal innumerable hazards. Why ? Preventable accidents, contaminated people, irradiated people, increasing rates of cancer caused by environnemental contamination - all remain in the closet. Why ? It would be no different with any other situation. Let's say, if a teacher unkwowingly contracted tuberculosis and transmitted it to every student in his class, the ministry would simply pretend nothing had happened or minimise the case by saying : "It's nothing", as they did with the Tchernobyl cloud.

Censier la Sorbonne Nouvelle has contaminated the fith arrondissement numerous times during illegal projects. Not a single Paris mayor who was informed about it warned the public, including Jean Tibéri whose familly was living right across the streets. Not one newspaper blew the whistle in 13 years, including Le Monde, Paris largest daily whose office was only 200 meters away. Autorised crime has become common place in a country which keeps it a secret, no matter what happens. Hell has been breaking loose in subtle ways for the entire past century.

The Censier affair offers complete proof of this deep-seated- cultural denial. People here mainly seek escape through food and entertainement. They want the arena with no lion, just someone kicking a ball, and it satisfies them fully. All they have left is getting a kick out of watching a ball being kicked.

V
Both "health and security" officials at la Sorbonne Nouvelle, Françoise Chiezal and Bernard Dhooge, did continue to lie openly, assuring everyone that "There is no asbestos in Censier", as they have over the years. Worse, not a single teacher has said a word to the students. Not one of the 1,000 employers there has taken any action or filed a complaint. They have accepted poisonning and subsequent death sentences in utter complicity since I exposed this disaster, beginning on February 20, 1997.

We must deal with the real criminals, including administrators and their accomplices, by
opposing their determination to continue. Their failure to act is not only suicidal, but has jeopardised the lives of the entire student population. This is the everyday state of affairs in France, underneath the facade and fantasy.

Those same two officials and Jean-Louis Leutrat, the university president, allowed the
dangerous utility compartments (for gaz and electrical meters and controls) to be open as often as twice a month over many years with no precautions after experts had warned them not to do.
They have knowingly endangered large numbers of people. The president not only lied to his university for five years, but to the police, the Minister of Education, and a federal judge, as
thousands more students, faculty and staff were exposed every year.

These officials want to maintain their power, and may imagine they know best. But their knowledge is worthless, since they have no respect for human life. They have revealed themselves as dangerous individuals imposing their will. Under their control, change is impossible. The killing goes on as the government keeps its eyes closed. Trickery and lying are common place.

VI
There was one brief flash of light in 1999. Michel Garnier, Director of Programs and Development
for the Ministry of Education, flatly stated before the national Committee on Health and Security that "Censier is a builing contaminated with asbestos, and it must be totally removed". This is the bottom line on Censier. He recommanded that everyone exposed be notified, examined and treated. However, he was speking at a closed meeting, and now - eleven years later - nothing has happened.

Morever, it is impossible to get any justice from the courts. My request was stuck for seven years at the Tribunal administratif until judge Joëlle Lackman, who was in charge of the case, wrote a decision to drop it all together without once using either the words "asbestos" or "danger". Corruption and ignorance are cultivated with determination here. Apparently they give those officials a sense of existence they lack.

Two full "instructional" court cases for investigation, two appeals, and two cassations (hearings of the french supreme Court) were held without any defense, dismissing the case as non-existent. None of the 20 attorneys assigned to defend the case wrote even a brief or single word, till I met Maître Alexander Faro, and we had two more investigation processes. The judge Michèle Vaubaillon has revealed herself as a hightly perverse, dangerous and manipulative judge. She betrays the law and society, only interested in advancing her career : "I do not see any danger" she does write, having full proofs in hands. She is deadly incompetent, useless and a hazard to public health.

The principle of the contradictoire, the primary law in France concerning the defense of a legal proceding, has, in this case, been routinely bypassed in favor of stupidity and organised murder.

VII
In fact, the preliminary article of french law, concerning the balance of power between both parties, has been ignored for more than a century where asbestos is concerned. So there are no longer "two parties" in legal cases, only the criminal one. The other side, the compassion side, can shut up, behave and die.

As the I Ching says, The veil is so thick, you can see the stars at midday.

The French have not had a real war for more than 40 years, so they continue the routine by permitting the killing of their own people, and pretend nothing is happening nor has happened. The pretense is so persuasive, so well conceiled that you might not notice it at all. Yet fear and denial of responsability are hard at wok.

Our country appears unwilling to safegard its own citizens from any environmental or medical hasard. Each one is on his own, and keeping on blindly.

Since health authorities cannot make out what is concrete, they make-beleif. It has become a major national tragedy, with millions of actors wearing masks.

The chief physician for the Rectorat, Marie-Hélène Gibert, spend some years as a member of the "Censier Heath and Security Committee". She was in charge of the "Médecine préventive" (for students) and "Médecine de prévention" (for civil servants) in the entire Paris metropolitan area. She simply kept her mouth shut, allowing hundred of thousand of students to be exposed. This behavior is typical of many administrative doctors, not just those who injected HIV-infected blood into peoples' veins.
But what's the use a warning an absolute refusal tenacity ? No one's listening !

VIII
The attorney for the Censier poisonners, Anne Willié, has earned her living for twelve and half years at the cost of human life through her complicity and greed. She knew about the 480 deadly fibers per liter of air that drifted through the builing during the August 1998 disaster when an attempt to clean up the utility department was badly botched. Fortunately, it was summer vacation, but the builing employers went about their jobs, having been told there was "no asbestos and no danger". She never mentioned any of this to the university. She also knew about the follow-up report of the expert Marcel Delporte on Novembre 23, 1998, warning that no one should open those comtaminated compartements without special precautions. She hid the dangers from everyone in order to defend an incompetent university president. Her title is "counselor", and she counsels well on how to cover up the truth. It's typical of the legal counsel we have in France.

This lawyer always mistook the person pointing the finger for what he was pointing at : an obvious danger. However she did make a point. There are two aspects of La Sorbonne Nouvelle : one that kills and endangers knowingly, and another that warns its insiders of danger and protects knowingly.

By some set of incredible circumstances and through ruthless intention, I have become the real defender of La Sorbonne Nouvelle, in charge of health, security, sanity, and the general welfare of its people. I consider my contribution a privilege. This is why I continue to spread the word, revealing tricks and lies along the way.

It is a tragedy to leave young people at the mercy of the Sorbonne administration under a
cultural decoy.

What France badly needs now are officials from other countries to put an end to this immoral, antisocial organized murder and evasion.

France has always been saved by it's artists. It really needs an injection of common sense and decent leadership to break the litany of conditionning that has prevailed :

Shut up and behave ...
Me first, forget the rest ...
I don't want to know about it ...
Keep on talking, but no one will listen ...
Mommy knows best ...

These hidden beleifs are commonly in play.

IX
France badly needs a re-education, a breath of fresh air, a different way of viewing itself. Everyday citizens will have to take rresponsibility for all of this, since no official will act.

Young people are fleeting this museum for other countries. The rotten smell is becoming to intense with the door shut. Museum pieces like our current high officials can remain in the
museum, maintaining their accustomed silence and immobility.

No one from France will walk on the moon in a hundred years as the result of French effort. Unfortunately, they live "in the moon" (which in French means "out of touch").

Hypnotised by their intellects, the only tool they know and worship, they dont seem to realise life could be something entirely different. Young people who travel do see it. This old, stuck country could be as alife as little children - that is, no counting the 85 000 who already haved lead poisoning which causes irreversible brain damage in chidreen.

Human life has become meaningless. It's time to wake up and take a stand. It's time to say
"Non" to incompetence and murder. It is left to individuals to stand up and take responsibility.
It is time for ordinary people like you and me to tell the world. The autorities are sitting around
the dinner table like the gluttonous ministers in the Victor Hugo play Ruy Blas, feeding from the public trough. Bon appétit, Messieurs.

Genocide continues, and there is such lack of genuine education that no one even questions. The French keep asking for more of the same - the Franch Way. And so they get it.


July 20, 2004
November 20, 2010

Michel Langinieux

23.11.10

Permalink 15:20:07, von reinhold01 Email , 587 Wörter, 454 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Gedanken und Sprüche

Gedanken oder Wünsche? Vorweihnachtliches von Gisela Segieth

Unsere langjährige Vorsitzende und Mitglied Gisela Segieht hatte eine Idee:

Wie wäre es einen kleinen vorweihnachtlichen Gruß auf der IVU-Homepage zu bringen? Er würde ja sogar unter "Weisheiten" passen. Hierfür würde sie uns gerne den folgenden Wunschzettel zur Verfügung stellen, welcher vielleicht einige (Förderer) auch mal zum Nachdenken bringen könnte. aber natürlich nur, wenn er auch gelesen wird.

Diese Idee fanden wir gut, drum steht sie hier nun geschrieben für lange Zeit.

Liebes Christkind

Ich sitz' in der Stube und schreibe an dich

da du doch noch niemals vergessen hast mich

ich will dafür danken und grüße dich leis'

denn du kommst bald wieder, was jedes Kind weiß.

Und da ich ganz brav war, auch in diesem Jahr

glaub ich fest daran, dass mein Wünschlein wird wahr

ich wünsche mir so sehr, das sag ich dir gern

nein, ganz sicher nicht einen leuchtenden Stern.

Die Sterne, das schreib ich dir hier im Vertraun

will viel lieber ich mir am Himmel anschaun

dort leuchten sie hell hier herunter zur Erd'

und komm ich einst wieder, ein Sternlein ich werd'.

Ich möchte auch keinen schwimmenden Fisch

denn ich mag es gar nicht, kommt er auf den Tisch

im Wasser jedoch seh' ich gerne ihm zu

das macht mir viel Freude und schenkt mir auch Ruh.

Die Tiere, ich sag dir's, da draußen im Stall

kannst du gern dort lassen, dort mag ich sie all

doch hier in der Stube, da wär' es nicht fein

sie springen zu lassen, denn hier machen's rein.

Und ebenso alle im Wald find' ich nett

doch möcht ich sie sicher nicht in meinem Bett

drum lass sie dort springen, dort geht's ihnen gut

sie hier zu umarmen, hab ich nicht den Mut.

Die Pflanzen und Bäume, find' ich auch sehr schön

ich sehe sie gerne, in luftigen Höhn

doch hier in dem Zimmer, da gehen sie ein

drum lass sie da draußen, dort duften sie fein.

Die Berge, die Täler und auch alle Seen

darfst du gern behalten, das will ich gestehn

ich liebe sie sehr, doch ich brauche sie nicht

denn wären sie drin, nähmen sie mir die Sicht.

All das ist nicht das, was ich von dir will

ich sag es dir gerne und dann bin ich still

ein Herz voller Liebe, ein Herz voller Freud

wünsch ich mir zur Weihnacht, am liebsten schon heut'.

Wenn du es mir schenkst, das verspreche ich dir

mach ich mir das brav sein für immer zur Zier

das andre behalte, ich brauche es nicht

denn noch mehr zu haben ist nicht meine Pflicht.

Jetzt wünsch ich dir noch eine ganz schöne Zeit

und dass jeder Mensch nun sein Herzchen macht weit

denn das macht dir Freude, und so kommst du gern

doch bis du zu mir kommst grüß bitte den Stern.

© Gisela Segieth


mit diesen Worten wünsche ich eine zauberhafte Vorweihnachtszeit, dir und auch allen anderen, die meinen Traum von mehr Gesundheit in einer besseren Umwelt nach wie vor verinnerlicht haben und danach streben, dass aus diesem Traum irgendwann Wirklichkeit werden darf.

Anmerkung des Vorsitzenden:

Hallo Gisela,

dankeschön für diese Zeilen. Ich hoffe sehr, dass recht viele sich davon angesprochen fühlen.
Deine IVU-ler wünschen Dir von Herzen, dass Du recht bald wieder gesund wirst. Für die kommende Adventszeit und Weihnachten und den Jahreswechsel nach 2011 alles erdenklich Gute

R. Wirth, Vorsitzender

30.08.10

Permalink 15:06:20, von reinhold01 Email , 166 Wörter, Keine Ansichten   German (DE)
Kategorien: PRESSEMELDUNG

NEUVORSTELLUNG

KRANK DURCH DIE UMWELT

Von Marlene Winands

Für nur 5,oo Euro zuzügl. Porto bekommt man von der Autorin direkt
ein sehr lesenswertes Büchlein, das wir hier gerne vorstellen.

Am besten stellen wir dieses Büchlein mit ihrer eigenen Einleitung vor:

Krank durch Umwelt

Themenbezogene Tatsachen
die nicht nur mein Leben betreffen
sowie Realität, Erfahrung und Gefühle
aus meinem Leben als Schwerstbetroffene
bringe ich zum Ausdruck

Originalzitat:

Marlene Winands, Jahrgang 1952
Beruf Zahnarzthelferin

Zwischen Daumen und Zeigefinger "Amalgam"
anzurichten gehörte unter anderem zu meinen
täglichen Pflichten....

Meine mit 43 Jahren erreichte Schwer-
behinderung (Grad der Behinderunng 100 %)
führte im Jahr 2002 zur Pflegebedürftigkeit

Zusätzlich erkrankte ich an
Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
in schwerster Form.

Dieses Buch erhält man direkt bei:

Marlene Winands
Baumannstrasse 76/22,
88239 Wangen im Allgäu

Bitte, senden Sie einen 5,oo Euroschein plus eine Briefmarke zu 1,45 Euro an vorgenannte
Bestelladresse. Einze Zusendung erfolgt sofort nach Eingang Ihres Geldes!!

Wir wünschen der Autorin einen grossen Erfolg

R. Wirth, Vorsitzender

19.08.10

Es ist geschafft - unsere neue ehrenamtliche Beratungsstelle in Berlin ist einsatzbereit!!!

Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort auch eine ehrenamtlich tätige Beratungsstelle in unserer Bundeshauptstadt haben.

Wir begrüssen ganz herzlich Frau Martina Heimann als Ehrenamtlerin bei uns im IVU e.V. .

Frau Heimann ist bemüht, Auskünfte zu erteilen und Hilfestellungen zu geben, sogut sie kann .

Frau Heimann ist für alle Betroffenen jeden Mittwoch unter der Tel.-Nr.: 030 - 832 22 932
jeweils in der Zeit zwischen 16 und 17 Uhr zu erreichen.

Wir hoffen, dass Betroffene aus dem Großraum Berlin verstärkt von unserem Beratungsangebot
Gebrauch machen.

R. Wirth
1. Vorsitzender

21.07.10

Gutachter und Geschädigte - "Das , was sie haben, harmoniert nicht mit der herrschenden Meinung zu Chemikalien --- Die begutachtenden Experten und die begutachteten Laien

Dies ist der Titel einer dem 1. Vorsitzenden des IVU zugegangenen Ansichtsexemplars
des IHG-Service-Büros im Landshuter Umweltzentrum e.V.. Der Verfasser ist Herr Rainer Meerkamp.

Es ist ein äusserst aufschlussreiches Büchlein, dass mir von der o.a. Adresse zugesendet wurde. In diesem Büchlein wird kein Blatt vor den Mund genommen. Wichtig ist auch, dass man unter der nachgenannten Bezugsadresse auch erfahren kann, wer bei Holzschutzmittelproblematiken beraten kann.
FAZIT:

Nach dem Lesen des Titels und dem Durchlesen dieses Büchleins kann ich nur sagen, dass sich jeder Holzschutzmittelgeschädigte unbedingt an die folgende Adresse wenden sollte, um das Büchlein gegen die untengenannte Spende zu erwerben und vor allem auch zu nutzen! Ich kann den Kollegen vom Landhuter Umweltzentrum e.V. und Herrn Meerkamp nur zu dieser Informationsbroschüre gratulieren. Das der IVU e.V. natürlich auch diese Adresse weitergibt ist selbstredend. Unser Wunsch ist es, dass sich möglichst viele unserer Leser mit diesen Problemen dorthin wenden mögen.

Diese Broschüre kann für 4,50 Euro - Spende wie folgt bestellt werden:

IHG-Service-Büro im Landshuter Umweltzentrum e.V.
Jodoksgasse 589
84028 Landshut

Tel. und Fax: 0871-9745555

Email: info@LA-Umwelt.de

Wichtig: Öffnungszeiten dort sind:

Montag bis Freitag jeweils von09.00 bis 13.00 und nach Vereinbarung.

29.06.10

IVU e.V. - Beratungsteam wurde verstärkt !!!

Der Vorstand gibt bekannt, dass mit Wirkung vom 1. Juli 2010 an eine neue Beratungsmöglichkeit
und Ansprechmöglichkeit für den Themenkreis MCS-Erkrankungen und Klinikinformationen hierzu vom
IVU e.V. zur Verfügung steht.

Unser Mitglied Heidemarie Fleischhauer aus Giessen hat sich bereit erklärt, zu dem Themenkreis MCS-Erkrankungen , Wege zur Heilung und Auskünfte über Abläufe in der Spezialklinik Neukirchen
alles ihr bekannte weiterzuvermitteln, auch als Gesprächspartner würde sie sehr gerne zur Verfügung stehen.

Heidemarie Fleischhauer erreicht man vorab Montag bis Freitag (ausser Feiertagen und Urlaub usw.)
jeweils zwischen 10 und 12 Uhr vormittags.

Tel.: 0641 - 54885

E-Mail: fleischhauer-giessen@t-online.de

Der Vorstand begrüsst diese ehrenamtliche Tätigkeit sehr und freut sich natürlich auch, dass
der IVU e.V. seine Beratungstätigkeit weiter ausbauen konnte.

10.06.10

Permalink 19:48:27, von rscna.w Email , 6475 Wörter, 236 Ansichten   German (DE)
Kategorien: TAGEBUCH - CWG - Claudia

cwg und der igel erinaceus europaeus... ;)

Von: cwg64d
Datum: 10.06.2010 19:30:36
An: info@ivuev.de
Betreff: claudia weidt-goldmann und der igel erinaceus europaeus.

der igel - schadstoff induziert vergiftungserkrankt - die unten stehende geschichte die auf tatsachen beruht für den ivu und reinholdus insbesondere und alle die nicht genannt werden aber in der bcc adressleiste von mir als besondere menschen ausgesucht wurden - danke dass es euch gibt:

meine geschichte mal aus einer anderen perspektive gesehen. verzeiht die rechtschreibfehler, sie kommen bei uns chemikalien vergifteten vor....

kopiert wenn ihr nicht alles auf einmal lesen könnt und teilt es in häppchen auf. vielleicht erkennt sich ja ein teil von euch darin wieder, andere aber wissen, ich habe meine eigene geschichte ganz für mich allein. die können ja auch einfach mal erzählen (ich empfehle in word zu schreiben und dann hier nur abzuspeichern was kopiert wurde) und mir zusenden. gern verwende ich es auch auf der website für uns, aber anonym, es sei denn, ihr möchtet namen genannt haben von euch.

Erinaceus Europaeus – Claudia Weidt-Goldmann

Gewidmet meiner Familie, meinen Kindern, vor allem aber denen, die mich begleiten und mich annehmen wie ich bin. Mit besonderem, dankbaren Gedenken an alle, die mir auf diesem Weg helfend und schützend zur Seite stehen. In Liebe für meine Verstorbenen Seelen, die mich noch immer in Liebe begleiten und mir raten, und denen, die meinem Leben noch folgen als warme, nahe, aufgeweckte Menschen, nicht zu vergessen alle Betroffenen die vor mir waren und nach mir sein werden und die mit mir sind.

In besonderer Liebe aber denke ich bei dieser Widmung an Rolf, Stefan, meine Eltern, meine Kinder, meine mich begleitenden Ärzte, Professoren und pflegenden, sowie lehrenden Menschen und vor allem an die, die mich immer berührenden und zugleich mich selbst wachsen lassenden Seelenfreunde Helga, Helena, Irene, Anita, Susanne, Thomas, meine geliehene kroatische und rumänische Familie sowie insbesondere Aida und Klaus.

Als ich ein Kind war, wurde ich von Ärzten gefragt, die hinter meiner rezidivierenden, arthritiden Colitis Ulcerosa Urticam (wiederkehrendes Dickdarmbluten mit rheumatischen und allergischen Anteilen) etwas Psychisches vermuteten, welches Tier ich wohl sein könnte, wenn ich mir vorstellen würde, eines von der Welt mir aussuchen zu können.

Damals antwortete ich ganz spontan, dass ich ein Spatz und ein Igel sei. Auf die Frage warum ich mich gerade als Igel und als Spatz fühle, wusste ich genau, dass ich dieses so zu beschreiben hatte:

„Ein Spatz bin ich, weil ich fliegen kann, weil ich lustig bin, weil ich frech und doch auch lieb bin und weil ich mich mit allen anderen Tieren vertrage und gern mit ihnen zusammen bin und ein schönes, gemütliches und warmes Nest habe mit meiner Familie. Aber ich fühle mich immer mehr wie ein Igel, seit dem ich krank bin und immer größer werde und nicht mehr wie ein Spatz leben kann durch meine Krankheit.

Ein Igel ist ein kleines, sehr niedliches Tier. Es hat ein liebes Gesicht und jeder möchte es gern in seinem Garten haben. Es wird gefüttert und darf trotzdem frei im Garten herumlaufen. Es frisst das Ungeziefer und hat wenige Feinde. Wenn es doch jemand angreift, dann rollt es sich zusammen, stellt seine Stacheln auf und kann nicht verletzt werden. Ein Igel macht vieles allein, aber wenn er eine Familie hat, ist er mit dieser zusammen. Seine Kinder werden von ihm beschützt, wenn er über die Straße läuft.

Manchmal streuen Menschen Gift und der Igel muss dann auch sterben, obwohl das Gift für andere Tiere gedacht ist. Eine Gefahr sind auch die Autos, die ihn platt fahren. Ich weiß, dass dann der Igel Mann kommt und bei seiner Igel Frau bleibt, weil er sie gern hat und die Kinder schützen möchte. Dann werden alle platt gefahren und niemand muss allein übrig bleiben. Das ist sehr traurig, aber auch schön, weil keiner um den anderen Igel Angst haben, oder wegen ihm weinen muss, denn alle sind jetzt im Igel Himmel und leben da glücklich zusammen ohne Gift und Autos. Der Igel ist ein starkes und kluges Tier, auch wenn er so klein und putzig aussieht.

Ich glaube, ein Igel hat es in seinem langen Winterschlaf warm und gemütlich. Dann erholt er sich von der Familie und von den Dingen die ihm Angst machen, die er aber nicht verändern kann. Er deckt sich dann mit Blättern und Erde zu und träumt von dem neuen, schönen Leben im nächsten Jahr mit viel Sonnenschein. Genau so fühle ich mich auch. Ich bin klein und meine Freunde und Mama und Papa haben mich lieb. Viele sagen, ich sehe ganz dünn und schwach aus, aber ich bin ganz stark, denn ich will gesund werden und nach Hause kommen. Ich möchte mit meinen Freunden spielen, weil ich sie vermisse. Ich werde zwar nicht tot gefahren oder vergiftet, aber ich bin krank und muss viele Medikamente und Spritzen bekommen und Untersuchungen machen lassen, die mir Angst und Schmerzen machen, weil doch nichts hilft und vieles manchmal danach noch schlimmer ist. Meine Mama und mein Papa haben auch Angst um mich und bleiben bei mir. Sie würden auch bei mir sein, wenn ich sterben muss.

Ein Igel hat immer auch Ungeziefer was ihn juckt und plagt, aber nicht von ihm verschwindet. Deswegen wollen manchen den Igel nicht anfassen. Bei mir ist dieses Ungeziefer das, was mich krank macht und die Menschen, die mich nicht mehr besuchen können, weil sie Angst vor meiner Krankheit haben oder vor dem Krankenhaus, sind die, die auch dem putzigen Igel nicht zu nah kommen wollen.

Aber ich habe auch Stacheln. Wenn ich nicht mehr will, dass man das alles mit mir macht, dann weine ich oder schimpfe mit den Menschen, die mir nicht helfen. Manchmal bin ich böse ohne es zu wollen und das ist wie Stacheln ausfahren, weil ich nicht gebissen oder getreten werden möchte. Dabei wäre es einfacher, ich bräuchte die Stacheln nicht ausfahren und wir würden alle einfach mehr aufpassen. Dann bräuchte sich keiner wehtun und allein sein. Meine Stacheln sind auch meine Bücher und meine Gedanken. Wenn ich die Bücher lese, dann denke ich nicht mehr so viel an das was mich traurig macht, oder an das, was mir weh tut.

In meinen Gedanken oder beim Träumen überlege ich mir vorher, wie das neue Jahr so schön warm und gemütlich wird und ich im Garten mit meiner Familie lebe und vielleicht einen Igel füttern und streicheln kann. Wenn ich in meinem Bett bin, ist das mein Inselnest, dann kugel ich mich auch wie ein Igel zusammen und möchte nur noch schlafen. Dann hab ich auch keine Kraft mehr wie der Igel im Winter und ruhe mich aus und denke mir dann, wie schön es im nächsten Jahr ist, wenn ich gesund bin, die Sonne scheint und ich wieder in die Schule zu meinen Freunden darf. oder wenn ich bei Mama und Papa wieder gesund zuhause wohnen kann und nicht mehr im Krankenhaus und dort alles nur erzählt bekomme, was in der Schule war. Hier im Krankenhaus habe ich nur den Mond, die Sterne, die Sonne, den Dr. Bockemühl und Dr. Göbel und meine Lieblingsschwester als Freunde zum erzählen und die Menschen, die draußen auf der Straße herumlaufen und mich nicht hören, weil sie so weit weg sind wie Mama und Papa, die mich auch nicht immer besuchen kommen können, weil ich doch im Isolierzimmer liegen muss. Meine Krankheit kennt keiner so richtig, aber mich kennt ja auch keiner so richtig. Ich glaube, den Igel kennt auch keiner so richtig, weil er ja mal spitz und mal weich, mal frech und mal putzig ist.

Damals kam bei dieser psychischen Untersuchung heraus, dass ich für mein Alter trotz monatelanger Fehlzeiten in der Schule zu intelligent wäre, ein intaktes Elternhaus habe, wahrscheinlich kurz vor der Pubertät stehe und keinerlei psychischen Probleme habe, bis auf die Tatsache, dass die Zeit der vielen, überlangen Krankenhaus Aufenthalte ein einschneidendes Erlebnis für mich sind und ich deswegen vielleicht zu freundlich und angepasst bin.

Heute weiß ich, meine Colitis und deren Begleitsymptome in Form von anderen scheinbaren Krankheiten ist nicht psychisch bedingt entstanden, sondern durch Schadstoffe in der Umwelt. Das akzeptieren heute auch alle Ärzte.

Dann verlor ich zwei Kinder in Schwangerschaften, ohne dass pathologisch ein Defekt an den Kindern zu erkennen war. Lediglich die Plazenta hatte sich durch Schadstoffanreicherungen gelöst und das Kind jeweils nicht richtig versorgt. Was von Mutter und Vater gegeben wurde, war klinisch vorher gesund. Meine beiden später geborenen, gesunden Kinder habe ich nur mit Liegen und Medikamenten zur Welt gebracht, allerdings glaube ich heute zu wissen, weil mein Leben sich durch Trennung von Schadstoffen durch Umzug und Trennung durch Seelenmüll von dem falschen Mann, der den oxydativen Stress sicherlich noch zusätzlich angekurbelt hat, habe ich es geschafft, schadstoffarm diese Menschlein zu gebären.

Wieder fragten mich psychologische Ärzte später, als ich Ängste entwickelte, Sprachstörungen und Gedächtnislücken, Höhenangst und Schweißausbrüche, Blutungen aus Nase und Blase, ohne ersichtlichen Grund, was ich mir vorstellte, für ein Tier in dieser Situation zu sein, weil man glaubte, auch diese Symptome seien ein Syndrom oder Depression und Magersucht und sei ursächlich psychisch durch mein traumatisches Erleben in Krankenhäusern zu finden.

Auf diese merkwürdige Diagnose antwortete ich wieder sehr spontan: Ich? Ein Igel! – Obwohl ich da gern reißender Drache gewesen wäre, denn ich hätte diese ignoranten Menschen gern von mir fern gehalten und mit meinem Feuer verschreckt, damit sie mich in Ruhe lassen, weil ich spürte, wie albern diese Diagnosen waren und mir keine Hilfe brachten, eher noch Verschlechterung in allen Belangen meines Seins. Ich als Drache lebte in einer anderen Welt als diese Glücksritter, die mir den Gar ausmachen wollten für ein bisschen Ruhm und Ehre, der ihnen aber nicht gebührte. Höchstens ganz wenigen, die mich begleiteten und auf den richtigen Therapieweg brachten und die wissen um meine Dankbarkeit und ihren Ruhm, aber sie dürfen es nicht sagen oder zeigen, denn sie würden von Regierung und Wirtschaft vor allem von Chemie- und Pharmalobby zermalmt. Ich aber gebe ihnen als Dank meine Liebe und meine Guten Gedanken und wenn ich könnte, würde ich auch eine Königstochter oder entsprechend dem Geschlecht auch einen Königssohn für sie als Dank kredenzen.

Die erfragte Definition für einen Igel war aber schon leicht abgewandelt in mir als Bild, weil ich vielleicht ahnte, was in mir vorging, ohne dass diese wissentlich oder unwissentlich fehlerhaft diagnostizierenden Ärzte diese Tatsache wirklich erkannten oder erkennen wollten (durften?!?). oder weil ich eben nun das Leben auf eine andere Weise mit mehr Erfahrung sah und lebte, eben mehr auf das Wesentliche eingeschränkt, darauf fokussierend und sensibel im ursprünglichen Sinne instinktiv und intuitiv erfassend.

„Ein Igel ist ein Tier, das klein und doch stark erscheint und für sich lebt aber die Familie braucht. Es kämpft täglich ums Überleben und verzweifelt, wenn ein Teil seiner Familie ums Leben kommt. Der Igel braucht sehr viel Futter und Freiheit, doch beides scheint er nicht mehr zu haben, denn er kann außer im Schutz von Hecken und Zäunen des Gartens und einer hoffentlich freundlichen Familie, die diese künstliche Natur besitzt, unbekümmert sein Igel Leben führen.

Außerhalb dieser Grenzen erwartet ihn der Tod, denn Autos und Gifte lassen ihn nicht überleben. Umweltschadstoffe vergiften ihn, oder er sucht sich Futter, das vergiftet ist und muss ebenso qualvoll sterben. Ich fühle mich wie ein Igel weil ich auch klein und zerbrechlich, verwundbar und kaputt-bar bin, aber ich bin auch stark, stachelig, kämpfe ums Überleben und weiß meine Familie um mich herum, die mich begleitet und stärkt, für die ich lebe. Jedoch weiß ich ebenso, dass ich allein für mich kämpfen muss. Die Unterstützung im Garten ist für mich die Familie, der Schutzschild des Zaunes und der Hecke ist für mich das Wissen, mit dem ich mich vor der Dummheit und Oberflächlichkeit der Welt ablenke und schütze.“

Heute weiß ich, meine Kinder sind nicht durch psychische Traumata verloren gegangen, sondern weil Schadstoffe meinen Körper und somit alles neue Leben in mir vernichtet haben. Nach langen Untersuchungen und Versuchen hat man festgestellt, dass die Magersucht keine ist, die Depressionen auch keine ist, die Blutungen wohl manipuliert worden sind, weil man sie sich nicht erklären kann, sie aber da sind, ohne Zeichen allerdings von Manipulation und anderen Einflüssen. Aber das steht auf einem anderen Blatt, denn herauszufinden, warum diese Symptome trotzdem da sind, als diese Krankheiten atypisch zwar in ihren Untersuchungswerten und Parametern, oder neudeutsch auch gern als „nicht den Leitlinien entsprechend einzuordnen sind“, aber dennoch sehr wohl auch diagnostiziert werden, darf oder kann in diesem Staat nicht angegangen werden.

Das alles wissen heute auch alle Ärzte, nicht alle akzeptieren es. Wenige davon haben den Mut, trotzdem etwas zu tun, weil sie um diese Probleme wissen und uns Betroffenen nicht allein lassen. Auf diese Weise finden sich Menschen zusammen, die aus dem Leben gerissen werden durch Schadstoffe und in einem Boot wie Galeerensklaven aneinander gekettet sind durch Machtmonopole und Informationsdeckelung. Die einen auf der gebenden Seite als Helfer und Unterstützer, die anderen auf der nehmenden Seite als Betroffene und Suchende und doch geben und nehmen diese Menschen in gleichem Maße, denn sie schöpfen aus dieser scheinbaren Zweckgemeinschaft und somit Symbiose die Tatsachen Trost, Hoffnung, Freiheit, Kraft, Mut, Wissen, Liebe, Überlebenswillen, Courage, Glaube, Kommunikation, Kreativität und Gemeinschaft.

Vor wenigen Jahren fing ich an, aus einer scheinbaren Grippe heraus nie wieder richtig gesund zu werden. Schlaf wurde mehr, Müdigkeit wurde mehr, Erschöpfung wurde mehr, Übelkeit wurde mehr. Ich hatte weder Hunger auf Leben, noch auf Sexualität. Mein Leben wurde schmerzhaft, meine Gefühle und Gedanken tiefer, Sensibilität für Gerüche, Geschmack, Gehör, Gefühl, kurz für die Sinne wurde extremer. Mal konnte ich besser hören, schmecken, sehen, fühlen, mal konnte ich nur wie extrem kurzsichtig, trotz ausgleichender Brille, nichts mehr richtig erkennen, und nichts mehr richtig schmecken, hören, fühlen.

Mit der Zeit aus unerfindlichem Grund zu jeder Zeit wurden die Haut und die Gliedmaßen taub oder funktionierten nicht richtig oder nur mit großer Mühe und Zittern.

Dann konnte ich mal nicht sprechen, dann mal nicht laufen, die Worte und Gedanken fehlten mir im Kopf, die Konzentration ließ nach. Ich fühlte mich mal wie ein Tiger im Käfig, nervös und voller Tatendrang, dann wieder wie eine Maus, klein, panisch und verletzlich. Ich wurde sichtlich an Gewicht und Leben weniger.

Die Haut fing an Knoten und Blasen zu bilden, juckte extrem. Die Haare wurden innerhalb kürzester Zeit grau und fielen an manchen Tagen extrem aus. Hunger auf Nahrung und Sexualität kamen und gingen und waren ebenfalls extrem vorhanden oder eben nicht vorhanden, genau wie die Stimmungen und die Persönlichkeitsveränderungen in diesen Phasen.

Manchmal kam mir das Leben in Sekunden wie Stunden vor, oder wie ein langer Tunnel, in dem ich mit einem Zug durchrauschte, auf das Leben draußen horchend und sehend, dieses aufnehmend, doch in einem anderen Tempo. Ich konnte mich nicht mehr dem Leben dort draußen außerhalb meines Zuges anpassen und hatte das Gefühl, alles rauscht an mir vorbei, ich sitze im falschen Film und habe zusätzlich Nebel in meinem Kopf.

Gewichte schienen sich durch Kraftlosigkeit und Erschöpfung um das 1000 fache zu verändern: Alles war extrem schwer, aber auch extrem erschöpfend und anstrengend, sowie mit Schmerz behaftet. Einen Kaffeelöffel zu heben erschien mir wie einen Sack Zement zu heben. Von einem Zimmer zum anderen zu laufen war wie einen Marathonlauf in einer extrem kurzen, heißen Zeit zu schaffen und erschöpft und müde am Ziel zusammen zu brechen.

Ein drittes Mal fragten mich psychologische Ärzte wegen dieser Zustände, was für ein Tier ich mir vorstellen könne, zu sein? Man behauptete, diese Symptome wären alle eingebildet, die Untersuchungen ergäben nichts, außer erhöhten Leberwerten, die wiederum durch Punktion auf Medikamenten- und Schadstoff-Vergiftung hinwiesen, nichts aber mit diesen Symptomen zu tun hätten. Die Medizin sei so weit fortgeschritten, dass man beurteilen könne, dass eben nichts Organisches vorliegen könne, sondern nur etwas rein Psychisches. - Mir selbst kam die Medizin in diesem Moment sehr veraltet vor, denn die alte Frage nach dem Tier in mir hat sich bis zu diesem Zeitpunkt scheinbar nicht wirklich weiter entwickelt, trotzdem man wusste, dass die Antwort auf diese alte Frage im Ergebnis nie das gewünschte Resultat der psychischen Störung erbrachte. Aber einen Versuch war es ja Wert, in einer neuen Zeit mit neuen Ärzten noch einmal neu und modernisiert zu fragen, wie denn das Tier in mir aussieht und welche Eigenschaften es hat, denn so würde wenigstens die Wirtschaft der Psychologie und Pharmakologie angekurbelt, den Krankenkassen und deren involvierten Institutionen wurde Arbeit verschafft und es würde schon etwas im Ergebnis herauskommen, was man irgendwie benennen kann oder in die Leitlinien zwängen konnte. Und wenn nicht, dann wäre das erforschte Nichts ja auch ein Ergebnis und führt zwangsläufig zur Einbildung, weil es neben den Leitlinien leider keine anderen Möglichkeiten mehr gibt. Scheuklappendenken ist eben modern und wirtschaftlich sehr clever durchdacht.

Diesmal erinnerte ich mich an meine vorherigen Ausführungen über den Igel. Ich sann nach und stellte fest:

„Ich bin heute eigentlich ein Igel. Doch ich verändere mich auch, wie mein Zustand in der realen Welt. Manchmal bin ich auch ein Adler, ein Büffel, ein Uhu, eine Schildkröte oder ein Wolf. Das kommt ganz darauf an, in welcher gesundheitlichen Verfassung ich gerade bin, oder in welcher Lebens- oder gesundheitlichen Leidenssituation.

Ein Igel bin ich, wenn ich diese angeblich nicht vorhandene Vergiftungserkrankung spüre und erlebe. Dann bin ich die Claudia, die sich einigelt, die Stacheln ausfährt, empfindlich ist, vorsichtig und ungeduldig aber eigentlich doch nur lieb und gemütlich und kuschelig durchs Leben stapfen möchte, um in Freiheit und Natur mit Mensch und Tier im Einklang zu leben. In meinem stacheligen Schutzkleid als Igel bin ich dann meist im Winterschlaf und fahre meinen Organismus herunter, versuche mir irgendwie die Wärme zum Überleben zu erhalten. Dann kann ich mit den Stacheln verletzen und nur die an mich lassen, die mich füttern und pflegen, die gut zu mir sind oder die mich sogar in dieser Situation beschützen und um diese Situation wissen.

Alle anderen möchte ich ebenso an mich heran lassen, möchte sie kennenlernen, beschützen und mit ihnen leben, doch sie akzeptieren nicht, dass ich ein Igel bin, der seinen eigenen Weg geht, um zu überleben und doch die Familie im Hintergrund als Heimat und Hafen empfindet, die ihr das wichtigste im Leben ist.

Sie wollen, dass ich meine Igel Persönlichkeit aus ihren Augen mit ihren Erfahrungen und Informationen sehe und aufgebe und wie sie Schlange bin oder Wolf im Schafspelz mit Hang zum schlauen, listigen Fuchs mich entwickle. Diese Chimären aber sind nicht in meiner Natur: Ich weiß, dass ich ein Igel bin und gut! Die Menschen, die dabei den ignoranten Arzt noch als Berufung in sich tragen, können höchstens akzeptieren, dass die Leistung, die sie durch meine Symptome erbringen, in Igel-Leistungen oder Nicht-Igel-Leistungen aufspalten lassen und sie versuchen kategorisch, einzuschachteln, zu katalogisieren und abzuhandeln. - Ich hoffe nur, dass sie dabei nicht selbst einmal durch die Schadstoffe dieser Welt zum Igel Dasein verdonnert werden, obwohl sie die Haut eines anderen Tieres in sich tragen. Jedoch wäre ein neues Betätigungsfeld für mich, als die um die Möglichkeit der lukrativen Arbeit gebrachten Betroffenen zu erkennen, denn ich könnte diese Chimären ja dann unterstützen und für sie da sein, wenn sie als Außenseiter und Randgruppen verzweifeln, weil weder Zeit noch Nahrung, geschweige denn Umwelt zu ihnen passt, denn die Felljacke eines anderen Tieres mit Gewalt und gegen den eigenen Willen übergestreift zu bekommen ist oft ein schweres Schicksalslos, dieses zu (er-)tragen und ein täglicher Überlebenskampf.

Wenn ich ein Büffel bin, dann bin ich die Claudia, die sich stark fühlt, die alles nieder rennt, um mit Ihresgleichen zu grünen, satten Wiesen zu laufen, die Claudia, die Freiheit und Natur in sich spürt. Ich renne auch alles um was mich stört oder was mir schadet. Ich weiß um meine Kraft und spiele sie doch nicht aus, es sei denn, ich werde gereizt. Ich kenne meinen Weg, weil er in mir und in meinem Urwissen durch die Nahrung, die mich zu meiner Ursubstanz, der Mutter Erde verbindet, verankert ist seit Generationen. Deshalb kann ich mich im Streit mit einem anderen Tier um dieses Wissen auch nicht zurück nehmen. Ich will niemandem schaden, doch ich muss laufen, laufen, laufen, damit ich mein Leben wieder im saftigen, satten Land in Ruhe verbringen kann und dem verdorrten Land und Wissen somit entfliehen kann. Dieses Laufen im Verbund meiner Familie und der gleichen Art ist für mich gelebte Liebe und Wissen.

Als Adler fühle ich mich, wenn ich wachsam sein muss. Ich beobachte die Menschen, sehe von oben auf ihre Welt und auf ihr Leben und versuche die Welt zu verstehen. Dann sehe ich das Gute und das Schlechte, die Dummheit und die Weisheit, dann fällt mir auf, dass alles sich bewegt, verzahnt ist, eines vom anderen abhängig ist und ein Miteinander nur möglich ist, wenn jeder für sich nach seinen Möglichkeiten und Talenten jedoch alle zusammen als Ganzes sich dem Rhythmus von Tag und Nacht oder von Leben und Tod, dem Projekt des Tages anpassen und alles vertrauensvoll fließen lassen. Dann nur hat alles einen Sinn und eine Funktion.

Dann sehe ich noch, dass es Krieg und Frieden gibt, Chaos und Ordnung, Heiligkeit und Scheinheiligkeit, Wichtiges und Unwichtiges, Manipulation und Desisolation, genauso wie Wissen und Freude um die wirklich wichtigen, oftmals kleinen aber wesentlichen Dinge. Dann sehe ich aus der Vogelperspektive, dass es Jing und Jang gibt oder einfach ausgedrückt, die Polarität beherrscht das Leben. Dann spüre ich, wie wichtig es ist von hier oben die Welt zu betrachten, um unten auf der Welt zu überleben. Dann weiß ich, dass ich mich dem Rhythmus der Polarität vertrauensvoll angleichen muss, damit ich das, was ich im Extremen brauche und suche auch erhalten kann, dafür aber nicht alles auf der Welt an Annehmlichkeiten und Schönem automatisch für mich in Anspruch nehmen kann, weil das Ungleichgewicht, das Extrem des Guten dann bei mir einziehen würde und mich zerreißen würde.

Ich weiß dann ganz tief in mir auf diesen Flügen der geistigen Freiheit beeindruckt erfahrend, dass Traum und Wirklichkeit zwar dicht beieinander liegen und die Grenzen überschreitbar sind, so wie oben und unten, rechts und links, gesund und krank keine wirklichen Abgrenzungen kennen und die Linien verschwimmen und ineinander über gehen und die Gerade nicht wirklich ein Ende hat.

Wichtig ist dabei dann für mich die Erkenntnis, dass ich mit diesen Beobachtungen fürs Leben wieder Kraft und Frohsinn schöpfe im Geist, der ansonsten durch Hilflosigkeit und Ohnmacht, durch Schmerz und Beeinträchtigung gelähmt ist und einzuschlafen droht. Dann spüre ich mein Potenzial an Kreativität, an Willen und auch an innerer Kraft wieder. Dann bin ich mir auch tief in mir sicher, dass es gut ist, die Liebe, das Leben, die Menschen so intensiv in mir zu spüren, damit ich die Krankheit, das Böse an sich, besser verkrafte. Dann ist es auch nur natürlich und logisch, wenn ich die Extreme in meinem Leben so überfliege und ansehe, dass genau das mein Leben auch ausmacht: Je extremer das Böse, umso extremer auch das Gute, was mir begegnet und mich begleitet: Anders möchte ich dann nicht leben wollen, denn auf die tiefen Gefühle der Liebe, die starken emotionalen Eindrücke der Kreativität und der Lebenskraft und Optimismus sowie des Traumes, aber auch die Situationen in denen ich oft stecke durch diese Extremerlebnisse, sind die Quelle meines Antriebs für mein Sein!

Verzicht würde vielleicht bedeuten, keine Extreme mehr, auch auf gesundheitlicher Ebene und Schmerzen an sich, aber dann würde ich nicht diese extreme Liebe für das Leben und die Welt mit all ihren Bewohnern spüren dürfen. Das wäre für mich wie ein kleines Stück des Todes. Somit erkenne ich Dankbarkeit selbst für den emotional schwierigsten Teil meines Lebens den ich als Motor zur Entwicklung nun erkenne: Schmerz und Verlust.

Wenn ich ein Uhu bin, dann bin ich die, zu der man kommt, um mir zuzuhören. Dann erzähle ich aus meinem Leben, aus meinen Erfahrungen, von allem, was mich ausmacht und was in mir ist. Wie eine Oma ihren Enkeln oder die Eltern durch Geschichten das Leben erklären und verständlicher machen wollen. Dann versuche ich diese Weisheit weiterzugeben. Ich fühle mich dann als Wissen in Person und Mutter der Menschen, die mich empfangen und in sich aufnehmen. Dann spüre ich mich sehr positiv und lichtbringend, ja brückenbauend, rund und harmonisch in mir ruhend, kraftvoll und beschwingt, als würde ich von der allumfassenden Kraft die wir im christlichen Sinne Gott nennen, getragen.

Ich habe eine Brille auf, wie die meisten Uhus in Märchen, genau wie im Leben, weil ich durch viel Gesehenes und Erlesenes zwar kurzsichtig für das, was oberflächlich oder weit weg ist, bin, in der Nähe alles scharf und gut erkenne, aber durch diese Brille als Hilfsmittel auch das andere verstehen und den Sinn darin erfassen will. Das Hilfsmittel Brille dient in diesem Falle Claudia und dem Uhu Claudia als Instrument des Erkennens, aber auch als Instrument der Fokussierung.

Wenn ich der weise Uhu bin, dann bin ich gern im Alleingang tätig, fühle mich erhöht, auch wenn ich nicht arrogant bin, fühle mich berufen, auch wenn es nicht mein Beruf ist, auch wenn Hunderte vor mir sitzen und meine Erfahrung mit mir teilen wollen, scheine ich isoliert doch nicht einsam. Meine Zuhörerschaft sind meine Leser, meine Freunde, meine ebenfalls Schadstoff induzierten Vergiftungserkrankten, die mit mir in einem Boot oder in diesem Falle in einem Wald sitzen und sich vor der Dunkelheit ängstigen. Sie suchen meine Nähe, um aus meinem Leben zu lernen, zu verstehen und zu erkennen, dass der Mond sein Licht auf unsere Lichtung wirft. Dass ich angestrahlt von ihm selbst einfach nur ein Vogel bin, ein Geschöpf, das wie jeder einzelne Beobachter und Zuhörer nur überleben möchte und als dieses Geschöpf habe ich die Gabe, das Mondlicht zu nützen, dass andere aus Angst nicht mehr sehen, um die Welt in hellem Licht erscheinen zu lassen, damit niemand mehr Angst hat und die Welt wieder erkennt und auf ihr sicher steht. Der Uhu wird sie alle über die Brücke führen in einen Wald, der nicht verseucht und vergiftet ist, er wird für sie die dunkle Nacht durchfliegen und sicher machen, er wird mit seinen Augen für sie sehen und mit seinem Wissen für sie lehren, die Welt so anzunehmen, wie sie ist, auch eingeschränkt und in Grenzen oder mit Beeinträchtigungen kann sie dann als trotzdem neu und schön betrachtet werden.

Ich als Uhu möchte, dass alle Zuhörenden gesund und aufgeklärt in die neue Welt fliegen mit wachen Sinnen. Ich möchte auch, dass dieser Umzug dann einen Sinn hat und das Lehren ebenso, denn ich lehre als Uhu, weil ich möchte, dass die Opfer der Einsamkeit in der Nacht und dem daraus resultierendem erwachenden Erkennen und Mut, bereit sind, selbst neues für andere zu erkunden und dieses dann zu lehren. Ich möchte, dass mein Tun auf diese Weise Früchte trägt und in jedem einzelnen so verankert ist, dass er es für sich stimmig angepasst übernimmt und achtsam nun für sich selbst umsetzt, um für sich selbst dann auch wieder besser leben und sorgen zu können.

In der neuen, guten, gesunden Welt möchte ich dann nur noch schöne Geschichten erzählen von früher, wo die Zeit noch durch Gefahren und Abenteuer geprägt war und die durch meine Erzählungen dann wie die Märchen von Heute einfach erzieherisch und fantasievoll zu Kreativität und zum Träumen anregen, denn das sind die Schlüssel für Glaube und Hoffnung.

Ein Wolf bin ich, wenn ich treu bin, wenn ich achtsam bin, wenn ich im Rudel lebe, wenn ich mit der Natur verbunden bin, wenn ich spielen darf und gleichzeitig erwachsen sein muss. Ein Wolf bin ich immer dann, wenn ich das eine sein muss und das andere sein darf, was immer es ist oder mich ausmacht. Ein Wolf bin ich, wenn ich mich auf der Erde nützlich mache und mich mit ihr verbinde. Ein Wolf bin ich, wenn ich die Welt erkunde und doch mit ihr vertraut bin und sie annehme aber auch verteidige. Ein Wolf bin ich wenn ich Claudia bin, aber auch wenn ich die verschiedenen Rollen des Lebens ausfüllen muss, die die Anforderungen und Aufgaben des Tages an mich stellen. Ein Wolf jagt und reißt nur wenn er hungrig ist und nicht wahl- und ziellos oder ohne Grund und wird gejagt und erschossen, wenn die Welt zu habgierig ist und ohne Sinn und Verstand, um sich zu bereichern und die Alleinherrschaft anstrebt.

Die Schildkröte ist ähnlich wie der Igel mit einer Schutzfunktion des Panzers umgeben. Sie kann sich verstecken und hat doch Kopf und Beine zum Denken und Handeln. Die Schildkröte vereinigt die Weisheit der Eule und das Alter der Menschheit, die Verletzlichkeit und Sensibilität des Igels und dessen Schutzinstrumente. Die Schildkröte bewegt sich scheinbar träge und doch ist sie ein funktionierendes, wunderbares die Evolution lang überlebendes Geschöpf. Nur wehe, es dreht sie einer um, dann stirbt sie qualvoll. Genau wie wir Betroffenen qualvoll sterben müssen, wenn man uns mit Duftstoffen, Pestiziden, Chemtrails, Pharmaartikeln und überbordender Chemie den Boden unter den Füßen weg reißt und uns die Luft zum Atmen, das Wasser zum Trinken, die Nahrung zum Essen verseucht. Quälender Massenmord auf Raten!

Wenn ich mich in dem Symbol der Schildkröte sehe, dann bin ich diese, wenn ich aus allen Teilen der Claudia sowie aus allen Schutztieren, die mich in Gedanken ausmachen und gleichzeitig begleiten, ein einziges Tier machen möchte, weil ich im Außen dann auch nicht nur einfach Claudia sein kann, sondern mich das Leben und die Liebe, die Gesundheit und die Ohnmacht, die Hilflosigkeit und der Mut, der Optimismus und die Traurigkeit, der Gesang in mir und der Rhythmus um mich herum und in mir selbst, mich sonst zerreißen würden.

Dann fahre ich manchmal den Kopf ein und die Beinchen und bin beschützt durch mein Panzer-Nest, durch meine Familie und durch meine Freunde. Doch ich höre und fühle die Welt noch immer und bin stets bereit, blitzschnell aus dem Panzer zu schießen und zuzubeißen. Aber auch einfach dann mich wieder aus meinem Panzer-Nest ausfahre mit allen Gliedern und meinem Geist und die Welt gemütlich und neu angehe zu erleben und in mir aufzunehmen.

Heute weiß ich, dass ich diese Extreme in mir erkennen, annehmen, verstehen und vereinen muss, weil Schadstoffe meine Nerven, Sinne und Organe sowie die mich erhaltende Biochemie durcheinander bringen, aus dem Gleichgewicht gleiten lassen und vor allem oft auch schon mich in meinen Bewegungen und im Denken blockieren und schlimmstenfalls schädigen und vernichten.

Jetzt ist mir klar, dass die vielen Symptome, Krankheiten, Extreme, Veränderungen alle so facettenreich aus einer Ursache herrühren: Der Vergiftung der Menschheit mit Extremen, in diesem Fall der Chemie und der Macht- und Geldgeilheit. Wenn ich dieses erkenne, habe ich die Möglichkeit, mich vor diesem oberflächlichen Einheitsbrei, dem Weichspülprogramm der angeblich geistigen Elite zu schützen. Dann kann ich trotz Kraftlosigkeit Mut fassen, weil mein Geist funktioniert und ich ihn selbstbewusst beschützen muss vor Manipulation und Gift. Denn in einem gesunden Geist wohnt ein gesunder Mensch. Dann spüre ich, dass ich trotz dieser Vergiftungen einen Filter in mir habe, der mich erkennen lässt, dass ich durch meine Sensibilität und die gesundheitlich gesetzten Stopps viel gesünder, bewusster und besser lebe als die vermeintlich Großen dieser Welt. Dann fühle ich mich gut, denn ich bin ethisch sauber und kann in den Spiegel sehen. Ich lasse mich nicht durch Angst und Repressalien klein machen. Ich zeige mich nackt, wie Gott mich schuf, mache „tabula rasa“ und decke meine letzte Hirnwindung auch noch frei, denn dann kann jeder sehen, dass ich nur Mensch bin und die, die anderes sehen wollen, können mir, wie im Märchen, Kaiserkleider oder Bettelmann Kleidung andichten. – Ein sinnvoller Nebeneffekt ist, dass man einer nackten Frau nicht in die Tasche packen kann. Folglich ist bei mir von Sektierern und Quacksalbern nichts zu holen und ich werde in Ruhe gelassen.

Ich bin zwar durch die Nacktheit angreifbar, aber ich bin durch diese Nacktheit auch einfach nur Claudia. Das aber ist für mich das ehrlichste, einfachste und schönste an Erkenntnis, wenn andere das sehen und sich an meinem puren Sein erfreuen oder aber auch einfach nur ausruhen können. Oder ich selbst das frei leben kann, ohne mich in Rollen von anderen drängen zu lassen. Ich werde mit allen Macken und Fehlern, mit allen Problemen und Dummheiten angenommen, und darf die Weisheit, die Schönheit, die Vollkommenheit auf diese Weise still in mir tragen, ohne dabei großspurig oder arrogant zu wirken.

Dass ich eine Schildkröte sein darf, bedeutet in diesem Falle, dass dieses Tier mit allen seinen zusammenfassenden und somit mich betreffenden Eigenschaften für mich die Vereinigung von Glaube, Liebe, Hoffnung in allen Tiersymboliken ist:

Das größte aber ist die Liebe und die ist bei mir durch die Familie, durch die begleitenden Freunde und sogar durch meine Tiere in der Realität im Übermaß vorhanden.“

Leider haben das in ähnlicher Weise nur wenige Freunde für meine Person erkannt und noch weniger Ärzte (eben die, die noch hinter Wissen-Schafft und Ethik im ursprünglich gedachten Sinn handeln und wach, offen und oft selbstlos helfend agieren), doch mein Leben, meine Liebe und mein Verstand wissen, dass heute die Schadstoffe dieser Welt meine Lebensqualität beinträchtigen und mich blockieren und zerstören wollen. Deshalb ist mein Kampf ums Überleben für mich ein tägliches Brot geworden, dass ich allerdings angenommen habe ohne Zorn, doch mit Enttäuschung über die, die diese Misere der Vergiftung täglich aufs Neue bewusst oder unbewusst herauf beschwören.

Ich bin sicher, wenn die Welt dieses erkennt, dieses nackte sich hingeben, um etwas zu empfangen, dieses opfern, um geschenkt zu bekommen. Diese extremen Veränderungen und Ereignisse bereit sein, anzunehmen, bedeutet auch achtsam zu werden, verstehen zu wollen, zu lernen um zu lehren, sich zu entwickeln und Entwicklung und Wachstum zu schaffen.

Fehler, Probleme, Zerstörendes, Krankes und Chaos sind dazu da, um daraus ein angenehmes Leben, Gesundheit der Umwelt und deren Bewohner ebenso erwachsen zu lassen, sowie das Normalisieren der Sinne, Mächte und der Extreme entstehen zu lassen und somit Ordnung und Gesundung an Körper, Geist und Seele nach meinem Sinn in mir und um mich herum zu schaffen. Ob dieses alles im Hier und Jetzt noch geschieht, vermag ich nicht vorherzusagen. Doch meine Hoffnung, meine Träume und meine so gewonnene Erkenntnis sind der Antrieb dazu, diese Welt hier und jetzt, täglich zu verändern und mich darin zu ergießen, bis dass alles wieder im Gleichgewicht, im Lot und in Harmonie ist.

So wie der Same des Mannes im Ei der Frau seinen Platz in der Gebärmutter findet, um mit der Nahrung und Liebe sich in ein neues Geschöpf zu verwandeln, sehe ich diese Entwicklung.

Der Streit, die Odyssee, die Ärgernisse zu diesem Ziel sind mit purem Sex zwar ein schmackhafter und erregender Reiseproviant mit dem Faktor Lustgewinnung, doch jeder weiß, dass der Spaß und die Geilheit beim Sex nur dazu gedacht sind, dass wir uns recht oft, recht facettenreich, ohne Verstand gehen lassen und lieben, um uns ohne Gedanken treiben zu lassen und den sekundenlangen Höhepunkt des Orgasmus jeder auf seine Art erlebend zu genießen und um uns fruchtbar fortzupflanzen in der Erdenzeit, um die Spezies Mensch zu erhalten.

Jeder weiß, dass ein Sinnieren, ein Eruieren während dieses Geschlechtsaktes nur Blockaden oder Lusterschlaffung schafft. Das aber ist nicht vorgesehen im Kreislauf der Natur, der nur durch die Mutation „Denkender Mensch“ durchbrochen wurde. Dieser vermeintlich intelligente Mutationsausbruch aber war fatal, denn dieses extreme Entwickeln des Geistes hat bewirkt, dass der Mensch sein Ego vor allem anderen Leben instinktiv noch sehr tierisch voranstellt, doch sich selbst gleichsam gottesähnlich erhöhend und wichtig in die Welt aus seiner Sicht auch gern als Nabel der Welt bezeichnend, stellt.

Dieses Extrem hat alle anderen Extreme schneeballartig mit sich gerissen und schaffte den Nährboden für Egoismus, Konkurrenz, Macht- und Geldgeilheit, diese Basis für diese vergiftete Atmosphäre und Welt. - Wären wir doch nur dabei geblieben, uns wie die Tiere zu ernähren, zu leben und vor allem frei und ungezwungen zeitlos zu lieben, wir würden weitaus bescheidener und glücklicher, vor allem aber gesünder mehr vom Leben haben. Vielleicht viel kürzer in der Zeitspanne des Lebens bis zum Tod als heute bedacht, aber sicherlich lustvoller und sinnlicher, tierischer und intuitiver, ganz bestimmt aber sinnvoller im Kreislauf der Natur angepasst und überlebenswerter als heute mit der Lebensqualität des Seins gesegnet.

Ich bin in Liebe für die, die mich begleiten, in Hoffnung für die, die es noch nicht verstehen und ich bin im Glauben fest verwurzelt, um die Kraft zu erleben, die in uns allen und in allen Dingen steckt, um alles im Guten und in Liebe und Frieden enden zu lassen, um den Kreislauf des Lebens zu verstehen und annehmen zu können und damit zufrieden zur Ruhe zu kommen.

urheber- und kopierrechte liegen bei der verfasserin dieses schriftstückes, unter quellenangabe darf es benützt werden, jedoch ausdrücklich nicht für kommerzielle zwecke.

Claudia Weidt-Goldmann, Breuna-Wettesingen, 10.06.2010
scna.w@t-online.de

15.05.10

Gesunde Luft - Gesundes Leben

Dieser Beitrag wurde uns dankenswerterweise von Herrn Joachim CANARIS ,Fa. TEMPARIS, St.Ingbert zur Verfügung gestellt.

Gesunde Luft, Gesundes Leben

Wir reinigen Atemluft und beseitigen Tabakrauch - Willkommen bei Chempro-Control

Unser Unternehmen kümmert sich um reine Luft. Denn Luft ist für uns Menschen wichtigstes Lebensmittel. Da unsere Atmung für uns meistens unbewusst und unbeachtet automatisch abläuft, kümmern wir uns viel zu wenig um Luftqualität, Luftbelastungen und Luftbeschaffenheit.

Leider! Denn mit rund 16 kg liegt das Gewicht der eingeatmeten Luft um ein Vielfaches über dem, was wir täglich mit Essen und Trinken zu uns nehmen.

Vieles wissen wir ja zur Zeit noch nicht und arbeiten an der Entschlüsselung der Zusammenhänge. Aber eines ist gewiss, unsere Atmungssysteme sind lediglich auf eine bestimmte Belastungsmenge ausgelegt. Überschreiten wir sie, können zum Beispiel die Flimmerhärchen die Eindringlinge nicht mehr ausfiltern und nach außen transportieren. Das macht uns dann krank.

Daher vernichten unsere Geräte schädliche organische Substanzen in der Luft und reduzieren damit die Gefährdung über die Atmung. Dazu zählen Bakterien, Raumgifte, Schimmelsporen, Allergene, Rauchpartikel und vieles mehr. Selbst kleinste Viren können unsere Geräte zu harmlosem Kohlendioxid und Wasser abbauen.

Für den gesunden Umgang mit Luft, Wasser und Umwelt machen wir uns stark - auch mit unseren Untersuchungen. Das besondere an unserem Institut ist die seltene Kombination aus medizinischen und ingenieurtechnischen Fach-Know-how.

Alle organischen Schadstoffe mit Hilfe des Lichts abbauen

Photosynthese, die Grundlage des Lebens auf unserem Planeten, findet seit Milliarden von Jahren tagtäglich auf unserer Erde statt. Mit Licht und dem Katalysator Chlorophyll produzieren unsere Pflanzen aus Kohlendioxid und Wasser lebensnotwendigen Sauerstoff und kohlenstoffhaltige organische Verbindungen. Der Umkehrprozess der Synthese, die Photokatalyse, baut organische Substanzen in unserer Luft ab. Es entstehen wieder die natürlichen Bausteine die dem CO2- und H2O-Kreislauf des Lebens wieder zugeführt werden.

Das Resultat ist spürbare und nachweislich verbesserte saubere Innenraumluft. Die Luftreinigung bietet sich vor allem dort an, wo Tag für Tag viele Menschen aufeinander treffen: in Kliniken, Arztpraxen, Altersheimen, Schulen, Restaurants, Hotels, um nur einige Beispiele zu nennen. In der Folge stellen wir alles rund um die Wirkungs- und Funktionsweise von Vitan-Luftreinigern und -Rauchbeseitigern genauer vor.

Überall dort, wo die Sonne scheint, kann Photokatalyse ihre reinigende Wirkung aufnehmen. Aber auch in der Dunkelheit durch künstliches Licht. Photokatalyse ist die durch Licht ausgelöste Beschleunigung der Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion. Der Katalysator beteiligt sich dabei nicht an der Reaktion, man findet ihn vor und nach der Reaktion in unveränderter Menge wieder. Die Beteiligung ist also vorübergehend, der Katalysator macht sich aus den Reaktionsprodukten in unverändertem Zustand wieder frei und arbeitet so auf Dauer verlustfrei.

Titandioxid TiO2 sitzt als Beschichtung auf der Oberfläche der Trägermaterialien: in unserem Fall Glaskugeln. Angeregt durch das UV-Licht können aus dem an der Oberfläche vorhandenem H2 O und adsorbierten O2 -Molekülen Hydroxyl- und Perhydroxyl-Radikale (-OH und -HO2 ) gebildet werden. Diese wirken stark oxidierend und bauen alle kohlenstoffhaltigen organischen Schadstoffe ab.

Titandioxyd (TiO2) ist ein Photokatalysator, der am wirkungsvollsten in seiner Modifikation Anatas ist. Alle organischen Verbindungen werden auf der Oberfläche von photokatalytischem TiO2 im Zusammenwirken mit UV-Licht oxidiert. Bei der Absorption des UV-Lichts mit einer Wellenlänge von optimal 315 bis 400 nm entstehen im TiO2 ein freies Elektron und ein Defektelektron (Loch). Das freie Elektron reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und bildet ein Sauerstoffradikal. Die Reaktion hat die Fähigkeit, anstoßende Moleküle und Gase mittels Redox-Reaktionen in stark reaktive Stoffe wie Peroxide und Radikale umzuwandeln. Diese stark reaktiven Stoffe reagieren wiederum mit den Luftschadstoffen und wandeln diese in unschädliches Kohlendioxyd und Wasser um.

Titandioxid TiO2 sitzt als Beschichtung auf der Oberfläche der Trägermaterialien: in unserem Fall Glaskugeln. Angeregt durch das UV-Licht können aus dem an der Oberfläche vorhandenem H2 O und adsorbierten O2 -Molekülen Hydroxyl- und Perhydroxyl-Radikale (-OH und -HO2 ) gebildet werden. Diese wirken stark oxidierend und bauen alle kohlenstoffhaltigen organischen Schadstoffe ab.


Anatas ist neben Brookit und Rutil eine Modifikation des Titandioxids. Ab etwa 915 °C wandelt es sich in Rutil um. Anatas dient als weißes Pigment in der Farbmittelindustrie, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie als Weißmacher.

Der Halbleiter TiO2 in seiner Anatas-Form adsorbiert Photonen aus dem Licht einer Wellenlänge von ca. 385 nm besonders gut. Durch Ladungstrennung entsteht ein Elektronenlochpaar. Die Anatas.Titandioxidpertikel werden in einem patentierten Verfahren auf Glaskugeln gebracht. Diese sind die Bausteine der Luftreiniger.

Viele dieser kleinen Glaskugeln werden zu Platten oder Röhren gesintert. Diese bilden den Kern der effektiven Vitan-Luftreiniger und Rauchbeseitiger. Die große Oberfläche ist ausschlaggebend für die hervorragende Wirkung der Geräte. Je kleiner die Partikel sind, desto größer ist die Oberfläche im Verbund.Der Abbau ist an die Grenzflächen der TiO2 -Partikel gebunden. Je größer die TiO2 - Oberfläche der Glasplatten oder -rohre desto effizienter der Abbau. Die aktive Oberfläche eines Vitan-Luftreinigers vom Typ VL-100 entspricht der Größe von circa 20 Tennisplätzen.

Die Photokatalyse hat vielfältige Wirkungen. Auch Wasser läßt sich photokatalytisch reinigen.

Positiver Effekt der Beschichtung mit TiO2 ist die hydrophile, selbst reinigende Wirkung. So führen Anti-fogging- und Anti-Tau-Wirkungen zu klarer Sicht durch jede Scheibe. Oberflächenverschmutzungen werden durch Photokatalyse verhindert, der Reinigungsaufwand verringert sich. Auch Wasser kann so gereinigt werden. Die Glasplatten oder -röhren müssen nicht ausgetauscht werden.

Neben der Reinigung der Luft kann die Photokatalyse noch mehr. Sie reinigt generell Oberflächen. So werden seit Jahren in Japan die Gläser von Beleuchtungselementen für Tunnel photokatalytisch ausgestattet. Der Reinigungsaufwand verringerte sich in der Praxis dadurch auf ein Zehntel.

Auch Stick- und Schwefeloxidverbindungen werden umgewandelt. Aus Schwefeloxiden, Stickoxiden, Benzol und Feinstaub bilden sich:

* Calzium Sulfat
* Calzium Nitrat
* Calzium Carbonat
* und Sauerstoff

Fachkundigen Rat erhalten Sie direkt bei:

Temparis
Vertriebsgesellschaft
für das Labordiagnostische Institut

Chempro Control GmbH

Herrn Joachim CANARIS, Geschäftsführung,
TEMPARIS Vertriebsgesellschaft
im Alten Tal 3

D-66383 St. Ingbert/Rohrbach

TEl.: 0170 - 26 73 131
eMail: joachimcanaris@googlemail.de

und bei:

Herrn Alexander Weiland
unter TEl.: 0173-75 76 497

Hinweis des IVU e.V.!!!
Diese Reihe wird in loser Zeitfolge fortgesetzt.

Weitere Auskünfte - auch zu im Büro des IVU erfolgten , derzeit noch laufenden Test eines solchen Gerätes, Kontaktmöglichkeiten zu Raumluftanalysen usw. gerne auch bei
IVU e.V.
66763 Dillingen-Saar
Werderstr. 164

Tel.: 06831-701207
Mail: info@ivuev.de

11.05.10

Hochwirksame Raumluftfilter

Ein wertvoller Hinweis eines IVU e.V. - Mitgliedes

PHOTOKATALYTISCHE RAUMLUFTFILTERSYSTEME

Nach unseren Informationenmit das Beste, was es auf diesem Gebiet gibt , sind
photokatalytische Raumluft-Filtersysteme.

Vertriebsgesellschaft
für das Laboranalytische Institut

Chempro Control GmbH

Herrn Joachim Canaris
Geschäftsfürhung
TEMPARIS Vertriebsgesellschaft

Im Alten Tal 3

D-66383 St. Ingbert/Rohrbach

TEl.: 0170 - 26 73 131

oder über Herrn

Alexander Weiland
unter Tel.: 0173 - 75 76 497

Hier noch ein Hinweis des IVU e.V.

In den Reihen der IVU - Mitglieder gibt es ebenfalls einen Fachkundigen in Sachen Raumluft-Analytik, den wir Ihnen gerne auf Anfrage mitteilen können.

04.05.10

Permalink 17:54:38, von reinhold1 Email , 68 Wörter, 155 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Netzwerk-Umwelterkrankungen

Genuss, Gastfreundschaft und bayerische Lebensart

Wo: Hotel und Gasthof
"Zur Linde"
Marktplatz 9

D-93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Telefon: 09947 - 902 485
Fax: 09947 - 902 486

eMail: info@gasthof-linde-neukirchen.de

Web: www.gasthof-linde-neukirchen.de

Gasthof mit Gästehaus, Pool, Fitness und Wohlfühloase,
3 versch. Gasträumen und d'Hofwirtschaft

Urlaub im Hotel-Gasthof "Zur Linde" ..... Gastfreundschaft,Tradition und viel Sehenswertes.

Fordern Sie unseren Hausprospekt und dei Angebote für 2010 kostenlos unter den obigen
Erreichbarkeiten unverbindlich an. Sie werden nicht enttäuscht sein!

Permalink 17:47:05, von reinhold1 Email , 671 Wörter, 503 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Allergien

Genuss, Gastfreundschaft und bayerische Lebenskultur

Genuss, Gastfreundschaft und bayerische Lebenskultur

wo: natürlich im " Hotel und Gasthof zur Linde"
bei Familie Pongratz am Marktplatz 9
in 93453 Neukirchen b. Hl. Blut

Fam. Pongratz bietet seit neuestem 3 Natur-Art-Zimmer an, die im Haupthaus neu renoviert wurden. Dort erwarten Sie Zimmer mit Fichtenvollholzmöbel, Eichenholzböden, Balkon, Telefon und Kühlschrank. Auch Internetzugang kann zur Verfügung gestellt werden. Bei der Einrichtung konnte eine unserer ehrenamtlichen Büroleiterinnen Familie Pongratz mit Rat und Tat unterstützen. Hier können nunmehr auch Allergiker und MCS-ler die Gastlichkeit des Hauses geniessen.

Der Gasthof ist ein traditioneller Gasthof mit gemütlichem Biergarten und liegt im herzen von Neukirchen und verwöhnt Sie bei gepflegtem Ambiente mit echt byerischen Spezialitäten.

Drei verschiedene Gasträume- die Wirtschaft, Kuchl , Dowiasn-Stüberl und d'Hofwirtschaft stehen für Feierlichkeiten und Anlässe jeglicher Art zur Verfügung.

Das Gästehaus steht im großzügigen Obstgarten in ruhiger Südhanglange mit wunderbarem Panoramablick auf die umliegende Bergwelt. Geniessen Sie die schönsten Tage im jahr in familiärer und herzlicher Atmosphäre. Ihre individuelle und persönliche Betreuung liegt uns besonders am Herzen.

Viel Platz finden Sie an unserem beheizten Pool, wo Sie uneingeschränkt relaxen, die Sonne und das wunderbare Panorama geniessen können

Einige Daten hierzu:
-grosse Liegewiese
-grosse Hängematten
-solarbeheizter Pool 10 x 4 mtr.
-Freiluftschachspiel
-Fitnessraum
-Wellness und Kosmetikräume im Gästehaus
-Grillplatz
-Gartenteich mit Bachlauf und kleinem Steg
-Kraftplatz
-Kräutergärten und Rosengärtl

Die Zimmer und Appartements, mit Balkon oder Terrasse, sind gemütlich und komfortabel eingerichtet - so richtig zum Wohlfühlen.

Und nach erlebnisreichen Stunden in der Natur können Sie in der Trockensauna, Dampfsauna, Infrarotkabine, Solarium oder im Fitnessraum wieder neue Energie tanken.

Bei wohltuenden Massagen oder bei einem entspannenden Wohlfühlbad und pflegenden Beauty-Anwendungen befreien Sie Ihren Körper vom Alltagsstress und erfahren ein neues Lebensgefühl.

Wenn wir jetzt Sie neugierig machen konnten, würden wir uns auf Ihre Anfrage freuen.

Sie erreichen uns im Internet unter www.gasthof-linde-neukirchen.de
per Mail unter : info@gasthof-linde-neukirchen.de

per Tel.: 09947 - 902485
per Fax : 09947 - 902486

Wir stehen gerne für alle Fragen gerne zur Verfügung. Fordern Sie einfach unseren Hausprospekt und auch unsere Angebote für 2010 an. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Nebenbei bemerkt: Man findet die Spezialklinik Neukirchen fussläufig eben mal gerade um die Ecke herum.

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Tipp des IVU e.V.

Einige unserer Mitglieder konnten schon die Gastlichkeit in Zimmern im Haupthaus und im Gästehaus
zur vollsten Zufriedenheit nutzen. Fam. Pongratz ist eine sehr aufmerksame Gastgeberfamilie, was wir hier an dieser Stelle einmal dankend erwähnen möchten. Erst recht die Küche bietet vielerlei köstliche Überraschungen . Wir haben aufgrund dieser Empfehlungen am WE 1.5.2013 bis einschl. 9.5. dieses Haus ebenfalls aufgesucht und können ein uneingeschränktes Lob unserer Gastfamilie aussprechen. Auch der Koch Markus sollte hier einmal erwähnt werden, der in sehr freundlicher Art und Weise uns seine Kochkunst näherbrachte und auch oder vor allem die Vorzüge der Vollwertkochkunst erläutern und zeigen konnte.

Was uns besonders beeindruckte war die herrliche Ruhe in allen Zimmern - So muss Urlaub einfach sein!

Und wenn man dann auch noch dort das Massageangebot - wie z.B. Ganzkörpermassage und Honig-Rückenmassage - nutzen darf, wie wir z.B., dann wird der Urlaub erst richtig zum Urlaub!
Unser Dank geht hier natürlich sehr gerne an Andrea Rossmann, die uns "unter ihren Händen" hatte.

Der Vorsitzende des IVU e.V. mit Frau danken hier der Familie Pongratz für die Spitzenbetreuung in "Der Linde" und der Andrea Rossmann für die herrlichen Massagen.
Wir werden uns dort garantiert wiedersehen!

R. Wirth, Vorsitzender des IVU e.V.

P.S. Das auch in den anderen Gasthöfen oder Hotels die typische Gastlichkeit vorhanden ist, wollen wir nicht unerwähnt lassen, wir kennen diese Häuser leider noch nicht und können daher leider keine Wertung zu diesen hier abgeben. Hier ist die Touristen-Information sehr gerne bereit, mit Unterlagen und Auskünften zu helfen.

28.04.10

Permalink 18:51:55, von reinhold1 Email , 68 Wörter, 152 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Netzwerk-Umwelterkrankungen

ZEIT ZU ATMEN - THE ART OF LIVING

Yoga-Stressmanagement & Die Kunst des Atmens

Atemübungen, Yoga, meditation und Weisheit für Fitness und Freude!
Wer möchte nicht gesünder und glücklicher leben?

Wirkungen:

weniger Stress
Mehr Freude und Begeisterung
Gesteigerte Kreativität und Effektivität
Klarheit und Bewusstheit
Verbesserte Gesundheit und Wohlbefinden

Anmeldungen zu Atemkursen und Information :
Tel.: 0681 - 98909250
EMail: christinegross5@t-online.de
www.artofliving.de

und bei

Ursula Engel
Wirthstr. 9
66113 Saarbrücken
Tel.: 0681 - 75 21 36

ZEITLOS

Wenn wir nicht gut zu uns selbst sind,
können wir auch anderen nicht mit Güte begegnen
(Dalai Lama)

Kräuterstempelmassagen
Hot-Stone-Massagen
Trockenmassage mit Garshanhandschuh
kreative Gesichtsmassage
kreative Ganzkörpermassage
kreative Lymphdrainage
kreative Fußreflexzonenmassage
Ganzkörperpeelingmassage

Zur Person:

Ich heisse Patricia Jaeger und bin Luxemburgerin.
Alle Massagetechniken, die ich Ihnen anbiete, habe ich in Paris
im Institut Créativ Frédéric Bonfils während zwei jahren erlernt.

Alle Produkte, die ich benutze sind von hochwertiger Qualität

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr
Samstag von 10 bis 14 Uhr
- Geschenkgutscheine
- 10. Massage gratis

Alle weiteren Auskünfte gerne bei:

ZEITLOS
Weinbergweg 62
D-66119 Saarbrücken

Tel.: 0681 - 948 7412
eMail: info@zeitlos-massagen.de
web: www.zeitlos-massagen.de

OASE DER RUHE

Ist der Körper entspannt - entspannt sich auch der Geist
und der Seele eröffnen sich neue Erkenntnisse und ERlebnisse

Loslassen von körperlichen und seelischen Spannungen

Massagen beleben Körper und Geist und bewirken eine
ausgleichende und beruhigende Wirkung.

22.04.10

Permalink 10:57:41, von reinhold1 Email , 268 Wörter, Keine Ansichten   German (DE)
Kategorien: PRESSEMELDUNG

Neues vom Büchermarkt !!

Unter dem Titel "WENN KUNST KRANK MACHT " erschien in diesen Tagen ein neues Buch von Moon McNeill aus Kiel. Es handelt vom allzu sorglosen Umgang mit Künstlermaterialien.

Den original-Rücktitel gebe ich hier gerne mit an, da er umfassend beschreibt, was dieses Buch so wertvoll macht.

Dieses Buch möchte in verständlicher Weise auf Gesundheitsgefahren im Kunstbereich hinweisen.
Die Autorin ist selbst Künstlerin. Als Leiterin eines internationalen Netzwerks umweltkranker Künstler knüpfte Moon McNeill Kontakte zu zahlreichen Künstlern im In- und Ausland, die durch den Gebrauch von Chemikalien im Kunstbereich erkrankt waren.

Sie traf auf Kunstlehrer, die durch Toxine in Künstlermaterialien im Unterricht schwere Erkrankungen bekommen hatten und früh verrentet werden mussten. Moon lernte Vertreter der amerikanischen Safe Art kennen. Zugleich erfuhr sie am eigenen Leib, was es bedeuten kann, als chronisch kranke Künstlerin auf dem Kunstmarkt bestehen zu müssen.

Als Einführung in das thema, dem in Europa bisher zuwenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde, ist "WENNKUNST KRANK MACHT" bestens geeignet. Die amerikanische Pionierin der Safe Art, Monona Rossol, hat das Vorwort zu diesem Buch geschrieben. Schon diese Tatsache hebt die Bedeutung des Themas hervor.

Unser Eindruck nach der ersten Leseprobe:

Dieses Buch ist sehr verständlich und dennoch spannend geschrieben. Es ist absolut empfehlenswert.

Bezugsquellen zu erfragen direkt bei Moon McNeill unter moonmcneill@web.de

Wir wünschen "unserer" Moon McNeill einen wirklich grossen Erfolg zu diesem Werk und danken ihr gleichzeitig für die stets angenehme und freundlche Art und Zusammenarbeit und würden uns freuen noch lange mit ihr zusammen arbeiten zu dürfen.

Reinhold Wirth
1. Vorsitzender

30.03.10

WENN KUNST KRANK MACHT !!! Neu von Moon McNeill

Wenn Kunst krank macht !!!!

Internationale Unterstützung konnte die Kieler Farbfeld-Malerin Moon McNeill (54) für ihr aktuelles Buchprojekt „Wenn Kunst krank macht. Vom allzu sorglosen Umgang mit Künstlermaterialien“ gewinnen. Die amerikanische Pionierin der Safe Art, Monona Rossol, las das Buch nicht nur: sie schrieb auch das Vorwort!

Was die Autorin in ihrem Ende März erscheinenden Buch zusammengetragen hat, wird spannend und informativ präsentiert. Selbst umweltkrank und Gründerin eines Netzwerks umweltkranker Künstler (www.creativecanaries.org), vermittelt Moon McNeill fachkundig und anschaulich die Inhalte der amerikanischen Safe Art.

McNeill beschreibt, auf welchem Weg Toxine aus Künstlermaterialien in den Körper gelangen können, welchen Schaden sie dort langfristig verursachen können, welche Arten toxischer Stoffe am Bedenklichsten sind und was Künstler tun können, um ihre Gesundheit besser zu schützen. Die Autorin skizziert in ihrem lesenswerten Buch auch Krankengeschichten berühmter Künstler und macht deutlich: die (Über-)Dosis macht das Gift! Dabei spielt es keine Rolle, ob diese durch eine große Einzeldosis oder viele kleine Dosen Toxine erreicht wird. In Interviews oder kurzen Fallbeschreibungen kommen umweltkranke Künstler zu Wort und berichten, wie sie krank wurden. Am Ende ist klar: wenn der unsachgemäße Umgang mit Künstlermaterialien krank gemacht hat, hat man ein Problem! Chemikalienbedingte Erkrankungen samt ihrer Folgeerscheinungen werden nämlich oft nicht als solche erkannt!

Moon McNeill’s Buch richtet sich an Hobbykünstler, Studierende und Lehrende aller Kunstarten – egal, ob gesund oder krank. Es macht deutlich: erst ein ausreichendes Problembewusstsein macht Prävention möglich. Im Anhang des Buches, findet sich ein Kapitel für umweltkranke Künstler und eines über die Herausforderung, mit Kindern sicher Kunst zu machen. Außerdem lernt man, Begriffe auf Labels kritischer zu hinterfragen und erhält zahlreiche Praxistipps. Cartoons der umweltkranken US-Künstlerin Treesha de France illustrieren das Buch. Zum Buch wird es eine Yahoogruppe geben, die man unter de.groups.yahoo.com/group/Wenn-kunst-krank-macht/ ^ finden kann.

Quelle: mooncneill / www.moonmcneill.de ^

Ich danke den Redakteuren der Umweltrundschau für diesen Hinweis, den ich auch gerne hier ungekürzt einstelle. Ich denke, alle Malbegeisterten von uns sollten sich dieses Buch nach Erscheinen zulegen, denn damit unterstützen wir auch unsere Moon McNeill

R. Wirth, 1. Vorsitzender

25.02.10

Permalink 19:57:31, von reinhold1 Email , 1768 Wörter, 316 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Erfahrungen und Berichte, Fachspezifische Artikel, wichtige Adressen

Interview der Umweltrundschau mit Dr. Ionescu - Spezialklinik Neukirchen.

Ich danke der SKN und der Umweltrundschau für die Möglichkeit, diesen interessanten Artikel auf der Webseite des IVU e.V. veröffentlichen zu dürfen. Auch allen Mitgliedern, die mich hierüber informierten ein kleines feines Dankeschön

Hier der Originaltext:

Die Umweltrundschau fragt nach!

Anstieg der Umwelterkrankungen erfordert angepasste Maßnahmen. Univ. Doz. Dr. John Ionescu, Leiter der Umweltklinik Neukirchen im Interview mit der UmweltRundschau.

UR: Herr Dr. Ionescu, gerade erst veröffentlichte das Robert-Koch-Institut den enormen Anstieg der Krebserkrankungen in den letzten 20 Jahren. Es ist die Rede von 40 % mehr Krebserkrankungen unter den Frauen und 90 % Anstieg bei den Männern. Brust- und Prostatakrebs sollen die am häufigsten vorkommenden Krebserkrankungen sein.

Bildnachweis: Spezialklinik NeukirchenDie Spezialklinik Neukirchen, beschäftigt sich seit 23 Jahren mit Allergie-, Haut- und Umwelterkrankungen. Welche Beobachtungen konnten Sie in Bezug auf die Entwicklung dieser Krankheitsbilder machen? Stellen Sie Parallelen zum Krebsanstieg fest?

Dr. John Ionescu: Leider haben auch Allergien, Haut- und Umwelterkrankungen stark zugenommen. Bereits Embryos werden im Mutterleib mit Schadstoffen konfrontiert. Nach der Geburt folgen dann teilweise chemische Belastungen über Windeln, Schnuller, über zusatzstoffreiche Nahrungsmittel, weichmacherhaltige Böden in den Kindergärten und Schulen, formaldehydhaltige Möbel im Kinderzimmer, rund 2500 verschiedene Chemikalien in neuen Autos, duftstoff-, putzmittel- und asbestbelastete Schulinnenräume und die nicht zu unterschätzende Belastung durch Schwermetalle und andere toxisch wirkende Zahnwerkstoffe. Die Kombination verschiedener Schadstoffe miteinander, die auf noch kleine und immunschwache Körper einwirkt, wird immer höher und begünstigt immer öfter den Ausbruch einer umweltbedingten Erkrankung.

Wir Menschen sind naturgemäß nicht mehr in der Lage uns an die stetig steigende Menge von Schadstoffen und ihrer Kombinationswirkung anzupassen. All diese von uns Menschen geschaffenen, künstlichen Stoffe schwächen das Immun- und Nervensystem aber auch die Regenerationsfähigkeit verschiedener Organe. Die Fortpflanzungsfähigkeit wird aufgrund dessen ebenfalls gefährdet.

In unserer Klinik stellen wir fest, dass Babys häufig nach der Geburt eine mit Pestiziden, Schwermetallen oder/und Weichmacher belastete Muttermilch bekommen. Wenn die folgende Flaschennahrung zusätzlich allergenreich ist und eine pathogene Darmflora sich eingenistet hat, sind alle Vorraussetzungen zum Ausbruch einer Allergie erfüllt.

Die Statistiken beweisen, dass jeder 3. Neugeborene innerhalb der ersten 6 Lebensmonate ein Allergiker wird! Es wäre mehr Prävention und Aufklärung der Bevölkerung nötig. Nur so ließe sich der Anstieg der schadstoffinduzierten Erkrankungen reduzieren.

UR: Ihre Klinik wird von allen Krankenkassen anerkannt. Kann demnach auch ein gesetzlich Versicherter eine Behandlung in Ihrer Klinik bezahlt bekommen und wenn ja, welche sind die Vorraussetzungen hierfür?

Dr. John Ionescu: Ja, alle gesetzlich und privat versicherten Patienten können sich in unsere Akutklinik einweisen lassen. Die Kosten des stationären Aufenthaltes werden von allen Krankenkassen übernommen. Anders sieht es bei der ambulanten Versorgung aus. Die hier entstandenen Behandlungskosten müssen von den Patienten selbst getragen werden. Niedergelassene Ärzte weisen ihre Patienten meist erst dann in unsere Akutklinik ein, wenn die ambulanten Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

UR: Irgendwie ist es unglaublich, dass in Deutschland nur rund 1,2 % der niedergelassenen Ärzte eine Umwelterkrankung erkennen und behandeln können und dass Patienten mit schweren Krankheitsbildern - oftmals als Vergiftungsfolge - so auf sich alleine gestellt sind. Umwelterkrankte aus allen möglichen Ländern berichten immer wieder über ihre desolate Situation. Von Patientengleichstellung kann wohl kaum die Rede sein. Es gibt nicht ausreichend Umweltmediziner, der diskriminierende Umgang mit Umwelterkrankten an sich, die oftmals als psychisch Erkrankte eingeordnet werden und dann noch die Katastrophe, dass ambulante Umweltdiagnostik und Folgetherapie meistens nicht erstattet wird.

Wir schätzen dementsprechend das Engagement des Spezialklinik-Neukirchen-Teams umso mehr und freuen uns für alle Haut- und Umweltpatienten, dass sie in Ihrer Akutklinik eine individuell angepasste Behandlung erfahren dürfen. Was meinen Sie Dr. Ionescu, können wir auf bessere Bedingungen für Multisystemerkrankte hoffen?

Dr. John Ionescu: Die Hoffnung stirbt immer zuletzt, würde ich sagen. Ich hoffe, dass die Umweltmedizin zu einem universitären Lehrfach wird. Auch Verantwortliche, auf allen Ebenen, könnten irgendwann den Nutzen für alle Beteiligten erkennen und demnach handeln. Eine frühzeitig begonnene und angepasste Umweltdiagnostik und Therapie entspräche nicht nur aktiver Menschenhilfe, sondern würde auch den gesamten Kostenapparat reduzieren lassen. Viele Folgeerkrankungen ließen sich vermeiden.

Weniger Hoffnung vermittelt mir allerdings die Erkenntnislage aus der Genetik. Der Mensch hat sich bisher evolutionstechnisch immer an seine Umwelt anpassen können. Wir stehen nun vor einer einzigartigen Herausforderung. Die schnell wachsende Menge der Schadstoffe lässt wohl kaum eine Anpassung, wie bisher gewohnt, zu. Die menschlichen Gene werden somit weiterhin Mutationsauslösern ausgesetzt. Aufgrund genetischer Polymorphismen ist heute rund jeder Zweite nicht mehr in der Lage Schadstoffe ausreichend zu verstoffwechseln bzw. zu entgiften.

UR: In wie weit kann man den Gefahren aus dem Weg gehen und Vorsorge treffen?

Dr. John Ionescu: Eine ausgewogene, bewusste und natürliche Lebensweise sollte wohl die besten Möglichkeiten für Prävention bieten. Schadstofffreie Nahrungsmittel, Kleidung, Innenräume und Zahnwerkstoffe könnten schon im Wesentlichen zu mehr Menschengesundheit beitragen. In einer industriereichen Umgebung lässt sich sicherlich schwer gesund und bewusst leben. "BIO" steht nicht gleich für Schadstofffreiheit und somit ist ein genaues Hinschauen und Nachfragen nicht vermeidbar. Es lohnt sich allerdings auf Qualität und Naturbelassenheit, wie z.B. kontrolliert biologische Herstellung und Zusatzstofffreiheit, zu achten.

UR: Stimmt es, dass immer mehr Beschwerdebilder zu verzeichnen sind, die durch Duftstoffe provoziert werden und wenn ja, wie gehen Sie in der Klinik mit dieser Erkenntnis und der wachsenden Zahl von Duftstoffallergikern um?

Dr. John Ionescu: Viele unserer Patienten haben Duftstoffallergien und Unverträglichkeiten. Duftstoffe wirken direkt auf das Gehirn und können durch die entstehenden neurogenen Entzündungen vielfältige Symptome und Beschwerden auslösen. Muskel- und Nervenschmerzen, Benommenheit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Erschöpfung, Ausschlag, allergische Schübe und asthmaähnliche Anfälle, sind nur einige der von unserer Seite beobachteten Reaktionen. Aus Rücksicht hierauf wird in unserer Klinik die Umweltstation ebenso wie die Klinikwäsche duftstofffrei gereinigt. Bei Verschönerungsmaßnahmen achten wir bestmöglich auf duft- und schadstofffreie Materialien.

Das Umweltbundesamt warnt auf deren Webseiten seit Jahren vor der Anwendung von Duftstoffen. Daher ist es mir unverständlich, dass nun auch beduftete Briefmarken in Umlauf gebracht werden sollen. Ebenso ist eine Beduftung von Berliner S-Bahnen und Schulen geplant. Aus meiner Sicht sollte man Menschen mit solchen chemischen Stoffen nicht unnötig und unfreiwillig belasten. Die Duftstoffkonzentration in der Öffentlichkeit aufgrund von bedufteten Mitmenschen, duftender Kleidung und Kaufhäuser ist in der Regel schon sehr hoch. Das führt dazu, dass viele unserer Patienten ein sehr zurückgezogenes Leben führen müssen. Wer schon einmal eine allergische Reaktion erleben musste, weiß, dass Vermeidung die beste Therapie ist.

Duftstoffe gelten heute als ernstzunehmende Allergieauslöser und Noxen. Ob zur Maskierung von Pestiziden auf den Feldern angewendet oder aus den Sprühanlagen der Kaufhäuser kommend. Sie vermitteln einerseits zwar ein Wohlgefühl, aber auf der anderen Seite nun einmal auch die Allergen- und Reizfaktoren für sehr unangenehme Krankheitsbilder wie Allergien, Asthma, Neurodermitis, Schuppenflechte, MCS und andere Multisystemerkrankungen. Auch Konservierungs- und Farbstoffe in Kosmetika und in der Nahrung sollten ebenso wie die Schwermetalle in Sonnenschutzmittel als sensibilisierende Stoffe des Immun- und Nervensystems beachtet werden.

UR: Stimmt es, dass die Wartezeit für Umweltpatienten in Ihrer Klinik bis Dezember 2009 noch bei einem Jahr lag und sich nun um ein halbes Jahr verkürzt hat? Wir hörten, dass nun noch mehr Kapazität für die Behandlung von Umweltpatienten geschaffen wurde. Können Sie mir bitte erklären, was damit gemeint ist?

Dr. John Ionescu: Ich freue mich sehr, dass wir ab Mitte Januar die Umweltstation erweitern konnten. Nun steht in unserem Haus Rötz eine weitere Station für Patienten mit umweltbedingten Erkrankungen zur Verfügung. Durch die Schaffung von rund 20 Betten mehr, ließ sich tatsächlich die Wartezeit um ein halbes Jahr verkürzen. In Rötz wird nach einem identischem, ganzheitlichen Konzept, wie im Haupthaus Neukirchen, gearbeitet, diagnostiziert und therapiert. Eine Ernährungsberaterin begleitet ebenso wie unsere Ärzte und Psychologen unsere Patienten auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Auch die Anpassung an die Bedürfnisse unserer Patienten ist von unserer Seite selbstverständlich. Erfreulich ist, dass wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gehen dürfen im Sinne besserer Bedingungen und Möglichkeiten für Haut-, Allergie und Umwelterkrankte.

UR: Herr Dr. Ionescu, wir sagen nur: Bitte machen Sie weiter so! Ich bedanke mich bei Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch. Ich wünsche dem gesamten Team der Spezialklinik Neukirchen alles erdenklich Gute und stets zufriedene Gäste.

ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Bild- und Textmaterial ist in Zusammenhang mit dieser Meldung honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben.

KONTAKT:
Spezialklinik Neukirchen
Krankenhausstr. 9; 93453 Neukirchen b. Hl. Blut
Telefon: 09947 / 280; Telefax: 09947 / 28109
E-Mail: info (at) spezialklinik-neukirchen.de
Weitere Infos: www.spezialklinik-neukirchen.de

Curriculum vitae
Univ.- Doz. Dr. John Ionescu ist Gründer und wissenschaftlicher Leiter der Spezialklinik Neukirchen. Dr. John Ionescu studierte Immunbiologie und Biochemie an der Universität in Bukarest. Danach folgten Weiterbildungen in Kanada und Promotion (med. Biochemie) in Saarbrücken. Im Anschluss war Dr. Ionescu als Forschungsleiter einer deutschen Hautklinik bei Aschaffenburg tätig. Im Jahr 1986 gründete Dr. John Ionescu die Spezialklinik Neukirchen bei Heiligen Blut, deren Betätigungsfeld schwierige Neurodermitis- und Psoriasisformen, allergisches Asthma, Akne, Kollagenosen, Hyperaktivität bei Kindern sowie Umwelterkrankungen durch Schadstoffe wie Pestizide, Holzschutzmittel, Schwermetalle und Zusatzstoffe aus der Nahrung, ist. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und der mehr als 140 Veröffentlichungen in deutschen und internationalen Fachzeitschriften wurde Dr. Ionescu zum Professor für klinische Biochemie an der Capital University in Washington D.C. (USA) ernannt und war von 1998 bis 2006 dort tätig. Im März 2006 erfolgte die Ernennung zum Associate Professor für Integrative Medizin und Gerontologie an der Universität für Medizin und Pharmazie "Carol Davila" in Bukarest. Seit 2007 setzt er sich auch als Gastprofessor für Ernährungsmedizin an der Donau-Universität in Krems, Österreich ein. Herr Dr. Ionescu ist Mitglied der Europäischen Akademie für Allergologie und klinischer Immunologie (EAACI), Mitglied der Amerikanischen Akademie für Umweltmedizin (AAEM), der Amerikanischen Akademie für Anti-Aging Medizin (AAAAM) und der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM).

===========================================================================================

(c)

claudia weidt-goldmann
ivu e. v. internationaler verein für umwelterkrankte
ehrenamtliches regionalbüro nordhessen-ostwestfalen

selbsthilfegruppe und projekt
SiVe - schadstoff induzierte vergiftungserkrankte
ULGS - umwelt-leben-gesundheit-schutz

(c)

gartenstraße 1
34479 breuna-wettesingen
europa-germany-nordhessen

Per Mail: scna.w (at)t-online.de
www.ivuev.de

(0 56 41) 74 85 90


(c)

(c) cwg64d (c)
urheberrecht und nutzungsrecht
des SiVe - ULGS - Symboles und der namen von der selbsthilfegruppe und dem projekt bzw. projekt aktionen hat nach deutschem urheberrecht claudia weidt-goldmann, germany

14.02.10

Permalink 18:35:34, von reinhold1 Email , 134 Wörter, 263 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Erfahrungen und Berichte, Fachspezifische Artikel, wichtige Adressen

TV-Bericht über MCS mit Dr. Runow

Herzlichen dank an Ch.schifferle@bluewin.ch für diesen Tipp, den ich allen gerne weitergeben möchte.

Liebe MCS-Betroffene und Interessierte TV Bericht über die Umweltkrankheit MCS " Die Multiallergiefrau"

Wer den RTL-TV-Bericht über die MCS-Betroffene Manuela und Dr. Runow verpasst hat oder nochmals anschauen möchte kann den untenstehenden Link anklicken und auf dem Bild die Nummer 2 anklicken. Dr. Runow spricht über die Möglichkeit der Diagnose von MCS.
mit freundlichem Grüssen Christian Schifferle www.mcs.liga.ch und www.gesundes-wohnen-mcs.ch

http://www.rtl.de/cms/information/rtl-explosiv.html?tc_r=rtlde_cms_rtlexplosiv&tc_m=rtlde_aufmacher_default&tc_te=Interview+in+der+Duschkabine+Die+Multiallergiefrau+-+ein+Leben+in+Folie+&tc_ta=rtlde&tc_i=134507&tc_c=0a391261de5f1ce96a52ea651ac6784c126617

09.02.10

Permalink 13:14:53, von reinhold1 Email , 650 Wörter, 328 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Amalgam, MCS - CFS - Fibromyalgie, Allergien, Krebserkrankungen, Mobilfunk, Morgellons

a) Jungbrunnen Fisch --- b) Wirklich ein Beitrag zur Gesundheit?? ---

folgende Artikel wurden uns von FET e.V. per Mail zugesendet. Wir wollen diese beiden Artikel Euch gerne zur Verfügung stellen.

Jungbrunnen: Fisch

Omega-3-Fettsäuren scheinen mittlerweile zu einer Art „Allheilmittel“ zu avancieren, denn Berichte über deren positive Wirkungen wollen nicht abreißen. US-Forscher vermuten nun sogar eine Anti-Aging-Wirkung. Anhaltspunkte hierfür geben die Telomerlängen von KHK-Patienten.

Telomere sind die Enden der Chromosomen, die diesen Stabilität verleihen. Bei jeder Zellteilung verdoppeln Enzyme, sogenannte Polymerasen, die DNA. Dabei geht jedes Mal ein Stück der Enden verloren. Im Laufe der Lebensjahre verkürzen sich die Telomere zunehmend bis die Stabilität der Chromosomen verloren geht. Die Folge ist entweder ein Wachstumsstopp der Zelle oder der programmierte Zelluntergang. Wissenschaftler sehen in der Destabilisierung des Erbguts einen entscheidenden Faktor im Alterungsprozess.

Farzaneh-Far und seine Mitarbeiter entdeckten nun einen möglichen Zusammenhang zwischen der Omeaga-3-Fettsäure-Aufnahme und der Telomerlänge. Bei Patienten mit einer niedrigen Konzentration an Docosahexaensäure (DHA) sowie Eicosapentaensäure (EPA) im Blut war nach 5 Jahren eine stärkere Telomerverkürzung zu verzeichnen, als bei Patienten mit hohen Blutspiegeln. Regelmäßige Fischmahlzeiten könnten daher nicht nur die Blutgefäße schützen, sondern auch den Alterungsprozess der Zellen verlangsamen. Aber auch linolensäurereiche Öle wie Raps- oder Leinöl leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung.

Quelle: Farzaneh-Far et al.: Association of Marine Omega-3 Fatty Acid Levels With Telomeric Aging in Patients With Coronary Heart Disease. JAMA; 303(3):250-257: 2010

Wirklich ein Beitrag zur Gesundheit?

„Immer auf dem neusten Stand“ heißt auch das Motto in der Lebensmittelindustrie. Und so werden altbekannte Produkte immer weiter entwickelt und an den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft angepasst. Heißt es „Fett ist der Grund allen Übels“, verschwindet dieses rigoros aus Joghurt, Käse sowie Wurst und wird durch Emulgatoren oder Kohlenhydrate ersetzt. Verursacht Zucker Karies, findet sich plötzlich in allem nur noch Süßstoff. Doch führen derartige Rezepturveränderungen wirklich zu einem gesünderen Lebensmittel?

Die Firma Mars Deutschland verkündete nun stolz „Mit gutem Beispiel voran: Mars reduziert die gesättigten Fettsäuren in seinen Schokoriegeln“. Im Weiteren ist zu lesen, dass die Cremefüllung nun statt Palmfett Sonnenblumenöl enthält. Dieses ist durch die ungesättigten Fettsäuren bei Raumtemperatur zwar normalerweise flüssig. Doch dieses Problem haben die Technologen wohl erfolgreich gelöst, wie der Hersteller verkündet. Wie Konsistenz und Geschmack des Schokoriegels unverändert bleiben, erklärt er allerdings nicht. Wurde das Öl gehärtet? Kamen Emulgatoren zum Einsatz? Rezepturen verändern und dennoch eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, ist für Lebensmittelhersteller immer wieder eine Herausforderung. Dank tausender Zusatz- und Aromastoffe sowie einer Reihe von technologischen Verfahren, ist heutzutage scheinbar jedoch fast alles möglich. Fraglich bleibt allerdings, ob die Neuerung das Produkt wirklich zu einem gesünderen Lebensmittel macht. Was birgt das größere Gesundheitsrisiko - die gesättigten Fettsäuren, Zusatzstoffe wie Emulgatoren oder gehärtete Fette?

Ob gesättigte Fettsäuren allein wirklich einen so großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben, ist bei der derzeitigen Studienlage mittlerweile zu bezweifeln. Für Zusatzstoffe sind teilweise gesundheitsschädigende Wirkungen nachgewiesen. Einige Vertreter der Emulgatoren verursachen - zu mindestens bei Tieren - Organschäden. Die Härtung von Fett birgt je nach Verfahren, das Risiko einer vermehrten Transfettsäurebildung. Diese wirken sich bekanntlich schädlicher auf die Gefäßwände aus, als gesättigte Fettsäuren. Um die Transfettbildung zu minimieren, sättigen einige Hersteller ungesättigte Fettsäuren heute weiter ab. Doch entstehen dabei letztlich nicht auch nur gesättigte Fette?

Ist es also der richtige Weg, einen vermeintlich ungesunden Inhaltsstoff gegen andere kritische Stoffe auszutauschen? Wäre es nicht sinnvoller, einfach zu einem sparsameren Verzehr zu raten?

Fundstellennachweis:

Dipl. troph. Christine Langer

-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit-

Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

An den Frauenbrüdern 2, 52064 Aachen

Tel.: 0241 - 96 10 316

Fax.: 0241 - 96 10 322

Email: presse@fet-ev.eu

URL: http://www.fet-ev.eu

04.02.10

Permalink 18:17:55, von reinhold1 Email , 619 Wörter, 256 Ansichten   German (DE)
Kategorien: ARBEIT

Rechtliches zur Einsichtnahme in Krankenakten - wichtiger Hinweis !

von unserer ehemaligen Vorsitzenden Gisela Segieth bekam ich den nachfolgend eingestellten Tipp.
Veröffentlicht wurde er auf der Internetseite von Radio Berlin 88.8 rbb.
Ich danke der Gisela für diesen Hinweis.

Einsicht in Patientenunterlagen

Was Sie über Ihr gutes Recht als Patient wissen sollten:

Informationen zum Thema:

Einsicht in Patientenunterlagen

Sendung am 01. Dezember 2006

Merkblatt zur Einsicht in Patientenunterlagen
(www.verbraucherzentrale-berlin.de)

• Patienten haben das Recht, von Arzt und Krankenhaus auch außerhalb eines Rechtsstreits Einsicht in ihre Behandlungsunterlagen, soweit sie Aufzeichnungen über objektive physische Befunde und Berichte über Behandlungsmaßnahmen betreffen, zu verlangen (Bundesgerichtshof, Urteil vom 23.11.1982, VI ZR 222/79).

Dazu gehören z. B. Operations- und Pflegeberichte, Angaben über Medikamente und Behandlungen, Fieberkurven, Laborergebnisse, Röntgenaufnahmen, aber auch die Karteikarte, die der Arzt angelegt hat, oder ein Ausdruck aus seinem Praxiscomputer, wenn er die Dokumentation elektronisch führt.
Kein Recht auf Einsichtnahme besteht in subjektive Wertungen, in persönliche Bemerkungen, Eindrücke des Arztes, sowie in Aufzeichnungen über andere Personen. Solche Stellen darf der Arzt bei der Einsichtnahme oder beim Kopieren abdecken.

• Das Einsichtsrecht ist vom Arzt durch Überlassung von Kopien der Krankenunterlagen an den Patienten zu erfüllen. Die Übermittlung an einen behandelnden Arzt genügt dem nicht. Die Kosten für die Kopien muss der Patient tragen. Pro Seite können 0,50 € in Rechnung gestellt werden.
Bei langen Krankenhausaufenthalten sollten daher die Unterlagen gezielt angefordert werden.

• Es empfiehlt sich, das Einsichtsverlangen schriftlich, am besten per Einschreiben, an den Arzt oder das Krankenhaus zu richten. Ein Grund für die Einsichtnahme muss nicht angegeben werden. Der anliegende Musterbrief (s.u.) kann als Vorlage für ein solches Anschreiben verwendet werden.

• Der Arzt ist verpflichtet, sämtliche ärztliche Schritte der Behandlung schriftlich in den Krankenakten niederzulegen und diese mindestens 10 Jahre aufzubewahren.

• Ärzte und Krankenhäuser sind gemäß Röntgenverordnung verpflichtet, auch Röntgenaufnahmen aufzubewahren. Der Patient kann aber um eine leihweise Überlassung der Röntgenaufnahmen gegen Quittung bitten. Auch ist es möglich, Fotokopien der Röntgenaufnahmen anfertigen zu lassen. Diese sind allerdings teuer und müssen vom Patienten bezahlt werden. Laut Rechtsprechung muss der Arzt die Röntgenunterlagen allerdings im Original herausgeben, wenn ein erhebliches Interesse an der Herausgabe nachgewiesen werden kann und kein Grund für die Verweigerung der Herausgabe vorliegt.

• Auch Angehörige und Erben eines Verstorbenen haben ein Einsichtsrecht, sofern sie ein berechtigtes Interesse vortragen können, z. B. den Verdacht auf einen Behandlungsfehler.

• Bei einer psychiatrischen Behandlung besteht zunächst ein Anspruch auf Überlassung der objektiven Befunde. Die Einsichtnahme in die restlichen Unterlagen kann nur verweigert werden, wenn der Arzt darlegt, dass therapeutische Bedenken gegen die Offenlegung bestehen oder dass nachteilige Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und dem Therapeuten zu befürchten sind oder das im Interesse Dritter eine Geheimhaltung erforderlich ist.

Patientenberatung:
Telefonisch: Di 14.00 - 17.00 Uhr, Mi 10.00 - 12.00 Uhr; Tel: 0190/88 77 14 ( 1,86 €/Min.)
Persönlich: Mi 13.00 – 15.00 Uhr, Do 15.00 - 20.00 Uhr; Anmeldung unter Tel: 214 85-260 erforderlich.

Verbraucherzentrale Berlin e.V., Bayreuther Straße 40 in 10787 Berlin.
Tel: 030-214 85-0, 030-211 72 01.
Internet: www.verbraucherzentrale-berlin.de
e-mail: mail@verbraucherzentrale-berlin.de

Musterbrief:

Einsicht in Behandlungsunterlagen

Name: ............................................
Anschrift: ........................................
An Krankenhaus/ Arzt / Zahnarzt

Datum

Betrifft: Einsicht in Behandlungsunterlagen
Name / Geburtsdatum / sonstige Geschäftszeichen

Von ............. bis .............. war ich in Ihrer Behandlung wegen ..........

Sehr geehrte/r ................,

ich bitte Sie, mir meine Behandlungsunterlagen in Kopie zu übersenden.
(Sollen die Unterlagen gezielt angefordert werden, bitte diese genau benennen, z. B. Operationsbericht, Laborergebnisse etc.)

Auf die Überlassung der Unterlagen habe ich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Urt. v. 23.11.82, VI ZR 222/79) einen Anspruch.

Die Kosten für die Kopien bin ich bereit zu übernehmen. Röntgenaufnahmen erbitte ich im Original leihweise gegen Quittung. Fotokopien sind unnötig teuer.

Die Übersendung der Unterlagen mit einer Erklärung über deren Vollständigkeit erbitte ich innerhalb eines Monats ab Datum dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

26.01.10

Permalink 13:53:58, von reinhold1 Email , 664 Wörter, Keine Ansichten   German (DE)
Kategorien: PRESSEMELDUNG

Gefährliche Bayer-Pestizide vom Markt nehmen!!!

Für cbgnetwork stellen wir gerne deren eigenen Bericht auf unserer Webseite hier ein.

Presse Information vom 22. Januar 2010

Coordination gegen BAYER-Gefahren

Gefährlichste BAYER-Pestizide vom Markt nehmen!

Hohe Zahl von Vergiftungen / Wirkstoffe der WHO-Gefahrenklasse 1 besonders in der Kritik / BAYER bricht Versprechen / Karikatur zum freien Nachdruck

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren fordert einen Verkaufs-Stopp aller Pestizide der WHO-Gefahrenklasse 1, da eine gefahrlose Anwendung solcher Wirkstoffe - besonders in Entwicklungsländern - nicht möglich ist. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Zahl der jährlichen Pestizidvergiftungen auf 3 bis 25 Millionen. Mindestens 40.000 Fälle pro Jahr verlaufen tödlich, bei einer hohen Dunkelziffer. Armut, Analphabetismus und das tropische Klima, das den Einsatz von Schutz-Anzügen verhindert, tragen dazu bei, dass rund 99% aller Pestizid-Vergiftungen in Ländern des Südens auftreten.

Carlos Latuff / Nachdruck frei / Abbildung in hoher Auflösung auf Anfrage

Mit einem Weltmarktanteil von rund 20% ist die Firma BAYER CROPSCIENCE der zweitgrößte Pestizidhersteller der Welt. Obwohl das Unternehmen einräumt, dass „der sachgerechte Umgang mit Pflanzenschutzmitteln unter bestimmten Bedingungen in einigen Ländern der Dritten Welt nicht immer gewährleistet ist“, verkauft BAYER CROPSCIENCE bis heute hochgiftige Wirkstoffe – fast ausschließlich in Entwicklungsländern.

Bereits im BAYER-Geschäftsbericht von 1995 hieß es: "Mit einem Drei-Punkte-Programm haben wir uns hinsichtlich Forschung, Entwicklung und Vertrieb der Pflanzenschutz-Produkte klare Ziele für die kommenden fünf Jahre gesetzt. So werden wir die eingesetzte Produktmenge je Anwendung noch weiter reduzieren und Produkte der WHO-Toxizitätsklasse 1 schrittweise durch Präparate mit geringerer Giftigkeit ersetzen."

Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Zwar nahm BAYER Wirkstoffe wie Parathion, Monocrotophos und Oxydemeton-methyl vom Markt. Nach langjährigen Kampagnen von Umweltschützern kündigte der Konzern zudem an, Ende 2010 den Verkauf von Endosulfan einzustellen. Dennoch befinden sich bis heute Pestizide der WHO Klasse 1a („extrem gefährlich“) und 1b („hochgefährlich“) wie Thiodicarb, Disulfoton, Triazophos, Fenamiphos und Methamidophos im Portfolio von BAYER. „Durch die Einstellung des Verkaufs aller Wirkstoffe der obersten Gefahrenklasse ließe sich die Zahl der Vergiftungen signifikant verringern“, so Philipp Mimkes vom Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG).

Ein weiteres Problem stellen die rund 500.000 Tonnen Altpestizide und unbrauchbare Chemikalien dar, die in meist ungesicherten Lagern in Ländern der "Dritten Welt" verrotten und die Gesundheit der Bevölkerung akut bedrohen. Oftmals wurden die Giftstoffe am Bedarf vorbei als "Entwicklungshilfe" geliefert, zum Teil sollten durch den Export teure Entsorgungsgebühren gespart werden. Die Chemieindustrie hat in Einzelfällen eine nachträgliche Entsorgung durchgeführt - die große Masse dieser Altgifte ist jedoch bislang nicht einmal inventarisiert. Die CBG fordert eine Entsorgung solcher Altgifte auf Kosten der Hersteller.

Der Verband fordert zudem einen sofortigen Verkaufs-Stopp des Herbizids Glufosinat („Liberty“). Der Wirkstoff ist als reproduktionstoxisch klassifiziert und verursacht Missbildungen bei Föten. Studien zeigen, dass Glufosinat auch die Entwicklung des menschlichen Gehirns beeinträchtigen und Verhaltensstörungen hervorrufen kann. Glufosinat gehört zur Gruppe von 22 Pestiziden, die nach der neuen EU-Pestizidgesetzgebung vom Markt verschwinden sollen. BAYER hat jedoch kürzlich eine neue Glufosinat-Produktionsanlage eingeweiht und will das Agrogift weiter in Länder außerhalb der EU exportieren.

weitere Informationen:

· Herbizid Glufosinat sofort vom Markt nehmen! www.cbgnetwork.org/2781.html

· Aktionen gegen Bayer-Pestizid Endosulfan erfolgreich www.cbgnetwork.org/3026.html

· 154 Organisationen fordern von Bayer: Stopp hochgiftiger Pestizide! www.cbgnetwork.org/1924.html

· Indien: Gefährliche Pestizide sofort vom Markt nehmen! www.cbgnetwork.org/1600.html

· Bienensterben durch BAYER-Pestizide www.cbgnetwork.de/2556.html

Coordination gegen BAYER-Gefahren
www.CBGnetwork.org
Tel 0211-333 911, Fax 0211-333 940
Fordern Sie per eMail kostenlos weitere Informationen an.

Beirat
Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker, ehem. MdB, Burgwald
Dr. Sigrid Müller, Pharmakologin, Bremen
Prof. Dr. Anton Schneider, Baubiologe, Neubeuern
Prof. Rainer Roth, Sozialwissenschaftler, Frankfurt
Prof. Jürgen Junginger, Designer (i.R.), Krefeld
Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Eva Bulling-Schröter, MdB, Berlin
Dr. Janis Schmelzer, Historiker, Berlin
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln

Unsere Arbeit braucht Spenden.
Überweisen Sie bitte auf GLS-Bank Konto 8016 533 000 / BLZ 430 609 67
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13.01.10

Neues aus der Spezialklinik Neukirchen

Liebe Mitglieder und Betroffene,

nach einem Gespräch mit der Klinikleitung der SKN (Spezialklinik Neukirchen) kann ich mit Freude folgende Information an Euch alle weitergeben.

Es gibt eine zweite Umweltstation in der SKN. Sie befindet sich im Haus Rötz der SKN. Diese Station ist möglichst betroffenengerecht umgestaltet und erneuert worden und bereits belegbar. D.h. die SKN hat jetzt doppelte Aufnahmekapazität. Fazit nur noch kurze Wartezeiten bis zu einem möglichen Aufnahmetermin

Freie Plätze gibt es auch in der speziellen Hautabteilung, sodass auch alle Hauterkrankten dort
ziemlich schnell einen freien Behandlungsplatz finden.

Bitte beachten: Rufen Sie vor einer möglichen Einweisung nach Neukirchen bitte vorher folgende Tel.-Nr. an: 0049-9947-280 (Ausland) bzw. 09947-280 (BRD). Alle wichtigen Informationen und Patientenfragebögen werden ihnen danach speziell zusammengestellt zur Verfügung gestellt. Es erleichtert Ihnen und der Klinik die Aufnahmeprozedur und vor allem die Verfahrensweise zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

Auch hier die Mailadresse der Spezialklinik Neukirchen: info@spezialklinik-neukirchen.de
und die Webseite natürlich auch: www.spezialklinik-neukirchen.de

Auch wir vom IVU e.V. helfen gerne weiter, falls es noch Fragen zu diesem Komplex geben sollte.
unsere Erreichbarkeiten Dienstag und Donnerstag 10-12 Uhr unter info@ivuev.de oder Tel.:06831-701207 zu den übl. Bürozeiten.

Auch noch ein Hinweis zur Kinderstation in der SKN: Über den Jahreswechsel 2009/2010 konnte diese Station grundlegend überarbeitet werden, um dort eine verbesserte Schadstoffminderung zu erreichen. Dank vieler Helfer und Zuarbeiter konnte diese Station auch kindgerecht malerisch gestaltet werden. Alle dort verwendeten Materialien und Farben sind nach neuesten Erkenntnissen
schadstoffreduziert, bzw. kpl. schadstofffrei, sodass eine deutliche Verbesserung erreicht werden konnte.

Auch die Speisesäle werden nach dieser Methode bearbeitet, sodass auch dort eine deutliche Verbesserung eintreten wird.

eingestellt: 13.1.2010
Reinhold Wirth
1. Vorsitzernder des IVU e.V.

Übersicht über neueste Eintragungen nach Datum

In dieser Übersichtsseite bekommen Sie chronologisch die neuesten Beiträge von Verein und unseren Mitglieder angezeigt. Sie können optional direkt eine bestimmte Rubrik wählen, wenn Sie ein Thema interessiert.z.B. Amalgam und Zahnersatzmaterialien,
Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen, Anregungen oder auch konstruktiver Kritik über unsere E-Mailadresse zu kontaktieren.
Herzliche Grüße Ihr Vorstand

2010
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Angehörige von Betroffenen

  • Brigitte Heimer

    Mein Name ist Brigitte Heimer und ich wohne in Frankreich. Weder ich noch meine kleine Tochter sind gesund. Deshalb wurde ich Mitglied im IVU e.V., der mir ein großes Stück weiter half.

    Permalink
  • CLAUDIA WEIDT- GOLDMANN

    claudia weidt-goldmann, vergiftungserkrankte, geboren am 31.03.1964. in den ivu eingetreten, weil er der einzige verein war, der mich nicht nur angerufen hat, mitglieder sammeln wollte und/oder schriften zusandte, sondern die ärmel hochgekrämpelt hat und mir konket mit klinikplatz, aufklärung und beistand geholfen hat.

    ich bin seit dem achten lebensjahr betroffene und wurde früher unwissentlich, später bewußt falsch behandelt und litt immer mehr an den folgeerkrankungen der vergiftungen hauptsächlich durch blei, ddt, phtalanilinsäure, hexachlorid, weichmacher (pak), lösungsmittel. dieses wurde in der spezialklinik neukirchen das erste mal umfassend ursächlich diagnostiziert und behandelt. seit dem kann ich wieder sprechen, laufen, denken, bin weniger schmerzbehaftet. leider ist vermeidung der auslöser nicht immer möglich und somit ist nur eine stabilisierung und linderung, nicht aber heilung zur zeit möglich.

    aus diesem grund arbeite ich beim ivu und in netzwerkforen mit, um betroffene aufzumuntern, diesen weg ebenfalls zu gehen. ich möchte menschen zu multiplikatoren machen für unsere sache. ich möchte durch mein speziellen bedürfnisse den bedarf ankurbeln für gesunde, möglichst natürliche, ökonomisch und ökologisch vertretbare waren und güter und deren produktion.

    beratend bin ich ehrenamtlich als betroffene für betroffene im ivu mit meinem regionalbüro nordhessen-ostwestfalen tätig.

    ein bild und mehr privates zu meiner person gibt es auf meiner eigenen homepage unter den entsprechenden links zu sehen:

    http://www.claudiaweidtgoldmann.de.vu

    ICH ACHTE UND EHRE DIE DEUTSCHE GRAMMATIK UND RECHTSCHREIBUNG, DOCH IST ES FÜR MICH ALS VERGIFTUNGSERKRANKTE INFOLGE VON HIRNSCHÄDIGUNGEN EINFACHER NUR KLEINSCHRIFT ZU VERWENDEN. ICH BITT DIES AUS GESUNDHEITLICHEN GRÜNDEN ZU ENTSCHULDIGEN.

    CWG

    Permalink
  • Der IVU e.V. hat nun sein 4. Aussenbüro

    Der Vorstand des IVU e.V. gibt bekannt, dass er nun sein 4. Aussenbüro eröffnet hat.

    Die anderen Aussenbüros sind bekanntlich in Breuna-Wettesingen,Frankfurt und Brüssel.
    Unser Hauptbüro, welches wie alle anderen Büros ehrenamtlich besetzt ist, befindet sich bekanntermassen in Dillingen-Saar.

    Auch dieses Aussenbüro wird ehrenamtlich geführt.

    Leiterin dieses Büros ist Frau Monika Stenzel. Frau Stenzel ist Gesundheitspädagogin
    und betreibt die Begegnungsstätte ABAYOMI.

    Unser Aussenbüro Nordsaarland/Rheinland-Pfalz hat folgende Adresse

    IVU e.V. - Ehrenamtl. Aussenbüro
    Nordsaarland / Rheinland-Pfalz
    Hubertusstr. 18
    66620 Nonnweiler

    Tel.: 06873 - 66 83 20
    Fax : 06873 - 66 83 26

    E-Mail: abayomi@t-online.de

    Wir, der Vorstand und die Mitglieder des IVU e.V. wünschen unserer neuen Büroleiterin
    einen guten Start, erfolgreiche Arbeit und heissen Sie natürlich auch an dieser Stelle
    herzlich in unserem IVU e.V. willkommen.

    Reinhold Wirth
    Vorsitzender

    Permalink
  • Hurra, wir wachsen weiter......

    Dann will ich mich gleich mal vorstellen und ausdrücklich vorab meinen Dank ausdrücken an Reinhold Wirth und sein Team sowie Dr. Binz, Ionescu und Ressler-Antal mit Frau Melchior, die mir sehr mit Rat und Tat zur Seite standen.

    Ich hoffe, dass die Knappschaft-Bahn-See meinen Aufenthalt in Neukirchen der Kosten wegen zusagt und ich bin voller Hoffnung und freue mich auf diese Chance und ein Kennenlernen von Euch allen persönlich. Mögen viele gute Stunden uns begleiten, aber auch die schweren Stunden uns zusammen schweißen und gemeinsam tragen und schaffen lassen.

    Wie alle MCS´ler habe ich auch Konzentrationsschwierigkeiten und oft auch Schwierigkeiten mit den Augen (PC, Licht, Wetter, Temperatur etc.). Aus diesem Grunde schreibe ich meine Beiträge alle schnell und klein hier, man möge mir verzeihen. Gleichwohl bin ich der Deutschen (guten) Sprache mächtig. Ist also keine Ignoranz.

    Hier nun meine Vorstellung, die ich auch der Einfachheit halber aus meiner Buchvorstellung nehme, ich denke, die beschreibt mein Selbst am besten, da die Beschreibung von mir von einem lieben Menschen in Worte gefaßt wurde und von mir in Schrift umgesetzt hier und in meinen Büchern nachzulesen ist.

    Zur Autorin:

    - mehr zu der Autorin und ihren Büchern finden Sie hier: http://claudiaweidt.de.vu
    Weitere Bücher sind im Werden!

    Zur Autorin und Mutter, zur CFS/MCS/Epilepsie-Patientin und zum Mensch Claudia Weidt-Goldmann (seit 30.05.2008 wieder verheiratet mit ihrem langjährigen Lebensgefährten):

    Mutter, Freundin, Autorin, lebt geschieden im Verbund ihrer Patchworkfamilie in der Nähe ihrer Wahlheimat Kassel.

    Geboren wurde sie am 31.03.1964 im nordhessischen Homberg (Efze) als Tochter eines Gärtners und seiner im eigenen Betrieb mitarbeitenden Frau. Ihre Kindheit verbrachte sie zum größten Teil in ihrem liebevollen Elternhaus und mit den Jungs aus ihrer Straße, später folgte ein Krankenhausaufenthalt von 6 Jahren, mit kurzen, zeitlichen Urlaubsunterbrechungen.In dieser Zeit starb ihre liebste Bezugsperson neben ihren Eltern, die Oma väterlicherseits.

    Claudia litt akut von 1972 bis 1978 an einer recidivierenden, artrithiden colitis ulcerosa urticam, die ihr noch heute gesundheitliche Einschränkungen gebietet und wahrscheinlich der Anfang ihrer heutigen Krankheit/Behinderung CFS/MCS/Epilepsie war.

    Trotzdem schaffte sie den Sprung zum Gymnasium. Es folgte eine Lehre als Zahnarzthelferin und nach Berufsverbot wegen heftigster Hautallergien eine Umschulung bei einer Kreisbehörde als Bürogehilfin.

    Sie arbeitete im Schreibbüro, in der Sachbearbeitung, im Vorzimmer verschiedener Behörden, die zum Land und zum Bund gehören und lernte hier mit Freude den Umgang mit Menschen und dem PC, der sich damals anfing durchzusetzen und ihr heute hilfreiche Dienste beim Schreiben erweist.

    Ihre Arbeit in einem Schwerstbehindertenheim kann sie aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit nicht ausführen, sie wurde auf Zeit berentet, auch das Schreiben fällt ihr sehr schwer, doch mit Acrylmalerei und Singen ist es eines der wenigen Hobbys, das sie noch ausüben kann.

    Als Sozialdemokratin möchte sie die Grundwerte der Partei in die Familie und somit in die Gesellschaft tragen, um sie so in die Welt zu tragen, auch wenn sie nicht immer mit der aktuellen Politik konform geht, möchte sie doch das Rädchen im großen Werk bleiben, ohne das es keinen Anstoß und Weiterkommen gibt.

    In der Zeit des Jugoslawienkrieges, ihrem heimlichen Lieblingsland, brachte sie mit dem eigenen Auto dort den Notleidenden Anziehsachen und Schuhe...
    Noch heute kümmert sie sich um Menschen, die ihr nahe stehen.
    ...

    Rolf Goldmann

    Wir wünschen dem IVU.EV allzeit ein gutes Gelingen und sagen ein herzliches Glückauf aus Nordhessen!!!

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Betroffene

  • Annegret Beier

    Mein Name ist Annegret Beier, ich wohne in Frankfurt am Main. Auch ich durfte wie so viele andere Menschen nicht gesund bleiben. Dennoch habe ich nicht aufgegeben, sondern kämpfe darum wieder auf die Beine zu kommen.

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  • Brigitte Bolte

    Hallo, mein Name ist Brigitte Bolte und ich wohne in Memmingen. Obgleich die Gegend in der ich lebe sehr schön ist, durfte ich dennoch nicht gesund bleiben. Ich freue mich auf einen guten Austausch mit Euch und bin gern für Euch da.

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  • Horst Deutsch

    Mein Name ist Horst Deutsch, ich war Lehrer in Saarbrücken und gehöre zu den Umwelterkrankten.

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  • Karl Eschmann

    Guten Tag! Mein Name ist Karl Eschmann und ich wohne in Trier. Wie gern würde ich sagen, ich bin gesund. Doch das stimmt leider nicht mehr. Denn ein umgekippter Chemiezug in Trier/Ehrang kostete mich vor Jahren meien Gesundheit.

    Permalink
  • Nora Balabanova

    Hallo, ich bin die Nora, komme aus Bulgarien und wohne in Saarbrücken. Ich bin durch schädliche Umweltfaktoren erkrankt, und gehe meinen Weg durchs Leben trotzdem mit viel Mut und auch Ausdauer. Mein Sonnenschein ist meine Tochter, die ich von Herzen liebe. Sie gab mir die Kraft durch die schlimme Zeit, die hinter mir liegt. Und wenn Ihr Fragen an mich habt, dann stellt sie mir bitte. Denn ich bin gern für Euch da.

    Permalink
  • Regina Eschmann

    Hallo, ich bin Regina Eschmann, die Frau von Karl und wohne wie er selbst in Trier. Auch ich wurde durch die Gifte eines umgekippten Chemiezugs in Trier/Ehrang sehr krank. Und noch heute kämpfe ich vor Gericht um meine Rechte als Mensch.

    Permalink
  • Theo Decker

    Hey, ich bin Theo Decker aus Baumholder. Ich gehöre zu den Umwelterkrankten im Verein und leide seit Jahren an Psoriasis (Schuppenflechte), die ich dann, wenn ich arbeite und im Stress bin ganz besonders schlimm habe.

    Permalink
  • Tor Frederiksen

    Hallo Freunde, ich bin Tor Frederiksen aus Norwegen. Auch ich gehöre zu den Mitgliedern dieses Vereins, und zwar deshalb, weil mich zum einen die Arbeit des IVU e.V. interessiert und zum anderen, weil es hier wie überall Umwelterkrankte gibt.

    Permalink
  • Veronika Bloemers-Ball

    Hey, ich bin Veronika Bloemers-Ball und wohne in Frankfurt am Main. Trotzdem ich selbst auch zu den Umwelterkrankten gehöre meistere ich mein Leben so gut ich das kann. Wenn Ihr Fragen an mich habt, dann stellt sie mir bitte. Denn ich bin für Euch da.

    Permalink

IVU Vereinsmitglieder

  • Berthold Eiffler

    Hallo, ich bin Berthold Eiffler, der Mann von Monika und wohne wie sie in Saarbrücken. Dadurch, dass meine Frau durch schädliche Umweltfaktoren erkrankte ist es mir wichtig diesen Verein zu unterstützen.

    Permalink
  • Ferdinand Schwartz

    Hallo, ich bin Ferdinand Schwartz, Mitglied im IVU e.V. Mir ist es wichtig die Arbeit des Vereins, soweit mir das möglich ist, zu unterstützen. Denn es ist mir ein Herzensanliegen, dass Gesundheit und der Schutz der Umwelt wieder den Stellenwert erhalten, der ihnen zusteht. Darüber hinaus möchte ich, dass meine Familie und ich gesund bleiben dürfen. Also informieren wir uns rechtzeitig, geben aber auch Informationen über die wir verfügen gern an andere weiter.

    Permalink
  • Josef Bretz

    Hallo, ich bin Josef Bretz, 62 Jahre und Rentner. Doch die Erfahrungen, die ich über viele Jahre als Sozialarbeiter beim Gesundheitsamt Saarlouis machen durfte, die bringe ich gern in den IVU e.V. ein. Anläßlich meiner Pensionierung nahm mich der IVU e.V. als Ehrenmitglied in den Verein auf, was für mich ein Geschenk bedeutet, wie ich es nicht jeden Tag erhalten darf.

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  • Peter Lehnert

    Öko-Friseur
    Haarpflege mit Naturprodukten

    Haarmode auf die sanfte Art, schonend für Kunde und Natur - der Frisör Peter Lehnert aus dem saarländischen Nalbach zeigt in seinem Salon, wie modernes Hairstyling auch ohne viel Chemie auskommen kann. Er verwendet Naturprodukte mit langer Tradition. Nordafrikanische Wascherde zum Beispiel verspricht mehr Fülle und Halt und empfiehlt sich außerdem für Allergiker, denn sie ist frei von ätherischen Ölen und synthetischen Stoffen. Trockenes und sprödes Haar wird dadurch wieder geschmeidig.

    Auch die von Peter Lehnert eingesetzten Pflanzenfarben basieren auf altem Wissen. Der Griff in die Farbtöpfe der Natur lohnt sich: "Die Farbe ist wesentlich haltbarer als eine chemische Farbe. Wenn man bedenkt, dass die Planzenfarbe eigentlich aus dem Bereich des Teppichfärbens kommt, dann kann man sich vorstellen, welche Haltbarkeit hier erreicht wird", sagt der Coiffeur.

    Nicht jeder Haartraum lässt sich mit Naturprodukten verwirklichen. Doch ganz auf Chemie muß nicht verzichtet werden. Unbedenklich ist etwa eine von "Ökotest" empfohlene Blondierung. Sie wird so aufgetragen, dass sie nicht an die Kopfhaut gelangt.

    Für sehr wichtig hält der Friseur aus Nalbach eine ehrliche Beratung, wünscht sich aber auch vom Kunden mehr Produktbewusstsein: "Nur durch ein verändertes Verbraucherverhalten können wir die Firmen dazu bekommen, ihre Produkte zu ändern", sagt er. "Wir haben zum Beispiel seit 20 Jahren die Diskussion, dass Haarfärben krebserregend sein soll, aber noch keine Veränderung in den Produkten."

    Auch beim Waschen geht der Haarexperte in seinem Salon ungewöhnliche Wege. Nur der Haaransatz wird eingeschäumt. Anschließend spült er das Mittel mit Hilfe einer Flasche aus. So kann er das Wasser fein dosieren und verbraucht davon nur etwa vier Liter pro Wäsche. In einem normalen Frisörgeschäft fließt mindestens die zehnfache Menge.

    Seine Auffassung von schonender Haarpflege in missionarischer Manier zu verbreiten, hält der Saarländer für falsch und sagt, dass er nicht über die Wünsche des Verbrauchers hinweggehen wolle. An einem hält Peter Lehnert fest: Sein jahrelanges Wissen als umweltfreundlicher Frisör will er an andere Kollegen weitergeben. Das Ziel: eine Frisörakademie im Internet. Dort soll eine Datenbank über Inhaltsstoffe aufklären und so den Weg zu einem Salon nach ökologischen Gesichtspunkten erleichtern.

    Permalink

Vorstand

  • Unsere 2. Vorsitzende stellt sich vor

    Hallo,

    ich bin Denise Schneider, geboren 1947 im Département Bas-Rhin. Also in eurer Nachbarschaft in Frankreich. Ich selbst spreche gut Deutsch, da wir eine gemeinsame Kultur haben und ich mich aber auch seit meiner Jugend hier sehr wohl fühle.

    In 1998 kaufte ich ein Haus in den Ardennen, in dem eine besonders starke Belastung durch Schwermetalle entdeckt wurde.

    Den IVU habe ich gefunden, da ich seit dieser Zeit nun ebenfalls durch diese Schwermetalle belastet und erkrankt bin. Ich wohne in direkter Nachbarschaft zu einer Fabrik, in der Altbatterien und Schrott unter Umgehung fast aller relevanten Sicherheitsvorkehrungen verarbeitet werden. Aufgrund meiner eigenen Beobachtungen in den Ardennen habe ich eine extreme Belastung durch mir unerklärliche Umwelterkrankungen nicht nur bei den Tieren, sonderen auch bei den dort wohnenden Menschen entdeckt.

    Da ich wollte, dass diese grausame Wahrheit öffentlich gemacht werden soll, wurde ich 1998 die 1. Vorsitzende einer Umweltinitiative. Da ich selbst nicht von dort stammte und somit eigentlich unbekannt war und nicht einheimisch, konnte ich es wagen , gegen diese Umweltverschmutzung anzukämpfen. Es war ein langer Weg über Studieren von Fachliteratur und die Mitarbeit und Hilfe des IVU und Gleichgesinnten, der Veröffentlichung in verschiedenen Medien und Büchern, um diesen Kampf endlich zu einem für die Bevölkerung , und aber auch die Tierwelt, zu einem glücklichen Ende führen zu können. Der Kassationshof (höchstes Gericht für derlei Fragen in Frankreich) hat unseren Beschwerden Recht gegeben und wir hoffen jetzt nur noch auf die Ausfertigung des entspr. Urteils.

    Es ist ein Elend, die Menschen – vor allem aber Kinder – zu sehen, die mannigfaltige Erkrankungen haben, welche durch Blei, Cadmium, Arsen usw. hervorgerufen werden. Man sieht todesbleiche Gesichter der Kinder, kleinwüchsige Kinder, gehäuft extrem schlechte Zähne und – auch das soll nicht verschwiegen werden - Erkrankungen durch Crétinismus. (total entstellte Menschen)

    Dies und anderes war letztendlich ausschlaggebend dafür, dass ich nicht mehr ruhen wollte , diese Umweltsünden anzuprangern und den Skandal öffentlich zu machen – sehr zum Leidwesen der öffentlichen dortigen Behörden, die dies einfach wissentlich totschwiegen. Ich habe nicht aufgegeben und mich überall sachkundig gemacht – trotz oder vielleicht auch wegen meiner eigenen Umwelterkrankungen, die dort herrührten , und Mensch und Tier krank machten.

    Als wir uns genauer umschauten, fanden wir noch viel mehr Orte in unserem Heimatland, in denen es fast die gleichen Umweltbelastungen gab, genau oder ähnlich wie in den Ardennen.

    Da ich selbst Betroffene war hatte ich keine Angst und keine Bedenken, diese absichtlichen Lügen und Unwahrheiten anzuprangern und die Lügner zu denunzieren. Ich habe mich und meine Mitmenschen nicht in die so weit verbreitete „Psychose-Ecke“ stellen lassen.

    Alleine mit unserer recht kleinen Gruppe haben wir so vieles entdeckt in Frankreich, haben soviel durch Fachinformationen und Hilfe aus dem Ausland (besonders Deutschland) und sehr vieles gelernt über Vergiftungen und Umwelterkrankungen. Das grosse Problem in Frankreich ist dazu auch noch, dass es so gut wie keine Umweltärzte oder Spezialisten gibt , wie z.B. in Deutschland. Unsere Mitstreiter und ich sind unendlich den deutschen Ärzten und Fachleuten dankbar, die uns halfen, den Nachweis zu führen, welcherlei unsere Belastungen sind.

    Ich bin aus gesundheitlichen Gründen seit ca. einem Jahr wieder in Belgien wohnhaft, wo ich früher schon einmal wohnte. Vielleicht finden wir von hier aus auch noch den Rest der ganzen traurigen Wahrheit heraus.

    Mein Mann selbst ist Belgier und an Parkinson erkrankt .Wo genau seine Erkrankung herrührt ist noch nicht erkennbar, seine Ärzte meinen, dass es vom Magen herrühren könnte, da man extremhohe Mengen an Mangan im Harn fand. Auch hier hoffe ich, Hilfe zu finden.

    Als ich per Zufall auf den IVU e.V. aufmerksam wurde, besuchte ich regelmässig dessen Kongresse und fand dort sehr engagierte Mitstreiter und bin nun auch noch zur 2. Vorsitzenden dieses Vereins gewählt worden, was für mich eine sehr grosse Ehre bedeutet.

    Ich hoffe und bitte alle darum , nie müde zu werden und mitzuhelfen, dass Umwelterkrankungen namhaft gemacht und angeprangert werden.

    Für mich selbst hoffe ich, dass ich auch Gleichgesinnte finden kann, die mir – auch persönlich – durch intensiven Austausch von Fakten , Daten oder aber auch durch Aktenabgleiche helfen könnten. Nur so kann unsere Arbeit erfolgreich werden.

    Liebe Mitglieder, ich freue mich sehr, Euch getroffen zu haben. Ich weiß auch dass unsere Leiden manchmal fast nicht mehr ertragbar sind, aber die Hoffnung nie auf auf eine bessereZukunft – vor allem für unsere Kinder , die leider in stetig wachsender Zahl und vor allem immer jünger von Umwelterkrankungen betroffen sind.

    Ich hoffe bei Euch weitere Hilfe zu finden, Helfer zu finden und Mitstreiter, damit wir wenigstens unseren Nachkommen helfen können.

    In diesem Sinne grüße ich Euch alle
    Eure
    Denise Schneider

    Hier auch noch ein Hinweis an alle französisch sprechenden Interessenten, Sie dürfen gerne unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Kontaktieren Sie mich bitte über info@ivuev.org Der 1. Vorsitzende leitet dann Ihr Anliegen an mich weiter.

    Informations ou questions en francais E-Mail s.v.p. à info@ivuev.org merci!

    Permalink

Ärzte, Experten und Gutachter

  • Christian Krippenstapel

    Mein Name ist Christian Krippenstapel, ich bin Chemiker und Mitglied in diesem Verein. Beruflich leite ich das Labor Geo-Lab in Hildesheim. Und außerdem bin ich Mitbegründer des Umweltzentrums in Hildesheim. Sehr gern stelle ich im Rahmen der Vereinstätigkeiten des IVU e.V. mein Wissen und meine Erfahrungen zur Verfügung. Wenn Ihr Fragen an mich habt, dann stellt sie mir bitte. Ihr erreicht mich auf direktem Weg unter http://www.geo-lab.d

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  • Dieter Bruckhaus

    Guten Tag! Mein Name ist Dieter Bruckhaus. Ich bin Steuerberater in Dudweiler. Ich mache die Buchprüfung des Vereins und unterstütze ihn, wenn Rat und Tat gebraucht wird. Ich bin für den IVU e.V. da weil ich selbst gesund bleiben möchte und Verständnis für die Not der Betroffenen habe.

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